Bull’s-Eye Sauce — Bacon Sytle {sponsored}

Wenn ihr ab und zu bei mir rein­schaut dann wisst ihr ja, dass ich den Sommer und die schö­nen Temperaturen gerne dazu nutze, mir ein ordent­li­ches Stück Fleisch auf den Grill zu wer­fen. Nicht immer koche ich mir die dazu pas­sen­den Saucen selbst und greife ab und an auch mal auf ein Fertigprodukt zurück. Hierbei liebe ich ins­be­son­dere gute BBQ Saucen, die für mich zum Grillen ein­fach dazugehören.

Die neue Bull's Eye Bacon Style im Test

Als ich vor ein paar Tagen die Anfrage erhielt, ob ich euch nicht ein­mal die Bull’s Eye Saucen vor­stel­len möchte, habe ich sofort zuge­sagt. Die Original Bull’s Eye BBQ Sauce hatte ich schon mal auf mei­nem Teller und war sehr angetan.

Nun gibt es eine neue Sorte der rau­chi­gen Sauce und zwar die Bull’s Eye Bacon Style sowie die neuen Ketchup Sorten „Dried Tomato“, „Black Pepper“ und „Jalapeno“. Auf der Saucenseite von Bull’s Eye fin­dest du die Sorten auch noch­mal aufgeführt.

Ein klei­nes Filmchen zur Einstimmung darf an die­ser Stelle nicht feh­len (mehr Filme gibt es auf dem Youtube Kanal von Bull’s Eye) und dann schmeiße ich mich auch schon in den Test der neuen Sorte Bacon-Style!

Eine BBQ Sauce lebt natür­lich vom Geschmack und für mich muss eine gute BBQ Sauce rau­chig schme­cken, sie muss süß sein, fruch­tig und zudem auch eine gewisse Säure haben. Im Mund muss es sich durch die Säure ein biss­chen zusam­men­zie­hen und durch die Süße auch wie­der schnell ent­span­nen, dann ist es für mich per­fekt. Schärfe ist nicht zwin­gend not­wen­dig, Rauch, Frucht, Süße und Säure im rich­ti­gen Verhältnis und ich bin glücklich.

Die neue Bull’s-Eye Sauce wirbt mit dem Zusatz „Bacon Style“, also Bacongeschmack. Das ist natür­lich genau mein Ding und ich war sehr neu­gie­rig auf die Sauce. Also mal ran an den Löffel und den ers­ten Geschmackstest machen. Aber vor­her kurz schnup­pern! Ich rie­che Rauch, ich rie­che Bacon, ich habe Bock!

Die Bull’s-Eye BBQ Sauce hat eine sehr cre­mige, fast schon püree­ar­tige Konsistenz, die wun­der­bar auf dem Löffel steht und dort auch bleibt. Sicherlich ist das Geschmackssache, aber ich mag Saucen die mir nicht gleich vom Löffel bzw. vom hei­ßen Fleisch flie­ßen. Das gefällt also schon mal!

Die Bull's Eye Sauce hat eine sehr cremige Konsistenz

Ich schme­cke als ers­tes den Rauch und zwar volle Möhre Rauch, gefolgt vom flei­schi­gen Geschmack des Bacons und einer ange­nehme fruch­tige Süße. Der Bacongeschmack ist ganz deut­lich raus­zu­schme­cken, mir ist er aber nicht zu domi­nant. Mein Fleisch soll ja spä­ter nicht nur nach Bacon schme­cken, ich will nur einen Hauch Bacon und den bekom­men ich hier. Passt für mich.

Nach der fruch­ti­gen Süße kommt die Säure um die Ecke und mel­det sich mit einem Ziehen. Oft ist es bei BBQ Saucen so, dass man zuerst die Säure schmeckt und die Süße kommt so lang­sam nach. Das ist hier anders. Ich merke zuerst Süße und erst nach­dem die Sauce im Mund etwas flüs­si­ger wird, kommt die Säure, die bleibt dann auch bis zum Schluss beste­hen. Ich finde das gut, die Sauce hat eine schöne Balance. Schärfe fehlt ihr aller­dings völ­lig, ein Tick hätte sicher nicht scha­den können.

Natürlich habe ich die Sauce auch direkt am Mann bzw. am Fleisch getes­tet und mir ein Flankensteak dafür aus­ge­sucht. Das ist sehr inten­siv im Geschmack, sehr kräf­tig und da passt eine gute BBQ Sauce ein­fach ideal zu.

