Rama braten wie die Profis im Test

Rama braten wie die Profis {sponsored}

Heute habe ich ein Produkt im Test, das ich mir selbst wohl eher nicht gekauft hätte, wenn es mir im Regal aufgefallen wäre. Vielleicht hätte ich vor knapp 4 Jahren zugeschlagen, als ich mit dem Kochen anfing. Da stand ich nämlich immer vor der Frage, welches Öl benutze ich jetzt gleich für mein Steak oder für mein Schnitzel oder meinen Fisch?

Zu dieser Zeit habe ich auch kein Olivenöl zum Braten benutzt. Du weist schon, soll ja nicht so hoch erhitzt werden. Erzähle das mal in Italien oder Spanien! Aber gut, damals hatte ich keinerlei Erfahrung und wusste wirklich nie, womit ich Braten soll. Ich hatte im Kopf keine Butter nehmen, kein Olivenöl, also bin ich immer beim Sonnenblumenöl gelandet. Das hat so schön wenig Geschmack. 😀

Rama Braten wie die Profis Original und Olive

So gesehen wären die Öl-Mischungen von Rama braten wie die Profis damals eigentlich genau das Richtige für mich gewesen. Die sollen nämlich ideal zum Braten sein, hoch erhitzbar, also auch für Steaks geeignet und schon muss man sich keinen Kopf mehr machen. So hat man mir das zumindest erklärt, als man mich fragte, ob ich sie mir mal genauer ansehen möchte. Nach kurzer Überlegung habe ich dann Ja zu einem Test gesagt. Warum nicht auch mal ein Produkt testen, dem ich eher skeptisch gegenüber stehe.

Skeptisch deshalb, weil ich Öl-Mischungen für meine Küche bisher überhaupt nicht benötigte. Ich brate überwiegend mit Olivenöl, wenn sehr heiß gebraten wird mit Rapsöl und ab und zu verfeinere ich mit einer aromatisierten Butter. Daneben benutze ich ab und an eine Mischung aus Olivenöl und Butter, zum Beispiel beim Risotto kochen. That’s it.

Ich habe beide Sorten Rama Braten wie die Profis getestet.

Beim Rama Braten wie die Profis Öl Mix gibt es zwei Sorten, die jeweils unterschiedliche Öl-Mischungen enthalten. Das Original und eine Mischung mit dem Namen Olive. Ich habe mir beide angesehen und in der Küche ausprobiert.

Wenn Rama seine Ölmischungen schon damit bewirbt, dass sie hoch erhitzbar sind und kaum Spritzer produzieren, dann muss ich das natürlich auch an einem Steak und einer glutheißen Pfanne testen. Bei meinem Fleischer gab es ein wunderbares Entrecôte, das unbedingt mit zu mit nach Hause wollte und da lasse ich mich natürlich nicht zweimal bitten.

Weil ich euch nach dem Test auch gerne noch ein kleines aber feines Rezept da lassen wollte, habe ich das Entrecôte vorab mariniert und ihm eine Mischung aus Olivenöl, Zitronenabrieb- und Saft, Thymian und Knoblauch verpasst und es nicht einfach nur „natur“ gebraten. Das Rezept gibt es dann am Ende dieses Beitrages.

Ein leckeres Steak mit Zitrone und Thymian
Das Steak war ein echter Genuss! Tolle Fleischqualität und eine leckere Marinade.

Nachdem ich die Steaks 4 Stunden in der Marinade liegen ließ, habe ich sie sorgfältig trocken getupft. Dann ging es auch schon ans Braten und für das Steak habe ich den Original Öl Mix von Rama Braten wie die Profis genommen, der aus einer Mischung aus Rapsöl, Leinsamenöl und Sonnenblumenöl besteht. Natürlich musste ich das Öl erst mal kurz probieren, mache ich beim Olivenöl ja auch. Beim Probieren sind mir gleich 2 Dinge sofort aufgefallen:

  • Die Konsistenz der Ölmischung ist dickflüssiger, zäher als herkömmliches Öl. So ein bisschen wie geschmolzene Butter.
  • Der Öl Mix ist gesalzen.

Die dickflüssigere Konsistenz ist sicher beim Marinieren ganz hilfreich und bleibt bestimmt gut am Fleisch, Fisch etc. haften.

Das der Öl Mix gesalzen ist, hat mich dann aber doch irritiert und auch etwas besorgt. Ich möchte die Menge an Salz und was noch viel wichtiger ist, den Salzgeschmack und die Salzsorte, an meinem Essen schon selber bestimmen. Es gibt heutzutage so viele tolle Salze zu kaufen, da brauche ich kein gesalzenes Öl.

Das war also erstmal ein ziemlicher Minuspunkt! Mein Steak habe ich auch sicherheitshalber weiger als üblich gesalzen, bevor es dann in die Pfanne ging.

