Reissalat mit knusp­ri­gem Schweinebauch {nach Jamie Oliver}

Es ist schon eine Weile her das ich etwas von mei­nem Lieblingskoch Jamie Oliver gekocht habe. Mittlerweile habe ich doch schon ein statt­li­che Sammlung an Kochbüchern und ver­su­che mög­lichst alle Bücher mal zu nut­zen. Aber Jamie ist immer noch mein Favorit, weil er mich als Erster für das Kochen begeis­tert hat.

Heute gibt es einen Reissalat mit knusp­ri­gem Schweinebauch aus dem Jamie Oliver Buch „Zu Gast bei Jamie“. Ich bin ja gro­ßer Schweinebauchfan und wenn er dann noch süß­lich kara­mel­li­siert wird, so wie in die­sem Rezept, dann könnte das mal wie­der genau mein Ding sein.

Ein fruchtiger Reissalat mit knusprigem Schweinebauch

Zubereitung • Reissalat mit knusp­ri­gem Schweinebauch •

Den Backofen auf 200°C vor­hei­zen und schon mal den Basmatireis nach Packungsanweisung kochen. Den Schweinebauch erst in ca. 1,5 cm dicke Scheiben und dann in 1,5 cm dicke Streifen schnei­den. Du kannst natür­lich auch direkt den Schweinebauch in Scheiben kau­fen, dann bist schon mal klü­ger als ich! Als nächs­tes die Äpfel vier­teln, das Kerngehäuse ver­wen­den und die Äpfel in Stücke schnei­den, die ähn­lich groß sind wie die Schweinebauchstücken. Wenn sie ein biss­chen grö­ßer wer­den ist das auch kein Problem, sie ver­ko­chen ohne­hin stark.

Da ich immer ganz gerne schon alle Zutaten parat habe, bevor ich mich an das Kochen mache, hacke ich die Walnüsse noch grob durch, zupfe die Thymianblätter von den Stielen, hacke die Petersilie fein durch und schnei­den die Frühlingszwiebeln in Ringe. Noch schnell die Orange aus­pres­sen und dann kann die Pfanne ange­heizt werden.

Das Fleisch wird erst angebraten und kommt danach in den Ofen

Die Pfanne (die Größte die du hast!) auf­set­zen, gut vor­hei­zen und den Schweinebauch zusam­men mit den Lorbeerblättern und dem Rosmarin hin­ein­ge­ben und den Bauch schön knusp­rig aus­bra­ten. Sobald das gesche­hen ist, die Kräuter aus der Pfanne neh­men, einen gro­ßen Teil vom aus­ge­tre­te­nen Fett abgie­ßen und das Fleisch sal­zen und pfeffern.

Die Apfelstücke zusam­men mit den Walnüssen, Honig, Thymian und dem Orangesanft zum Fleisch in die Pfanne geben. Ein biss­chen Olivenöl dar­über geben und alles gut mit­ein­an­der ver­mi­schen. Die Pfanne für etwa 20 Minuten in den vor­ge­heiz­ten Backofen geben und bräu­nen las­sen, zwi­schen­durch mal Umrühren, damit nichts anbrennt.

Den Reis ist eine Schüssel geben, die Pfanne aus dem Ofen neh­men und den Inhalt eben­falls in die Schüssel zum Reis geben. Die Pfanne auf den Herd stel­len und den Bratensatz mit dem Essig losko­chen und in die Schüssel gie­ßen. Die Petersilie und die Frühlingszwiebeln hin­zu­fü­gen und alles gut mit­ein­an­der ver­men­gen. Mit einer guten Prise Piment d’Espelette (Alternativ Chilliflocken oder auch Paprikapulver) wür­zen und mit Salz und Pfeffer abschme­cken. Warm oder kalt ser­vie­ren, es geht beides.

Reissalat mit Schweinebauch nach Jamie Oliver

Fazit: Nicht schlecht! Aber, das Gericht hat mich lei­der nicht aus den Socke gehauen. Ich kann gar nicht so genau sagen, warum nicht. Vielleicht war es mir zu süß und geschmack­lich auch ein biss­chen zu flach. Ohne das Piment d’Espelette, das im ursprüng­li­chen Rezept nicht ent­hal­ten war, war es sogar ein biss­chen lang­wei­lig. Meine Frau fand es wie­derum ganz gut, manch­mal ist es eben doch Geschmackssache.

