Rea Garvey Pride

Nebenbei gesagt

Es gab schon lange keine Küchenmusik mehr von mir und wird Zeit, dass ich das wie­der ein biss­chen auf­le­ben lasse. Im Moment läuft in mei­ner Küche beim Kochen das neue Album von Rea Garvey rauf und run­ter. Besonders die Nummer „Oh my Love“ hat es mir schwer ange­tan. Ich liebe das Ding und singe jedes Mal laut­hals mit und bekomme unglaub­lich gute Laune von die­sem Song.

Auch die wei­te­ren Song auf dem Album kön­nen sich hören las­sen und sind sehr „koch­bar“ :biggrin: Hör mal rein, Rea Garvey hat es ein­fach drauf und ist neben­bei auch noch ein echt coo­ler und sym­pa­ti­scher Typ. Ich mag ihn und seine Musik sehr.

Oh my love oh my love
Oh my love oh my love
Oh my love we could be
And oh my love am I loud enough
Can you hear me where you are
And oh my love am I loud enough
Can you hear me where you are

Lindt Creation {getes­tet} — Teil 1

Wenn du zwi­schen­durch mal einen Blick auf meine Facebook Seite wirfst dann hast du es schon mit­be­kom­men, der Schokoladenhersteller Lindt hat ab Oktober 8 neue Tafeln Schokolade auf dem Markt. Das Sortiment aus der Creation Reihe besteht aus den Tafeln: Créme Brûleé, Haselnuss de Luxe/feinherb, Haselnuss de Luxe/Milch, Chocolat de Luxe, Knusper Praliné, Tiramisu, Caramel Vanille und Pistazie.

4 mal Lindt Creation getestet

Lindt war so freund­lich und hat mir die 8 Tafeln nach Hause geschickt, vie­len Dank dafür. Heute schaue ich mir die Sorten Lindt Creation Pistazie, Créme Brûleé, Haselnuss de Luxe Vollmilch und Caramel Vanille an und ver­rate dir, wie mir die Sorten gefal­len und geschmeckt haben.

Sorte • Lindt Creation Pistazie •

Den Anfang macht die Sorte Pistazie, die mich von allen Sorten spon­tan am meis­ten ange­macht hat. Ich liebe Pistazien und knab­bere sie vorm TV auch gerne mal ein­fach so weg und ärgere mich immer tie­risch, wenn ich eine Pistazie mit geschlos­se­ner Schale erwi­sche und das Ding ein­fach nicht auf­ge­hen will. :angry: Jaja, so schafft man(n) sich Probleme, wenn man sonst keine hat. :biggrin:

Die Sorte Lindt Creation Pistazie

Die Lindt Creation Pistazie hat eine Füllung aus Pistaziencreme mit klei­nen Mandelstückchen und ist umhüllt von einer her­ben Zartbitterschokolade.

Die Schokolade schmilzt sehr schön im Mund, wie man das von Lindt Schokolade eigent­lich auch gewohnt ist. Sie ist schön herb, aber nicht zu bit­ter. Die Creme hat einen ziem­lich neu­tra­len Geschmack und eine eher leichte Pistaziennote. Lässt man sie im Mund schmel­zen, blei­ben am Ende kleine Stückchen Mandel oder Pistazie übrig und geben noch ein biss­chen Crunch.

Aus mei­ner Sicht könnte der Geschmack der Pistazien noch stär­ker aus­ge­prägt sein, der ist mir etwas zu dünn. Man schmeckt die Pistazien zwar leicht her­aus, aber es über­wiegt der Geschmack der her­ben Schokolade. Ein biss­chen mehr Pistazien-Power und ich könnte die Finger wohl nicht mehr von der Tafel lassen.

Sorte • Lindt Creation Haselnuss De Luxe Vollmilch •

Die Sorte Lindt Creation Haselnuss Vollmilch

Was mir bei der Sorte Haselnuss Vollmilch sofort posi­tiv auf­fällt, ist der ange­nehme Haselnuss-Geruch. Die Schokolade schmilzt eben­falls sehr schön im Mund und die Vollmilchhülle schmeckt sehr lecker nach Vollmilch. Der Geschmack der Creme geht für mich ganz leicht in Richtung Nougat und die Haselnüsse geben der Creme eine leckere Nussnote und ein knusp­ri­ges Gefühl beim Kauen.