Jetzt Butter bei die Fische und die gusseiserne Pfanne volle Pulle aufheizen. Den Öl Mix noch einmal gut durchschütteln und 1 EL vom Mix in die glutheiße Pfanne geben. Schlagartig verändert sich die dickflüssige Konsistenz und wird flüssig, wie herkömmliche Öle. Hätte ich vorher wissen müssen, dann hätte ich nur einen 1/2 EL genommen. Ein Steak braucht nicht so viel Öl, da reicht wenig völlig aus.

Was sofort auffällt ist die geringere Qualmentwicklung in der Pfanne. Ein Zeichen dafür, dass man den Öl Mix wirklich sehr hoch erhitzen kann, bevor er verbrennt. Spritzer? Ganz, ganz deutlich weniger als zum Beispiel beim Rapsöl, mit dem ich sonst normalerweise meine Steaks braten. Ich habe schon viele Steaks gebraten und bin jetzt ganz ehrlich, das es so wenig spritzt, hätte ich nicht erwartet. Das ist Top!

Das Steak wird in Rama Braten wie die Profis Öl Mix gebraten
Beim Braten des Steaks gab es sehr wenig Rauchentwicklung und deutlich weniger Spritzer, im Vergleich zu anderen Ölen wie Raps oder Olivenöl. Dort, wo das Steak Kontakt mit der Pfanne hatte, entstand eine sehr gute Kruste.

Was noch auffällt ist der angenehme Bratgeruch, der nicht im Ansatz verbrannt riecht und die tolle braune Kruste, die sich nach kurzer Zeit gebildet hat. Obwohl die Pfanne richtig heiß war, ist hier nichts verbrannt und die Kruste ist wirklich super geworden. Da gibt es nichts zu meckern, das Bratergebnis ist Spitze.

Auch geschmacklich überzeugt mich das Ergebnis total. Entgegen meiner Befürchtung ist das Steak nicht übersalzen und ich konnte es auf dem Teller noch mit groben Meersalz würzen! Der Salzgeschmack muss sich beim Braten dann wohl doch irgendwie verflüchtigt haben, vielleicht durch die wesentlich flüssigere Konsistenz, die das Öl beim Braten annimmt. Dann kann man das Salz im Öl aber auch gleich weglassen!

Ansonsten ist das reine Ergebnis echt gut. Das Öl qualmt weniger, es ist sehr hoch erhitzbar ohne zu verbrennen, es spritzt wirklich sehr viel weniger und liefert ein super Bratergebnis. Der Eigengeschmack der Ölmischung ist meiner Meinung nach eher dezent, was für mich auf jeden Fall ein Pluspunkt ist. Ich will ja das Steak schmecken, nicht das Öl.

Kritik gibt es aber auch von mir! Es gefällt mir nicht, dass der Rama Öl Mix gesalzen ist, auch wenn sich der Salzgehalt beim Braten dann doch nicht so stark bemerkbar macht. Zudem wird mit (natürlichen) Aromen gearbeitet, auf die ich in meiner Küche, so gut es geht, versuche zu verzichten.

Ich musste jetzt eine Weile überlegen, ob ich meine Steaks in Zukunft mit dem Rama Original Mix braten werde oder wieder aufs Rapsöl setze. Ich tendiere tatsächlich zum Öl Mix, weil mich das Ergebnis doch sehr überzeugt hat und weil die Menge an Öl, die ich beim Braten verwende, doch eher gering ist, so dass die Aromen und Zusatzstoffe für mich kein Ausschlusskriterium sind.

Marinade werde ich aus den oben genannten Gründen weiterhin mit meinen herkömmlichen Ölen herstellen und Kurzgebratenes, das weniger starke Hitze benötigt (wie Fisch zum Beispiel), werde ich sicherlich weiter im hochwertigen Olivenöl braten. Der Rama Öl Mix hat meiner Meinung nach seine Stärken ganz klar beim Anbraten unter voller Hitze! Immer da, wo es viel spritzt, wo eine schöne Kruste gewünscht wird.

Kleine Rosmarin-Kartoffeln gebraten im Rama Öl Mix Olive

Als Beilage zum Entrecôte gab es kleine, neue Kartoffel mit Rosmarin und Knoblauch. Die Kartoffeln habe ich zunächst vorgekocht, auskühlen lassen und dann in der Pfanne knusprig braun gebraten. Das gab mir dann auch gleich die Möglichkeit die zweite Rama Sorte mit der Olivenöl-Mischung auszuprobieren. Die Kartoffel braten ich normalerweise immer ausschließlich mit Olivenöl und mag den feinen Olivenöl Geschmack, in Verbindung mit Knoblauch und Rosmarin.

Auch bei der Olivenöl-Mischung die aus Olivenöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl besteht, ist die Konsistenz zunächst etwas dickflüssiger. Sobald das Öl auf eine heiße Pfanne trifft, wird es wieder sofort flüssig und lässt sich vom herkömmlichen Öl nicht mehr unterscheiden. Auch die Olivenöl Mischung ist gesalzen, was mir mein Geschmackstest vorab ganz deutlich zeigt. Also erstmal wieder vorsichtig mit dem Salz umgehen!

