Food Fotos Juni 2014

Jetzt hätte ich Doofie doch fast ver­ges­sen meine Food Galerie vom letz­ten Monat zu erstel­len. Natürlich habe ich auch im Monat Juni ab und zu Zeit gefun­den und den Kochlöffel geschwun­gen. Da Bilder oft mehr als tau­send Worte sagen, bekommst du hier optisch prä­sen­tiert, was im Juni alles auf mei­nem Teller landete.

Ich hoffe, dir tropft bei dem ein oder ande­ren Gericht der Zahn. :biggrin:

Ein sehr cremiger Low Carb New York CheesecakeSehr leckere Zucchini-FrittersGestovter LauchMein erstes Ossobuco und es hat gut geschmecktRumpsteak in einer Whisky-MarinadeSpargel mit Parmesansauce und SchinkenBlumenkohl überbacken mit toller SauceRinderhack Burger zwischen 2 SpiegeleiernGeschmorrte Zucchini mit Zwiebeln und OreganoSehr einfach und sehr lecker, so toll ganz Hühnchen schmeckenNektarinen im Pergamentpapier, ein leckeres Dessert!So eine leckere süße Schweinerei - Feigen in cassisSaftige Schweineklößchen mit ZitronensauceSuper leckere Mozzarella Sticks.Leckerer Schokokuchen mit KirschenSpareribs auf asiatische ArtEin sehr leckerer selbstgemachter KrautsalatSchnell gemacht und sehr lecker die Schinken-Mozzarella-TaschenGedämpfter Schweinebauch mit krosser Schwarte

Die Rezepte aus dem Monat Juni sind natür­lich über­wie­gend auch schon im Blog zu fin­den. Du fin­dest hier alle Gerichte aus dem Monat Juni 2014 oder ein­zelne Gerichte und Rezepte über die Suchfunktion auf der rech­ten Seite bzw. in den the­ma­tisch sor­tier­ten Rubriken. Wenn du mit der Maus über ein Foto fährst, wird dir der Name der Gerichtes angezeigt.

Eier-Schinken-Muffins

Es wird mal wie­der Zeit für ein biss­chen Abwechslung auf dem Frühstückstisch und nach­dem die Eier in den Wolken bei euch so gut ange­kom­men sind, gefal­len euch viel­leicht auch die Eier-Schinken-Muffins, die ich euch heute zei­gen möchte. 5–10 Minuten Vorbereitung, 20–25 Minuten im Ofen und schon hat man leckere Eier auf dem Tisch, die auch noch hübsch aus­se­hen und zudem Low Carb geeig­net sind.

Du kannst das Rezept für die Eier-Schinken-Muffins nach Belieben vari­ie­ren und in die Muffinmischung dein Lieblingsgemüse rein­ge­ben. Auf mei­nen Muffins habe ich nach der Backzeit ein paar frisch gewür­felte Tomaten gelegt, weil es so warm war und ich Lust auf fri­sches, rohes Gemüse hatte. Du kannst das Gemüse dei­ner Wahl aber natür­lich auch direkt in die Eiermischung geben und mit­ba­cken las­sen. Wie du magst :smile:

Sehr leckere Eier-Schinken-Muffins und dazu noch Low Carb

Zubereitung • Eier-Schinken-Muffins •

Den Ofen auf 180° C vor­hei­zen und die Muffinform mit etwas Butter ein­pin­seln. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe oder Würfel schnei­den, die Petersilie fein hacken sowie den Cheddar rei­ben. Wer mag kann jetzt noch wei­te­res Gemüse vor­be­rei­ten und z.b Tomaten oder Paprika klein würfeln.

Die Zwiebeln in etwas Olivenöl bei klei­ner Hitze gla­sig andüns­ten und kurz bei­seite stel­len. Die Eier, die Milch und die saure Sahne in eine Schüssel geben, die Zwiebel sowie die Petersilie hin­zu­fü­gen, sal­zen und pfef­fern und bei Bedarf mit etwas Muskat wür­zen. Alles gut mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Wer wei­te­res Gemüse gewür­felt hat, kann es an die­ser Stelle eben­falls mit in die Schüssel geben und verrühren.

Der Schinken kommt in die Muffin-Vertiefung

Jeweils eine Scheibe Kochschinken in jeweils eine Muffin-Vertiefung geben und den Schinken mög­lichst gut in die Form ein­pas­sen. Er darf auch ein klei­nes Stück über den Rand der Form raus­schauen, so wird der Rand des Schinkens ein biss­chen kross geba­cken. Große Scheiben Kochschinken musst du evtl. auch ein biss­chen in Form schnei­den. Nun in jede Muffin-Vertiefung ein biss­chen vom Cheddar geben, nur so viel das der Boden des Schinkens bedeckt ist.

Die Eier-Milch-Mischung vor­sich­tig in die Muffin-Vertiefung gie­ßen und die Vertiefung ca. bis 2/3 der Höhe mit der Mischung befül­len. Das Muffinblech in den Ofen geben und die Eier-Schinken-Muffins für ca. 20–25 Minuten backen. Danach raus­neh­men, kurz abküh­len las­sen und warm servieren.

Super Low Carb Frühstück Eier-Schinken-Muffins

Fazit: Das sind wirk­lich sehr leckere kleine Dinger und ich habe gleich mal 4 Stück davon ver­putzt. Die Frau war auch davon begeis­tert und damit steht fest, dass die Eier-Schinken-Muffins jetzt regel­mä­ßig auf dem Frühstückstisch laden. Für mein aktu­el­les Low-Carb Frühstück sind sie wirk­lich ideal.

Rezept Zutaten für ca. 6–8 Muffins • Zubereitungszeit ca. 10 Minuten • Backzeit ca. 20–25 Minuten

  • 4 Eier
  • 60 ml Milch
  • 30 ml saure Sahne
  • 50 g Cheddar, gerieben
  • 1 Frühlingszwiebel oder eine kleine rote Zwiebel
  • 2 TL Petersilie
  • 6–8 Scheiben gekoch­ten Schinken
  • etwas Butter zum Einfetten der Form
  • 1 El Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • bei Bedarf gewür­felte Tomaten, Paprika etc.

Poularde in Pinot Grigio {nach Vincent Klink}

Meine Liste mit Kochbüchern von bekann­ten Tv-Köchen kann sich bestimmt schon sehen las­sen und es macht mir immer sehr viel Spaß, die Gerichte aus den Kochbüchern nach­zu­ko­chen. Vor eini­ger Zeit bekam ich ein Kochbuch von Vinzent Klink (Meine medi­ter­rane Küche) geschenkt, der fehlte mir näm­lich noch in mei­ner Sammlung. Sein Gericht der Hühnerkeulen mit gerös­te­tem Knoblauch schaffte es auf Anhieb mich zu begeistern.

Da war es auch klar, dass ich wei­tere Gerichte vom guten Vincent aus­pro­bie­ren werde. Heute gibt es also wie­der ein Hühnergericht von Vincent Klink und die­ses mal gleich eine statt­li­che Poularde, mit ordent­lich Fleisch (und Geschmack) auf den Rippen. Als Sauce gab es eine Pinot Grigio Sauce und Weinsaucen mag ich gene­rell mitt­ler­weile wirk­lich gerne.

Poularde in Pinot Grigio

Leider ist mit ein klei­nes Malheur pas­siert und die Fotos vom tran­chier­ten Huhn, schön auf dem Teller mit der Sauce ange­rich­tet, wur­den ver­se­hent­lich gelöscht. Good Job Boy :ovation: Deshalb gibt es heute nur Fotos von der Poularde, frisch aus dem Ofen. Lasst eure Fantasie spie­len und stellt es auch ein­fach hübsch ange­rich­tet vor.

Zubereitung • Füllung für die Poularde •

Den Backofen auf 160° C Umluft vor­hei­zen. Für die Füllung die Äpfel mit Schale fein ras­peln, die Pistazien hacken und die Schalotten fein wür­feln. Der Zwieback soll laut Rezept gerie­ben wer­den, ich habe ihn aber ein­fach in einen Frühstücksbeutel gepackt und mit dem Nudelholz halb­wegs fein geklopft.

Die Schalotten in 1 EL Olivenöl gla­sig anschwit­zen und die Äpfel in die Pfanne geben. Die Pistazien zusam­men mit dem Zitronensaft, dem Honig und dem gro­ben Pfeffer zu den Äpfeln geben, gut durch­schwen­ken und solange leise köcheln las­sen, bis der aus­ge­tre­tene Apfelsaft ver­kocht ist. Die Pfanne vom Herd neh­men und so viel Zwiebackbrösel unter die Mischung geben, bis eine leicht flüs­sige Paste entsteht.

Zubereitung • Poularde •

Die Schalotten fein wür­feln. Die Poularde innen und außen waschen und gut tro­cken tup­fen. Die Haut auf der Brust vor­sich­tig mit den Fingern oder einem Löffel lösen und die Apfelfüllunjg zwi­schen Haut und Fleisch ver­tei­len. Das hatte ich zuvor noch nie gemacht und zu Beginn gab es leichte Berührungsängste und ich hatte Angst, die Haut zu zer­stö­ren. Nach ein paar Versuchen klappte es aber ohne große Probleme und die Haut hält eini­ges aus. Also nur Mut!

Das Huhn von außen und innen sal­zen und pfef­fern, mit dem Walnussöl ein­pin­seln und seit­lich auf der Keule lie­gend in einen Bräter geben. Den Bräter für 25 Minuten in den Ofen schie­ben und nach den 25 Minuten das Huhn vor­sich­tig umdre­hen und auf die andere Seite (Keule) legen. Die Schalotten in den Bräter geben und für ca. 5 Minuten mit­ga­ren, dann mit der Geflügelbrühe ablö­schen und das Huhn wei­tere 20 Minuten garen.

Die Garprobe machen und mit einem Holzspieß in eine Keule ste­chen, ist der aus­tre­tende Saft klar, ist das Huhn gar (Andernfalls noch einige Minuten wei­ter­ga­ren). Das Huhn aus dem Bräter neh­men, auf eine Platte / Teller legen und im aus­ge­schal­te­ten Ofen warm halten.

Jetzt fehlt nur noch die Pinot Grigio Sauce, die unbe­dingt dazu gehört und das Gericht erst rund macht. Wer in sei­ner nähe­ren Umgebung kei­nen bekommt, kann auch mal bei Amazon schauen. Dort gibt es ein­zelne Flasche oder gleich ganze Weinpakete. Es ist nie ver­kehrt, einen Pinot Grigio in Reserve zu haben. :eyebrows:

Zubereitung • Pinot Grigio Sauce •

Den Bratensatz aus dem hei­ßen Bräter mit dem Wein ablö­schen und dann in einen Topf fül­len. Topf auf mitt­le­rer Hitze erwär­men und die Flüssigkeit auf die Hälfte ein­kö­cheln las­sen. Die Hitze redu­zie­ren, damit die Sauce nicht mehr kocht. Die kalte Butter in klei­nen Stücken unter die Sauce rüh­ren und die Sauce damit bin­den. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein wirklich leckeres Hühnchen

Fazit: Der Kauf einer Poularde hat sich auf jeden Fall schon Mal gelohnt. Durch das hohe Gewicht und die damit ver­bun­dene län­gere Mastzeit, bekommt das Huhn schlicht einen inten­si­ve­ren Geschmack. So muss ein Huhn eigent­lich auch schmecken.

Die Apfelfüllung unter der Haut hat mit auch super gefal­len. Ich mag die Kombination Frucht und Fleisch total gerne. Die Pinot Grigio Sauce hat ganz toll zum Fleisch gepasst und alles zusam­men hat super har­mo­niert. Wieder ein tol­les Gericht von Vincent Klink.

Rezept Zutaten für 4 Personen • Zubereitungszeit ca. 1 Stunde und 45 Minuten

Für die Füllung:

  • 2 Äpfel
  • 2 Schalotten
  • 1 Scheibe Zwieback
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Pistazienkerne
  • 1/2 TL Waldhonig und etwas Thymian (Thymianhonig laut Rezept)
  • 1 EL Zitronensaft
  • grob gemah­le­ner Pfeffer
  • *

* Im Rezept wer­den die für die Füllung ange­schwitz­ten Schalotten noch mit 2 EL Grappa abge­löscht und flam­biert. Da ich kei­nen Grappa hatte, habe ich dar­auf verzichtet.

Für das Huhn:

  • 1 Poularde ca. 1,8 kg
  • 1 EL Walnussöl
  • 2 Schalotten
  • 1/4 l Geflügelbrühe
  • 1/8 l Pinot Grigio
  • 1 EL kalte Butter
  • Salz und Pfeffer

Risotto mit Pinienkernen und Frühlingszwiebeln {nach Johann Lafer}

Zu mei­nen Leibspeisen gehört auf jeden Fall ein gutes Risotto, das rich­tig schön schlot­zig / cre­mig / flüs­sig auf dem Teller liegt und sich geschmei­dig bewegt. Für mich ist ein gut gemach­tes Risotto wirk­lich ein abso­lu­ter Hochgenuss und die Zeit die man für ein gutes Risotto inves­tiert, ist gut ange­legte Zeit.

Risotto lässt sich natür­lich auch wun­der­bar vari­ie­ren und mit immer neuen Zutaten kom­bi­nie­ren. Ich bin auch stän­dig auf der Suche nach einem neuen Risottorezept, das meine Sammlung an guten Rezepten erwei­tert. Das Pinienkern-Frühlingszwiebel-Risotto, wel­ches ich im Buch „Johann Lafer — Gut kochen“ gefun­den habe, musste ich ein­fach ausprobieren.

Leckeres Risotto mit Frühlingszwiebeln, getrockneten Tomaten und Pinienkernen

Zubereitung • Risotto mit Pinienkernen und Frühlingszwiebeln •

Wie immer, emp­fehle ich vor der eigent­li­chen Kocherei, die Schnibbelei zu erle­di­gen. In die­sem Fall soll­test du die getrock­ne­ten Tomaten wür­feln, die Frühlingszwiebeln in Ringe schnei­den, den Parmesan rei­ben, die Schalotten fein wür­feln und die Kräuter fein hacken. Dann kann der Spaß beginnen.

Zuerst die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrös­ten und bei­seite stel­len. Den Geflügelfond in einen Topf geben, auf­ko­chen und kon­stant heiß hal­ten. Die Schalotte fein wür­feln und in der Butter gla­sig anschwit­zen. Den Risottoreis hin­zu­ge­ben und unter rüh­ren eben­falls gla­sig düns­ten. Mit dem Weißwein ablö­schen und den Wein unter rüh­ren voll­stän­dig ver­kö­cheln lassen.

Nun so viel Geflügelfond angie­ßen, dass der Reis gerade so bedeckt ist und alles offen bei mil­der Hitze köcheln las­sen. Dabei immer wie­der umrüh­ren und Fond nach­gie­ßen (bis der Reis bedeckt ist), sobald der Reis die Flüssigkeit auf­ge­nom­men hat. Das ganze dau­ert bei mir so um die 25 Minuten, dann ist der Reis so wie ich ihn mag.

Während der Reis gart, die in Würfel geschnit­te­nen getrock­ne­ten Tomaten in 2 EL Olivenöl andüns­ten und bei­seite stel­len. Die in Ringe geschnit­te­nen Frühlingszwiebeln für ca. 2 Minuten in kochen­dem Salzwasser biss­fest blan­chie­ren, dann im Sieb abtrop­fen lassen.

Sobald der Reis gar ist den Parmesan, die Butter sowie die Tomaten unter den Reis mischen. Nun noch die Frühlingszwiebeln und die Kräuter vor­sich­tig unter­he­ben, pfef­fern und evtl. sal­zen (Vorsichtig! Der Fond und der Parmesan brin­gen schon viel Salz mit).

Risotto mit Pinienkernen, getrockneten Tomaten und Frühlingszwiebeln

Fazit: Geiles Ding! Tolles Rezept vom Johann Lafer und die­ses Risotto trifft bei mir wirk­lich voll ins Schwarze. Ich liebe Pinienkerne und getrock­nete Tomaten, die bei­den gehen auch immer eine gelun­gene Kombination ein. Dazu das milde Aroma der Frühlingszwiebeln, das schmeckt mir rich­tig gut. Super — gibt es sicher häu­fi­ger mal.

Rezept Zutaten für 4 kleine Portionen • Zubereitungszeit ca. 35 Minuten

  • 200 g Risotto
  • 1000 ml Geflügelfond*
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Butter
  • 100 ml tro­cke­nen Weißwein
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 80 g Pinienkerne
  • 50 g in Öl ein­ge­legte getrock­nete Tomaten, gewürfelt
  • 50 g Parmesan, gerieben
  • 50 g kalte Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 El gemischte Kräuter, fein gehackt (Schnittlauch, Petersilie, Thymian)

Im Rezept von Johann Lafer wer­den „nur“ 500 ml Geflügelfond ver­wen­det. Diese Menge reicht bei mir aber nicht annä­hernd aus, um den Reis gar zu bekommen.

Zusätzlich zum Risotto ser­viert Lafer ein Basilikumpesto. Das war mir für ein fei­nes Risotto dann doch geschmack­lich zu stark und des­halb habe ich es nicht dazu serviert.

Frankfurter Grüne Sauce

Heute gibt es mal ein Rezept für eine eher regio­nale Spezialität, die laut Wikipedia ganz beson­ders in Frankfurt am Main, Mittelhessen und Kassel bekannt ist. Als Kind des Ruhrgebietes konnte ich mit der Frankfurter Grünen Sauce bis­her recht wenig anfan­gen, meine Frau lobte sie jedoch in höchs­ten Tönen und so wollte ich diese kuli­na­ri­sche Wissenslücke end­lich mal schließen.

Bei der Suche nach einem Rezept für die Sauce habe ich fest­stel­len müs­sen, dass es zig unter­schied­li­che Zubereitungsarten gibt. Mit Mayonnaise oder ohne, mit Schmand oder sau­rer Sahne oder Joghurt. Schon schwie­rig, sich bei die­ser Auswahl für ein Rezept zu entscheiden.

Viel Kräuter und ein bisschen Ei - sehr lecker.

Aber glück­li­cher­weise habe ich so viele Followers auf Facebook, die mir und mei­nem klei­nen Foodblog fol­gen! Da kann ich immer nach­fra­gen und habe auch die­ses Mal wie­der ein paar Tipps zur Zubereitung bekom­men. (Danke euch :wink: ) .

Letztlich habe ich mich dann für eine Zubereitung mit sau­rere Sahne und Joghurt ent­schei­den. Die Kräuter für die grüne Sauce habe ich schon als fer­tig zusam­men­ge­stell­tes Bund kau­fen kön­nen, sehr prak­tisch. Laut Wiki gehö­ren tra­di­tio­nell sie­ben Kräuter in die Frankfurter Grüne Sauce: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch.

Die Kräuter für die Grüne Sauce

Zubereitung • Frankfurter Grüne Sauce •

Grundsätzlich, so las ich es jeden­falls, sollte man die Kräuter für die Grüne Sauce fein hacken und auf kei­nen Fall mit dem Pürierstab mixen. Es gibt Ecken in Deutschland, da ist das sogar unter Strafe ver­bo­ten. Der gute Andi Kl A. Mer, der mir auf Facebook folgt, hat mich extra noch­mal dar­auf hingewiesen.

Ich habe es ver­sucht Andi, wirk­lich! Aber mir hatte die Sauce unpü­riert zu viel Kräuterpower und zu viele Stückchen, die mich beim essen gestört haben. Vielleicht hätte ich auch noch fei­ner hacken sol­len, aber da es mei­ner Frau auch so ging und sie es zu stü­ckig fand und meine Frau nicht lange fackelt, haben wir am Ende doch püriert. Geschmacklich hat das der Sauce aber nicht gescha­det, sie wurde etwas grü­ner, flüs­si­ger und fei­ner im Geschmack.

Pürieren oder nicht pürie­ren ist also die Frage, die du dir stel­len musst. Der Rest, ist näm­lich wirk­lich fix erle­digt. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und pürie­ren oder alle Kräuter hacken und sie zusam­men mit den rest­li­chen Zutaten in eine Schüssel geben und gut mit­ein­an­der ver­men­gen. Die gekoch­ten Eier über die Sauce geben und schon ist die Frankfurter Grüne Sauce fer­tig. Serviert habe ich sie klas­sisch mit Salzkartoffeln und gekoch­ten Eiern.

Fazit: Ich war ja ein biss­chen skep­tisch, ob mir eine kalte Sauce zu Kartoffeln und Eiern über­haupt schme­cken würde. Aber die Skepsis war unbe­grün­det und die Sauce hat mir sehr gut geschmeckt. Normalerweise bin ich immer ein biss­chen vor­sich­tig mit dem Einsatz von vie­len Kräutern, aber die volle Kräutermöhre der grü­nen Sauce fand ich in Kombination mit der sau­ren Sahne und dem Joghurt auch total super. Die Frankfurter Grüne Sauce (auch als Grie Soß bekannt) darf von mir aus gerne im Ruhrpott hei­misch werden!

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 200 g saure Sahne
  • 500 g Naturjoghurt
  • 1 EL Senf, mittelscharrf
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Bund Kräuter für Grüne Sauce
  • 2 hart­ge­kochte Eier
  • Salz

Knuspriger Blutwurststrudel {nach Frank Rosin}

An Blutwurst schei­den sich ja bekannt­lich die Geister. Während die einen totale Blutwurst-Junkies sind, neh­men die ande­ren schon beim Gedanken daran Reißaus. Lange Zeit stand ich der Blutwurst neu­tral bis ableh­nend gegen­über, mitt­ler­weile schmeckt sie mir aber immer bes­ser. Mein Frau hin­ge­gen nimmt die Beine in die Hand, sobald ich an Blutwurst auch nur denke (Sie sieht mir das an. Anscheinend habe ich ein Blutwurstgesicht!).

Nichtsdestotrotz kommt ab und zu Blutwurst auf den Tisch, meis­tens dann, wenn die Frau mit Freundinnen unter­wegs ist und ich sturm­frei habe. Wie neu­lich, da gab es dann einen knusp­ri­gen Blutwurststrudel nach Frank Rosin Rezept, anstatt einer wil­den Party. Ich bin schon ein coo­ler Bursche! :rolleyes: :biggrin:

Zubereitung • Knuspriger Blutwurststrudel •

Die Gelatine in etwas kal­tem Wasser ein­wei­chen. Den Apfelsaft mit einem Spritzer Zitronensaft auf­ko­chen, vom Herd neh­men und die aus­ge­drückte Gelatine unter­rüh­ren. Abkühlen las­sen und das Apfelgelee min­des­tens 4 Stunden kalt stellen.

Gelee aus Apfelsaft

Schalotte und Knoblauch fein wür­feln und in Olivenöl gla­sig anschwit­zen. Mit Salz und einer Prise Zucker wür­zen und in eine Schüssel geben. Thymian– und Majoranblätter fein schnei­den, den Apfel schä­len und in kleine 5 mm Würfel schnei­den.

Von der Blutwurst die Haut abzie­hen und die Wurst in 5 mm Würfel schnei­den. Das Apfelgelee eben­falls in 5 mm Würfel schnei­den und zusam­men mit den gewür­fel­ten Äpfeln und der gewür­fel­ten Wurst in die Schüssel zur Schalotten– Knoblauchmischung geben. Mit Salz abschme­cken und die Schüssel für 30 Minuten kalt stellen.

Die Zutaten für den Blutwurststrudel

Den Strudelteig aus der Packung neh­men und auf der Packung lesen, dass man dies schon 15 Minuten vor­her hätte tun sol­len, damit der Teig etwas Temperatur bekommt. Warten. In der Zeit die Butter schmelzen.

Nun den Strudelteig längs hal­bie­ren (ich hatte Teig von „Tante Fanny“, der hatte die Größe eines Backblechs) und gut mit der geschmol­ze­nen Butter ein­pin­seln. Nun 1–2 EL Blutwurstmischung (kommt auf die Breite der Strudelbahn an) auf das untere Drittel des Teigs geben, den Rand seit­lich ein­schla­gen und alles auf­rol­len. Das fer­tige Röllchen noch­mal mit geschmol­ze­ner Butter ein­pin­seln und aufs Backblech setzen.

Der Strudelteig sollte wirk­lich dicht sein, damit die Füllung spä­ter beim Backen nicht raus­läuft! Das ist mir lei­der bei einem der klei­nen Strudeln pas­siert. Evtl. kann man auch gleich 2 Lagen Strudelteig über­ein­an­der legen, um das zu verhindern.

Die Strudel im Ofen auf mitt­le­rer Schiene ca. 15–18 Minuten gold­gelb backen.

Die Füllung kommt auf den gebutterten Strudelteig

Der Strudelteig mit Füllung wird eingeklappt und dann eingerollt.

Der gerollte Strudelteig

Der knusprige Blutwurststrudel samt Füllung

Sehr knusprig, herzhaft und süß war der Blutwurststrudel.

Fazit: Super! Ich mag den Strudel und er hat eine schöne Mischung aus herzaft und süß, aus knusp­rig und weich. Durch die Kräuter bekommt er zudem eine leicht medi­ter­rane Note, mir schmeckt das sehr. Dieser kleine Kniff mit dem Gelee in der Füllung, das durch die Wärme im Ofen schmilzt und die Füllung dadurch schön saf­tig macht, hat mir beson­ders gut gefallen.

Und du? Bist du Blutwurstfan und hast Lust auf den Strudel bekom­men oder nimmst du hier lie­ber ganz schnell die Beine in die Hand und flüch­test in eine andere Küche?

Rezept Zutaten für 8–10 kleine Strudel • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten • Kühlzeit für das Gelee ca. 4 Stunden

  • 300 g Blutwurst (ohne Grieben laut Rezept)
  • Packung Strudelteig
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 hand­voll Thymianblätter
  • 1 hand­voll Majoranblätter
  • 1 Apfel
  • 100 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 ml Apfelsaft
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 4 Blatt Gelatine