Kartoffel-Bohnen-Salat

Zu den Chicken Drumsticks suchte ich eine kleine Beilage und fand, eben­falls im Kochbuch von Christian Rach, den Kartoffel-Bohnen-Salat. Eine Mischung aus warm und kalt, geeig­net als Salat und Sättigungsbeilage, das passte.

Ein Kartoffel-Bohnen-Salat mit einer Kombination aus warm und kalt.

Zutaten für 4 Personen — (Quelle: Christian Rach — Das Kochgesetzbuch / Seite 149)

Zutaten für den Salat

  • 8–12 kleine Kartoffeln
  • 200 g Bohnen
  • 12 Kirschtomaten
  • 1 Friseesalat (nur helle Teile)
  • 3 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Piment d’Espelette oder Cayennepfeffer

Zutaten für die Vinaigrette

  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft einer Zitrone
  • 8 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Zucker
  • ca. 10 Basilikumblätter
  • Salz und Pfeffer

Die Menge soll zwar für 4 Personen bemes­sen sein, aber dabei han­delt es sich dann eher um eine kleine Vorspeise. 2 Personen passt schon bes­ser, würde ich sagen.

Zubereitung:

Im Originalrezept wer­den die Kartoffeln mit Schale ver­ar­bei­tet, dar­auf hatte ich aber die­ses Mal keine Lust und habe die Kartoffeln geschält und danach gar gekocht.

Parallel dazu habe ich die Bohnen geputzt und in kochen­dem Salzwasser gegart, bis sie weich waren. Ein biss­chen Biss durf­ten sie aber noch behal­ten. Die Bohnen habe ich nach dem Garen abge­gos­sen und in Eiswasser abge­schreckt, damit sie ihre grüne Farbe behielten.

Nun habe ich den Salat geputzt und gewa­schen sowie die Kirschtomaten gewa­schen und hal­biert. Mittlerweile waren die Kartoffeln gar und ich habe eine Pfanne auf­ge­setzt und die Kartoffeln in dem Olivenöl gold­braun ange­bra­ten. Während des Bratens die Kartoffeln mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen.

Während die Kartoffeln in der Pfanne Farbe beka­men, habe ich die Vinaigrette zube­rei­tet. Dazu habe ich den Knoblauch geschält und sehr fein gehackt und ihn zusam­men mit dem Zucker, Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft ver­mengt. Das Olivenöl hinzu gege­ben und ein­ge­rührt sowie die Basilikumblätter (fein gehackt) untergerührt.

Jetzt kann auch schon ange­rich­tet wer­den. Dazu die Salatblätter, Bohnen und Kirschtomaten auf den Teller ver­tei­len, etwas Salz und Pfeffer drü­ber geben und mit der Vinaigrette beträu­feln. Zum Schluss die Kartoffeln hin­zu­ge­ben und fer­tig ist die Laube.

Optisch ist der Salat ein echter Knaller!

Mein Resümee:

Ganz ok, aber der Salat haut mich nicht aus den Schuhen. Irgendwas fehlt mit hier, geschmack­lich ist mir das ein­fach ein biss­chen zu brav. Beim nächs­ten Mal würde ich auch zumin­dest die Kirschtomaten noch anbra­ten, so mag ich sie ein­fach lieber.

Die Idee, warm und kalt zu mischen, gefällt mir zwar. Noch ein­mal würde ich den Salat so aber nicht zubereiten.

Chicken Drumsticks

Mariniertes Fleisch finde ich immer wie­der toll. Ganz beson­ders, wenn die Marinade dabei eine Mischung aus süß-sauer-scharf ist und so ein biss­chen in die „asia­ti­sche“ Richtung geht. Da könnte ich mich dann buch­stäb­lich rein­le­gen und da kamen mir die Chicken Drumsticks gerade Recht. Das Rezept las sich näm­lich wie für mich gemacht.

Ich liebe diese Chicken Drumsticks und werde sie ganz sicher häufiger zubereiten.

Zutaten für 4 Personen — (Quelle: Christian Rach — Das Kochgesetzbuch / Seite 227)

  • 1 kg Hühnchen-Unterkeulen
  • 2 Chilischoten
  • Frischer Ingwer, ca. 50 g
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sesamsamen
  • 1 TL gesto­ße­ner schwar­zer Pfeffer
  • 1 TL Sesamöl
  • 80 ml Sojasauce
  • 75 ml tro­cke­ner Sherry
  • 1 EL viet­na­me­si­sche Fischauce
  • 120 g Honig

Anstelle der viet­na­me­si­schen Fischsauce, die ich lei­der nicht bekom­men konnte, habe ich Austernsauce genom­men. Und anstelle der Hühnerunterkeulen habe ich Hühnerkeulen genom­men und sie in Ober– und Unterkeule zerteilt.

Zubereitung:

Zunächst habe ich mich um die Marinade geküm­mert und den Ingwer, samt Schale, in dünne Scheiben geschnit­ten. Danach den Knoblauch geschält und fein gehackt.

Den Ingwer, den Knoblauch, die Chilis (im Ganzen), sowie die rest­li­chen Zutaten habe ich nun in eine Schüssel gege­ben und ver­rührt. Marinade fertig.

Die Marinade für die Chicken Drumsticks

Die Marinade roch schon total lecker. Das konnte nur gut werden!

Jetzt habe ich die Ober– und Unterkeulen noch schnell gewa­schen und tro­cken getupft und dann in die Schüssel zur Marinade gege­ben. Die Schüssel mit Klarsichtfolie abge­deckt, in den Kühlschrank gestellt und min­des­tens 4 Stunden (oder wie in mei­nem Fall über Nacht) mari­niert.