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 700 g Schweinebauch
  • 300 g Vollkornreis oder Basmaitreis
  • 3 säu­er­li­che Äpfel
  • 50 g Walnusskerne
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 fri­sche Lorbeerblätter
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 EL fri­sche Thymianblätter
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 EL Honig
  • 2–3 EL Apfelessig
  • Saft von 1 Orange
  • Salz und Pfeffer
  • 1 gute Prise Piment d’Espelette

Bananen-Split-Müsli

Für viele gehört ein Müsli ja unbe­dingt zum täg­li­chen Frühstück dazu und macht den Start in den Tag erst rich­tig Perfekt. Auf mich trifft das aber eher nicht zu und ich esse sehr sel­ten Müsli. Warum das so ist, kann ich gar nicht so genau sagen, weil mir Müsli grund­sätz­lich immer ganz gut schmeckt. Aber ich bin wohl eher der klas­si­sche Brötchen-Typ (Direkt mal mein Singlebörsenprofil mit die­ser Charaktereigenschaft erweitern!).

Ein leckeres Bananen-Split-Müsli

Vielleicht sollte ich das Mal ändern, weil mich das Bananen-Split-Müsli das ich im Buch „Leon — Natürlich Fast Food“ ent­deckt hatte, auf Anhieb wuschig gemacht hat. Ich stehe ja voll auf Bananen und die soll­ten laut Rezept in Butter und Honig gebra­ten wer­den. Dazu lecker gerös­tete Nüsse, aber Hallo! Musste ich nach­ma­chen und hier kommt das Rezept!

Zubereitung • Bananen-Split-Müsli •

Am Vortag wird das Bircher Müsli her­ge­stellt und dazu wer­den 150 g Haferflocken mit 400 ml Apfelsaft auf­ge­gos­sen, zuge­deckt und kom­men über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächs­ten Tag den Apfel schä­len und wür­feln. Ich mag es im Müsli etwas grö­ber und würfle des­halb nicht ganz so fein. Danach die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett und bei klei­ner Hitze rös­ten und eben­falls groß durch­ha­cken. Wer die Haselnüsse gerne ohne Schale im Müsli haben möchte, der packt sie auf ein mit Backpapier aus­ge­leg­tes Backblech und rös­tet sie für 5 Minuten bei 200°C im vor­ge­heiz­ten Ofen, dadurch lockert sich die Schale. Nach dem Rösten die Haselnüsse dann in ein Tuch geben und anein­an­der­rei­ben, dadurch löst sich die Schale komplett.

Nach den Nüssen noch eine hand­voll Mandelblättchen in die Pfanne geben (wie­der ohne Fett) und bei klei­ner Hitze bräu­nen lassen.

Die Bananen schä­len, längs hal­bie­ren und eine Pfanne auf­set­zen, auf mitt­le­rer Hitze heiß wer­den las­sen und die Butter sowie den Honig hin­ein­ge­ben. Die Bananen mit der fla­chen Seite nach unten in die Pfanne geben und bra­ten, bis sie leicht gold­gelb braun werden.

In Honig und Butter gebratenen Bananen

In der Zwischenzeit den Joghurt mit den Nüssen, 2 EL Bircher Müsli und den Äpfeln in eine Schüssel geben und alle Zutaten gut mit­ein­an­an­der ver­rüh­ren. Die Bananenhälften auf einen fla­chen Teller anrich­ten und die Müsli-Nuss-Mischung dar­über geben, dann mit den Mandelblättchen bestreuen.

Fazit: In Honig und Butter gebra­te­nen Bananen! Wer braucht da noch ein Fazit? Ich liebe es :wub:

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • 2 Bananen
  • 1 säu­er­li­cher Apfel
  • 20 g Haselnüsse
  • 20 g Macadamianüsse
  • 3–4 EL Naturjüghurt
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Bircher Müsli (sie Rezeptangaben wei­ter unten)
  • 1 EL Butter
  • 1 hand­voll Mandelblättchen

Für das Bircher Müsli:

  • 150 g grobe Haferflocken
  • 400 ml Apfelsaft

Tagliatelle mit Schinken und Brokkoli in Käsesauce

Wenn bei mir im Blog ein Pastagericht nach dem ande­ren auf­taucht dann wisst ihr, ich bin im Stress :biggrin: Aber genau des­halb liebe ich Pasta in allen Varianten, weil sie mich immer ret­tet und davor schützt, Geld für schlech­tes Fast Food aus­zu­ge­ben. Nudeln gehen immer!