Für das Braten der Kartoffeln gebe ich deutlich weniger Power, als ich es beim Steak getan habe. Die Kartoffeln sollen langsam bräunen und karamellisieren und nicht schwarz werden!

Beim Braten fällt sofort auf das die Ölmischung ein wenig schäumt, fast so wie leicht aufgeschäumte Butter. Der Bratgeruch ist wieder sehr angenehm und von Spritzern ist hier überhaupt nichts mehr zu sehen. Also auch bei dieser Ölmischung wird das Versprechen gehalten, was ich dann auch gerne noch einmal lobend erwähne.

Nach einer Weile muss ich die Hitze in der Pfanne noch etwas reduzieren. Ein deutlicher Beleg dafür, dass sich auch dieser Öl Mix sehr hoch erhitzten lässt, ohne zu verbrennen. Das Bratergebnis ist auch bei der Olivenöl-Mischung wieder absolut Top. Die Kartoffeln bekommen eine wunderbar goldgelbe Farbe, karamellisieren schön und werden richtig kross.

Der Geschmack der Rosmarin-Kartoffeln ist sehr gut, der Kartoffelgeschmack mit Knoblauch- und Rosmarinnote ist voll da und wird nicht vom Öl überlagert. Im Vergleich zum herkömmlichen Olivenöl ist der Olivenölgeschmack aber doch dezenter. Klar, es ist ja auch kein reines Olivenöl und schmeckt daher auch weniger intensiv danach. Der Salzgeschmack hat sich auch hier wieder verflüchtigt und ich kann die Kartoffeln nach dem Braten sogar noch etwas nachsalzen.

Auch bei dieser Sorte bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, zum Braten eignet sich der Öl Mix sehr gut. Die Kritikpunkte sind selbstverständlich die selben wie schon beim Rama Original Öl Mix.

Mein Entrecote mit Zitrone und Thymian

Jetzt gibt es noch das Rezept für das super leckere Entrecôte! Die Fleischqualität war wunderbar (Danke an meinen Metzger, der sich noch richtig Mühe gibt!) und wir haben die Steakstreifen in nullkommnix weggefuttert. Thymian und Zitrone habe so toll dazu gepasst.

*Sponsored Post: Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Rama.


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Zubereitung • Entrecôte in einer Zitronen-Thymian-Marinade •

Alle Zutaten für die Marinade in eine nicht metallene Schüssel geben (in die die beiden Steaks passen) und die Zutaten gut miteinander vermengen. Die Steaks in die Marinade legen und so lange wenden, bis sie von beiden Seiten mit der Marinade benetzt sind. Mit Frischhaltefolie abdecken und für 4 Stunden kalt stellen.

1 Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, sorgfältig trocken tupfen und bei Zimmertemperatur beiseite stellen.

Nach dem Braten die Steaks in Scheiben schneiden und mit dem Olivenöl, Zitronenabrieb und etwas Zitronensaft sowie den Thymianblättern beträufeln bzw. bestreuen. Mit ein paar Flocken Meersalz bestreut servieren.

Rezept Zutaten für 2 Steaks • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten • Marinierzeit ca. 15 Minuten

  • 2 Entrecôte (a 280 g)
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft und Abrieb von 1 Zitrone
  • 1 kleines Bund Thymian, Blätter abgezupft
  • grobes Meersalz

Für die Marinade:

  • 4 EL Olivenöl
  • 1 kleines Bund Thymian, Blätter angezupft
  • 2 Knobauchzehen, zerdrückt
  • Saft und Abrieb von 1 Zitrone
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 1 TL schwarzer Pfeffer

2 Kommentare zu “Rama braten wie die Profis {sponsored}

  1. Öl spritzt nicht. Es spritzt nur, wenn Wasser/Feuchtigkeit auf heißes Öl trifft. Um das zu verhindern, gibt es 2 konventionelle Uromatricks: das Bratgut gründlich trockentupfen und eben das heiße Öl/Bratfett feinkörnig salzen, um Feuchtigkeit sofort abzubinden! :-) Das, was du kritisch anmerkst, das Öl/Bratfett zu salzen, ist also eigentlich die Standardvorgehensweise routinierter Hobbyköche. :-) Das haben die anscheinend hier nun industriell in das Öl "eingebaut". Ich werde auch mal mit diesen Mischungen arbeiten. Klingt ja recht verheißungsvoll. Ich habe die neulich schon einmal gesehen und vergesse ständig, die auch enzutüten... :-)
    • Das das Bratgut trocken sein sollte, das wusste ich schon. das ich das Öl salzen kann, um das Spritzen zu verhindern ist mir aber Neu. Wieder was gelernt :) Probiere ich natürlich demnächst erstmal aus! :D

Gefällt dir mein Rezept oder magst du es gar nicht? Du hast es schon nachgekocht? Dir fehlt eine Zutat oder du hast eine tolle Idee, die gut zu meinem Rezept passt? Dann schreibe mir jetzt und lass uns über leckeres Essen und gutes Kochen plaudern. Ich freue mich darauf.

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