French Toast mit Parmesan

Vor ein paar Tagen war mal wie­der Resteverwertung ange­sagt und das Toastbrot musste end­lich mal weg. Ich esse sel­ten Toastbrot und und so pas­siert es dann auch häu­fi­ger mal, dass das Toastbrot bei mir ewig rum­liegt. Manchmal ver­werte ich den Toast für Croutons, aber meis­tens bekommt er irgend­wann so komi­sche grüne pel­zige Flecken und er wan­dert in die Tonne. Das ärgert mich schon län­ger und ich habe mir vor­ge­nom­men, nicht mehr so viel weg­zu­schmeis­sen. Also müs­sen Ideen zur Resteverwertung von Toastbrot her.

Heute gibt es eine rich­tig gute und sehr leckere Toastverwertung: French Toast. Den kennst du sicher schon als süße Variante, als armer Ritter zum Beispiel. Meine Variante ist eine herz­hafte Varianten, mit frisch gerie­be­nem Parmesan Käse (Grana Padano, Pecorino, etc. geht auch).

French Toast mit Parmesan

Zubereitung • French Toast mit Parmesan •

Das Gericht ist wirk­lich so unkom­pli­ziert, dass man auch kaum Vorbereitung oder Arbeit damit hat. Das ist Morgens natür­lich auch beson­ders wich­tig, wer kann da schon lange am Herd ste­hen? Für den Parmesan-French-Toast wird ledig­lich der Parmesan frisch gerie­ben und ein biss­chen glatte Petersilie fein gehackt, damit ist das Gröbste schon geschafft.

Die Milch zusam­men mit den 2 Eiern, der Petersilie und dem Parmesan in eine Schüssel geben, leicht! sal­zen und gut pfef­fern und alle Zutaten sorg­fäl­tig mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Eine Pfanne auf mitt­le­rer Hitze auf­set­zen, heiß wer­den las­sen und die Butter hin­ein­ge­ben. Das Toastbrot kurz von bei­den Seiten durch die Ei-Milch-Mischung zie­hen und dann in die Pfanne geben. Von bei­den Seiten gold­gelb aus­bra­ten und sobald das erle­digt ist, den Toast aus der Pfanne neh­men und auch noch den letz­ten Rest Käse aus der Pfanne krat­zen und mit dem Toast servieren.

Fazit: Ich stehe drauf! Das ist lecker zum Frühstück und manch­mal brau­che ich das auch, um gut in den Tag zu kom­men. Der Parmesan French Toast ist lecker wür­zig, but­t­rig, ein biss­chen knusp­rig kross, dazu die feine Eihülle. Das schmeckt ein­fach lecker! Nachmachen, ist eine gute Idee.

Rezept Zutaten für 1 Portion • Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

  • 2–3 Scheiben Toastbrot
  • 2 Eier
  • 60 ml Milch
  • 30 g Parmesan
  • 1 EL glatte Petersilie, fein gehackt
  • Salt und Pfeffer

Knoblauchbutter

Zum Steak esse ich gerne ein biss­chen Knoblauchbutter und mitt­ler­weile mache ich mir die Butter auch lie­ber selbst, anstatt ein Fertigprodukt zu kau­fen. In mei­nem Steakbuch — Das per­fekte Steak — habe ich ein Rezept für eine Knoblauchbutter ent­deckt, bei dem der Knoblauch im Backofen gegart wird.

Das musste ich natür­lich aus­pro­bie­ren und hier kommt das Rezept.

Eine leckere Knoblauchbutter mit Knoblauch aus dem Backofen

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit 40 Minuten im Ofen — 10 Minuten bis Fertigstellung

  • 100 g Butter, Zimmertemperatur
  • 1 Knoblauchknolle
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL frisch gehack­ter Tyhmian
  • 1 EL frisch gehack­ter Rosmarin
  • Salz und Pfeffer

Den Knoblauch mit Schale mit dem Olivenöl bepin­seln, in Alufolie wickeln und für ca. 40 Minuten bei 160°C im Backofen garen.

In der Zwischenzeit die Butter aus dem Kühlschrank neh­men und Zimmertemperatur anneh­men las­sen. Die Kräuter waschen und fein hacken.

Sobald der Knoblauch weich ist, aus dem Ofen neh­men und aus der Schale drü­cken. Zusammen mit der Butter und den Kräutern in einen Mixer geben und zu einer glat­ten Masse ver­ar­bei­ten. Wenn die Butter weich genug ist, kann man die Zutaten natür­lich auch ein­fach mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Mit Salz und Pfeffer abschme­cken und bei Bedarf wie­der kurz in den Kühlschrank geben, damit die Butter etwas fes­ter wird.

Mein Resümee:

Eine ganze Knolle Knoblauch in 100 g Butter? So wird man im Büro sicher Mitarbeiter des Monats, dachte ich zumin­dest. Aber nix da, so schlimm ist es nicht.

Der Knoblauch ver­liert durch das Garen im Backofen enorm an Schärfe und wird sogar ein biss­chen süß­lich. Mit der Schärfe ver­liert er auch eini­ges an Geruch und man wird am nächs­ten Tag nicht zu stark sozial iso­liert. Nicht mehr als sonst, jedenfalls.

Dafür kriegt die Butter durch den geba­cke­nen Knoblauch einen ganz beson­de­ren, inten­si­ven Knoblauch Geschmack und wird nicht zur typi­schen Knoblauchbombe. Das hat mir ganz gut gefallen.

Braune Butter

Mal etwas ganz Schnelles: Braune Butter. Die brau­che ich heute näm­lich unbe­dingt für ein Selleriepüree und wie bei so vie­len ande­ren Dingen auch, habe ich braune Butter bis­her noch nie selbst hergestellt.

Meine erste selbst hergestelle braune Butter

Leider ist die Farbe auf dem Foto nicht so ganz gut getrof­fen. In Wirklichkeit war die Butter noch einen Tick dunk­ler / brauner.

Gottseidank war das wirk­lich kein Akt und ruck­zuck erle­digt. Das Rezept (wen man das so nen­nen will) habe ich aus dem Buch von Alfons Schubeck: „Meine Bayerische Küche“.

Zutaten:

  • 250 g Butter

Zubereitung:

In einem klei­nen Topf die Butter auf mitt­le­rer Hitze schmel­zen las­sen und lang­sam erhit­zen. Wenn sie gold­braun ist (am Topfboden set­zen sich braune Stückchen ab) und nus­sig riecht, die Butter vom Herd neh­men. Nun die Butter durch ein mit Küchenpapier aus­ge­leg­tes Sieb gie­ßen. Fertig.

Die riecht viel­leicht lecker! Und sie hat dem Püree ein tol­les, buttrig-nussiges Aroma mit­ge­ge­ben — echt geil das Zeug. Damit werde ich mir mor­gen zum Frühstück ein Omelette bra­ten, das kommt bestimmt rich­tig gut.