Brioche Burger Buns

Das ich mir ab und an einen lecke­ren selbst­ge­mach­ten Burger gönne, hast du ja sicher schon mit­be­kom­men. Es geht ein­fach nichts über einen gut gemach­ten Burger, das ist für mich tota­les Soulfood und macht glücklich.

Wann immer es geht, backe ich mir das Burgerbrötchen (auch Bun genannt) selbst, weil zu einem sehr guten Buger zwin­gend auch ein sehr gutes Brötchen gehört. Ein durch­schnitt­li­ches Brötchen zer­stört den bes­ten Burger! Normalerweise backe ich meine Brötchen nach mei­nem Rezept für super­softe Burgerbrötchen und bin damit auch total zufrie­den. Das bedeu­tet aber natür­lich nicht, dass ich nicht gerne auch mal das ein oder andere neue Rezept aus­pro­biere. Besser geht ja immer!

Die Brioche Buns sehen toll aus oder?

Auf dem gran­dio­sen Blog von Uwe hatte ich vor län­ge­rer Zeit ein Rezept für Brioche Burger Brötchen ent­deckt, von dem Uwe sehr über­zeugt war. Da der Mann nach­weis­lich etwas von gutem Essen ver­steht, wollte ich seine Buns natür­lich unbe­dingt mal nach­ba­cken. Mein selbst­ge­mach­ter Bohnen und Speck Burger sollte dafür den pas­sende Rahmen liefern.

Wie immer, wenn ich Rezepte von Bloggerfreunden nach­ko­che oder backe, ver­weise ich euch direkt auf den jewei­li­gen Blog. Dort ist das Rezept ja bereits aus­führ­lich beschrie­ben und wer die Brioche Buns nach­ba­cken möchte, fin­det das Rezept von Uwe hier! Ein Stichpunktartige Zusammenfassung des Rezeptes fin­dest du auch am Ende die­ses Beitrages.

Von mir gibt es jetzt ein paar Fotos und die klare Empfehlung zum Nachbacken! Die Brötchen sind super und per­fekt als Burgerbrötchen geeig­net. Sie haben eine tolle wei­che, aber nicht zu wei­che Konsistenz und einen sehr mil­den Geschmack. Richtig lecker! In Zukunft muss ich wohl eine Münze wer­fen, wenn ich wie­der Buns backen möchte, um mich für ein Rezept ent­schei­den zu können.

Der Teig für die Buns ist super aufgegangen.

Nicht nur optisch schön, sondern auch lecker!

Die Buns waren perfekt für meinen Bohnen und Speck Burger

Vielen Dank an Uwe, für das tolle Rezept!

Rezept Zutaten für 8 Brötchen

  • 3 EL warme Milch
  • 200 ml war­mes Wasser
  • 2 TL Trockenhefe oder ein Eckchen fri­sche Hefe
  • 2 1/2 EL Zucker
  • 2 Eier (Größe M)
  • 425g Mehl Typ 550
  • 60g Mehl Typ 405
  • 1 1/2 TL Salz
  • 80g wei­che Butter
  • Sesam

Zubereitung • Brioche Buns •

Wasser, Zucker, Hefe und warme Milch in einer Schüssel ver­mi­schen, 5 Minuten ste­hen las­sen. 1 Ei aufschäumen.

Mehl mit Salz in einer Schüssel ver­mi­schen, Butter zufü­gen und mit den Finger kne­ten, bis sich kleine Klumpen bil­den. Hefe-Mischung mit dem auf­ge­schäum­ten Ei zum Teig geben und 10 Min. kne­ten, bis der Teig glänzt. An einem war­men Ort 1 Stunde gehen lassen.

Nach 1 Stunde aus dem Teig 8 Brötchen for­men, auf einem Backblech ver­tei­len und noch­mal 1 Stunde gehen las­sen. Den Ofen auf 200° C vor­hei­zen, eine Schüssel mit kal­tem Wasser in den Ofen stel­len, die Brötchen mit 1 ver­quierl­tem Ei ein­pin­seln und mit Sesam bestreuen. In den Ofen geben und ca. 15 Minuten gold­gelb backen. Rausnehmen und aus­küh­len lassen.

