Caprese-Törtchen

Vor ein paar Tagen habe ich auf dem Blog der Küchenschabe ein inter­es­sante Vorspeise ent­deckt, eine Variante der klas­si­schen Caprese. Diese Abwandlung hat mich sofort ange­macht und ich musste sie schnellst­mög­lich selbst pro­bie­ren und hier ist das Ergebnis: Büffelmozzarella und Tomaten als Caprese-Törtchen.

Caprese-Törtchen, richtig lecker!

Rezept Zutaten für 1 Portion • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten • Backzeit Ofentomaten ca. 45 MinutenQuelle: Die Küchenschabe)

  • 1 Kugel Büffel-Mozzarella
  • 6–8 Cocktailtomaten
  • eine Handvoll Basilikumblätter
  • 25 ml Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer
  • sehr gutes Olivenöl

Die Küchenschabe ver­wen­det noch eine kleine Knoblauchzehe (Rezept für 4 Personen), dar­auf habe ich ver­zich­tet, weil mir nicht nach Knoblauch war.

Zubereitung • Caprese-Tötchen •

Ich habe mich bei der Zubereitung exakt an das Rezept gehal­ten und weil das bei der Küchenschabe schon bes­tens beschrie­ben wurde (guckst du hier), zitiere ich es hier gleich nur noch.

Zuvor aber kurz die Anleitung für die getrock­ne­ten Ofentomaten.

Den Ofen auf 130° vor­hei­zen und ein Backblech mit Alufolie aus­le­gen. Die Cocktailtomaten hal­bie­ren und den Strunk ent­fer­nen. Mit der ange­schnit­te­nen Seite nach oben auf das Backblech legen, die Tomaten sal­zen, pfef­fern und mit gutem Olivenöl beträu­feln. In den Ofen geben und ca. 45 Minuten backen.

Weiter geht es laut dem Rezept der Küchenschabe wie folgt:

Die Mozzarellkugeln in zen­ti­me­ter­di­cke Scheiben schnei­den. Die vier Endstücke mit Basilikum, Knoblauch, Schlagobers, Salz und Pfeffer pürieren.

Jeweils eine große Käsescheibe auf einen Teller set­zen. Etwas sal­zen. Je nach Vorliebe dünn oder etwas dicker mit der Basilikumcreme bestrei­chen. Die ofen­ge­rös­te­ten Cocktailtomaten drauf drapieren.

Etwas von dem Saft der Tomaten rund­herum träu­feln, mit einem Basilikumblättchen deko­rie­ren — fertig.

Eine tolle Vorspeise sind die Caprese-Törtchen

Das ist schon eine sehr coole Variante, muss ich als Fazit sagen. Ich stehe eh total auf Büffel-Mozzarella und finde die Kombination Mozzarella, Tomate, Basilikum von Haus aus schon super. Hier wird das Ganze durch die Basilikum-Creme sogar noch etwas ver­fei­nert und das schmeckt mir rich­tig gut.

Tolle Vorspeise, schnell gemacht (von den Tomaten abge­se­hen) und wirk­lich eine Alternative zur übli­chen Caprese Vorspeise. Danke an die Küchenschabe für das tolle Rezept.

Klassisches Bruschetta u. Bruschetta mit Büffel-Mozzarella

Sommer­zeit ist ja immer die Zeit für eine beson­ders schnelle Küche und das kön­nen unsere Freunde aus Italien nun mal beson­ders gut; mit weni­gen Zutaten schmack­hafte Gerichte zau­bern. Eines die­ser Gerichte lan­det jeden Sommer auf unse­rem Teller: Bruschetta. Mal klas­sisch oder als Variante mit Büffel-Mozzarella und getrock­ne­ten Tomaten.

Bruschetta klassisch mit Tomaten oder mit Büffel-Mozarella

Rezept Zutaten für 2 Portionen — Bruschetta Klassisch

  • 4 Scheiben hel­les Bauernbrot
  • 3–4 Tomaten, je nach Größe
  • 1–2 Handvoll Basilikumblätter
  • sehr gutes Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung • Bruschetta klassisch •

Basilikum waschen und in feine Streifen hacken.

