Burgersauce {für Rindfleischburger}

Selb­st­ge­machte Burger gehö­ren ja zu mei­nen abso­lu­ten Lieblingen und ich ver­su­che mir jeden Monat min­des­tens einen lecke­ren Burger zu gön­nen. Ein paar die­ser Burger hab ich auch schon veb­loggt, zum Beispiel den Rindfleischburger mit Camembert und Zwiebelconfit oder den Wagyu Cheeseburger. Ein guter Burger lebt von der Qualität des Fleisches, der Brötchen (Buns) und natür­lich auch von der Sauce.

Bei der Sauce bin ich gerne expe­ri­men­tier­freu­dig und pro­biere flei­ßig neue Rezepte aus. Neulich habe ich mir zum Frühstück spon­tan einen klei­nen (ich nenne ihn den Maulsperrer!) Burger gebaut und die Sauce zu die­sem Burger gibt es jetzt. Die war näm­lich sehr lecker und da möchte ich sie natür­lich gerne mit dir teilen.

Ein richtig großer Burger!

Das Rezept stammt aus dem Buch Weber‘s Burger und ist ursprüng­lich für ein Pulled-Pork-Sandwich gedacht. Es passt aber auch super zu einem Rindfleisch-Burger. Auf die Zugabe von Zwiebeln in der Sauce (im Rezept vor­ge­se­hen) habe ich aller­dings ver­zich­tet. Das braucht es für die Burgersauce nicht.

Zubereitung • Burgersauce •

Die Zubereitung ist so ein­fach, dass ich die­sen Platz hier völ­lig unnö­tig mit Text auf­fül­len muss, damit es wenigs­tens nach etwas aus­sieht. Du kannst ja auch nicht nur ein­fach so einen pope­li­gen Satz hin­schrei­ben und dich dann wie­der verzischen.

Wobei ich mal gele­sen habe, dass die Leute im Internet ohne­hin keine län­ge­ren Texte lesen. Ich schreibe die­sen Text daher mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso nur für mich selbst. Falls doch jemand diese Zeilen über­flie­gen sollte, macht es Sinn eine kurze Rezeptangabe los­zu­wer­den. Pass auf, jetzt: ca. 10 Minuten köcheln las­sen. Reicht, das merkt kein Mensch und ich mache mal wei­ter im Text:

Für die Burgersauce alle Zutaten in einen Topf geben, ver­rüh­ren und bei klei­ner bis mitt­le­rer Hitze ein­kö­cheln las­sen, bis eine sämige Konsistenz erreicht ist. Fertig. :smile:

Fazit: Das ist ein sehr lecke­res Sößchen, wel­ches man auf die Schnelle sehr gut für einen Burger mit Rindfleisch ver­wen­det kann. Die Sauce hat eine gute Mischung aus Süße und Säure und einen Tick Schärfe. Passt!

Hast du eine spe­zi­elle Lieblingssauce für dei­nen Burger? Dann teile sie doch bitte mir mit, damit ich sie aus­pro­bie­ren kann! Oder reicht dir auf dei­nem Burger Ketchup und Senf?

Rezept Zutaten für 6–8 Portionen • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • 250 ml Ketchup
  • 65 g Zucker
  • 60 ml Apfelessig
  • 4 EL Senf
  • 1 TL Worcestersauce
  • 1–2 Spritzer Tabasco

Wagyu Cheeseburger

Als ich vor ein paar Tagen im Supermarkt in der Tiefkühltruhe Kobe Burger Patties vom aus­tra­li­schen Wagyu Rind ent­deckte, musste ich natür­lich sofort zugrei­fen und konnte tage­lang nur noch an einen selbst­ge­mach­ten Burger denken.

Kobe Burger Patties vom Australischen Wagyu Rind

Vor ein paar Tagen war es dann soweit und her­aus kam die­ser leckere Kollege.

Mein neuer bester Freund - der Cheeseburger mit Wagyu Rindfleisch

Heute gibt es die Rezepte für die kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln, für die Burgersauce und den Link zum Rezept der selbst­ge­mach­ten Burger Buns.

Zutaten für die Burgersauce • Zubereitungszeit ca. 5 Minuten

  • 4 EL Mayonnaise
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 1 TL Weißweinessig
  • 2 EL Worcestersauce
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Honig

Zubereitung der Burgersauce

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Fertig.

Zutaten für die kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln • Zubereitungszeit ca. 30–35 Minuten

  • 4–5 rote Zwiebeln, je nach Größe
  • 1–2 EL Olivenöl oder Erdnussöl
  • 1 EL dunk­ler Balsamico
  • 1 EL brau­ner Zucker

Zubereitung der Burgersauce

Die Zwiebeln schä­len und in mit­tel­große Würfel schnei­den. Eine beschich­tete Pfanne bei klei­ner Hitze auf­set­zen, heiß wer­den las­sen, Öl in die Pfanne geben und die Zwiebeln laaa­ang­sam (zwi­schen­durch immer wie­der wen­den) bra­ten, bis sie weich sind. Das hat bei mir unge­fähr 25–30 Minuten gedauert.

Sobald die Zwiebeln weich sind, Hitze etwas erhö­hen, den Balsamico dazu geben, die Zwiebeln mit dem Zucker bestreuen und leicht kara­mel­li­sie­ren las­sen. Fertig.

Lecker karamellisierte Zwiebeln mit Balsamico.

Zutaten für die Burgerbrötchen • Zubereitungszeit ca. 25 Min. Arbeitszeit inkl. Backzeit sowie ca. Stunden Ruhezeit

Wenn man schon mal einen Burger mit Wagyu Rindfleisch baut, dann will man natür­lich keine indus­tri­ell her­ge­stell­ten Burgerbrötchen neh­men. Auf der Suche nach einem pas­sen­den Rezept bin ich bei Chefkoch fün­dig geworden.

