Atzes Bananensuppe

Nein. Nicht der Atze Schröder. Mein Atze! Der nette Kochkollege, der hier in letz­ter Zeit immer so flei­ßig kom­men­tiert. :smile:  Er steht sel­ber lei­den­schaft­lich am Herd und kocht die ein oder andere Leckerei. Beim Durchschauen sei­ner Rezepte bin ich auf eine Bananensuppe gesto­ßen und als glü­hen­der Bananenfan (Bin im frü­he­ren Leben sicher ein Äff­chen gewe­sen, hat sich zu heute also nicht viel ver­än­dert. Wahrscheinlich im Karmakarussell gefan­gen.) musste ich die Suppe ausprobieren.

Ich habe die leicht asia­ti­sche Variante sei­ner Bananensuppe gekocht, mit Ingwer, Kokosmilch statt Sahne und habe zusätz­lich noch einen Spitzer Limettensaft zur Suppe gege­ben. Die Schärfe kam bei mir durch getrock­nete und gemah­le­nen Chilliflocken.

Bananensuppe mit Curry und Kokosmilch

Zutaten für die Bananensuppe

Heute mache ich es mir natür­lich auch wie­der leicht und ver­weise euch direkt zum Rezepte der Bananensuppe von Atze. Atze hat das Rezept bereits aus­führ­lich inklu­sive Variatonsmöglichkeiten auf­ge­schrie­ben und den Job damit schon erledigt.

Schaut mal bei ihm vor­bei und kocht das affen­starke Süppchen nach. Die Suppe ist zwar nicht sehr foto­gen, aber wer Bananen mag, der wird sie bestimmt auch mögen. Ich liebe es ja asia­tisch und fand die asia­ti­sche Variante der Suppe wirk­lich lecker. Süß-Sauer-Bananig, von der Konsistenz ein biss­chen breiig, wie man das bei pürier­ter Banane auch erwar­ten kann.

Von mir gibt es ein „Danke Atze“! Für das flei­ßige Kommentieren, deine Tipps und Rezepte. Ich koche bestimmt noch das ein oder andere Rezept von dir nach.

Kreuzkümmel-Soja-Reduktion

Am Wochenende gab es zu mei­nem ers­ten selbst­ge­mach­ten Schweinebauch (Rezept folgt) keine „klas­si­sche“ Sauce, son­dern wie im Rezept vor­ge­schla­gen, eine Kreuzkümmel-Soja-Reduktion. Ich war ein biss­chen skep­tisch, ob eine asia­tisch ange­hauchte Sauce wirk­lich zum Schweinebauch pas­sen würde, wollte mich aber gerne posi­tiv über­ra­schen lassen.

Die Reduktion hat dann wirk­lich fan­tas­tisch zum Schweinebauch gepasst hat und weil sie so schnell und unkom­pli­ziert zuzu­be­rei­ten ist, kommt jetzt schon mal das Rezept für die Reduktion. Wenn du das nächste Mal Schweinefleisch zube­rei­test,  musst du die Reduktion unbe­dingt ein­mal aus­pro­bie­ren. Du wirst es nicht bereuen.

Ein Schweinebauch als Krustenbraten

Zubereitung • Kreuzkümmel-Soja-Reduktion •

Für die Reduktion 1 TL Kreuzkümmel fein hacken und den Kreuzkümmel zusam­men mit 2 EL Honig in einem Topf, bei mitt­le­rer Hitze, zum Kochen brin­gen. 4 EL sal­z­arme Sojasauce (ich hatte keine sal­z­arme und habe daher nur 3 EL „nor­male“ Sojasauce genom­men) sowie 100 ml Hühnerfond zugie­ßen und die Flüssigkeit lang­sam auf die Hälfte redu­zie­ren las­sen. Die Reduktion durch ein fei­nes Sieb pas­sie­ren und abküh­len lassen.

Als ich die Reduktion ohne Fleisch pro­bierte, war ich noch skep­ti­scher als zuvor. Sie schmeckte sehr inten­siv nach Kreuzkümmel und schon ordent­lich sal­zig (wird mit einer sal­z­ar­men Sojasauce sicher etwas gemil­dert) und wür­zig. Aber als ich das erste Stück Schweinebauch durch die Sauce wischte (es wird nur ganz wenig Sauce ver­wen­det) war ich kom­plett über­zeugt. Das schmeckt groß­ar­tig zusam­men! Wirklich großartig.