Wasser in einem Topf oder Wasserkocher zum Kochen brin­gen. Die Tomaten am Strunk kreuz­för­mig ein­schnei­den und kurz (10–20 Sekunden) in das heiße, aber nicht mehr kochende, Wasser geben. Tomaten raus­neh­men, ent­häu­ten, Strunk und Kerne ent­fer­nen und das Fruchtfleisch fein wür­feln. Tomatenwürfel in eine Schüssel geben und bei­seite stellen.

Eine Pfanne auf mitt­le­rer Hitze auf­set­zen, 2 EL Olivenöl in die heiße Pfanne geben und das Brot hin­ein legen. Die Oberseite des Brotes mit ordent­lich Olivenöl beträu­feln und das Brot auf bei­den Seiten gold­gelb anrösten.

In der Zwischenzeit 2–3 EL Olivenöl in die Schüssel zu den Tomatenwürfeln geben, sal­zen und pfef­fern, Basilikum dazu geben und alles mit­ein­an­der vermischen.

Eine Knoblauchzehe schä­len und halbieren.

Das Brot aus der Pfanne neh­men und mit der Knoblauchzehe ein­rei­ben. Jetzt die abge­schmeck­ten Tomatenwürfel auf das Brot geben und glück­lich sein.

Klassisches Bruschetta mit Knoblauch, Tomaten und Basilikum.

Rezept Zutaten für 2 Portionen — Bruschetta Mozzarella

  • 4 Scheiben hel­les Bauernbrot
  • 125 g Büffel-Mozzarella
  • 1 EL Pinienkerne
  • 4–6 in Öl ein­ge­legte getrock­nete Tomaten, je nach Größe
  • 1–2 Handvoll Basilikumblätter
  • 2 EL frisch gerie­be­ner Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe
  • sehr gutes Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung • Bruschetta-Mozzarella •

Basilikum waschen und in feine Streifen hacken. Den Büffel-Mozzarella klein wür­feln und die getrock­ne­ten Tomaten eben­falls in feine Würfel schnei­den. Den Parmesan reiben.

Eine Pfanne auf mitt­le­rer Hitze auf­set­zen und die Pinienkerne ohne Fett anrös­ten. Pinienkerne rausnehmen.

2 EL Olivenöl in die Pfanne geben und das Brot hin­ein legen. Die Oberseite des Brotes mit ordent­lich Olivenöl beträu­feln und das Brot auf bei­den Seiten gold­gelb anrösten.

In der Zwischenzeit die getrock­ne­ten Tomaten in eine Schüssel geben und mit den Pinienkernen und dem Mozzarella mischen. 1 EL Olivenöl, 2 EL Parmesan sowie den Basilikum dazu geben, sal­zen, pfef­fern und vermischen.

Eine Knoblauchzehe schä­len und halbieren.

Das Brot aus der Pfanne neh­men und mit dem Knoblauch ein­rei­ben. Die Mozzarella-Mischung auf dem Brot ver­tei­len und zum zwei­ten Mal glück­lich sein.

Die Bruschetta Variante mit Mozzarella und getrockneten Tomaten

Als Fazit brau­che ich hier nicht viel zu erzäh­len, Bruschetta ist ein­fach gött­lich. So sim­pel, aber so lecker und gerade bei som­mer­li­chen Temperaturen ideal.

Hier lohnt es sich auch ganz beson­ders ein biss­chen mehr Geld in die Hand zu neh­men und neben dem guten Büffel-Mozzarella auch hoch­wer­ti­ges Olivenöl und (getrock­nete) Tomaten von guter Qualität zu kau­fen. Das schmeckt man am Ende ein­fach. Und immer wenn man nur wenig Zutaten ver­wen­det, soll­ten diese beson­ders gut sein.

Hoffentlich bleibt es noch ein paar Wochen warm, dann gibt es bald wie­der lecke­res Bruschetta. Wie mögt ihr euer Bruschette am liebs­ten? Klassisch oder auch gerne mal aufgepimpt?

Mein Einkauf: Salsiccia, San Marzano Tomaten, Carnaroli Reis

Viele Rezepte die ich nach­ko­chen möchte, benö­ti­gen ganz spe­zi­elle Zutaten, die es in den Geschäften in mei­ner Umgebung nur schwer oder gar nicht zu kau­fen gibt. In die­sen Fällen ver­su­che ich die Zutaten dann online zu bestel­len und für ita­lie­ni­sche Lebensmittel bestelle ich gerne bei Gustini (KLICK). So auch die­ses Mal und hier gibt es einen kur­zen Über­blick über mei­nen Einkauf.

