Wenn es mal schnell gehen muss, dann gibt es wirklich nichts Besseres als ein gutes Pastagericht. In ein paar Minuten hat man ohne großen Aufwand ein leckeres Essen auf dem Teller und ist danach satt und glücklich.
Das Pastagericht heute, ist mal wieder nach einem Rezept von Jamie Oliver und ging wirklich ratzfatz.
Zutaten für 2 Personen — (Quelle: Jamie Oliver — Essen ist fertig / Seite 201)
Zutaten gebackener Ricotta
- 250 g Ricotta
- 1/2 getrocknete Chilischote, fein gehackt oder zerkrümelt
- 1 TL getrockneter Oregano
- Salz, Pfeffer, Olivenöl
Zutaten Tomatensauce
- 250 g Macaroni (Jamie nimmt Pappardelle)
- 1 Dose Eiertomaten (San Marzano)
- 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 1–2 EL Butter
- 1–2 EL Balsamico-Essig
- 1 TL Zucker (nach Bedarf mehr, abhängig von der Süße der Dosentomaten)
- 1 Hand voll frisch geriebener Parmesan
- 1/2 Hand voll Basilikumblätter, gehackt oder gezupft
Zubereitung:
Ganz zu Beginn erledige ich wie immer die Schnibbelarbeit und hacke die Zwiebel, Knoblauch und die Chilischote. Dann noch schnell die Basilikumblätter hacken, den Parmesan reiben und dann kann auch schon der Ofen vorgeheizt werden, auf 200° C.
Der Ricotta kommt in die ofenfeste Pfanne / Form / Backblech und wird dann mit Olivenöl, Oregano, der Chilischotte sowie Salz und Pfeffer eingepinselt. Jetzt rein in den Ofen und dort ca. 20 Minuten backen.
In der Zwischenzeit einen kleinen Topf für die Sauce aufsetzen (mittlere Hitze), heiß werden lassen und dort die Butter sowie einen Schuss Olivenöl hineingeben. Darin werden die Zwiebeln weich und der Knoblauch angedünstet (Knoblauch daher erst 2–3 Minuten nach den Zwiebeln in den Topf geben, damit er nicht verbrennt.). Die Dosentomaten dazu geben und das Ganze auf kleiner Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.
Nach 15 Minuten die Hitze reduzieren (Es sollte nun nicht mehr weiter kochen.), die Tomaten mit einem Löffel zerdrücken, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Balsamico-Essig abschmecken und die Sauce auf kleinster Hitze noch ein bisschen ziehen lassen.
Die Nudeln in kräftig gesalzenem Wasser al Dente kochen und ein bisschen vom Kochwasser aufheben.
Jetzt ist es auch schon fast soweit. Nur noch die Nudeln mit der Tomatensauce vermischen (falls sie aneinander kleben, etwas Kochwasser hinzufügen), den Basilikum und den Parmesan darunter mischen und ggf. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Nudeln anrichten, den Ricotta aus dem Ofen holen und über die Nudeln bröckeln.
Mein Resümee:
Als Ricotta Fan kommt mir das Gericht gerade Recht und gebacken schmeckt er noch mal so gut. Dazu eine richtig süße Tomatensauce, das passt. Süß, cremig und dazu noch kinderleicht zuzubereiten. Diese Pasta kommt auf den festen Speiseplan.



Lieber Malte, das sieht verführerisch aus. Wie süß ist denn die Sauce? Tomatig-fruchtig süß oder richtig Konfitüre-süß? Ich mag diese fruchtige Süße von Tomaten sehr und habe letztes Jahr eine Tomatenkonfitüre gemacht. Die wäre mir für die Pasta nun aber doch zu süß… Vielleicht kannst Du mir ja in der Einschätzung noch etwas helfen :) 1 TL Zucker und der Balsamico klingen ja erstmal nicht zu übertrieben. Zucker mache ich eh immer ein bisschen an die Tomaten, um das Aroma zu heben u. die Säure etwas einzudämmen.
Hallo Julia,
die Sauce ist auf jeden Fall tomaten-fruchtig-süß und geht nicht in Richtung Konfitüre. Du kannst das mit der Zugabe vom Zucker ja auch ein bisschen selbst steuern und am Ende hängt wohl auch viel davon ab, wie süß die Dosentomaten schon sind. Ich hatte z.B. noch eine Dose San Marzano Tomaten und die sind süßer als die Dosentomaten, die ich sonst aus dem Supermarkt kaufe. Mein Balsamicoessig ist auch nicht so der allerbeste und bringt nicht soooo viel Süße. Wenn du einen richtig guten und süßen Balsamico hast, kannst du dich damit ja auch gut an „deine“ Süße rantasten. Aber vom Grundrezept her, sollte das schon gut passen und kein Brotaufstrich werden.
Der gebackene Ricotta gefällt mir ausgeprochen gut! Lässt sich sicher noch weiter variieren :)
Tolles Rezept, wird probiert, Danke!