Supersofte Burgerbrötchen

Mit einem lecke­ren, selbst­ge­mach­ten Burger kann man mich wirk­lich glück­lich machen. Burger sind ein­fach geil und ab und zu gönne ich mir den Spaß und baue mir einen eige­nen Burger zusam­men. Zuletzt zum Beispiel den Rindfleischburger mit Camembert und Zwiebelconfit und auch der Wagyu Cheeseburger war nicht zu verachten.

Was lei­der gar nicht geht wenn ich einen glück­lich machen­den Burger essen möchte, sind diese fer­ti­gen Burgerbrötchen aus dem Supermarkt. Bisher habe ich noch keine rich­tig guten Burgerbrötchen im Supermarkt fin­den kön­nen, meis­tens sind sie tro­cken oder krü­me­lig, flach im Geschmack und ein­fach ungeil. Nee, ein sehr guter Burger geht nur mit einem sehr gutem Brötchen.

Wirklich sehr softe Burgerbrötchen

In der Zeitschrift „Lecker — Ausgabe 03 | 2014″ stol­perte ich beim Durchblättern über ein Rezept für selbst­ge­machte Burgerbrötchen, die super­soft sein soll­ten. Da ich ohne­hin mal wie­der Bock auf einen Burger hatte, habe ich das Rezept kur­zer­hand nach­ge­ba­cken. Und die Burgerbrötchen sind so gut gewor­den, dass ich sie heute unbe­dingt als Rezept ver­blog­gen möchte.

Zubereitung • Burgerbrötchen — Burger Buns •

Die Kartoffeln schä­len, ca. 20 Minuten zuge­deckt in Salzwasser kochen las­sen und dann abgie­ßen. Die Kartoffeln in eine Schüssel geben und zusam­men mit 2 EL Milch und 1 TL Butter zu einem cre­mi­gen Püree stamp­fen. Mit Muskat und Salz abschmecken.

Das Kartoffelpüree mit 200 g Schmand, 1 Ei, 2 EL Zucker, 2 EL Öl sowie einer Prise Salz gut ver­rüh­ren.  Die Trockenhefe mit 200 Mehl gründ­lich mischen und gut unter das Püree rüh­ren. Ich habe das Mehl erst por­ti­ons­weise per Hand mit dem Schneebesen ein­ge­rührt und spä­ter mit dem Knethaken der Maschine nach­ge­ar­bei­tet, bis der Teig klümp­chen­frei war. Dann die rest­li­chen 250 g Mehl por­ti­ons­weise zum Teig geben und mit den Händen den Teig ca– 5 Minuten kne­ten.

Den Teig zuge­deckt für ca. 45 Minuten an einen war­men Ort gehen las­sen, ihn noch­mal kurz glatt kne­ten und in 8 gleich­große runde Stücke tei­len. Die Teigstücke auf ein mit Backpapier aus­ge­leg­tes Backblech geben und noch­mal 15 Minuten gehen las­sen. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Burgerbrötchen werden mit einer Ei-Milch-Mischung bestrichen

2 EL Milch und 1 Ei mit­ein­an­der ver­rüh­ren und die Stücke damit ein­pin­seln. Die Brötchen im vor­ge­heiz­ten Backofen für ca. 20 Minuten gold­braun backen. In den letz­ten 5 Minuten habe ich die Brötchen mit Backpapier bedeckt, weil die Farbe schon gut aus­sah. Also ruhig mal ein Auge auf die Brötchen haben.

leckerer Cheeseburger selbstgemacht

Fazit. Super! Das sind echt tolle Burgerbrötchen, ich bin begeis­tert. Sie erin­nern mich von der Konsistenz an Milchbrötchen, sind also schön soft, viel­leicht einen Tick fes­ter als echte Milchbrötchen. Auch geschmack­lich erin­nern sie an Milchbrötchen, man schmeckt auch eine ganz feine kar­tof­fel­lige Note und saf­tig sind sie auch. Top!