Das ist defi­ni­tiv meine Sorte und ich würde sie sofort wie­der kau­fen. Lecker.

Sorte • Lindt Creation Caramel Vanille •

Die Sorte Lindt Creation Caramal Vanille

Bei der Sorte Caramel Vanille fällt die zwei­fa­che Füllung sofort ins Auge. Über die Vanillecreme wurde noch eine dünne Lage halb­flüs­si­ges Karamell gezo­gen. Umhüllt ist die Füllung wie­derum mit einer lecke­ren Vollmilchschokolade, die wie immer einen sehr schö­nen Schmelz hat.

Mir gefällt der Karamellgeschmack und die leckere Vollmilchhülle. Die Füllung bzw. die Vanillecreme könnte für mei­nen Geschmack ein biss­chen mehr nach Vanille schme­cken, die fehlt mir hier total. Die Creme ist recht süß und mit ganz fei­nen Mandelstücken gefüllt, die am Ende wie­der im Mund übrig blei­ben und so für einen stü­cki­gen Abgang sor­gen. Leckere Sorte, aber am Ende für mich etwas zu süß.

Sorte • Lindt Creation Créme Brûleé •

Die Sorte Lindt Creation Créme Brûleé

Was mir bei der Sorte Créme Brûleé beson­ders gut gefällt, sind die knusp­ri­gen Karamallstücken in der Créme Brûleé Füllung. Das erin­nert mich tat­säch­lich ein wenig an die gebrannte Zuckerschicht, die bei der Créme Brûleé so herr­lich zer­k­nus­pert. Leider haben sich von den lecke­ren Zuckerstückchen zu wenig in der Füllung ver­irrt, für mei­nen Geschmack dürfte man die Anzahl ruhig verdoppeln.

Die Sorte hat wie­der eine Vollmilchhülle in gewohn­ter Qualität, lecke­rer run­der Vollmilchgeschmack mit schö­nem Schmelz. In der Füllung sol­len noch Biskuitstückchen ent­hal­ten sein, die schme­cke ich aber nicht her­aus, im Gegensatz zu den Karamellstücken. Die Creme hat einen leicht mil­chi­gen Geschmack und ist ange­nehm süß. Die Créme Brûleé Tafel ist neben der Haselnuss De Luxe Vollmilch bei mir klar auf Platz 2.

So viel zu mei­nem klei­nen Geschmackstest der ers­ten 4 Sorten der neuen Lindt Creation Tafeln. Teil 2 mit den rest­li­chen 4 Sorten folgt die Tage. Mittlerweile sind die Tafeln ja auch schon im Handel und viel­leicht hast du ja schon die ein oder andere Sorte pro­biert? Falls ja, wel­che Sorte hast du schon aus­pro­biert und wie hat sie dir geschmeckt? Oder machen dich die neuen Sorten nicht so sehr an?

Krautwickel in Tomatensauce {nach Alfons Schuhbeck}

Im Moment ist das Wetter hier im Ruhrpott rich­tig schön und die Sonne ver­wöhnt uns noch etwas mit ange­neh­mer Wärme und dem dazu pas­sen­den blauen Himmel. Bitte noch ein paar Wochen mehr davon, lie­ber Wettergott. Besonders gut hast du es die­ses Jahr nicht mit uns gemeint und dein Sommer war eher für den Popo die Katz. Also streng dich an!

Vor ein paar Tagen war es hier im Pott aller­dings schon rich­tig unge­müt­lich und es sah so aus, als ob der Herbst schon Hallo sagt. Es war reg­ne­risch und kalt und das hat sich auch auf mei­nem Teller bemerk­bar gemacht. Es gab die ers­ten Kohlrouladen des Jahres, weil ich bei die­sem Sauwetter etwas Deftiges brauchte. Im Buch „meine bay­ri­sche Küche“ von Alfons Schuhbeck hatte ich ein schö­nes Rezept für Krautwickel in Tomatensauce ent­deckt und habe mich kur­zer­hand daran ver­sucht. Hier kommt das Ergebnis.

Die Krautwickeln in Tomatensauce haben mir super geschmeckt

Zubereitung • Krautwickel •

Vom Weißkohl den Strunk raus­schnei­den, 4 ein­zelne Blätter ent­fer­nen und die Blätter für einige Minuten im kochen­den Wasser kochen. Die Blätter soll­ten elas­tisch sein, damit du sie spä­ter gut rol­len bzw. fal­ten kannst. Bei mir hat das so knappe 5–6 Minuten gedau­ert. Die Blätter aus dem Wasser neh­men und die Blattrippen mit einem Messer flach schnei­den und die Blätter mit Küchenpapier tro­cken tupfen.

Für die Füllung der Krautwickel zunächst das Toastbrot ent­rin­den, in Würfel schnei­den und in einer Schüssel in der Milch ein­wei­chen. Die Zwiebel fein wür­feln und in der Butter bei mil­der Hitze gla­sig anschwit­zen und kurz abküh­len las­sen. In der Zwischenzeit das Ei mit dem Senf und der Zitronenschale vermengen.

Das Hackfleisch zusam­men mit dem ein­ge­weich­ten (vor­her kurz aus­ge­drück­ten) Toastbrot, den Zwiebelwürfeln sowie der Eimischung in eine Schüssel geben und die Zutaten ver­mi­schen. Mit Salz, Pfeffer, der Petersilie und einer guten Prise Majoran wür­zen. An die­ser Stelle brate ich einen Probeklops um sicher zu gehen, dass das Hackfleisch auch gut gewürzt ist.

Das hackfleisch wird gut gewürzt

Wenn die Würze stimmt, jeweils ein Viertel vom Hackfleisch auf ein Kohlblatt set­zen. Die Längsseiten der Blätter ein­schla­gen und die Blätter von der schma­len Seite her auf­rol­len, dann mit Küchengarn bin­den. Nähgarn funk­tio­niert hier auch präch­tig, falls das Küchengarn beim letz­ten Rouladenbraten ver­braucht wurde und der Dösbadel von Mann ver­ges­sen hat Neues ein­zu­kau­fen. :ovation:

Die Krautwickel ordentlich mit Farbe anbraten

Die Krautwickel bei mitt­le­rer Hitze in einer Pfanne in 1 EL Öl rund­herum anbra­ten, bis alle Seiten eine schöne Bräune haben. Die Krautwickel bei­seite stel­len, die Pfanne vom Herd neh­men und den Bratensatz mit der Brühe ablö­schen und vom Pfannenboden lösen.

Zubereitung • Tomatensauce •

Die Möhre und die Zwiebel fein wür­feln und die Knoblauchzehe fein hacken. In einer tie­fen Pfanne die Möhre und die Zwiebel in 1 EL Öl bei mitt­le­rer Hitze andüns­ten und nach 3 Minuten den Knoblauch hin­zu­fü­gen und eben­falls kurz mitan­düns­ten. Das Tomatenmark in die Pfanne geben und eben­falls kurz mitan­düns­ten. Den Bratensatz aus der Pfanne mit den Krautwickeln sowie die pas­sier­ten Tomaten angie­ßen, die Krautwickerl hin­ein­ge­ben und zuge­deckt bei mil­der Hitze ca. 30 Minuten schmoren las­sen. Nach 25 Minuten die Knoblauchscheiben zuge­ben, 5 Minuten in der Sauce las­sen und wie­der entfernen.

Eine tolle Würzmischung sorgt für viel Geschmack

Die Krautwickel aus der Sauce neh­men und kurz warm stel­len. Piment, Koriander, Pfeffer und Zimtrinde ent­we­der in eine Gewürzmühle fül­len oder ganz fein im Mörser zer­sto­ßen. Die Butter in der Sauce zer­las­sen und mit Salz, 1 Prise Zucker, Cayennepfeffer und den Gewürzen aus der Mühle bzw. aus dem Mörser wür­zen. Dabei lang­sam ran­tas­ten und vor­sich­tig abschme­cken, damit die Gewürze am Ende die Sauce nicht domi­nie­ren. Die Krautwickel mit ordent­lich Sauce ser­vie­ren, dazu passt Kartoffelbrei oder Salzkartoffeln.

Die Krautwickel in Tomatansauce nach Alfons Schuhbeck schmecken super

Fazit: Bisher habe ich Kohlrouladen immer nur mit einer klas­si­schen Bratensauce geges­sen und das man sie auch in einer Tomatensauce ser­vie­ren kann, war mir neu. Da ist mir wirk­lich etwas ent­gan­gen, die Krautwickel in Tomatensauce schme­cken näm­lich abso­lut groß­ar­tig. Ich bin wirk­lich begeis­tert von der furchti­gen Sauce und der tol­len Würze, die sie durch die Beigabe der Gewürzmischung bekom­men hat. Ein ganz tol­les Gericht bzw. Rezept das von nun an häu­fi­ger gekocht wird.

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten

Für die Krautwickel und Füllung:

  • 1 Weißkohl (4 Blätter)
  • 250 ml Geflügelbrühe
  • 400 g Hackfleisch, gemischt (Kalb / Schwein)
  • 60 g Toastbrot
  • 100 ml Milch
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Ei
  • 1 EL Butter
  • 1 TL schar­fer Senf
  • Abrieb einer 1/2 Zitrone
  • 1/2 TL Majoran
  • 1 EL Petersilienblätter, fein gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Öl

Für die Sauce:

  • 200 g pas­sierte Tomaten
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Knoblauchzehe, fein gehackt plus 2 Scheiben Knoblauch
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL Öl
  • 1 EL kalte Butter
  • Salz Zucker, Cayennepfeffer

Für die Gewürzmischung, Angaben für die Mühle. Für den Mörser etwas weni­ger von allem neh­men oder die gemör­serte Mischung auf­he­ben und bei ande­ren Gerichten verwenden.

  • 1 TL Pimentkörner
  • 1 TL Korianderkörner
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 2–3 Zimtrindensplitter

Klassische Guacamole

Beim Serien gucken brau­che ich immer etwas zum knab­bern oder dip­pen, sonst sinkt meine Laune rapide ab. Nur gucken, ohne etwas im mich hin­ein zu stop­fen wäre zwar gesün­der, aber wirk­lich nur halb so schön. Oft greife ich zu Chips oder Nüssen, zu Keksen oder ande­rem Knusperkram. Ihr könnt euch mich dann unge­fähr wie folgt vorstellen:

Ab und zu, aber eher sel­ten, bereite ich mir den Knabberspaß auch sel­ber zu. Faul und gefrä­ßig, ihr kennt das ja :eyebrows: Wenn ich mal selbst ans Werk gehe, dann mache ich mir gerne einen sehr klas­si­schen Avocado Dip, eine Guacamole. Heute ver­blogge ich sie dann auch end­lich mal.

Dieser Avocado Dip schmeckt zu Tortilla Chips besonders gut

Zubereitung • Guacamole •

Die Tomate hal­bie­ren, den Strunk und das Kerngehäuse ent­fer­nen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schnei­den. Die Zwiebel eben­falls fein wür­feln und für 30 Sekunden in kochen­dem Wasser blan­chie­ren, damit etwas von der Schärfe ver­lo­ren geht. Die Jalapeno hal­bie­ren, ent­ker­nen und fein wür­feln. Den Koriander fein hacken und dann ist die Vorbereitung auch schon erledigt.

Ein paar Zutaten für die Guacamole

Einige Zutaten für die Guacamole. Koriander und Jalapenos feh­len auf dem Foto, sind aber ein Muss!

Die Avocados hal­bie­ren, den Kern ent­fer­nen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus­lö­sen und in eine Schüssel geben. Den Zitronensaft über das Fruchtfleisch geben und das Fruchtfleisch mit einem Kartoffelstampfer zer­drü­cken. Die Zwiebelwürfel, Jalapenos, Koriander und Tomatenwürfel hin­zu­fü­gen, sal­zen und pfef­fern und die Zutaten gründ­lich mit­ein­an­der ver­mi­schen. Evtl. noch mit etwas mehr Zitronensaft abschme­cken und mit zum Beispiel Tortilla Chips servieren.

Fazit: Wer Avocados mag, der mag auch die­sen recht klas­si­schen Avocado Dip. Man kann ihn natür­lich auch wun­der­bar vari­ie­ren, kann noch Knoblauch hin­zu­ge­ben, Schmand, Joghurt oder Creme Fraiche, kann anstelle der Zitrone auch eine Limette ver­wen­den — hier sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Schmecken tut sie immer gut, die Guacamole.

Rezept Zutaten für 2–3 Portionen • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • 2 Avocados
  • 1/2 halbe Zwiebel
  • 1 grüne Jalapeno
  • 1 kleine Tomate
  • Saft einer hal­ben Zitronen
  • eine hand­voll Koriander
  • Salz und Pfeffer

Schweinefleisch mit Zuckerschoten

Du kennst ja mitt­ler­weile meine Vorliebe für asia­ti­sches Essen und da wird es dich nicht über­ra­schen, dass ich heute mal wie­der ein Gericht aus dem Wok ver­blogge. 1–2 mal asia­tisch Kochen im Monat muss schon sein, beson­ders weil es in mei­ner nähe­ren Umgebung nur noch unsäg­lich schlechte All you can Eat Buffets zu geben scheint, wo man sich Mittags für 9 € an 30 ver­schie­de­nen Gerichten bedie­nen kann und aller­bil­ligs­tes Fleisch und Fisch mit aller­bil­ligs­ten Chemiesaucen genie­ßen darf. Wo sind nur die guten Chinarestaurants hin?

Sehr leckeres Schweinefleisch aus dem Wok

Mich kot­zen diese billo Buffets jeden­falls mäch­tig an und ich woke mir lie­ber sel­ber etwas lecke­res zusam­men. Geht ja nor­ma­ler­weise auch immer recht fix (Wenn man nicht gerade über Nacht mari­nie­ren soll, wie bei mei­nem Rezept heute!) und man weiß was man auf dem Teller hat.

Heute ver­su­che ich mal ein Schweinefleisch mit Zuckerschoten, aus dem Buch „Das Kochbuch: 600 gute Gründe zum Kochen“. Zuckerschoten mag ich sehr gerne, mari­nier­tes Schweinefleisch eben­falls und ergän­zend zum Rezept habe ich auch noch Frühlingszwiebeln ver­wen­det, die kom­men eigent­lich immer gut in asia­ti­schen Gerichten.

Zubereitung • Schweinefleisch mit Zuckerschoten •

Zunächst 400 g Schweinefilet in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schnei­den, den Ingwer (dau­men­gro­ßes Stück) schä­len und fein rei­ben sowie 1 Knoblauchzehe fein zer­sto­ßen. 3 EL Hoisin-Sauce, 1 EL Sojasauce, 2 EL Reiswein, 2 TL Sesamöl, 1/2 TL rote Chilliflocken (ich habe die Flocken aus der Mühle ver­wen­det) sowie den Ingwer und den Knoblauch in eine Schüssel geben und gut mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Das Fleisch hin­zu­ge­ben und gründ­lich mit der Sauce ver­men­gen. Abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Frische Zutaten für den Wok

Am nächs­ten Tag die Paprika und die Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schnei­den und dann kann auch schon der Wok auf­ge­stellt wer­den. Zunächst die Paprika und Frühlingszwiebeln in 1–2 EL Erdnussöl unter rüh­ren anbra­ten, dann die Zuckerschoten hin­zu­fü­gen und alles noch kurz wei­ter­bra­ten, bis das Gemüse beginnt weich zu wer­den. Das Gemüse aus dem Wok neh­men und bei­seite stellen.

Nun por­ti­ons­weise das Schweinefleisch, wie­der unter rüh­ren, anbra­ten und sobald alles Fleisch gebra­ten wurde, das gesamte Fleisch, die Bohnensprossen sowie das rest­li­che Gemüse in den Wok geben. Die übrig geblie­bene Marinade in den Wok geben und unter rüh­ren erhit­zen, bis sie anfängt zu kochen. Kurz auf­ko­chen las­sen und fer­tig ist das schnelle Wok Gericht. Dazu passt natür­lich Reis.

Schweinefleisch mit Zuckerschoten - lecker aus dem Wok

Fazit: Gar nicht schlecht! Zum ers­ten Mal eine eigene Marinade auf wür­zi­ger Hoisin-Saucen-Basis und das Schweinefleisch und die Sauce haben durch die Marinade eine sehr wür­zige Note bekom­men. Lecker! Beim nächs­ten Mal würde ich aber auf jeden Fall noch etwas mehr Säure zur Marinade geben, viel­leicht Limettensaft. Dann schmeckt mir das bestimmt noch bes­ser. Aber auch so hat mir das gut geschmeckt!

Rezept Zutaten für 3–4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten • Marinierzeit über Nacht

  • 400 g Schweinefleisch
  • 300 g Zuckerschoten
  • 1 rote Paprika
  • 90 g Bohnensprossen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Stück Ingwer, Daumengroß
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Hoisin-Sauce
  • 2 EL Reiswein
  • 2 TL Sesamöl
  • 1 EL Sojasauce
  • 1/2 TL rote Chilliflocken
  • 1–2 EL Erdnussöl

Burger mit geba­cke­nen Bohnen und Speck

It’s Burger-Time! und die­ses Mal habe ich mir einen per­sön­li­chen Lieblingsburger gebas­telt, der meine männ­li­chen Geschmacksknospen ver­wöh­nen soll. Ein Burger mit geba­cke­nen Bohnen, mit ordent­lich Speck und 100% Rindfleisch, natür­lich im selbst­ge­ba­cke­nen Brioche Burger Bun.

Ein saftiger Rindfelischburger mit gebackenen Bohnen und Speck

Diese Kombination aus Bohnen und Speck hatte ich auf der Webseite des Burgerrestaurants „Die fette Kuh“ ent­deckt und das Ding hat mich natür­lich sofort ein­ge­fan­gen. Ich liebe geba­ckene Bohnen, ich würde in einem Kopfkissen aus Speck schla­fen und einer Kuh in den Hintern bei­ßen, für ein lecke­res Stück Fleisch. Wenn das nicht mein Burger wird, dann weiß ich es auch nicht.

Zubereitung • Brioche Burger Brötchen •

Ich habe die Brötchen am Vortag geba­cken und sie dann in einer Blechdose auf­be­wahrt, so blei­ben sie schön frisch. Um den Beitrag nicht zu umfang­reich wer­den zu las­sen, fin­dest du hier das Rezept für die Brioche Burger Brötchen bzw. direkt bei Uwe im Blog, von dem das Rezept stammt.

Die Brioche Buns sehen toll aus oder?

Zubereitung • Gebackenen Bohnen •

Das Rezept für die geba­cke­nen Bohnen stammt von Tim Mälzer, aus sei­nem Buch Greenbox. Ich hatte die Bohnen zuvor schon 2–3 Mal zube­rei­tet und sie wer­den rich­tig, rich­tig lecker. Im Buch stim­men zwar die Mengenangaben mei­ner Meinung nach nicht (zu viel Wasser), aber mitt­ler­weile habe ich das Rezept auf meine Bedürfnisse ange­passt und gebe es mit mei­ner Zutatenmenge an dich wei­ter. Die Zutaten fin­dest du wie immer am Ende die­ses Beitrages.

Den Ofen auf 180° C vor­hei­zen. Für die Zubereitung der geba­cke­nen Bohnen zunächst die wei­ßen Bohnen abgie­ßen und kalt abspü­len. Die Bohnen zusam­men mit den stü­cki­gen Tomaten, Worcestershiresauce, Senf, Ahornsirup, Nelke und dem brau­nen Zucker in einen Topf geben und alle Zutaten gut mit­ein­an­der ver­rüh­ren.

Die Bohnen mit geschlos­se­nem Deckel auf die zweite Schiene von unten in den Ofen geben und gute 90 Minuten garen. Nach 90 Minuten den Deckel abneh­men und die Bohnen wei­tere 45 Minuten garen. Danach aus dem Ofen holen und mit ordent­lich Cayennepfeffer sowie Salz würzen.

Der Burger wird mit einer ordentlichen Portion gebackenen Bohnen belegt

Zubereitung • Zitronen-Schmand-Sauce •

Der Burger wurde mit ein biss­chen Zitronen-Schmand-Sauce ser­viert, um noch etwas Säure auf die Zunge zu brin­gen und für den extra Schlag Cremigkeit. Hierfür habe ich han­dels­üb­li­chen Schmand mit ein biss­chen Zitronensaft und etwas Abrieb ver­mischt, leicht gesal­zen und gepfef­fert. Genau Mengenangaben braucht es hier nicht, nimm ein­fach die Menge an Zitronensaft und Abrieb die dir gefällt.

Zubereitung • Rindfleisch und rest­li­che Zutaten •

Ich bevor­zuge für meine Burger 100% Rindfleisch, weil die rest­li­chen Zutaten deut­lich her­aus­zu­schme­cken sind und das Fleisch inten­siv schme­cken muss, damit es nicht unter­geht. Das Rindfleisch würze ich bei dem Bohnen und Speck Burger nur mit Salz und Pfeffer, mehr kommt nicht hin­ein und forme es mit mei­ner Burgerpresse.

Den Burger brate ich in der Pfanne von bei­den Seiten scharf an, lege eine Scheibe Cheddar-Käse auf das Fleisch und gebe es zum Über­ba­cken mit der Pfanne bei 180° Oberhitze in den Ofen. In der Zwischenzeit toaste ich das Burger Bun an und belege die untere Hälfte mit der Zitronen-Schmand-Sauce, grü­nem Salat und geba­cke­nen Bohnen.

Mein Burger mit gebackenen Bohnen, Speck und Zitronenschmand

Sobald der Käse im Ofen geschmol­zen ist, lege ich das Fleisch auf die Bohnen und packe 2 Scheiben gebra­te­nen Speck drü­ber. Jetzt noch etwas Zitronen-Schmand-Sauce und ein Klecks Bohnen, dann kommt der Deckel oben drauf und man kann lust­voll rein­bei­ßen und sich herr­lich beschmie­ren :rocka:

Fazit: Ich war so satt danach, aber so glück­lich. Ich liebe die­sen Burger, er kommt defi­ni­tiv in meine All Time Favorit Liste. Der Rest ist Sabber. :sabber:

Rezept Zutaten für 4 Burger und ca. 4 Portionen Bohnen (die kann man am nächs­ten Tag super zum Frühstück essen)

Für die geba­cke­nen Bohnen:

  • 1 große Dose weiße Bohnen (720 ml) im Glas oder Dose
  • 1 Dose Tomaten (400 g), stückig
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 TL Senf
  • 3 EL Worcestershiresauce
  • 1 EL brau­ner Zucker
  • 1 Nelke
  • 1 kleine Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, in feine Würfel geschnitten
  • Cayennepfeffer
  • Salz

Für das Rindfleisch:

  • ca. 360 g gutes Rindfleisch
  • Salz und Pfeffer

Du brauchst noch:

  • Grünen Salat
  • Schmand
  • 1 Zitrone
  • 2 Scheiben Cheddar-Käse
  • 4 Scheiben Speck
  • Brioche Burger Buns

Brioche Burger Buns

Das ich mir ab und an einen lecke­ren selbst­ge­mach­ten Burger gönne, hast du ja sicher schon mit­be­kom­men. Es geht ein­fach nichts über einen gut gemach­ten Burger, das ist für mich tota­les Soulfood und macht glücklich.

Wann immer es geht, backe ich mir das Burgerbrötchen (auch Bun genannt) selbst, weil zu einem sehr guten Buger zwin­gend auch ein sehr gutes Brötchen gehört. Ein durch­schnitt­li­ches Brötchen zer­stört den bes­ten Burger! Normalerweise backe ich meine Brötchen nach mei­nem Rezept für super­softe Burgerbrötchen und bin damit auch total zufrie­den. Das bedeu­tet aber natür­lich nicht, dass ich nicht gerne auch mal das ein oder andere neue Rezept aus­pro­biere. Besser geht ja immer!

Die Brioche Buns sehen toll aus oder?

Auf dem gran­dio­sen Blog von Uwe hatte ich vor län­ge­rer Zeit ein Rezept für Brioche Burger Brötchen ent­deckt, von dem Uwe sehr über­zeugt war. Da der Mann nach­weis­lich etwas von gutem Essen ver­steht, wollte ich seine Buns natür­lich unbe­dingt mal nach­ba­cken. Mein selbst­ge­mach­ter Bohnen und Speck Burger sollte dafür den pas­sende Rahmen liefern.

Wie immer, wenn ich Rezepte von Bloggerfreunden nach­ko­che oder backe, ver­weise ich euch direkt auf den jewei­li­gen Blog. Dort ist das Rezept ja bereits aus­führ­lich beschrie­ben und wer die Brioche Buns nach­ba­cken möchte, fin­det das Rezept von Uwe hier! Ein Stichpunktartige Zusammenfassung des Rezeptes fin­dest du auch am Ende die­ses Beitrages.

Von mir gibt es jetzt ein paar Fotos und die klare Empfehlung zum Nachbacken! Die Brötchen sind super und per­fekt als Burgerbrötchen geeig­net. Sie haben eine tolle wei­che, aber nicht zu wei­che Konsistenz und einen sehr mil­den Geschmack. Richtig lecker! In Zukunft muss ich wohl eine Münze wer­fen, wenn ich wie­der Buns backen möchte, um mich für ein Rezept ent­schei­den zu können.

Der Teig für die Buns ist super aufgegangen.

Nicht nur optisch schön, sondern auch lecker!

Die Buns waren perfekt für meinen Bohnen und Speck Burger

Vielen Dank an Uwe, für das tolle Rezept!

Rezept Zutaten für 8 Brötchen

  • 3 EL warme Milch
  • 200 ml war­mes Wasser
  • 2 TL Trockenhefe oder ein Eckchen fri­sche Hefe
  • 2 1/2 EL Zucker
  • 2 Eier (Größe M)
  • 425g Mehl Typ 550
  • 60g Mehl Typ 405
  • 1 1/2 TL Salz
  • 80g wei­che Butter
  • Sesam

Zubereitung • Brioche Buns •

Wasser, Zucker, Hefe und warme Milch in einer Schüssel ver­mi­schen, 5 Minuten ste­hen las­sen. 1 Ei aufschäumen.

Mehl mit Salz in einer Schüssel ver­mi­schen, Butter zufü­gen und mit den Finger kne­ten, bis sich kleine Klumpen bil­den. Hefe-Mischung mit dem auf­ge­schäum­ten Ei zum Teig geben und 10 Min. kne­ten, bis der Teig glänzt. An einem war­men Ort 1 Stunde gehen lassen.

Nach 1 Stunde aus dem Teig 8 Brötchen for­men, auf einem Backblech ver­tei­len und noch­mal 1 Stunde gehen las­sen. Den Ofen auf 200° C vor­hei­zen, eine Schüssel mit kal­tem Wasser in den Ofen stel­len, die Brötchen mit 1 ver­quierl­tem Ei ein­pin­seln. In den Ofen geben und ca. 15 Minuten gold­gelb backen. Rausnehmen, mit Sesam bestreuen und aus­küh­len lassen.