Heute gibt es Penne mit einer lecke­ren Käsesauce und dazu ein paar Schinkenstreifen und kna­cki­gen Brokkoli. Wenn das nicht bes­ser als die 9er Chicken Nuggets ist, dann weiß ich es auch nicht.

Tagliatelle mit Schinken und Brokkoli in Käsesauce

Zubereitung • Tagliatelle mit Schinken und Brokkoli in Käsesauce •

Als Erstes schneide ich den Schinken in feine Streifen und dann küm­mere ich mich um die Sauce, wenn die fer­tig ist, geht der Rest ratz­fatz. Das Rezept für die Sauce stammt aus dem Buch mit dem schlich­ten Namen „Pasta“.

Für die Sauce 2 EL Butter in einer tie­fen Pfanne schmel­zen las­sen, 25 g Mehl hin­zu­fü­gen und ein­rüh­ren, bis das Mehl eine hell­gelbe Farbe annimmt. 300 ml Milch angie­ßen und so lange rüh­ren bis die Sauce eine dick­flüs­sige, glatte Konsistenz annimmt.

Eine Prise Muskat, etwas getrock­ne­ten Thymian und 2 EL Weißweinessig an die Sauce geben. 3 EL Creme Double, 1 TL Senf, 2 TL saure Sahne, den Mozzarella sowie 1–2 hand­voll gerie­be­nen Parmesan unter­rüh­ren. Mit Salz und Pfeffer abschme­cken. Das war es schon. Sauce: Check.

Die Tagliatelle nach Pakungsanweisung in gut gesal­ze­nem Wasser kochen und ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Brokkoliröschen hin­zu­fü­gen. Wer den Brokkoli noch wei­cher mag, gibt ihn noch ein paar Minuten frü­her in das Nudelwasser. Das ist wie immer Geschmacksache. Die Nudeln samt Brokkoli abgie­ßen und in den Topf mit der Sauce geben. Die Schinkenstreifen hin­zu­fü­gen, alles gut durch­schen­ken und anrichten.

Eine schnelle und leckere Pasta mit Käsesauce

Fazit: Schnelle Pasta, lecke­res Käsesößchen, Herz was willst du mehr. Diese Pasta mache ich wirk­lich regel­mä­ßig und sie schmeckt mir immer wie­der gut. Daumen Hoch!

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 200 g Tagliatelle
  • 1/2 Brokkoli
  • 60 g roher Landschinken
  • 300 ml Milch
  • 25 g Mehl
  • 2 EL Butter
  • 3 EL Creme Double
  • 2 TL saure Sahne
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 Büffel-Mozzarella, in Würfel geschnitten
  • 2 hand­voll gerie­be­nen Parmesan
  • Muskat, getr. Thymian, Salz, Pfeffer

Fleisch von Fleischgeniesser.de {getestet}

Im Laufe der letz­ten Jahre haben sich in mei­ner nähe­ren Umgebung die guten Metzgereien nach und nach ver­ab­schie­det und konn­ten dem Preisdruck der Supermärkte und Discounter nicht mehr stand­hal­ten. Mittlerweile gibt es hier nur noch einen Metzger den ich ohne Auto errei­chen kann und der bie­tet lei­der eine Qualität an, die nur knapp über Discounterqualität liegt.

Möchte ich gutes Fleisch kau­fen, muss ich ins Auto stei­gen und gute 20 Minuten fah­ren, um eine der weni­gen ver­blie­be­nen, guten Metzgereien zu errei­chen. Wenn ich mal außer­ge­wöhn­li­ches Fleisch haben möchte, wie zum Beispiel Iberico Schwein oder US-Beef, hilft mir aber selbst der gute Metzger nicht mehr wei­ter. Deshalb bestelle ich schon seit län­ge­rer Zeit Fleisch auch gerne mal im Onlineshop. Bisher habe ich damit immer sehr gute Erfahrungen gemacht und kann nichts Negatives berichten.

Mit die­sen posi­ti­ven Erfahrungen im Gepäck habe ich mich sehr auf das Fleischpaket von Fleischgeniesser.de gefreut. Das viel­ver­spre­chende Päckchen wurde per DHL gelie­fert (gelie­fert wird nur inner­halb Deutschlands im Regelfall inner­halb von 1–2 Tagen, 9,90 € Versandkosten) und ent­hielt ein Dry Aged Rib Eye Steak sowie ein Rumpsteak vom Simmentaler Rind und einen Kotelettbraten vom nie­der­baye­ri­schen Landschwein.