Das Rezept für die Sauce sowie für den Schweinebauch kommt aus dem Buch „Christian Rach — Das Kochgesetzbuch“, neben­bei eines mei­ner liebs­ten Kochbücher.

Rezept Zutaten für ca. 50 ml Sauce • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 EL Honig
  • 4 EL sal­z­arme Sojasauce
  • 100 ml Hühnerbrühe bzw. Hühnerfond

Kantonesisches Huhn mit Zitronensauce

Vor ein paar Tagen war mir mal wie­der nach asia­ti­schem Essen und anstatt in mein Lieblingsrestaurant ein­zu­keh­ren, wollte ich mal selbst Hand anle­gen und aus­pro­bie­ren, ob ich nicht auch Daheim ein lecke­res und halb­wegs authen­ti­sches chi­ne­si­sches Essen hinbekomme.

Für sol­che Fälle habe ich ja mein „Großes Kochbuch der asia­ti­schen Küche“, ein super Buch! Beim Durchblättern der Rezepte im Buch fiel meine Wahl auf Hühnchen. Und zwar kan­to­ne­si­sches Huhn mit Zitronensauce — sauer macht ja bekannt­lich lus­tig und lus­tig finde ich gut!

Kantonesisches Hühnchen mit ei

Das Fleisch wird zunächst in Streifen geschnit­ten, ca. 1 cm dünn und wird dann für knappe 15 Minuten mari­niert. Die Marinade besteht aus Eigelb (geschla­gen), Wasser, Sojasauce, Sherry und Stärke. Alles mit­ein­an­der ver­rüh­ren, dann über das Fleisch geben und sorg­fäl­tig mit dem Fleisch mischen.

In der Zwischenzeit habe ich mich schnell um die Zitronensauce geküm­mert. Hierzu habe ich die Zitronen aus­ge­presst (bei mir waren es 2 große Zitronen, die 80 ml Saft brach­ten) und den Saft zusam­men mit 2 EL Wasser, 2 EL Zucker und 1 EL Sherry in einen klei­nen Topf, unter Rühren, zum Kochen gebracht. Jetzt mit 1 EL Wasser die Stärke auf­lö­sen und lang­sam in die köchelnde Sauce ein­rüh­ren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Sauce sollte eine siru­par­tige Konsistenz haben. Die Sauce bei­seite (warm) stellen.

Nachdem das Fleisch mari­niert wurde, wird Stärke (60 g) und Weizenmehl auf einen Teller gesiebt und die Fleischstreifen wer­den in die­ser Mehl– Stärkemischung gewälzt. Nun kann man das Fleisch neben­ein­an­der auf einen Teller legen und schon mal das Öl im Wok oder in der Pfanne (oder im Topf) erhitzen.

Sobald das Öl die rich­tige Temperatur hat (ich halte immer ein Holzstäbchen in das Öl und wenn das Öl am Stäbchen schön spru­delt / Blasen wirft, hat es genau die rich­tige Temperatur) kann auch schon frit­tiert wer­den. Hierzu immer ein paar Fleischstreifen in das Öl geben (nicht zu viele auf ein­mal, damit sie nicht anein­an­der kle­ben blei­ben) und die Stücke gold­braun frit­tie­ren. Das macht man solange, bis das gesamte Fleisch frit­tiert ist.

Kantonesischen Huhn in der Zubereitung

Laut Rezept sollte man das Fleisch zwei­mal frit­tie­ren, das zweite Mal kurz vor dem Servieren. Ich habe nach dem ers­ten Frittiervorgang gekos­tet, fand es abso­lut ok so und habe auf das zweite Mal ver­zich­tet. So war das Fleisch dann auch noch saf­tig, das wäre nach dem zwei­ten Frittiervorgang viel­leicht nicht mehr der Fall gewesen.

Das Hühnchen war sehr lecker, knusp­rig aus­ge­ba­cken und trotz­dem noch saf­tig im Inneren. Die Sauce war ordent­lich sauer (Bei der Sauce sind lus­tige Grimassen mei­ner Frau beim Essen inklu­sive. Das Gefällt mir!), hatte dann aber auch genug Süße vom vie­len Zucker. Aber das Saure hat über­wo­gen, so soll es aber bei einer Zitronensauce wohl auch sein.

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 45 Minuten (+ 15 Min Marinierzeit)

Für das kan­to­ne­si­sche Hühnchen

  • 500 g Hühnchenbrust
  • 1 Eigelb, geschlagen
  • 1 EL Wasser
  • 2 TL Sojasauce
  • 3 TL Stärke
  • 60 g Stärke, zusätzlich
  • 3 1/2 EL Weizenmehl
  • Öl zum Fritieren

Für die Zitronensauce

  • 80 ml frisch gepress­ter Zitronensaft
  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL tro­cke­ner Sherry
  • 2 TL Stärke
  • 4 Frühlingszwiebeln, dünn geschnitten

Rotes Curry mit Schweinefleisch

Heute gibt es mal wie­der etwas aus der asia­ti­schen Küche und gleich­zei­tig eines mei­ner aktu­ell liebs­ten Gerichte, ein rotes Curry mit Schweinefleisch. Das Rezept habe ich aus der Zeitschrift essen & trin­ken, Ausgabe 12 | 2012. Vor dem Nachkochen soll­tet ihr einen Besuch in einem Asialaden ein­pla­nen, denn einige der ver­wen­de­ten Zutaten wie z.B Galgant-Wurzel, Kaffirlimettenblätter oder auch Thaibasilikum bekommt man im nor­ma­len Supermarkt eher schlecht.

Ein wirkliches leckeres Curry mit Schweinefleisch

Curry-Variante mit weni­ger roter Curry Paste– für alle die es nicht so scharf mögen.

Das rote Curry mit Schweinefleisch schmeckt sehr aromatisch.

Curry-Variante mit mehr roter Curry Paste– für alle die es gerne scharf mögen.

Bei die­sem Gericht steht die Arbeit vor dem Vergnügen und man muss einige Zutaten vor­be­rei­ten. Die Paprikaschoten müs­sen in Scheiben geschnit­ten, die Schalotten fein gewür­felt und der Galgant in feine Scheiben geschnit­ten wer­den. Das Fleisch muss eben­falls gewür­felt wer­den und die Ananas geschält und in Scheiben geschnit­ten wer­den. Jetzt noch die Thaibasilikumblätter zup­fen und dann kann es losgehen.

Das Schweinefleisch kommt zusam­men mit 2–3 EL der  roten Currypaste  und einem EL Fischsauce in eine Schüssel und wird dort ordent­lich ver­mengt. Es wird nun mit 3–4 EL Öl (ich habe Erdnussöl ver­wen­det) in einer sehr hei­ßen Pfanne por­ti­ons­weise ange­bra­ten und kurz (warm) bei­seite gestellt. Das Fleisch nicht kom­plett durch­bra­ten, da es spä­ter noch 3–4 Minuten in der Sauce gegart wird.

In einem gro­ßen Topf wer­den jetzt die Schalotten in 1–2 EL Öl, zusam­men mit 1–2 EL roter Currypaste, kurz ange­schwitzt. Ihr müsst hier die Menge der roten Currypaste eurem Geschmack anpas­sen. Die Paste, die ich ver­wende, ist ordent­lich scharf und da meine Frau es nicht so gerne scharf mag, nehme ich hier eher klei­nere Mengen. Wer gerne etwas schär­fer isst, der darf die Menge ruhig erhö­hen. Je mehr man nimmt, umso roter wird natür­lich auch die Farbe der Sauce.

Das Curry köchelt langsam vor sich hin.

Nachdem die Schalotten kurz ange­schwitzt wur­den, kom­men Palmzucker, Kaffirblätter, Zitronengras (Vorher kurz mit dem Messerrücken anschla­gen, damit der Geschmack inten­si­ver abge­ge­ben wird.) und Galgant dazu. Das Ganze kurz kara­mel­li­sie­ren las­sen und dann mit der Kokosmilch und dem Geflügelfond auf­fül­len und ca. 5 Minuten köcheln las­sen. Nun die Hälfte des Basilikums sowie die Papikastreifen hin­zu­fü­gen und 5 wei­tere Minuten köcheln lassen.

Jetzt ist es fast geschafft und man kann das Fleisch zur Sauce geben und das abschme­cken anfan­gen. Dazu auf jeden Fall ein biss­chen Fischsauce an das Curry geben und wer nicht so viel Fischsauce ver­wen­den will, der kann hier auch ganz nor­mal sal­zen. Für die Süße kom­men nun die Ananasscheiben hinzu und für die Säure 2–4 EL Limettensaft. Jetzt noch ein paar der übri­gen Basilikumblätter über das Curry geben und dann kann man auch schon auftischen.

Wenn man die Schnibbelei erst­mal geschafft hat, geht der Rest wirk­lich zügig voran und man hat im Ergebnis ein wirk­lich tol­les Curry auf dem Tisch ste­hen. Die Aromen ergän­zen sich hier wirk­lich sehr gut, man bekommt eine schöne Mischung aus Säure und Süße, zusam­men mit der Cremigkeit der Kokosmilch. Die schmeckt übri­gens nicht sehr domi­nant durch und wird durch die ande­ren Aromen sehr schön ergänzt.

Die Zuatten machen das leckere Curry aus.

Weil es bestimmt Fragen dazu geben könnte; man kann den Thaibasilikum bestimmt auch durch nor­ma­len Basilikum erset­zen. Anstelle von Galgant geht auch Ingwer und anstatt Kaffirlimettenblätter kann man bestimmt auch Limettenschale neh­men. Wer kein Palmzucker bekommt, nimmt ein Stück Butter und einen EL brau­nen Zucker. Geht alles, ist aber natür­lich geschmack­lich ein Kompromiss. Wer die ori­gi­na­len Zutaten besor­gen kann, sollte das also unbe­dingt machen, es lohnt sich.

Zutaten für 2–3 Portionen • Zubereitungszeit ca. 45 Minuten

  • ca. 400 g Schweinefilet (Im Originalrezept wird Schweinenacken verwendet)
  • 2 Paprikaschoten
  • 100 g Schalotten
  • 300 g fri­sche Ananas
  • 300 ml Geflügelfond
  • 400 ml Kokosmilch
  • 2–4 EL Limettensaft
  • rote Curry-Paste
  • Fischsauce
  • 2 Stiele Zitronengras
  • 40 g Galgant-Wurzel
  • 10 Kaffirlimettenblätter
  • ca. 8 Stiele Basilikumblätter
  • 1 EL Palmzucker
  • Erdnussöl oder ande­res Öl zum Braten

Rindfleisch in schwar­zer Bohnensauce

Als ich noch ein klei­ner Junge war, nah­men mich mein Vater und seine neue Frau ein, zwei Mal im Jahr mit in ein chi­ne­si­sches Restaurant. Für mich war das immer ein rich­ti­ges Highlight. Wie für fast jeden Jungen in die­sem Alter war mein Papa natür­lich ein ech­tes Vorbild für mich.

Ein star­ker, klu­ger Mann, der immer ganz viel arbei­tete und alles zu schaf­fen schien. Er lebte von mei­ner Mutter (und mir) getrennt und wir unter­nah­men sehr sel­ten gemein­sam etwas und so bedeu­te­ten mir die Restaurant Besuche sehr viel.

Wir haben immer, wirk­lich immer, min­des­tens eine indo­ne­si­sche Reistafel bestellt. Sie bestand aus süß-sauren Schweinefleischbällchen, Hühnerfleisch in Erdnusssauce, Rindfleisch in Currysauce, Sate-Spießchen, Rindfleisch mit Zwiebeln, ein geba­cke­nes, panier­tes Eis, Krautsalat, Krabbenchips und Erdnüsse. Um die süß-sauren Fleischbällchen wurde immer am Härtesten gekämpft.

Wie beim Chinesen - Rindfleisch in schwarzer Bohnensauce

Während ich aß (ich liebte das Hühnchen in Erdnusssauce) schaute ich immer mit gro­ßen Augen auf das rie­sige Aquarium mit­ten im Raum, in dem sich (in mei­nen Kinderaugen) wirk­lich mons­trös große Fische tum­mel­ten. Natürlich musste immer jemand den „Scherz“ machen, dass die Fische gleich noch in der Pfanne lan­den würden.

Am Ende des Abends, wenn es an das Bezahlen ging, gab es für alle am Tisch einen Pflaumenwein. Außer für den klei­nen Jungen mit den stroh­blon­den Haaren, der bekam immer nur einen Lolly und fand das natür­lich ganz doof und furcht­bar uncool. Aber geschmeckt hat er trotz­dem, jedes Mal.

Mein Vater und seine Frau leben nun schon seit eini­gen Jahren nicht mehr und auch das China-Restaurant hat seit Längerem geschlos­se­nen. Gegen die vie­len, bil­li­gen China-Imbisse war kein mehr Kraut gewach­sen. Meine Vorliebe für asia­ti­sches Essen ist jedoch geblie­ben. Sate, Erdnusssauce, süß und sauer, die­ses kna­ckige Gemüse — das geht bei mir nahezu immer.

Da ist es dann auch nur kon­se­quent, dass ich end­lich anfange Asiatisch zu kochen. Als Einstieg habe ich mir Rindfleisch mit schwar­zer Bohnensauce aus­ge­sucht, weil meine Frau das im Restaurant so gerne isst. Die genauen Zutaten fin­dest du am Ende des Artikels.

Gesalzene schwarze Bohnen

Das nenne ich mal eine schöne Farbe für ein paar Bohnen.

Das Gericht lebt von den fer­men­tier­ten schwar­zen Bohnen, die dem Gericht erst die rich­tige Würze ver­lei­hen. Solltest du kei­nen Asialaden in dei­ner nähe­ren Umgebung haben, bekommst die schwar­zen Bohnen z.B auch bei Amazon.

Zuerst wer­den die Bohnen ordent­lich unter flie­ßen­dem Wasser abge­spült, dann abtrop­fen las­sen und mit einer Gabel zer­drü­cken. Es muss keine Paste wer­den und man darf die Bohnen ruhig noch erkennen.

Nun schnei­det man die Zwiebel in dünne Spalten und hackt den Knoblauch ganz fein. Als Nächstes nimmt man sich die Paprika zur Brust und schnei­det sie in Stücke. Die Größe kann man nach eige­nem Gusto bestim­men. Ran an das Fleisch und das Rindfleisch in dünne Scheiben schnei­den, damit ist die här­teste Arbeit schon getan.

Schnell noch die Stärke in die Rinderbrühe rüh­ren, die Sojasauce und den Zucker dazu­ge­ben und schon kann man den Wok auf volle Pulle vorheizen.

1 EL Öl (ich habe Erdnussöl ver­wen­det) in den hei­ßen Wok geben, aus­schwen­ken und den Knoblauch, die Zwiebel, die Paprika und den Pfeffer hin­ein geben. Unter rüh­ren 1 Minuten bra­ten und dann aus dem Wok nehmen.

Das rest­li­che Öl in die Pfanne geben, aus­schwen­ken und das Fleisch unter rüh­ren kurz (ca. 2 Minuten) scharf anbra­ten. Am bes­ten in meh­re­ren Portionen (dann jeweils noch ein biss­chen Öl in den Wok geben und aus­schwen­ken) anbra­ten, damit die Hitze im Wok hoch bleibt und das Fleisch brät und nicht kocht.

Nachdem das Fleisch fer­tig ange­bra­ten ist, das gesamte Fleisch (wie­der) in den Wok geben, die Bohnen, die auf­ge­löste Stärke und das Gemüse unter­rüh­ren. Die Sauce jetzt kurz auf­ko­chen und dann ein­di­cken las­sen. Bei Bedarf noch etwas nach­sal­zen, das ist abhän­gig vom Salzgehalt der Sojasauce.

Rindfleisch mit schwarzer Bohnensauce

Optisch war das Gericht auf jeden Fall ein Volltreffer.

Das ist ein tol­les Rezept, gefun­den im Buch: „Das große Buch der asia­ti­schen Küche“.

Das Rindfleisch mit schwar­zer Bohnensauce schmeckte tat­säch­lich wie in einem guten China-Restaurant.Die Sauce war wun­der­bar wür­zig, sehr aro­ma­tisch, das Gemüse war noch super kna­ckig — toll.

Ärger­li­cher­weise habe ich aus Bequemlichkeit das Fleisch bei unse­rem (schlech­ten) Metzger um die Ecke gekauft und obwohl der Wok glü­hend heiß war, hat es gewäs­sert und wurde lei­der nicht but­ter­zart. Irgendwann lerne ich es viel­leicht auch mal und kann euch nur den Rat geben, schlauer zu sein. Kauft gutes Fleisch! Dann wer­det ihr das Gericht ganz bestimmt lie­ben oder mögt ihr am Ende gar kein asia­ti­sche Essen?