Rezept Zutaten für 8 Brötchen • Zubereitungszeit ca. 45 Minuten Ruhezeit (Teig nicht Koch) ca. 60 Minuten Backzeit ca. 20 Minuten

  • 200 g meh­lige Kartoffeln
  • 450 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 200 g Schmand
  • 4 EL Milch
  • 1 TL Butter
  • 2 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Muskat

Wagyu Cheeseburger

Als ich vor ein paar Tagen im Supermarkt in der Tiefkühltruhe Kobe Burger Patties vom aus­tra­li­schen Wagyu Rind ent­deckte, musste ich natür­lich sofort zugrei­fen und konnte tage­lang nur noch an einen selbst­ge­mach­ten Burger denken.

Kobe Burger Patties vom Australischen Wagyu Rind

Vor ein paar Tagen war es dann soweit und her­aus kam die­ser leckere Kollege.

Mein neuer bester Freund - der Cheeseburger mit Wagyu Rindfleisch

Heute gibt es die Rezepte für die kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln, für die Burgersauce und den Link zum Rezept der selbst­ge­mach­ten Burger Buns.

Zutaten für die Burgersauce • Zubereitungszeit ca. 5 Minuten

  • 4 EL Mayonnaise
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 1 TL Weißweinessig
  • 2 EL Worcestersauce
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Honig

Zubereitung der Burgersauce

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Fertig.

Zutaten für die kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln • Zubereitungszeit ca. 30–35 Minuten

  • 4–5 rote Zwiebeln, je nach Größe
  • 1–2 EL Olivenöl oder Erdnussöl
  • 1 EL dunk­ler Balsamico
  • 1 EL brau­ner Zucker

Zubereitung der Burgersauce

Die Zwiebeln schä­len und in mit­tel­große Würfel schnei­den. Eine beschich­tete Pfanne bei klei­ner Hitze auf­set­zen, heiß wer­den las­sen, Öl in die Pfanne geben und die Zwiebeln laaa­ang­sam (zwi­schen­durch immer wie­der wen­den) bra­ten, bis sie weich sind. Das hat bei mir unge­fähr 25–30 Minuten gedauert.

Sobald die Zwiebeln weich sind, Hitze etwas erhö­hen, den Balsamico dazu geben, die Zwiebeln mit dem Zucker bestreuen und leicht kara­mel­li­sie­ren las­sen. Fertig.

Lecker karamellisierte Zwiebeln mit Balsamico.

Zutaten für die Burgerbrötchen • Zubereitungszeit ca. 25 Min. Arbeitszeit inkl. Backzeit sowie ca. Stunden Ruhezeit

Wenn man schon mal einen Burger mit Wagyu Rindfleisch baut, dann will man natür­lich keine indus­tri­ell her­ge­stell­ten Burgerbrötchen neh­men. Auf der Suche nach einem pas­sen­den Rezept bin ich bei Chefkoch fün­dig geworden.

Das genaue Rezept, inkl. Hinweise zu den Zutaten und der Zubereitung ist von Eiswürfelchen und du kannst es hier nach­le­sen.

Nach dem Backen schie­nen mir die Buns ein biss­chen zu flach gewor­den zu sein, aber nach­dem der Burger zusam­men­ge­baut war, fand ich sie genau rich­tig. Geschmacklich waren sie toll, um Welten bes­ser als alles was man so „fer­tig“ zu kau­fen bekommt.

Geschmacklich super, die Burger Brötchen

Restliche Zubereitung des Burgers

Damit sind die wich­tigs­ten Zutaten fer­tig­ge­stellt und der Rest ist auch schnell erle­digt. Salatblätter waschen und por­tio­nie­ren. Die Tomaten (Fleischige Tomaten kau­fen, die „sup­pen“ dann auch nicht vom Burger.) in Scheiben schnei­den und natür­lich ein biss­chen Bacon auslassen.

Die schlichte Schönheit gebratenem Speck!

Burger Patties braten

Dann ging es an das Braten der Burger Patties und das war noch ein­mal span­nend, immer­hin hatte ich zuvor noch nie TK Patties zube­rei­tet. Da musste ich auch erst­mal goog­len, wie man die über­haupt brät. Noch gefro­ren oder doch eher aufgetaut?

Das TK Burger Pattie vom Wagyu Kobe.

Die Recherche ergab, es geht bei­des (War klar. Danke für die große Hilfe.). Wobei bei der noch gefro­re­nen Variante der Patty wohl bes­ser seine Form behal­ten sollte. Gut, dann kommt das Baby also gefro­ren in die Pfanne.

Die Pfanne ordent­lich erhit­zen, der Burger soll scharf ange­bra­ten wer­den und eine Schuss Rapsöl in die Pfanne geben. Den Burger rein­le­gen (Vorsicht, durch das gefro­re­nen Wasser spritzt es jetzt ordent­lich.) und ca. 2 Minuten pro Seite bra­ten. Dann die Hitze redu­zie­ren und den Burger wei­ter­bra­ten (mehr­mals wen­den) bis er die gewünschte Garstufe hat. Ich habe ihn auf eine Kerntemperatur von 62° gebra­ten. Nicht ver­ges­sen, 2–3 Minuten bevor der Burger gar ist, den Käse auf den Burger zu legen, damit er noch leicht schmel­zen kann.

Der Burger in der Pfanne, wo er auch hingehört.

Den zwei­ten Burger habe ich dann leicht ange­taut gebra­ten und das ging mei­ner Meinung nach sogar bes­ser. Es hat weit­aus weni­ger gespritzt und das Patty hat seine Form eben­falls behal­ten. Beim nächs­ten Mal — und es wird ein nächs­tes und nächs­tes und nächs­tes Mal geben — wird er direkt leicht ange­taut gebraten.

Jetzt geht es auf die Zielgerade und der Burger kann belegt wer­den. Wer mag, rös­tet / toas­tet zuerst das Brötchen kurz an und schmiert auf die untere Brötchenhälfte die Burgersauce. Auf die Sauce kom­men die kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln, dar­über die Tomate. Nun wie­der Burgersauce auf die Tomate geben und das Fleisch mit dem Käse auf die Tomate legen. Jetzt noch den Speck oben­drauf geben, Deckel zu (Wer mag, kann auch auf den Deckel noch ein­mal die Burgersauce strei­chen.) — der Rest ist Schmatzen.

Mein neuer bester Freund - der Cheeseburger mit Wagyu Rindfleisch

Mein Resümee:

Wahnsinn! Diese 5,99 € für ein Burger Patty sind ver­dammt gut ange­leg­tes Geld. Das Fleisch schmeckt abso­lut super, wirk­lich Spitzenklasse, ich bin total begeis­tert. Nächste Woche wer­den direkt ein paar Patties auf Vorrat gekauft.

Die Brötchen haben toll dazu gepasst und wer­den ganz sicher beim nächs­ten Burger wie­der zum Einsatz kom­men. Die Sauce hat gut mit dem Fleisch har­mo­niert (Beim nächs­ten Burger wird dann mal eine ein­ge­kochte Sauce aus­pro­biert.) und die Zwiebeln haben eben­falls sehr gut dazu gepasst.

Als Käse habe ich schmelz­fä­hi­gen Emmentaler genom­men, das war auch per­fekt, wobei der Käse auf dem Foto ruhig noch ein biss­chen mehr hätte schmel­zen kön­nen. Aber die Scheibe wurde ein biss­chen zu spät auf das Patty gelegt, beim zwei­ten Burger war es dann bes­ser :smile:

Unterm Strich war der Burger echt der Oberhammer. Das lag in ers­ter Linie am Patty und das aus­tra­li­sche Kobe Wagyu Patty schmeckt groß­ar­tig. Und wenn man bedenkt, dass man für einen guten Burger (Und die gibt es nicht bei MCDonalds und Co.) um die 10 bis 15 Euro aus­ge­ben muss, ist das Patty mit 5,99 € preis­lich echt mehr als ok. Ich will mehr davon.

Und ihr? Habt ihr das Wagyu Patty viel­leicht selbst schon mal aus­pro­biert und wie hat es euch geschmeckt? Baut ihr euch über­haupt selbst Burger oder ist euch das zu viel Aufwand? Und wenn ihr selbst baut, was gehört auf euren Lieblingsburger?