Das Fleisch kam gut verpackt und gut gekühlt.

Geliefert wurde das Fleisch im Vakuum bzw. in einer Hartschalen-Packung mit Schutzfolie ver­packt, in einer Styroporbox die kleine Kühlakkus ent­hielt. Das Fleisch kam nicht im gefro­re­nen Zustand an, wie das bei dem ein oder ande­ren Shop üblich ist. Man kann es also auch sofort nach der Anlieferung ver­ar­bei­ten und muss es nicht erst auf­tauen las­sen. Das gibt schon mal einen Pluspunkt von mir.

Die Verpackung und Lieferung ist enorm wich­tig, damit das Fleisch auch gut gekühlt ankommt. Daneben ist das Wichtigste dann natür­lich der Geschmack des Fleisches. Deshalb möchte ich jetzt auch nicht län­ger plau­dern, son­dern direkt in die Vollen gehen und mit mei­ner Probierrunde starten.

• Rib Eye vom Simmentaler Rind — Dry Aged •

Den Anfang macht das Rib Eye Steak vom Simmentaler Rind, wel­ches Dry Aged gereift wurde. Falls dir die Dry Aged Reifung noch nichts sagt, fin­dest du im Shop von Fleischgeniesser.de ein paar Infos zu die­sem spe­zi­el­len Reifeverfahren.

Das Simmentaler Rib Eye Steak Dry Aged gereift

Ich habe schon 3–4 mal ein Dry Aged Steak pro­biert und bin immer wie­der vom inten­si­ven Geschmack des Fleisches begeis­tert. Umso grö­ßer war meine Vorfreude auf das Rib Eye Steak (Gewicht ca. 290 g), die jedoch nach dem Auspacken des Steaks etwas getrübt wurde. Zwar war das Stück wun­der­bar mar­mo­riert, was schon große Freude bei mir aus­löste, aber es gab einen klei­nen Schönheitsfehler.

Das Steak war lei­der nicht gleich­mä­ßig dick (bzw. dünn) geschnit­ten und ver­jüngte sich nach einer Seite hin. Das ist natür­lich alles andere als opti­mal, weil man ein Steak nur dann gleich­mä­ßig auf die gewünschte Garstufe bekommt, wenn es auch gleich­mä­ßig dick ist. Darauf sollte man beim Cut wirk­lich unbe­dingt achten.

Zudem ist das Rib Eye eher dünn (ca. 2 cm dürf­ten es gewe­sen sein) geschnit­ten und das bringt aus mei­ner Sicht geschmack­lich immer einen klei­nen Nachteil mit sich. Je dicker das Steak, umso vol­ler der Geschmack. Zudem kann man dünne Steaks nur schwer im Ofen garen, wes­halb ich das Rib Eye auch nur kurz in der Pfanne gebra­ten habe.

Das Dry Aged Simmentaler Rib Eye Steak Medium gebraten

Geschmacklich macht das Steak aber trotz­dem einen sehr guten Eindruck. Das Fleisch hat einen voll­mun­di­gen, nus­si­gen Rindfleischgeschmack und ist, trotz des eher dün­nen Cuts, gut saf­tig. Durch den ungleich­mä­ßi­gen Schnitt war es an einer Stelle bereits ein biss­chen über Medium Rare hin­aus gegart, aber trotz­dem nicht tro­cken, was klar für die Fleischqualität spricht. Das Fett des Dry Aged Rib Eye ist ganz beson­ders aro­ma­tisch und wirk­lich ein Genuss.

Das ist auf jeden Fall mal ein guter Start und das Dry Aged Rib Eye hat eine hohe Qualität und hat mir rich­tig gut geschmeckt. Ich habe Dry Aged aber auch schon aro­ma­ti­scher geges­sen, dann aller­dings bei Schnitten die deut­lich dicker waren. Ich würde daher beim Rib Eye Dry Aged zu einem dicke­ren Stück raten, dann macht das noch viel mehr Spaß!