Zutaten für 2–3 Portionen • Zubereitungszeit ca. 10 Minuten • Kochzeit ca. 10 Minuten

  • 400 g Rindfleisch (Rumpsteak oder Filet)
  • 1 rote und 1 grüne Paprika
  • 1 mit­tel­große Zwiebel
  • 1 TL fein gehack­ter Knoblauch
  • 2 EL gesal­zene schwarze Bohnen
  • 1/4 TL gemah­le­ner schwar­zer Pfeffer
  • 125 ml Rinderbrühe
  • 2 TL Stärke
  • 2 TL Sojasauce
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL (Erdnuss)Öl

Teriyaki-Schweinebauch

Kennt ihr das? Manchmal steht man schon mit Hunger auf und selbst wenn man ver­nünf­tig früh­stückt, die­ses Gefühl lässt irgend­wie den gan­zen Tag nicht nach. Dauerappetit. Der führt bei mir dann zu stän­di­gen Snackgelüsten. Snack, Snack, Snack.

Heute mor­gen bin ich schon mit Bärenhunger und Snackgedanken auf­ge­wacht und hätte am Liebsten das öde Frühstück aus­fal­len las­sen. Irgendwas lecke­res musste ich mir am Mittag machen, das war klar. Dem Fleischer sei Dank, hatte ich noch 3 fri­sche Scheiben Schweinebauch im Kühlschrank. :rocka: Jetzt brauchte ich nur noch ein mög­lichst ein­fa­ches Rezept und ein biss­chen goo­geln spä­ter bin ich bei Tim Mälzers Teriyaki-Schweinebauch gelan­det. Das will ich!

So sah mein Teriyaki-Schweinebauch aus - lecker Foto!

Zutaten für 1 Portion • Zubereitungszeit ca. 10 Minuten + ca. 30 Marinierzeit + ca. 35 Minuten Garzeit

  • 3 Scheiben Schweinebauch
  • 4 EL Sojasauce
  • 4 EL Weißweinessig
  • 3 EL gerös­te­tes Sesamöl
  • 100 ml tro­cke­ner Weißwein
  • 1 EL brau­ner Zucker

Die Mengenangaben habe ich, im Vergleich zum Originalrezept, hal­biert. War dann immer noch zu viel Marinade für 1 Portion, aber das ist nur ein mathe­ma­ti­sches Problem, die Über­bleib­sel kann man auch gut weglöffeln.

Vorbereitung der Zutaten

Hier gibt es nix vor­zu­be­rei­ten. Halt — stimmt nicht. Vom Schweinebauch muss dir Schwarte abge­schnit­ten wer­den. Jetzt.

Zubereitung:

Alles was hier zube­rei­tet wer­den muss, ist die Marinade. Also fix die Sojasauce, den Wein, Essig, das Sesamöl und den Zucker in eine fla­che Schale geben und mit­ein­an­der ver­mi­schen. Die Schweinebauchscheiben in die Schale legen und, laut Tim Mälzer, min­des­tens 30 Min. mari­nie­ren. Ich habe es auf eine gute Stunde aus­ge­dehnt, schmeckt dann viel­leicht dop­pelt so gut. :biggrin:

Der Schweinebauch darf in der Teriyaki-Marinade baden.

Nachdem der Schweinebauch aus­rei­chend mari­niert wurde, den Ofen auf 220° C vor­hei­zen (Ober– und Unterhitze), den Bauch auf ein Blech geben und ca. 25–35 Minuten auf mitt­le­rer Schiene bra­ten. Das hängt auch ein biss­chen von der Dicke der Schweinebauchscheiben ab. Wenn er knusp­rig aus­sieht und eine schöne braune (nicht schwarz!) Farbe hat, ist er fertig.

Mein Resümee:

Lange hat er auf dem Teller nicht über­lebt, der Schweinebauch. Schnell die Fotos geschos­sen und dann musste ich auch schon pro­bie­ren, der sah ein­fach so lecker aus.

Da muss man doch reinbeissen wollen.

War er dann auch, aber mit ein paar Abstrichen. Er hätte näm­lich noch ein biss­chen sal­zi­ger sein kön­nen und auch noch etwas süßer. Gerade diese sal­zig, süße Kombination macht es ja eigent­lich aus. Ich hatte die Marinade zuvor pro­biert und dort stimmte das Verhältnis, beim Backen im Ofen ist ein biss­chen davon ver­lo­ren gegan­gen. Glücklicherweise war noch genug Marinade da, die habe ich dann ein­fach auf den fer­ti­gen Schweinebauch getröp­felt und schon war es besser.

Beim nächs­ten Mal wird etwas muti­ger gesojat. Sicher lag es an der Sojasauce und nicht am Rezept von Tim. Gerade bei den Sojasaucen gibt es doch ziem­li­che Unterschiede im Salzgehalt, da muss man sich rantapsen.