Die Bull's Eye Bacon Style passt super zum Flankensteak

Ich muss sagen, mir hat das Flankensteak mit der Bull’s Eye Bacon Style Sauce super geschmeckt. Das ist eine rich­tig gute BBQ Sauce, sehr lecker und ich emp­fehle sie sehr gerne wei­ter. Sie löst sogar mei­nen der­zei­ti­gen Favoriten, die Stokes Barbeque-Sauce ab und das will schon was heißen.

Hast du die neue Bull’s Eye Bacon-Style schon pro­biert und wie schmeckt sie dir?

Neben der Bacon-Style habe ich mir auch gleich mal den neuen Ketchup ange­schaut und zwar die Sorte „Dried Tomate“. Ich stehe total auf getrock­nete Tomaten und war auch auf den Ketchup sehr gespannt.

Sehr fruchtig, sehr tomatig, sehr lecker.

Der Ketchup hat eine appe­tit­lich rote Farbe und einen ange­neh­men toma­ti­gen Geruch. Die Konsistenz ist eben­falls sehr cre­mig und geht in Richtung fei­nes Püree. Gefällt mir wie­der sehr gut!

Der Ketchup schmeckt sehr inten­siv nach Tomate, ist sehr fruch­tig und hat eben­falls eine schöne Balance zwi­schen Säure und Süße. Mir ist er auch nicht zu süß, was bei Ketchup ja oft ein Problem ist. Er ist nicht kom­plett durch­pü­riert und ent­hält Stückchen von getrock­ne­ter Tomate, was mir sehr gut gefällt. Auch beim Ketchup muss ich sagen, dass er mich total über­zeugt. Sehr lecker und auch den Ketchup kann ich empfehlen!

Auch beim Ketchup inter­es­siert mich natür­lich, ob du ihn schon pro­biert hast und wie er dir geschmeckt hat?

Damit bin ich dann auch schon durch mit mei­nem klei­nen Test und freue mich, dass ich die­ses Mal zwei wirk­lich gute Produkte erwischt habe. Beide werde ich nach­kau­fen, weil sie mich geschmack­lich über­zeu­gen und der Preis für mich auch in Ordnung geht. Für die Bull’s Eye Bacon Style habe ich 3,69 € gezahlt, für den Dried Tomato Ketchup 3,49 €. Das ist für Ketchup echt nicht güns­tig, aber der kann auch wirk­lich was.

*Sponsored Post: Dieser Beitrag ent­stand mit freund­li­cher Unterstützung von Bull’s Eye.

Gestreuselte Mango mit Espresso-Schokoladen-Schaum {nach Vincent Klink}

Neulich hatte ich das Glück 2 wirk­lich super­eife Mangos in tol­ler Qualität kau­fen zu kön­nen und war schon vom Duft der Mangos hin und weg. Ich liebe den Geruch von rei­fen Mangos :smile: Eine Mango habe ich geschält und pur geges­sen und die andere sollte ein biss­chen ver­edelt wer­den. Mir kam ein Rezept von Vincent Klink in den Sinn, das ich in sei­nem Kochbuch „Meine medi­ter­rane Küche“ ent­deckte und das hän­gen geblie­ben ist.

Zur Mango sagt Vincent Klink übri­gens Eine gut aus­ge­reifte Mango kann man kaum noch ver­bes­sern …und ich finde, da hat er Recht. Eine reife Mango ist so per­fekt und umso mehr habe ich mich auf die gestreu­selte Mango mit Espresso-Schokoladen-Schaum gefreut. Mango mit Butterstreusel — ich werd ver­rückt!  :rocka:

Ein ganz tolles Dessert die gestreuselte Mango mit Espresso-Schokoladen-Schaum.

Zubereitung • Espresso-Schokoladen-Sauce •

Für den lecke­ren Schokoladen-Schaum 100 ml Espresso zusam­men mit der Schokolade und den Zucker in eine Schüssel geben und über ein Wasserbad erhit­zen, bis die Schokolade geschmol­zen ist. Das Vanillemark von einer Vanilleeschote sowie 2 Eigelbe in die Espresso-Schokoladen-Mischung geben und über dem hei­ßen Wasserband ca. 5–10 Minuten zu einer dick­li­chen Creme auf­schla­gen. Das geht ganz schön in die Arme, also bes­ser früh am Morgen ein Brötchen mehr früh­stü­cken oder noch­mal kurz vorab ins Studio zum pumpen.

Die Creme für 1 Stunde in den Kühlschrank stel­len und runterkühlen.

Zubereitung • Gestreuselte Mango •

Den Ofen auf 160° C vor­hei­zen und die Mango schä­len und in dünne Scheiben schnei­den. Die Mangoscheiben in einer Auflaufform fächer­ar­tig auslegen.

Für die Streusel 2 El Butter in der Pfanne schmel­zen las­sen und dann 2 El Zucker, 2 EL Mehl hin­zu­ge­ben und bei klei­ner Hitze unter Rühren die Butter ca. 5 Minuten bräu­nen. Die Butterstreusel auf einen Teller legen und mit dem Zimt mischen, dann gleich­mä­ßig über die aus­ge­leg­ten Mangoscheiben ver­tei­len. Die Mangoscheiben im hei­ßen Backofen für ca. 5 Minuten erwärmen.

In der Zwischenzeit die kalte Espresso-Schokoladencreme mit dem Likör mit dem Handmixgerät auf­mi­xen, bis sie leicht schau­mig wird. Die ges­te­re­u­sele Mango aus dem Ofen neh­men und mit der Espresso-Schokolade beträu­feln und servieren.

Mango Butterstreusel, Schokoladensauce - was will man mehr.

Fazit: Also, wenn das nicht der Oberknaller ist, dann weiß ich es auch nicht mehr. Die Mango schmeckt so fan­tas­tisch mit den crun­chi­gen Butterstreuseln und dazu die herbe Kaffee-Schokolade. Das Ding trifft mal zu 100% mei­nen Geschmack und macht mich glück­lich. Nachmachen, nach­ma­chen, nachmachen!

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Für den Espresso-Schokoladen-Schaum:

  • 100 ml Espresso
  • 50 g dunkle Schokolade
  • 40 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 fri­sche Eigelbe
  • 1 El Kaffeelikör

Für die gestreu­selte Mango:

  • 1 Mango, reif
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Mehl
  • 1 TL Zimt

Frühlingszwiebelsüppchen mit Kartoffel-Speck-Klößchen {nach Frank Rosin}

Reste­ver­wer­tung wird lei­der bei mir nicht so groß geschrie­ben und ich schmeiße deut­lich zu viele Lebensmittel weg. Mich ärgert das wirk­lich sehr und ich gelobe Besserung! Das Resteverwertung wirk­lich lecker sein kann, zeigt mein heu­ti­ges Rezept. Die Frühlingszwiebelsuppe mit Kartoffel-Speck-Klößchen wurde kom­plett mit den Resten aus mei­nem Kühlschrank gekocht und das Ergebnis ist echt toll.

Das Süppchen und auch die Kartoffel-Speck-Klösse stammt (mal wie­der) aus dem Buch von Frank Rosin „Neue deut­sche Küche“. Mittlerweile gehört das Buch zu mei­nem aktu­el­len Kochbuch-Favoriten und ich habe schon eini­ges dar­aus zubereitet.

Frühlingszwiebelsüppchen mit Kartoffel-Speck-Klößchen

Zubereitung • Kartoffel-Speck-Klößchen •

Die Kartoffeln in gesal­ze­nem Wasser ca. 20 Minuten garen, dann abgie­ßen, aus­d­ap­fen las­sen und noch warm pellen.

In der Zwischenzeit das Weißbrot den Speck sowie die Schalotte fein wür­feln. Den Kerbel eben­falls fein hacken. Die Butter in einer Pfanne erhit­zen und die Weißbrotwürfel anrös­ten und bei­seite stel­len. das Öl in die Pfanne geben und darin den Speck anbra­ten und kurz bevor der Speck ange­bra­ten ist, die Schalottenwürfel hin­zu­fü­gen und kurz mitbraten.

Kartoffel-Speck-Klösse

die fer­tige Kartoffel-Speck-Masse.

Gesalzenes Wasser in einem Topf erhit­zen, darin wer­den gleich die Kartoffel-Klösse gegart. In einer Schüssel die noch war­men Kartoffeln zer­drü­cken und mit dem Weißbrot, Speck, Schalotten, Kerbel und dem Ei ver­men­gen. Mit Salz und Pfeffer abschme­cken und aus der Kartoffelmasse mit einem klei­nen Löffel kleine Klößchen for­men. Die Klösse in dem sie­den­den Salzwasser ca. 5 Minuten gar zie­hen las­sen und warm stellen.

Zubereitung • Frühlingszwiebelsüppchen •

Die Schalotten fein wür­feln und von den Frühlingszwiebeln nur die hel­len Teine fein hacken. Die grü­nen Teile eig­nen sich hier gut als Deko, beim Servieren. 1 El Butter in einem Topf erhit­zen, die Schalottenwürfel gla­sig andüns­ten und mit Salz, Pfeffer und Zucker wür­zen. 1 wei­tere Minuten andüns­ten und dann mit dem Weißwein ablö­schen und die Flüssigkeit auf die Hälfte redu­zie­ren.

Die Brühe angie­ßen, das Creme Fraiche unter­rüh­ren und die Frühlingszwiebeln hin­zu­fü­gen. Die Suppe 5 Minuten köcheln las­sen, dann vom Herd neh­men und mit dem Stabmixer fein mixen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zucker abschme­cken und die rest­li­che kalte Butter dazu­ge­ben. Mit dem Stabmixer mixen, bis die Suppe leicht schau­mig ist (auf­mon­tie­ren). Die Suppe mit den Kartoffel-Speck-Klößchen servieren.

Eine tolle Vorspeise diese Frühlingszwiebelsuppe.

Fazit: Das ist ein lecke­res Süppchen, da kann man echt nix sagen. Ein biss­chen hatte ich befürch­tet, dass der Geschmack der Frühlingszwiebeln zu domi­nant sein würde, aber die Sorge war unbe­grün­det. Die Kartoffel-Speck-Klößchen sind aber auf jeden Fall ein Muss bei die­ser Suppe und sie run­den das Süppchen geschmack­lich sehr gut ab. Die Klößchen gehö­ren jetzt schon zu mei­nen Favoriten und sie wer­den bestimmt bei dem ein oder ande­ren Gericht wie­der auftauchen.

Auf mei­nem Blog fin­dest du übri­gens auch noch mehr Frank Rosin Rezepte.

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten

Zutaten Kartoffel-Speck-Klösse:

  • 200 g meh­lige Kartoffeln
  • 50 g Weißbrot
  • 40 g geräu­cher­ten Speck
  • 1/2 Schalotte
  • 1 kleine Handvoll Kerbel, fein gehackt
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Ei
  • Salz und Pfeffer

Zutaten Frühlingszwiebelsuppe:

  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Schalotte
  • 100 ml Weißwein
  • 1,2 L Gemüsebrühe
  • 2 EL Creme Fraiche
  • 2 EL kalte Butter
  • Salz, Pfeffer und Zucker

Birnen-Tarte mit Knusperspeck {nach Björn Freitag}

Mal wie­der eine Tarte. :happy: Ich liebe Tartes! Nachdem ich zuletzt die unglaub­lich leckere Aprikosen-Schmand-Tarte ver­putzt habe und dann auch an der herz­haf­ten Kartoffeltarte mit Ziegenkäse so viel Freude hatte, gibt es die­ses Mal eine Blätterteig Tarte, die ziem­lich easy und schnell zube­rei­tet ist.

Das Rezept für die Birnen-Tarte mit Knusperspeck (und Gorgonzola) stammt vom Sternekoch Björn Freitag und aus sei­nem fan­tas­ti­schen Buch „Sterne-Snacks — Kleine Zaubereien aus der Sterneküche“. So lang­sam ent­wi­ckelt sich die­ses Buch zu einem mei­ner liebs­ten Kochbücher, ich liebe klei­nen Snacks auch ein­fach abgöttisch.

Knusprig, süß, salzig und deftig - die Birnen-Tarte mit Knusperspeck.

Zubereitung • Birnen-Tarte mit Knusperspeck •

Den Ofen auf 100° C Ober– und Unterhitze vor­hei­zen und die Baconscheiben im vor­ge­heiz­ten Ofen ca. 20 Minuten trock­nen las­sen. Rausnehmen, bei­seite stel­len und den Ofen auf 180 °C Ober– und Unterhitze vorheizen.

Die Tarteförmchen (ca. 10 cm Durchmesser) mit dem Blätterteig aus­klei­den und den Blätterteig mit dem ver­quirl­ten Eigelb bestrei­chen. Die Birnen schä­len, das Kerngehäuse ent­fer­nen und die Birnen in feine Spalten schnei­den. Die Birnenspalten auf die Blätterteig-Tartelettes ver­tei­len und den Camembert (Im Originalrezept wird Gorgonzola ver­wen­det!) dar­über­brö­seln. Die Tartelettes im vor­ge­heiz­ten Ofen ca. 15 Minuten backen.

Die Birnen-tarte wird mit dem Käse belegt

In der Zwischenzeit den Honig, den Rosmarin und Thymian kurz auf­ko­chen und durch ein fei­nes Sieb abgie­ßen. Das Sieb sofort in hei­ßes Wasser stel­len, sonst kämpft ihr nach­her ordent­lich mit den Rückständen, so wie ich. :eyebrows: Die fer­tig geba­cke­nen Tartelettes mit dem Honig über­zie­hen, die Tartelettes noch ein wenig pfef­fern und anschlie­ßend mit dem Knusperspeck bele­gen und servieren.

Die Birnen-Tarte wird mit dem Kräuter-Honig überzogen.

Fazit: Superlecker! Die süßen Birnen, der knusp­rige und sal­zige Speck, dazu der Honig der wun­der­bar ein leich­tes Kräuteraroma ange­nom­men hat — rich­tig, rich­tig lecker! Leider hat bei mir die Süße ein wenig domi­niert, weil ich kei­nen Gorgonzola (mag ich ein­fach nicht) son­dern nur einen zu mil­den Camembert ver­wen­det habe. Der Gorgonzola hätte sicher noch eine def­tige Note gebracht, die mir so ein biss­chen gefehlt hat.

Auch Optisch eine gelungne Sache

Wenn du das Rezept nach­ko­chen möch­test (und das soll­test du!) und Gorgonzola magst, soll­test du ihn auf jeden Fall ver­wen­den oder einen ande­ren Weichkäse, der ein biss­chen Kraft und Geschmack mit­bringt. Dann ist die Birnen-Tarte mit Knusperspeck ein ech­ter Knaller.

Rezept Zutaten für 4 kleine Tartelettes • Zubereitungszeit ca. 35 Minuten

  • 2 Lagen Blätterteig (TK auf­ge­taut oder aus dem Frischeregal)
  • 2 etwas fes­tere Birnen
  • 120 g Gorgonzola (oder einen ande­ren def­ti­gen Weichkäse)
  • 4 Scheiben Bacon
  • 4 EL Honig
  • 1 Eigelb, verquirlt
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • schwar­zer Pfeffer

Italienischer Tomatensalat

Für das ver­gan­gene Wochenende war end­lich mal wie­der schö­nes son­ni­ges Wetter ange­sagt und da wollte ich den Aufwand in der Küche so klein wie mög­lich hal­ten und lie­ber auf der Sonnenliege schwit­zen anstatt am Herd. Normalerweise werfe ich mir in sol­chen Fällen gerne etwas Leckeres auf den Grill, aber ein saf­ti­ges Rindersteak gril­len funk­tio­niert nur, wenn das Rindviech am Grill auch noch Gas im Gasbehälter hat. Gute Arbeit Junge :ovation:

Dann eben die Pfanne, das Club Steak hat trotz­dem sehr lecker geschmeckt! Fotos sagen mehr als tau­send Worte, guckst du hier:

Saftiges Club Steak mit Tomatensalat

Zum Steak gab es einen ita­lie­ni­schen Tomatensalat, weil ich am Tag zuvor auf dem Markt so schöne bunte Tomaten ein­kau­fen konnte. Der Tomatensalat ist nix dol­les, nur ein paar typi­sche Zutaten und eine klas­si­sche Vinaigrette. Aber manch­mal sind es ja gerade die ein­fa­chen Gerichte, die rich­tig Bock machen.

Ein schneller italienischer Tomatensalat

Zubereitung • Italienischer Tomatensalat •

Die Schalotte ganz fein wür­feln und das Basilkum zup­fen und hacken. Von den Tomaten den Strunk ent­fer­nen und sie, je nach Größe, hal­bie­ren oder vier­teln und in eine Schüssel geben. Vom Parmesan die Späne run­ter­schnei­den bzw. hobeln.

Für die Vinaigrette die Schalotten zusam­men mit dem Balsamico, mit Salz und Pfeffer sowie dem Zucker in eine Schüssel geben und die Zutaten gut mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Nun das Olivenöl hin­zu­ge­ben und ordent­lich mit dem Schneebesen in die Zwiebel-Essig-Mischung ein­ar­bei­ten, bis eine Bindung ent­steht. Nun den Senf unter­rüh­ren und die Vinagrette abschme­cken. Evtl. noch nach­zu­ckern, das hängt auch von der Süße der Tomaten und der Qualität des Balsamico ab.

Die Vinaigrette über die Tomaten geben, das Basilikum hin­zu­fü­gen und gut durch­mi­schen. Anrichten, mit dem Parmesanspänen bestreuen und ein paar Tropfen gutes Olivenöl über den Salat träufeln.

Fazit: Ein wirk­lich sehr ein­fa­cher Tomatensalat, der aber immer Prima schmeckt und gerade im Sommer eine tolle Beilage zu gebra­te­nem Fleisch dar­stellt. Wer mag, kann den Salat auch nach Belieben vari­ie­ren und zum Beispiel Mozzarella oder ein paar Oliven untermischen.

Rezept Zutaten für 2 Personen • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • ca. 400 g bunte Tomaten
  • 10 Blätter Basilikum, gehackt
  • 1 Handvoll Parmesanspäne
  • 1 Schalotte
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL sehr guter Balsamico
  • 1/2 TL Senf
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Olivenöl zum Beträufeln

US-Beef Bistecca alla Fiorentina

In den letz­ten 2 Jahren habe ich eine Menge Steaks zube­rei­tet, in der Pfanne, in Pfanne und Ofen und auf dem Grill. Meine Technik hat sich im Laufe der Zeit immer wie­der ein biss­chen ver­än­dert und die Steaks wur­den von Mal zu Mal bes­ser. Übung macht eben den Meister und man darf sich von dem ein oder ande­ren Fehlversuch nicht abschre­cken las­sen, dann wird man irgend­wann belohnt.

Diese Belohnung ereilte mich vor ein paar Tagen, als ich mir ein schö­nes Stück American-Beef in die Pfanne schmiss und wenige Minuten spä­ter das per­fekte Steak auf mei­nem Teller hatte. Zum ers­ten Mal wusste ich nicht, was an die­sem Steak noch bes­ser hätte sein kön­nen. Es war auf den Punkt gebra­ten, but­ter­zart, saf­tig und es wehte ein Gefühl von Perfektion durch meine Küche. :rocka:

Das perfekte Steak

Ich habe erst­mal einen Moonwalk vor Glück hin­ge­legt und dann die­ses per­fekte Steak lie­be­voll ver­drückt. Auf mei­ner Facebookseite (Los folge mir, sonst bin ich weg!) musste ich das gute Stück natür­lich sofort zei­gen und erzäh­len, was mir da Tolles gelun­gen ist. Schlimmer als ein Waschweib, ehr­lich! Gleichzeitig habe ich ver­spro­chen, eine kleine Anleitung zu ver­fas­sen und auf­zu­schrei­ben, wie ich meine Steaks nun brate. So here we go!

Anleitung • So brate ich mein per­fek­tes Steak •

Bevor ich los­lege, noch eine kurze Anmerkung; das hier ist meine Art ein Steak zu bra­ten und wenn du 10 Kerle fragst wie sie ihr Steak bra­ten, bekommst du wahr­schein­lich 10 ver­schie­dene Antworten. Den hei­li­gen Gral gibt es da nicht und das ist irgendwo auch etwas Schönes. Wie immer im Leben füh­ren am Ende meh­rere Wege ans Ziel.

Wenn man ein per­fek­tes Steak bra­ten will, dann braucht man aus mei­ner Sicht auch ein per­fek­tes Stück Fleisch, wie zum Beispiel das America-Beef, das ich für mein Bistecca alla Fiorentina Art bekom­men habe. Jedes Steak sollte min­des­tens 250 g oder bes­ser noch 300 g schwer sein und eine Dicke von min­des­tens 3,5 cm haben. Nicht dün­ner, damit das Steak beim Anbraten und dem Erzeugen der Kruste nicht schon zu sehr durch­gart. Also nicht zu fla­che Stücke neh­men, bzw. schnei­den lassen.

Ich habe mein US-Beef online im Shop von Gourmetfleisch.de bestellt und bin wie immer von der Fleischqualität begeis­tert. Absolut Top!

Bevor ich das Steak in der Pfanne anbrate und dann im Ofen fertig gare, nehme ich es eine Stunde vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. Dann heize ich den Ofen auf 100° C Umluft vor, stelle eine Pfanne auf den Herd (ich nehme eine Gusseisenpfanne, die mich noch nie enttäuscht hat) und lasse sie sehr heiß werden (Stufe 7-8 von 9 bei mir) und brate das Steak von oben und von unten jeweils 1 Minute und an den Seiten jeweils 10 Sekunden an.

Dann lege ich das Steak auf den Rost!! im Ofen und gare es dort sanft bei 100 Grad für ca. 15 Minuten weiter, so wird es wunderbar medium bis medium rare. Wer es gerne etwas weiter garen möchte, legt noch ein paar Minuten drauf. Danach lasse ich das Steak für 5 Minuten ruhen (ich lege es unter eine Wärmelampe), bevor ich es anschneide.

Das perfekte Steak

Nochmal zusammenfassend, meine Art ein Steak perfekt zu braten:

  • Fleisch in Top-Qualität, mind. 250 g schwer und 3,5 cm dick
  • 1 Minuten von Oben und Unten anbraten, 10 Sekunden von den Seiten
  • Ofen auf 100 Grad Umluft
  • Steak auf das Gitterrost legen
  • ca. 15 Minuten Garzeit im Ofen
  • 5 Minuten Ruhezeit für das Steak

Auf diese Art und Weise bekomme ich immer ein richtig gut gebratenes Steak auf den Teller. Auch wenn es nicht immer so perfekt wird, wie das Steak auf dem Foto, wird es immer! sehr gut werden. Die Garzeit von ca. 15 Minuten kann nur ein Anhaltspunkt sein, das bleibt letztlich abhängig von der Qualität, Größe und Dicke des Steaks.

Das Schöne ist, wenn du wirklich Top-Qualität gekauft hast, dann kannst du das Steak auch nochmal im Ofen bei 100 Grad nachgaren, sollte es dir noch nicht weit genug gegart sein. Ein hochwertiges Stück Fleisch, das so sanft gegart wurde und seine Ruhezeit hatte, verliert beim Anschneiden kaum Fleischsaft und es ist kein Problem, es nachzugaren.

So viel zum Thema "Steak braten" und jetzt kommt natürlich auch noch das Rezept für die Marinade des Bistecca alla Fiorentia Art, die ich im Buch "Das perfekte Steak - mit Stefan Marquard" gefunden habe.

Zubereitung • US-Beef Bistecca alla Fiorentina Art •

Knoblauch und Oregano fein hacken und die Steaks mit dem Olivenöl bestrei­chen. Knoblauch, Oregano, Salz und Pfeffer mit­ein­an­der ver­mi­schen und die Steaks von bei­den Seiten sorg­fäl­tig damit ein­rei­ben. Auf jedes Steak einen Rosmarinzweig legen und die Steaks im Kühlschrank für 12 Stunden marinieren.

Die Marinade vor dem Braten mit dem Messerrücken abscha­ben, sonst ver­brennt der Knoblauch und die Kräuter Ich gebe die Marinade immer extra in eine kleine Pfanne, koche sie ein­mal kurz auf, redu­ziere die Temperatur und werfe ein Stückchen Butter hin­ein. Damit beträufle ich dann das fer­tige gebra­tene Steak. Schmeckt toll.

Das Steak wie oben ange­ge­ben am bes­ten Medium oder Medium rare braten.

Das Steak wird für 12 Stunden mariniert

US-Beef perfekt gebraten

Fazit: Ich mag mein Steak auch gerne klas­sisch ein­fach nur mit ein biss­chen Kräuterbutter oder Salz. Aber diese Version hat mir eben­falls sehr gut geschmeckt. Natürlich muss man Knoblauch mögen und natür­lich muss man bereit sein, den puren Fleischgeschmack ein biss­chen weni­ger zu schme­cken als üblich. Aber wenn man damit ein­ver­stan­den ist, dann ist die Bistecca Fiorentina Art eine nette Alternative.

Rezept Zutaten für 2 Steaks • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 2 US-Beef Steaks, jeweils mind. 250 g schwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Rosmarinzweige
  • 1 TL schwar­zer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL fri­scher Oregane, fein gehackt
  • 3 EL Olivenöl