• Rumpsteak vom Simmentaler Rind •

Als Nächstes habe ich mir das Rumpsteak vom Simmentaler Rind ange­schaut und mit Begeisterung in die Pfanne geschmis­sen. Im Gegensatz zum Rib Eye Steak war das Rumpsteak ein wun­der­bar gleich­mä­ßi­ger Cut (Gewicht ca. 310 g) und hatte genau die rich­tige Dicke (mind. 3,5 cm sollte ein Steak eigent­lich immer haben!) die ein gutes Steak braucht, um saf­tig gegart zu werden.

Das Simmentaler Rumpsteak

Ich habe das Rumpsteak zunächst in der Pfanne ange­bra­ten, um Röstaromen zu erzeu­gen und anschlie­ßend im 100° war­men Ofen auf den Gargrad Medium fer­tig gegart. Leider hatte ich an die­sem Tag nicht mein bes­tes Händchen und das Steak hat beim Anbraten ein biss­chen zu lange Hitze abbe­kom­men, wes­halb es an den Rändern einen Tick zu weit gegart war. Gutes Fleisch steckt sowas aber locker weg.

Das Simmentaler Rumpsteak war extrem saftig, ein Traum.

Das Rumpsteak vom Simmentaler Rind ist gutes Fleisch, rich­tig Gutes sogar. Das Fleisch hat einen unglaub­lich aro­ma­ti­schen Eigengeschmack, sehr rund, wun­der­voll nus­sig und es war wirk­lich extrem saf­tig. Fantastisch. Ich war kom­plett begeis­tert von die­sem Stück Fleisch und würde (und werde!) es wie­der bestel­len. Hier lau­tet mein Fazit: Weltklasse!

Zu bei­den Steaks gab es übri­gens leckere Knoblauch-Chilli-Kartoffeln, die super dazu gepasst haben. Falls du magst, hier das Rezept für Knoblauch-Chilli-Kartoffeln.

Buttrig, scharf mit lekcerer Knoblauchnote - tolle Kartoffeln

• Kotelettbraten vom nie­der­baye­ri­schen Landschwein •

Zum guten Schluss kam noch ein lecke­rer Kotelettbraten (ohne Knochen — Gewicht ca. 1000 g) auf den Teller mit Fleisch vom nie­der­baye­ri­schen Landschwein. Ich habe aus dem Kotelettbraten einen Krustenbraten zube­rei­tet, weil die tolle Fettschicht dazu ein­ge­la­den und förm­lich nach einer knusp­ri­gen Kruste ver­langt hat.

Ein wunderbarrer Kotelettbraten vom niederbayrischen Landschwein

Auch beim Kotelettbraten merkt man die hohe Fleischqualität und freut sich dann am Ende auch über das leckere Stück Braten, das auf dem Teller liegt.

Obwohl das Fleisch aus dem Kotelettbraten recht mager ist, war es spä­ter auf dem Teller sehr saf­tig. Geschmacklich konnte mich der Braten auch über­zeu­gen. Es hat zwar nicht die­ses wür­zige und inten­sive Aroma, das man zum Beispiel vom Iberico-Schwein kennt, aber es hat einen ange­neh­men run­den und schwei­ni­schen Eigengeschmack. Auch hier ist das Fett wie­der sehr aromatisch!

Der Krustenbraten vom Kotelettbraten hat toll geschmecktt.

Sieht der Braten nicht toll aus? Und er hat auch toll geschmeckt!

Glücklicherweise bekomme ich beim mei­nem Metzger Schweinefleisch in ähn­lich guter Qualität, des­we­gen würde ich das Schwein wahr­schein­lich nicht unbe­dingt Online ein­kau­fen. Wer nicht ganz so viel Glück mit sei­nem Metzger hat und gutes Schweinefleisch mit einem fai­ren Preis– Leistungsverhältnis sucht, der könnte hier durch­aus mal sein Glück versuchen.

Das war es dann auch schon mit mei­ner klei­nen Verkostung des Fleisches von Fleischgeniesser.de. Unterm Strich bin ich wirk­lich zufrie­den. Die Lieferung funk­tio­nierte ein­wand­frei, die Fleischqualität war rich­tig gut bis abso­lut her­aus­ra­gend und preis­lich finde ich das Angebot durch­weg fair.

*Sponsored Post: Dieser Beitrag ent­stand mit freund­li­cher Unterstützung von Fleichgeniesser.de. Der Inhalt spie­gelt aus­schließ­lich die Meinung des Autors wieder.

Gebackener Kürbis mit Creme Double und Gruyere

Alle, die Angst vor Kalorien haben dür­fen das fol­gende Rezept heute aus­nahms­weise mal über­sprin­gen. Wobei? Nein, dürft ihr nicht. Stellt euch euren Ängs­ten und pro­biert den geba­cke­nen Kürbis mit einer Creme Double-Käse-Füllung! Der wird euch näm­lich weg­bla­sen, so gut schmeckt er! Und die paar Kalorien — pfft! Wenn sich das jemand leis­ten kann, dann doch wohl wir. :biggrin:

Das erste Mal habe ich mit die­sem tol­len Kürbisgericht auf dem gran­dio­sen Blog von Arthurs Tochter Bekanntschaft gemacht. Das war so vor einem Jahr. Ich habe das Rezept damals nach­ge­kocht und war total begeis­tert. Zwischenzeitlich ist der geba­ckene Kürbis bei mir dann in Vergessenheit gera­ten und vor ein paar Tagen bin ich wie­der über das Rezept gestolpert.

Ein unglaublich leckerer gebackener Kürbis mit toller Füllung

Du fin­dest das Rezept natür­lich auch noch direkt auf Astrids Blog, dort als Kürbissuppe nach Paul Bocuse. Von die­sem gro­ßen Meister stammt das Rezept ursprüng­lich. Mit einer Suppe hat es aller­dings in die­ser Form nicht mehr viel zu tun. Geiler Mischmasch, so würde ich das beschreiben!

Zubereitung • Gebackener Kürbis •

Vom Hokkaido das obere Viertel als Deckel abschnei­den und zur Seite legen. Den Hokkaido mit einem Löffel aus­höh­len und das Kerngehäuse sowie die äuße­ren Fasern ent­fer­nen. Nicht zu viel weg­neh­men, wir wol­len das Fruchtfleisch ja noch essen! Die Knoblauchzehe fein hacken, das Toastbrot ent­rin­den und in Würfel schnei­den sowie den Gruyere Käse rei­ben, falls das nicht schon dein Käsehändler für dich erle­digt hat.

Der Kürbis wird ausgehölt udn das Kerngehäuse entfernt

Den Ofen auf 200°C Ober– Unterhitze vor­hei­zen. Einen Topf auf­set­zen, die Creme Double hin­ein­ge­ben und den Knoblauch hin­zu­fü­gen. Leicht sal­zen und pfef­fern und 15–20 Minuten bei klei­ner Hitze zie­hen las­sen. In der Zwischenzeit eine Pfanne auf­set­zen, heiß wer­den las­sen (mitt­lere Hitze) und einen gro­ßen Schluck Olivenöl hin­ein­ge­ben. Die Toastbrotwürfel hin­ein­ge­ben und in der Pfanne gold­gelb bra­ten, leicht salzen.

Den Hokkaido von innen mit ein biss­chen Zimt und groß­zü­gig Cayennepfeffer wür­zen. Die Creme Double vom Herd neh­men, in eine Schüssel geben und den Gruyere Käse unter­rüh­ren. Nun den Kürbis schicht­weise fül­len, erst etwas von der Käsemischung, dar­über ein paar Croutons (ein paar Croutons noch bei­seite legen!), dann wie­der Käsemischung, bis der Kürbis gefüllt ist.

Der Kürbis wird schichtweise gefüllt

Den Deckel auf­set­zen und den Kürbis im vor­ge­heiz­ten Ofen für ca. 90 Minuten backen. Am Besten packst du den Kürbis auf ein tie­fes Blech oder eine tiefe Auflaufform. Es kann sein, dass der Kürbis auf­platzt und das macht unter Umständen eine kleine bis große Sauerei. Vorsicht ist der Vater der Porzelankiste!

Die Haut des Kürbis darf im Ofen ruhig dun­kel wer­den. Sollte das jedoch zu schnell gehen, dann lie­ber ein biss­chen mit der Temperatur run­ter gehen und den Kürbis etwas län­ger im Ofen lasen. Die Garprobe funk­tio­niert hier wie­der super, indem du ein Holzstäbchen in das Fruchtfleisch stichst. Es sollte rich­tig weich sein, dann ist der Kürbis per­fekt und du kannst ihn mit ein paar Croutons bestreut servieren.

So schön kam der Kürbis aus dem Ofen

Sieht der gegarte Kürbis nicht toll aus? Ich liebe es total, wenn Essen so schön aussieht.