Gutes Olivenöl, Büffel Morzarella, San Marzano Tomaten

Für eine römi­sche Pasta „Spaghetti cacio e Pepe“ brauchte ich unbe­dingt Pecorino romano (der es lei­der nicht mit auf das Foto geschafft hat) und weil das Gericht neben dem guten Pecorino nur noch aus Spaghetti und Pfeffer besteht (und somit ver­gleichs­weise güns­tig ist), habe ich gleich mal bei den Spaghetti auf dicke Hose gemacht und beson­ders „gute“ gekauft. Ob sich das gelohnt hat, ver­rate ich dann spä­ter, wenn das Gericht online geht.

Das Farchioni Classico Olivenöl war gerade im Angebot und da ich in Zukunft etwas mehr auf gute Zutaten ach­ten möchte und immer schon mal wis­sen wollte, ob gutes Olivenöl einen Unterschied macht, habe ich eine Flasche davon bestellt.

Zu mei­nen Leibgerichten gehört defi­ni­tiv ein schmack­haf­tes Risotto. Bisher habe ich dafür immer Arborio Reis ver­wen­det und kannte Carnaroli Reis nur vom Höhrensagen. Das sollte sich nun end­lich mal ändern und der Superfino Carnaroli Reis lan­dete im Einkaufswagen.

Sehr gespannt war ich auf die San Marzano Dosentomaten (die ganz beson­ders aro­ma­tisch sein sol­len), aus denen ich ein Sugo nach Rezept von Cornelia Poletto kochen wollte. Diese spe­zi­el­len Tomaten gibt es in mei­ner Stadt nicht zu kau­fen und sie waren gerade bei Gustini im Angebot, also rein damit in den Einkaufskorb.

Groß war meine Freude als ich las, dass Gustini eine neue Sorte Salsiccia im Angebot hat und zwar die Salsiccia Fresca aus dem Piemont. In Oberhausen Salsiccia zu bekom­men ist nahezu aus­ge­schlos­sen, ich habe bereits sämt­li­che Geschäfte in mei­ner halb­wegs nähe­ren Umgebung abge­sucht. Keine Chance! Dabei wird Salsiccia doch beson­ders in der ita­lie­ni­schen Küche häu­fig ver­wen­det. Darum musste die Wurst dann auch gleich zwei mal mit.

Zu guter Letzt war gerade der Büffel-Mozzarella redu­ziert und da ich guten Mozzarella liebe, kom­plet­tierte der Käse meine Bestellung. Ein 10% Rabatt-Gutschein lag noch auf mei­nem Schreibtisch, wun­der­bar, der wurde natür­lich umge­hend eingelöst!

Versandkosten fie­len nicht an (zum Zeitpunkt der Bestellung wurde ab einen Bestellwert von 25 Euro ver­sand­kos­ten­frei ver­schickt) und der Einkauf schlug mit 40,73 € zu Buche, was ich preis­lich mehr als in Ordnung fand.

Aus den 500 g Spaghetti bekom­men wir 4 Portionen, das Olivenöl reicht mit 1 Liter auch eine ganze Weile. 1 kg Risotto ist eben­falls Vorrat für meh­rere Portionen, 9,98 € für 500 g Salsiccia zahle ich in die­sem Fall auch gerne um mal in den Genuss die­ser lecke­ren Wurst zu kom­men. 6,95 € für den wirk­lich sehr guten, aro­ma­ti­schen Pecorino romano mag ein biss­chen teuer erschei­nen, aber guter Pecorino oder auch Parmesan hat die­sen Preis. Und geschmack­lich war der wirk­lich toll (und reicht auch locker für 4 Mahlzeiten). Lediglich bei den San Marzano Tomaten bin ich unschlüs­sig, ob die Menge von 5 x 400g den Preis von 9,95 € recht­fer­ti­gen. Das wird der Geschmack dann entscheiden.

Geliefert wurde wie immer zügig und alles kam sehr frisch und gut ver­packt an. Solange ich kei­nen ita­lie­ni­schen Feinkostladen in der Umgebung habe, bleibe ich Gustini (KLICK) jeden­falls gerne treu.