Nach dem Marinieren die Drumsticks in einer ofen­fes­ten Form in den vor­ge­heiz­ten (180 °C) Ofen geben und dort 40–60 Minuten backen. Zwischendurch immer mal wie­der wen­den und mit der Marinade übergießen.

Süß-sauer-scharf marinierte Hühnerschenkel - lecker!

Mein Resümee:

Absolut geil, kann ich nicht anders sagen. Diese Chicken Drumsticks tref­fen genau mei­nen Geschmack und ihre süß-sauer-scharf Kombination ist ein­fach nur lecker. Die Drumsticks kom­men nun regel­mä­ßig auf den Speiseplan.

Bei der Zubereitung gab es keine Probleme. Allerdings habe ich es ver­säumt, wie im Rezept ange­ge­ben, die Drumsticks häu­fi­ger mit der Marinade zu begie­ßen und vor allem die Ofentemperatur zu über­prü­fen (Da spinnt mein Ofen in letz­ter Zeit ein biss­chen.). Hätte ich das gemacht, hät­ten die Drumsticks am Ende sicher noch ein biss­chen mehr Farbe ange­nom­men. Beim nächs­ten Mal.

Avocado-Mozzarella-Salat mit Mango

Im Moment ist das Wetter ja wie­der ziem­lich beschei­den, aber vor ein paar Tagen war es herr­lich warm und da wollte ich mal einen erfri­schen­den (Vorsicht, jetzt kommt das böse Wort!) Salat aus­pro­bie­ren. Die Wahl fiel auf einen Avocado-Mozzarella-Salat mit Mango, nach einem Rezept von Christian Rach.

Erfrischend war er auf jeden Fall, der Avocado-Mozzarella Salat mit Mango.

Zutaten für 4 Personen — (Quelle: Christian Rach — Das Kochgesetzbuch / Seite 143)

  • 1 reife Avocado
  • 1 reife Mango
  • 150 g Büffel-Mazzarella
  • 40 g Pinienkerne
  • etwas rote Chilischote in Ringen
  • 100 ml frisch gepress­ter Orangensaft
  • 1 EL Honig (Akazienhonig)
  • Saft einer hal­ben Limette
  • 3 EL gutes Olivenöl
  • 1/2 Bund Rucola (laut Originalrezept, habe ich weggelassen)
  • Salz, Pfeffer

Das Rezept ist für 4 Personen ange­ge­ben und ist damit dann eher als Vorspeise zu verstehen.

Zubereitung:

Vorbereitung ist alles und wie sonst auch, beginne ich mit der Schneidearbeit.

Zunächst habe ich den Mozzarella in ca. 1 cm große Stücke geschnit­ten, danach die Mango geschält und gewür­felt und zum Schluss die Avocado eben­falls gewür­felt. Diese habe ich nach dem Würfeln sofort mit dem Limettensaft beträu­felt (und gesal­zen und gepfef­fert), damit sie sich nicht braun verfärbt.

Jetzt noch kurz ein paar Scheiben von der Chillischote geschnit­ten und dann kön­nen auch schon die Pinienkerne bei mitt­le­rer Hitze ange­rös­tet werden.

Während die Pinienkerne Farbe anneh­men, habe ich einen Topf auf­ge­setzt und den Orangensaft auf ca. die Hälfte redu­ziert. Der redu­zierte Orangensaft wurde dann in eine Schüssel gege­ben und mit dem Olivenöl, dem Honig, dem Chili sowie Salz und Pfeffer ver­rührt. Damit ist die Vinaigrette schon fertig.

Dann ist auch schon Zeit zum Anrichten. Hierfür habe ich einen Metallring genom­men (ca. 5 cm Durchmesser) und zunächst die Avocado, danach den Mozzarella und zum Schluss die Mango mit je einer Lage über­ein­an­der geschich­tet. Mit der Vinaigrette beträu­feln (träu­feln ist gut, ich bin da eher groß­zü­gig und habe ordent­lich dar­auf geschüt­tet.), Pinienkerne drü­ber geben und dann kann man es sich schon schme­cken lassen.

Laut Originalrezept wird noch Rucola mit der Orangenvinaigrette ver­mischt und zum Salat gege­ben. Darauf habe ich in die­sem Fall aber ver­zich­tet, weil ich kei­nen fri­schen Rucola bekom­men konnte.

Avocado-Mozzarella Salat mit Mango und Orangenvinaigrette

Mein Resümee:

Erfrischend war es und so ein rich­ti­ger Salat ist es ja auch nicht, eher ein Obstsalat und Obst geht eigent­lich immer. Die Kombination aus Säure und Süße war wirk­lich lecker, die Orangenvinaigrette gab eine schöne Frische und alles wäre echt gut gewe­sen, wenn die Avocado auch rich­tig reif gewe­sen wäre. Das war sie aber lei­der nicht und daher eher hart und geschmacks­neu­tral. Blöde Sache.

So oft habe ich Avocado noch nicht ver­ar­bei­tet und beim nächs­ten Mal werde ich sie noch etwas län­ger lie­gen las­sen. Dann wird das Gericht auch rich­tig gut und für hei­ßen Tage (die hof­fent­lich bald kom­men) ist das eine echte Alternative.

Kochtechnisch gab es hier keine Probleme, es wurde ja auch fast nicht gekocht. Und fast nicht kochen kann er gut. :biggrin: