Sandwich mit Hähnchenbrust, Hüttenkäse und Apfel-Chutney

Eigentlich stehe ich echt tie­risch auf selbst­ge­machte Sandwiches, aber komi­scher­weise mache ich sie nur recht sel­ten. Das sollte sich unbe­dingt ändern und ich muss mir drin­gend mal ein paar nette Sandwich Rezepte raus­su­chen. Gerade wenn es schnell gehen muss, sind Sandwiches eigent­lich optimal.

Ein Sandwich steht bei mir bereits regel­mä­ßig auf dem Speiseplan und zwar ein Sandwich mit Hähnchenbrust, Hüttenkäse und Apfel-Chutney nach einem Rezept von Tim Mälzer. Gefunden haben ich das Rezept in sei­nem Buch „Tim Mälzer — Born to Cook“ auf Seite 97.

Geschmacklich ein echter Knaller, das Sandwich mit Hähnchenbrust, Hüttenkäse und Apfel-Chutney

Das Teil ist wirk­lich schnell gemacht und schmeckt ein­fach super.

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 4 kleine Hähnchenbrüste ohne Haut
  • 200 g Hüttenkäse
  • 8 Scheiben Toastbrot
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 säu­er­li­che Apfel
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Chilli
  • 15 g Ingwer
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 TL Currypulver
  • 100 ml Apfelsaft
  • Salz und Pfeffer

Vorbereitung der Zutaten

Dieses Sandwich benö­tigt nicht viel an Vorbereitungsarbeit.

Zunächst wer­den die 3 Äpfel geschält (Tim Mälzer schält sie nicht, aber ich mag keine Schale im Chutney.) und in Würfel geschnit­ten. Dann wird die Zwiebel geschält und eben­falls in feine Würfel geschnit­ten sowie die Chillischote ent­kernt und fein gewür­felt. Nun nur noch den Ingwer schä­len, rei­ben und dann war es das auch schon.

Zubereitung Apfel-Chutney

Einen Topf auf­set­zen, den Zucker hin­ein geben und leicht (nur hell­braun) kara­mel­li­sie­ren las­sen. Die Zwiebel, den Ingwer und die Chillischote in den Topf geben, alles mit dem Currypulver bestäu­ben, ganz kurz anschwit­zen las­sen und dann mit dem Apfelsaft ablöschen.

Die Flüssigkeit um ca. 1/3 redu­zie­ren las­sen, die Apfelwürfel dazu­ge­ben, kurz (Nicht durch Telefonate ablen­ken las­sen, sonst bekommt man ganz schnell ein Apfelkompott, wie bei mir gesche­hen. :rolleyes: ) auf­ko­chen las­sen und mit Salz abschme­cken. Vom Herd neh­men, das Chutney kann jetzt ruhig ein klei­nes biss­chen abkühlen.

Zubereitung Hähnchenbrust u. Sandwich

Eine Pfanne auf den Herd stel­len und bei etwas mehr als mitt­lere Hitze erhit­zen. Die Hähnchenbrüste sal­zen, das Olivenöl in die Pfanne geben und die Brüste von bei­den Seiten anbra­ten, bis sie eine braune Kruste bekom­men. Die Hitze run­ter dre­hen (etwas unter mitt­lere Hitze) und die Brüste unter mehr­ma­li­gem Wenden solange bra­ten, bis sie gar sind. Pfeffern, kurz ruhen las­sen und dann in Scheiben schneiden.

Den Hüttenkäse sal­zen und pfef­fern. Die Toastscheibe (Bei Bedarf vor­her toas­ten.) mit dem Hüttenkäse bestrei­chen, mit der Hähnchenbrust bele­gen und das Apfel-Chutney über die Brüste geben. Die zweite Toastscheibe als Deckel oben­drauf geben und wer mag, kann sie noch mit etwas Currypulver bestreuen.

Süß und sauer, dazu schön cremig - so schmeckt das Sandwich mit Hähnchenbrust, Hüttenkäse und Apfel-Chutney

Mein Resümee:

Ich mag das Sandwich wirk­lich sehr. Das süß-säuerliche Apfel-Chutney mit dem leich­ten Ingwer-Aroma passt super zu dem Huhn und der Hüttenkäse macht das Ganze dann noch so rich­tig schön cre­mig. Echt lecker, Herr Mälzer!