Das genaue Rezept, inkl. Hinweise zu den Zutaten und der Zubereitung ist von Eiswürfelchen und du kannst es hier nach­le­sen.

Nach dem Backen schie­nen mir die Buns ein biss­chen zu flach gewor­den zu sein, aber nach­dem der Burger zusam­men­ge­baut war, fand ich sie genau rich­tig. Geschmacklich waren sie toll, um Welten bes­ser als alles was man so „fer­tig“ zu kau­fen bekommt.

Geschmacklich super, die Burger Brötchen

Restliche Zubereitung des Burgers

Damit sind die wich­tigs­ten Zutaten fer­tig­ge­stellt und der Rest ist auch schnell erle­digt. Salatblätter waschen und por­tio­nie­ren. Die Tomaten (Fleischige Tomaten kau­fen, die „sup­pen“ dann auch nicht vom Burger.) in Scheiben schnei­den und natür­lich ein biss­chen Bacon auslassen.

Die schlichte Schönheit gebratenem Speck!

Burger Patties braten

Dann ging es an das Braten der Burger Patties und das war noch ein­mal span­nend, immer­hin hatte ich zuvor noch nie TK Patties zube­rei­tet. Da musste ich auch erst­mal goog­len, wie man die über­haupt brät. Noch gefro­ren oder doch eher aufgetaut?

Das TK Burger Pattie vom Wagyu Kobe.

Die Recherche ergab, es geht bei­des (War klar. Danke für die große Hilfe.). Wobei bei der noch gefro­re­nen Variante der Patty wohl bes­ser seine Form behal­ten sollte. Gut, dann kommt das Baby also gefro­ren in die Pfanne.

Die Pfanne ordent­lich erhit­zen, der Burger soll scharf ange­bra­ten wer­den und eine Schuss Rapsöl in die Pfanne geben. Den Burger rein­le­gen (Vorsicht, durch das gefro­re­nen Wasser spritzt es jetzt ordent­lich.) und ca. 2 Minuten pro Seite bra­ten. Dann die Hitze redu­zie­ren und den Burger wei­ter­bra­ten (mehr­mals wen­den) bis er die gewünschte Garstufe hat. Ich habe ihn auf eine Kerntemperatur von 62° gebra­ten. Nicht ver­ges­sen, 2–3 Minuten bevor der Burger gar ist, den Käse auf den Burger zu legen, damit er noch leicht schmel­zen kann.

Der Burger in der Pfanne, wo er auch hingehört.

Den zwei­ten Burger habe ich dann leicht ange­taut gebra­ten und das ging mei­ner Meinung nach sogar bes­ser. Es hat weit­aus weni­ger gespritzt und das Patty hat seine Form eben­falls behal­ten. Beim nächs­ten Mal — und es wird ein nächs­tes und nächs­tes und nächs­tes Mal geben — wird er direkt leicht ange­taut gebraten.

Jetzt geht es auf die Zielgerade und der Burger kann belegt wer­den. Wer mag, rös­tet / toas­tet zuerst das Brötchen kurz an und schmiert auf die untere Brötchenhälfte die Burgersauce. Auf die Sauce kom­men die kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln, dar­über die Tomate. Nun wie­der Burgersauce auf die Tomate geben und das Fleisch mit dem Käse auf die Tomate legen. Jetzt noch den Speck oben­drauf geben, Deckel zu (Wer mag, kann auch auf den Deckel noch ein­mal die Burgersauce strei­chen.) — der Rest ist Schmatzen.

Mein neuer bester Freund - der Cheeseburger mit Wagyu Rindfleisch

Mein Resümee:

Wahnsinn! Diese 5,99 € für ein Burger Patty sind ver­dammt gut ange­leg­tes Geld. Das Fleisch schmeckt abso­lut super, wirk­lich Spitzenklasse, ich bin total begeis­tert. Nächste Woche wer­den direkt ein paar Patties auf Vorrat gekauft.

Die Brötchen haben toll dazu gepasst und wer­den ganz sicher beim nächs­ten Burger wie­der zum Einsatz kom­men. Die Sauce hat gut mit dem Fleisch har­mo­niert (Beim nächs­ten Burger wird dann mal eine ein­ge­kochte Sauce aus­pro­biert.) und die Zwiebeln haben eben­falls sehr gut dazu gepasst.

Als Käse habe ich schmelz­fä­hi­gen Emmentaler genom­men, das war auch per­fekt, wobei der Käse auf dem Foto ruhig noch ein biss­chen mehr hätte schmel­zen kön­nen. Aber die Scheibe wurde ein biss­chen zu spät auf das Patty gelegt, beim zwei­ten Burger war es dann bes­ser :smile:

Unterm Strich war der Burger echt der Oberhammer. Das lag in ers­ter Linie am Patty und das aus­tra­li­sche Kobe Wagyu Patty schmeckt groß­ar­tig. Und wenn man bedenkt, dass man für einen guten Burger (Und die gibt es nicht bei MCDonalds und Co.) um die 10 bis 15 Euro aus­ge­ben muss, ist das Patty mit 5,99 € preis­lich echt mehr als ok. Ich will mehr davon.

Und ihr? Habt ihr das Wagyu Patty viel­leicht selbst schon mal aus­pro­biert und wie hat es euch geschmeckt? Baut ihr euch über­haupt selbst Burger oder ist euch das zu viel Aufwand? Und wenn ihr selbst baut, was gehört auf euren Lieblingsburger?