Sandwich mit rotem Zwiebel Chutney & Cheddar

Es wird langsam mal Zeit euch eines meiner absoluten Favoriten unter den Sandwiches vorzustellen. Ich liebe es sehr, nicht nur weil es unglaublich lecker schmeckt, sondern auch weil das Rezept so herrlich unkompliziert und einfach ist. Das kann wirklich jeder zubereiten und weil es auch noch recht fix geht, ist es auch absolut alltagstauglich. Einen Nachteil gibt es allerdings, man macht immer zu wenig davon!

Leckeres Sandwich mit Zwiebel Chutney und Cheddar

Im Grunde besteht das Sandwich aus 3 Zutaten. Toastbrot, Cheddar Käse und rote Zwiebeln und ist wieder einmal der Beweise dafür, dass manchmal wenige Zutaten ausreichen um etwas auf den Teller zu bringen das so richtig rockt! Zugegebenermaßen gehört noch etwas Essig dazu, Balsamico und ein wenig Ahornsirup, aber das war es dann auch schon. Anstelle von Ahornsirup könnt ihr auch braunen Zucker nehmen, falls ihr keinen Ahornsirup im Haus habt.

Falls ihr noch frischen Thymian auf der Fensterbank oder im Garten habt, wäre es keine schlechte Idee ein paar Blätter davon mit zu den roten Zwiebeln zu geben, während sie langsam dünsten. Und auch wenn das Sandwich wirklich ruckzuck fertig ist, maximal 30 Minuten, solltet ihr den Zwiebeln auf jeden Fall 15-20 Minuten in der Pfanne bei kleiner Hitze können. Sie bekommen dadurch ein „süßeres“ Aroma.

Süßes Chutney und zerlaufener Käse

Das Rezept ist für 2 Sandwiches gedacht, das Chutney reicht aber locker für 4 Portionen. Es macht keinen Sinn viel weniger davon zu kochen und außerdem werdet ihr es später sowieso pur, auf der Schnitte, zu kräftigem Käse essen oder euch am Abend einfach noch schnell ein weiteres Sandwich zubereiten. Ich weiß das, weil das Chutney bei uns nie länger als 1 Tag überlebt. Totales Suchtpotential, seid gewarnt!

Falls euch das Sandwich schmecken sollte, probiert auch unbedingt mal mein Club Sandwich mit Kabanos & Hähnchenbrust aus und auch das Caeser Sandwich ist nicht von schlechten Eltern. Mein „real fast“ Food Burger steckt zwischen 3 Brioche-Scheiben und geht damit auch als XXL-Sandwich durch.

Sandwich mit Chutney und Cheddar

Was sind denn so eure liebsten Sandwiches, habt ihr Favoriten, die man unbedingt mal essen sollte? Dann immer her mit euren Ideen oder Rezepten! Ganz besonders würde ich mich auch über „vegetarische“ Sandwiches freuen!

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Jetzt aber viel Spaß mit dem Rezept, lasst es euch schmecken und bis demnächst mal wieder!

Malte.

Portionen 2 Sandwiches

Sandwich mit rotem Zwiebel Chutney & Cheddar

5 minVorbereitung

30 minKochzeit

35 minGesamtzeit

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Zutaten

4 Scheiben Toastbrot

50 g geriebenen Käse

4-5 rote Zwiebeln

2 EL Rotweinessig

2 EL dunkler Balsamico

2 EL Ahornsirup

1 kleine Zweig Thymaian, Blätter gezupft

Butter

Olivenöl

Salz und Pfeffer

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Zubereitung

  1. Die Zwiebeln abziehen, in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Thymian in einer Pfanne bei kleiner Hitze in 3-4 EL Olivenöl weich dünsten. Essig, Balsamico, Ahornsirup zufügen, alles gut vermischen und die Flüssigkeit noch ein paar Minuten einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Die Toastbrotscheiben auf einer Seite mit Butter bestreichen. 1 gebutterte Scheibe mit der Butter nach unten in eine Grillpfanne legen, die Pfanne anschalten und auf mittlerer Hitze einstellen. Etwas vom Chutney auf die Toastbrotscheibe in der Pfanne geben und Käse darüber streuen. Die 2 gebutterte Toastbrotscheibe mit der Butter nach oben auf das Sandwich in der Pfanne legen.
  3. Sobald die untere Seite des Sandwiches gebräunt ist (ca. 3-4 Minuten), das Sandwich mit einem Pfannenheber umdrehen und ebenfalls bräunen lassen. Herausnehmen und sofort servieren.

Hinweise

Das Chutney reicht für 4 Portionen.

