Apfelsenf {nach Björn Freitag}

Es sind ja oft die klei­nen Dinge die beson­ders erfreuen und das fol­gende Rezept ist zwar super­kurz, aber der Apfelsenf dafür umso leckerer.

Das Rezept stammt vom Sternekoch Björn Freitag und ich bin immer wie­der erstaunt, wie ein­fach man mit klei­nen Kniffen jede Menge Über­ra­schun­gen aus eigent­lich fer­ti­gen Produkten zau­bern kann.

Apfelsenf nach Björn Freitag Rezept

Zubereitung • Apfelsenf nach Björn Freitag •

Den Apfel schä­len und in feine Würfel schnei­den. Den Senf, zusam­men mit dem Pflanzenöl, dem Kräuteressig und dem Dill in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Mixer zu einer cre­mi­gen Sauce ver­mi­schen. Die Apfelwürfelchen unter­mi­schen und den Senf mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein lekcerer Senf der gut zu Kartoffeln passt.

Als Dip zu Bratkartoffeln fand ich den Senf sehr lecker.

Fazit: Einfach saule­cker. :smile:

Rezept Zutaten für 100 g Senf • Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

  • 200 ml Pflanzenöl
  • 100 g mit­tel­schar­fer Senf
  • 3 EL Kräuteressig
  • 50 g Zucker
  • 1 Apfel (Braeburn)
  • 1/2 Bund Dill
  • Salz und Pfeffer

Knuspriger Blutwurststrudel {nach Frank Rosin}

An Blutwurst schei­den sich ja bekannt­lich die Geister. Während die einen totale Blutwurst-Junkies sind, neh­men die ande­ren schon beim Gedanken daran Reißaus. Lange Zeit stand ich der Blutwurst neu­tral bis ableh­nend gegen­über, mitt­ler­weile schmeckt sie mir aber immer bes­ser. Mein Frau hin­ge­gen nimmt die Beine in die Hand, sobald ich an Blutwurst auch nur denke (Sie sieht mir das an. Anscheinend habe ich ein Blutwurstgesicht!).

Nichtsdestotrotz kommt ab und zu Blutwurst auf den Tisch, meis­tens dann, wenn die Frau mit Freundinnen unter­wegs ist und ich sturm­frei habe. Wie neu­lich, da gab es dann einen knusp­ri­gen Blutwurststrudel nach Frank Rosin Rezept, anstatt einer wil­den Party. Ich bin schon ein coo­ler Bursche! :rolleyes: :biggrin:

Zubereitung • Knuspriger Blutwurststrudel •

Die Gelatine in etwas kal­tem Wasser ein­wei­chen. Den Apfelsaft mit einem Spritzer Zitronensaft auf­ko­chen, vom Herd neh­men und die aus­ge­drückte Gelatine unter­rüh­ren. Abkühlen las­sen und das Apfelgelee min­des­tens 4 Stunden kalt stellen.

Gelee aus Apfelsaft

Schalotte und Knoblauch fein wür­feln und in Olivenöl gla­sig anschwit­zen. Mit Salz und einer Prise Zucker wür­zen und in eine Schüssel geben. Thymian– und Majoranblätter fein schnei­den, den Apfel schä­len und in kleine 5 mm Würfel schnei­den.

Von der Blutwurst die Haut abzie­hen und die Wurst in 5 mm Würfel schnei­den. Das Apfelgelee eben­falls in 5 mm Würfel schnei­den und zusam­men mit den gewür­fel­ten Äpfeln und der gewür­fel­ten Wurst in die Schüssel zur Schalotten– Knoblauchmischung geben. Mit Salz abschme­cken und die Schüssel für 30 Minuten kalt stellen.

Die Zutaten für den Blutwurststrudel

Den Strudelteig aus der Packung neh­men und auf der Packung lesen, dass man dies schon 15 Minuten vor­her hätte tun sol­len, damit der Teig etwas Temperatur bekommt. Warten. In der Zeit die Butter schmelzen.

Nun den Strudelteig längs hal­bie­ren (ich hatte Teig von „Tante Fanny“, der hatte die Größe eines Backblechs) und gut mit der geschmol­ze­nen Butter ein­pin­seln. Nun 1–2 EL Blutwurstmischung (kommt auf die Breite der Strudelbahn an) auf das untere Drittel des Teigs geben, den Rand seit­lich ein­schla­gen und alles auf­rol­len. Das fer­tige Röllchen noch­mal mit geschmol­ze­ner Butter ein­pin­seln und aufs Backblech setzen.

Der Strudelteig sollte wirk­lich dicht sein, damit die Füllung spä­ter beim Backen nicht raus­läuft! Das ist mir lei­der bei einem der klei­nen Strudeln pas­siert. Evtl. kann man auch gleich 2 Lagen Strudelteig über­ein­an­der legen, um das zu verhindern.

Die Strudel im Ofen auf mitt­le­rer Schiene ca. 15–18 Minuten gold­gelb backen.

Die Füllung kommt auf den gebutterten Strudelteig

Der Strudelteig mit Füllung wird eingeklappt und dann eingerollt.

Der gerollte Strudelteig

Der knusprige Blutwurststrudel samt Füllung

Sehr knusprig, herzhaft und süß war der Blutwurststrudel.

Fazit: Super! Ich mag den Strudel und er hat eine schöne Mischung aus herzaft und süß, aus knusp­rig und weich. Durch die Kräuter bekommt er zudem eine leicht medi­ter­rane Note, mir schmeckt das sehr. Dieser kleine Kniff mit dem Gelee in der Füllung, das durch die Wärme im Ofen schmilzt und die Füllung dadurch schön saf­tig macht, hat mir beson­ders gut gefallen.

Und du? Bist du Blutwurstfan und hast Lust auf den Strudel bekom­men oder nimmst du hier lie­ber ganz schnell die Beine in die Hand und flüch­test in eine andere Küche?

Rezept Zutaten für 8–10 kleine Strudel • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten • Kühlzeit für das Gelee ca. 4 Stunden

  • 300 g Blutwurst (ohne Grieben laut Rezept)
  • Packung Strudelteig
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 hand­voll Thymianblätter
  • 1 hand­voll Majoranblätter
  • 1 Apfel
  • 100 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 ml Apfelsaft
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 4 Blatt Gelatine

Erbeeren mit Mascarponecreme auf gebra­te­nen Äpfeln

Letzte Woche gab es auf dem Markt zum ers­ten Mal rich­tig süße Erdbeeren, die den Namen Erdbeere auch ver­die­nen. So lang­sam scheint die Erdbeerzeit also anzu­bre­chen und natür­lich habe ich mir auch gleich ein Körbchen mitgenommen.

Die Tage zuvor hatte ich im Kochbuch von Vincent Klink ein Himbeerdessert mit Mascarponecreme ent­deckt, vor­ge­merkt und die­ses Dessert habe ich als Inspiration für mein sehr schnel­les und ein­fa­ches Erdbeer-Dessert genommen.

Frische Erdbeeren und leckerer Mascarpone

Zubereitung • Erdbeeren mit Mascarponecreme auf gebra­te­nen Äpfeln •

Vom Apfel das Kerngehäuse aus­ste­chen und den Apfel quer in dünne (0,5 cm) Scheiben schnei­den. 2 EL Butter in der Pfanne erhit­zen und die Apfelscheiben bei klei­ner Hitze von bei­den Seiten weich garen.

In der Zwischenzeit Mascarpone in eine Schüssel geben und 2 EL Puderzucker hin­ein sie­ben, dann unter­rüh­ren. 50 g Sahne steif schla­gen und unter die Mascarponemischung heben.

Wer rich­tig schöne, reife und süße Erdbeeren bekom­men hat, der ver­wen­det für die­ses Dessert die Beeren pur. Wer keine rich­tig süßen Erdbeeren hat, der gibt sie in eine Schüssel und ver­mischt sie noch mit ein biss­chen Puderzucker. Meine Erdbeeren waren süß genug.

Angerichtet wird ganz puris­tisch. Zuerst die gebra­te­nen Äpfel auf einen Teller geben und mit den Erdbeeren bele­gen. Darauf einen gro­ßen Schlag Mascarponecreme geben und fer­tig ist ein sehr ein­fa­ches, aber trotz­dem lecke­res Dessert.

Lecker, so lau­tet mein Fazit. Schnell, ein­fach und lecker. Erdbeeren und Mascarpone ist ein­fach ein Klassiker und gebra­tene Äpfel wird es bei mir von nun an häu­fi­ger mal geben.

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 250 g Erdbeeren
  • 1 Apfel
  • 3 EL Puderzucker
  • 50 g Mascarpone
  • 50 g Sahne
  • 2 EL Butter

Lust auf Süßes mit Mascarpone

Schnell fotografiert
Karamellisierte Äpfel, Erdbeeren und Mascarponecreme

Vor ein paar Tagen über­kam es mich und ich musste end­lich mal wie­der Mascarpone essen :) Dazu gab es kara­mel­li­sierte Äpfel und Erdbeeren. Lecker!

Sandwich mit Hähnchenbrust, Hüttenkäse und Apfel-Chutney

Eigent­lich stehe ich echt tie­risch auf selbst­ge­machte Sandwiches, aber komi­scher­weise mache ich sie nur recht sel­ten. Das sollte sich unbe­dingt ändern und ich muss mir drin­gend mal ein paar nette Sandwich Rezepte raus­su­chen. Gerade wenn es schnell gehen muss, sind Sandwiches eigent­lich optimal.

Ein Sandwich steht bei mir bereits regel­mä­ßig auf dem Speiseplan und zwar ein Sandwich mit Hähnchenbrust, Hüttenkäse und Apfel-Chutney nach einem Rezept von Tim Mälzer. Gefunden haben ich das Rezept in sei­nem Buch „Tim Mälzer — Born to Cook“ auf Seite 97.

Geschmacklich ein echter Knaller, das Sandwich mit Hähnchenbrust, Hüttenkäse und Apfel-Chutney

Das Teil ist wirk­lich schnell gemacht und schmeckt ein­fach super.

Vorbereitung der Zutaten

Dieses Sandwich benö­tigt nicht viel an Vorbereitungsarbeit.

Zunächst wer­den die 3 Äpfel geschält (Tim Mälzer schält sie nicht, aber ich mag keine Schale im Chutney.) und in Würfel geschnit­ten. Dann wird die Zwiebel geschält und eben­falls in feine Würfel geschnit­ten sowie die Chillischote ent­kernt und fein gewür­felt. Nun nur noch den Ingwer schä­len, rei­ben und dann war es das auch schon.

Zubereitung Apfel-Chutney

Einen Topf auf­set­zen, den Zucker hin­ein geben und leicht (nur hell­braun) kara­mel­li­sie­ren las­sen. Die Zwiebel, den Ingwer und die Chillischote in den Topf geben, alles mit dem Currypulver bestäu­ben, ganz kurz anschwit­zen las­sen und dann mit dem Apfelsaft ablöschen.

Die Flüssigkeit um ca. 1/3 redu­zie­ren las­sen, die Apfelwürfel dazu­ge­ben, kurz (Nicht durch Telefonate ablen­ken las­sen, sonst bekommt man ganz schnell ein Apfelkompott, wie bei mir gesche­hen. :rolleyes: ) auf­ko­chen las­sen und mit Salz abschme­cken. Vom Herd neh­men, das Chutney kann jetzt ruhig ein klei­nes biss­chen abkühlen.

Zubereitung Hähnchenbrust u. Sandwich

Eine Pfanne auf den Herd stel­len und bei etwas mehr als mitt­lere Hitze erhit­zen. Die Hähnchenbrüste sal­zen, das Olivenöl in die Pfanne geben und die Brüste von bei­den Seiten anbra­ten, bis sie eine braune Kruste bekom­men. Die Hitze run­ter dre­hen (etwas unter mitt­lere Hitze) und die Brüste unter mehr­ma­li­gem Wenden solange bra­ten, bis sie gar sind. Pfeffern, kurz ruhen las­sen und dann in Scheiben schneiden.

Den Hüttenkäse sal­zen und pfef­fern. Die Toastscheibe (bei Bedarf vor­her toas­ten) mit dem Hüttenkäse bestrei­chen, mit der Hähnchenbrust bele­gen und das Apfel-Chutney über die Brüste geben. Die zweite Toastscheibe als Deckel oben­drauf geben und wer mag, kann sie noch mit etwas Currypulver bestreuen.

Süß und sauer, dazu schön cremig - so schmeckt das Sandwich mit Hähnchenbrust, Hüttenkäse und Apfel-Chutney

Fazit: Ich mag das Sandwich wirk­lich sehr. Das süß-säuerliche Apfel-Chutney mit dem leich­ten Ingwer-Aroma passt super zu dem Huhn und der Hüttenkäse macht das Ganze dann noch so rich­tig schön cre­mig. Echt lecker, Herr Mälzer!

Habt ihr spe­zi­elle Sandwiches, die ihr immer wie­der auf den Tisch brin­gen müsst?