Habt ihr spe­zi­elle Sandwiches, die ihr immer wie­der auf den Tisch brin­gen müsst?

Tarte Tatin

Nachtisch Baby :rocka: Früher stand ich nicht unbe­dingt auf Desserts, aber im Laufe der Zeit habe ich mir den Nachtisch quasi antrai­niert. Kaum ist der letzte Bissen der Hauptmahlzeit im Mund, schreit mein Körper nach etwas Süßem.

Im Normalfall habe ich des­halb immer irgend­was im Haus. Schokoriegel, Eis, Erdnussbutter, das ganz gesunde Zeug halt. Selbst Nachtisch zuzu­be­rei­ten war bis­her nicht so mein Ding. Vor ein paar Tagen habe ich dann aber auf Peters Blog „Aus mei­nem Kochtopf“ eine Tart Tatin ent­deckt — ein kopf­über geba­cke­ner Apfelkuchen. Der glänzte ja förm­lich vor Karamell — mein Körper schrie „Nimm mich!“.

Tarte Tatin nach dem Backen und Stürzen

So sah der fer­tige Apfelkuchen am Ende aus und nur 10 Minuten spä­ter war er auch schon wie­der ver­schwun­den. Unglaublich lecker!

Zutaten für 2 Personen — (Quelle: Aus mei­nem Kochtopf)

  • 250 g Blätterteig
  • 600 g Apfelspalten
  • 100 g Zucker
  • 25 g Butter
  • 5–6 EL Sahne
  • 2 EL Zimtzucker
  • 20 g Butter in Flöckchen
  • 1 Eigelb

Zubereitung:

Ich habe zuerst die Äpfel geschält und in Spalten geschnit­ten. Danach habe ich die Backform vor­be­rei­tet und sie mir Backpapier aus­ge­legt. Anders als Peter habe ich keine Keramikbackform und meine Form benö­tigt das Backpapier dringend.

Jetzt wird Karamell gemacht! Einen klei­nen Topf auf­ge­setzt, auf hohe Stufe gestellt und den Zucker und die Butter in den Topf gege­ben. Sobald der Zucker anfing zu schmel­zen, habe ich die Hitze etwas zurück­ge­dreht und das Karamell nicht mehr aus den Augen gelas­sen. Es sollte dun­kel, aber nicht zu dun­kel wer­den. Als der Zustand erreicht war, habe ich die Sahne hin­zu­ge­ge­ben und sie bei mil­der Hitze zusam­men mit dem Karamell köcheln las­sen, bis bei­des eine schöne Konsistenz ergab.

Das fer­tige Karamell habe ich vor­sich­tig in die Backform gegos­sen, ver­teilt und dar­auf dann die Apfelspalten gege­ben. Schön ring­för­mig ange­ord­net, mit Zimtzucker bestreut und die Butterflocken oben drü­ber gegeben.

Auf die Apfelspalten kommt der Zimtzucker und die Butterflocken

Auf die Apfelspalten kommt der Zimtzucker und die Butterflocken, das kann ja nur lecker werden!

Jetzt fehlt nur noch der Deckel. Dazu wird der Blätterteig etwas grö­ßer als die Form aus­ge­rollt und über die Form gelegt. Der Rand wird fest ange­drückt, damit alles gut dicht ist. Erledigt? Dann nur noch kurz den Blätterteig mit dem Eigelb bestrei­chen und mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen.

Den Backofen auf 200° vor­hei­zen und die Tarte unge­fähr 20 Minuten backen, bis die Oberfläche schön gebräunt ist.

Die schön gebräunte Oberfläche der Tarte Tatin

Wen die Oberfläche eine schöne braune Farbe bekom­men hat, kann die Tarte aus dem Ofen genom­men werden.

Alles was man nun noch machen muss, ist ein paar Minuten zu war­ten. Dann kann man die Tarte stür­zen und wird mit einem köst­li­chen Anblick verwöhnt.

Die fertig gebackenene und köstliche Tarte Tatin

So saf­tig, so viel Karamell, so süß und lecker. Dieser ver­kehrt herum geba­ckene Apfelkuchen ist der Oberknaller.

Mein Resümee:

Da muss man nicht viel zu sagen, da rei­chen die Fotos völ­lig aus. Danke Peter für die Anregung — das Teil rockt wie Hölle.