6.6.15
http://www.malteskitchen.de/sandwich-mit-rotem-zwiebel-chutney-cheddar/

Bei diesem Rezept verwendete oder empfohlene Kochbücher / Utensilien / Produkte:

 

10 Kommentare

  1. ubi sagt

    Genau mein Ding – habe dieses Rezept sofort meiner Sammlung hinzugefügt! Das wird definitiv mal zubereitet. Sehr lecker und auch mal was ohne Fleisch. Esse ich zwar gerne, aber sollte vielleicht doch mal wieder etwas weniger werden. Ist halt schwierig, wenn man mit einer fleischfressenden Pflanze verheiratet ist ;o) …obwohl selbige schon auch gern mal vegetarisch isst… Schönes Wochenende, ubi

    • Ach, ich kenne das sehr gut. Bei und bin ich die fleischfressende Pflanze und wollte das längst mal wieder reduziert haben. Aber es fällt mir schwer.
      Das Sandwich wird dir sicher schmecken, da bin ich sicher. Dir auch ein schönes Wochenende! 🙂

  2. Seit ich im Home Office arbeite, ist unser Sandwich-Maker mein bester Freund. Schneller bekommt man keine „warme Mahlzeit“ auf den Teller. Und geschmolzener Käse tröstet auch immer mal an einem blöden (Arbeits-)Tag. Ich liebe mein Sandwich mit gekochtem Lachs (Reste vom Vortag) und hausgemachter Mayo ebenso wie mein Chicken-Sandwich mit Mango-Chutney. Aber seit ich letztens ein Reuben-Sandwich, den NYC-Bar-Klassiker, gemacht habe, lasse ich alles stehen für diese Variante aus getoastetem Sauerteigbrot, Pastrami oder Corned Beef, Sauerkraut (!), Käse und Russian Dressing. Klingt bizarr, ist aber sowas von gut!! Dein Zwiebelconfit würde ich aber auch sofort nehmen!!

    • Das Reuben-Sandwich hatte ich bei dir im Blog schon entdeckt und vorgemerkt. Das wird bei Gelegenheit ganz sicher ausprobiert und als erstes mit Corned Beef. Da habe ich richtig Lust drauf.

  3. Atze sagt

    Sabber, mache ich morgen zum Frühstück.

    Mein absoluter Liebling ist seit geraumer Zeit wieder getoastetes Graubrot mit Olivenöl eingepinselt, leckere Scheiben von Tomaten vom Markt und dort dem Gemüsedealer des persönlichen Vertrauens, dünne Zwiebelringe, gerne auch mal von der Schalotte oder roten Zwiebeln oder Perlzwiebeln etc., S & P.

    Herzhaften Toastbrotbelag mache ich auf Frischkäsebasis mittlerweile auch nur noch selber und weit überwiegend fleischlos. Dazu nehme ich einfach Frischkäse Natur und mische den mit z.B. Ajvar, frischen Kräutern, klitzeklein gehackten Paprikastückchen und zerhacktem hartgekochten Ei. oder pürierte Avocado mit Frischkäse, kleingehackten Oliven, Staudensellerieringen…

    Hat man irgendwelche Braten- oder sonstige Fleischreste, kann man die auch dazwischen packen, ebenso wie lecker Salatblätter.

    Süß geht es auch, indem man Frischkäse mit Joghurt glattrührt, Honig oder Ahornsirup unterzieht und irgendwelche Früchte oder Beeren hinzufügt.

    So feste Rezepte habe ich da gar nicht, dass mache ich spontan und in Abhängigkeit davon, was der Kühlschrank und die Lebensmittelvorräte so hergeben.

    • Da sind doch schon ein paar schöne Ideen dabei, Danke dir! Mittlerweile werde ich beim Sandwich auch fleischlos glücklich und wnen ich jetzt noch vom schnöden Toastbrot wegkomme, wird es noch besser. Getoastetes Graubrot muss ich mal als ausprobieren. 🙂

  4. Atze sagt

    „Normales“ Toastbrot mag ich ohnehin eigentlich nicht. Mindestens muss es eine variante mit Vollkorn sein. Sonst schmeckt mir Toastbrot oder auch Weißbrot einfach zu fade. Mit Vollkorn hat es immerhin etwas Geschmack.

    Dieses Graubrot heißt bei meinem Bäcker Krustenbrot und ist halt grau von innen. Ich weiß gar nicht aus dem Handgelenk, was da drin ist. Es schmeckt halt gut zu Salami oder Schinken und einfach ideal als Tomatenbrot. 🙂

    Da es eine länglich-schmale Form hat, würde ich das nicht als Sandwichersatz einsetzen. Ich weiß auch nicht, ob es da schmecken würde. Da würde ich wohl am ehesten auf ein Grahambrot zurückgreifen, so wie ich das kenne, schön locker und luftig, mit typischem Eigengeschmack aber nicht so aufdringlich.

  5. Ilka sagt

    Das muß ich mir direkt auch mal speichern, unser neuer Paninigrill braucht Abwechslung.

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