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 4 kleine Hähnchenbrüste ohne Haut
  • 200 g Hüttenkäse
  • 8 Scheiben Toastbrot
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 säu­er­li­che Apfel
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Chilli
  • 15 g Ingwer
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 TL Currypulver
  • 100 ml Apfelsaft
  • Salz und Pfeffer

Tarte Tatin

Nachtisch Baby :rocka: Früher stand ich nicht unbe­dingt auf Desserts, aber im Laufe der Zeit habe ich mir den Nachtisch quasi antrai­niert. Kaum ist der letzte Bissen der Hauptmahlzeit im Mund, schreit mein Körper nach etwas Süßem.

Im Normalfall habe ich des­halb immer irgend­was im Haus. Schokoriegel, Eis, Erdnussbutter, das ganz gesunde Zeug halt. Selbst Nachtisch zuzu­be­rei­ten war bis­her nicht so mein Ding. Vor ein paar Tagen habe ich dann aber auf Peters Blog „Aus mei­nem Kochtopf“ eine Tart Tatin ent­deckt — ein kopf­über geba­cke­ner Apfelkuchen. Der glänzte ja förm­lich vor Karamell — mein Körper schrie „Nimm mich!“.

Tarte Tatin nach dem Backen und Stürzen

So sah der fer­tige Apfelkuchen am Ende aus und nur 10 Minuten spä­ter war er auch schon wie­der ver­schwun­den. Unglaublich lecker!

Zutaten für 2 Personen — (Quelle: Aus mei­nem Kochtopf)

  • 250 g Blätterteig
  • 600 g Apfelspalten
  • 100 g Zucker
  • 25 g Butter
  • 5–6 EL Sahne
  • 2 EL Zimtzucker
  • 20 g Butter in Flöckchen
  • 1 Eigelb

Zubereitung:

Ich habe zuerst die Äpfel geschält und in Spalten geschnit­ten. Danach habe ich die Tarteform vor­be­rei­tet und sie mir Backpapier aus­ge­legt. Anders als Peter habe ich keine Keramikbackform und meine Form benö­tigt das Backpapier dringend.

Jetzt wird Karamell gemacht! Einen klei­nen Topf auf­ge­setzt, auf hohe Stufe gestellt und den Zucker und die Butter in den Topf gege­ben. Sobald der Zucker anfing zu schmel­zen, habe ich die Hitze etwas zurück­ge­dreht und das Karamell nicht mehr aus den Augen gelas­sen. Es sollte dun­kel, aber nicht zu dun­kel wer­den. Als der Zustand erreicht war, habe ich die Sahne hin­zu­ge­ge­ben und sie bei mil­der Hitze zusam­men mit dem Karamell köcheln las­sen, bis bei­des eine schöne Konsistenz ergab.

Das fer­tige Karamell habe ich vor­sich­tig in die Tarteform gegos­sen, ver­teilt und dar­auf dann die Apfelspalten gege­ben. Schön ring­för­mig ange­ord­net, mit Zimtzucker bestreut und die Butterflocken oben drü­ber gegeben.

Auf die Apfelspalten kommt der Zimtzucker und die Butterflocken

Auf die Apfelspalten kommt der Zimtzucker und die Butterflocken, das kann ja nur lecker werden!

Jetzt fehlt nur noch der Deckel. Dazu wird der Blätterteig etwas grö­ßer als die Form aus­ge­rollt und über die Form gelegt. Der Rand wird fest ange­drückt, damit alles gut dicht ist. Erledigt? Dann nur noch kurz den Blätterteig mit dem Eigelb bestrei­chen und mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen.

Den Backofen auf 200° vor­hei­zen und die Tarte unge­fähr 20 Minuten backen, bis die Oberfläche schön gebräunt ist.

Die schön gebräunte Oberfläche der Tarte Tatin

Wen die Oberfläche eine schöne braune Farbe bekom­men hat, kann die Tarte aus dem Ofen genom­men werden.

Alles was man nun noch machen muss, ist ein paar Minuten zu war­ten. Dann kann man die Tarte stür­zen und wird mit einem köst­li­chen Anblick verwöhnt.

Die fertig gebackenene und köstliche Tarte Tatin

So saf­tig, so viel Karamell, so süß und lecker. Dieser ver­kehrt herum geba­ckene Apfelkuchen ist der Oberknaller.

Mein Resümee:

Da muss man nicht viel zu sagen, da rei­chen die Fotos völ­lig aus. Danke Peter für die Anregung — das Teil rockt wie Hölle.