Fazit: Alter Schwede, ist das lecker :sabber: Die totale Kalorienbombe, aber dafür schmeckt jede ein­zelne Kalorie auch super! Ich liebe die­ses Gericht, der Hammer! Vielen Dank an Arthurs Tochter, die mir die­ses Schätzchen näher gebracht hat.

Rezept Zutaten für 3–4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten Backzeit ca. 90 Minuten

  • 2–3 kleine Hokkaido Kürbisse oder ein gro­ßer Hokkaido Kürbis ca. 2 kg
  • 400 ml Creme Double
  • 150 g Gruyere Käse, gerieben
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Zimt, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer
  • 4–5 Scheiben Toastbrot
  • Olivenöl

Rotes Pesto {nach Cornelia Poletto}

Magst du Pesto? Ich liebe Pesto und beson­ders heiß wird die Liebe bei rotem Pesto. Aber bitte nicht das fer­tige Zeug aus dem Glas! Pesto ist so schnell und so ein­fach selbst gemacht und es schmeckt auch noch so, so, so viel bes­ser als das gekaufte Pesto, dass man hier wirk­lich die paar Minuten für die Zubereitung inves­tie­ren sollte.

Das Rezept für das Pesto Rosso stammt von Cornelia Poletto, aus ihrem Buch „Mein Grundkurs für Einsteiger“. Ich habe die­ses Rezept aus­ge­wählt, weil das Pesto durch getrock­nete Chilli etwas Schärfe bekommt, was mir in Kombination mit den fruch­ti­gen Tomaten sehr gut gefällt. Dann bewaffne dich mal mit dem Mixer, here we go.

So einfach und so lecker - rotes Pesto

Zubereitung • Rotes Pesto •

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrös­ten und bei­seite stel­len. Die getrock­ne­ten Tomaten mit Küchenpapier abtup­fen und in kleine Stücke schnei­den. Die Knoblauchzehe in Würfel schnei­den und den Parmesan eben­falls grob würfeln.

Die Tomaten, den Parmesan und den Knoblauch im Mixer fein mixen. Die Chillischote zer­brö­seln und zusam­men mit den gerös­te­ten Pinienkernen eben­falls in den Mixer geben und kurz unter­mi­xen. Die Mischung in eine Schüssel geben und nach und nach das Olivenöl angie­ßen und unter­rüh­ren, bis das Pesto die von dir gewünschte Konsistenz hat. Wer mag, kann das Öl auch direkt in den Mixer geben und unter­mi­xen, dadurch wird die Konsistenz ein biss­chen fei­ner. Jetzt noch (vor­sich­tig!) mit Salz abschmecken.

Fazit: Zu rotem Pesto muss man nicht mehr viel sagen oder? Ich mag die leichte Schärfe, die hier von der Chilli kommt und die im klas­si­schem Pesto nicht ent­hal­ten ist. Ob scharf oder eher mild, Pesto Rosso ist immer geil!

Wie sieht das denn bei dir aus? Ebenfalls große Pesto Liebe und dann auch klas­si­sches rotes oder grü­nes Pesto? Oder hast du ein ande­res Lieblingspesto? Dann rücke mal das Rezept raus und schreibe es mir doch in die Kommentare! Dankeschön :smile:

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • 100 g getrock­nete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 40 g Pinienkerne
  • 50 g Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 getrock­nete rote Chillischote
  • ca. 80 — 120 ml Olivenöl
  • Salz

Karamellparfait auf Erdnuss-Schokoladen-Boden mit Erdnuss-Karamell-Hippen

Heute wird es fest­lich auf mei­nem Blog und das nicht ohne Grund, feiere ich doch eine kleine Premiere und mache zum ers­ten Mal bei einer Blogparade mit. Vor eini­gen Wochen bin ich gefragt wor­den, ob ich Lust habe an der Blogparade von Küchenatlas zum Thema „Festliches Menü“ teilzunehmen.

KüchenAtlas hat in Zusammenarbeit mit Villeroy & Boch eine wirk­lich schöne Parade zusam­men­ge­stellt, an der 56! Blogger teil­neh­men. Die Aufgabe bestand darin, eine fest­li­che Vorspeise, Hauptspeise oder Nachspeise zu kochen und diese natür­lich auch ent­spre­chend zu präsentieren.

Für mich ist ein schön ange­rich­te­tes Dessert immer der Höhepunkt einer fest­li­chen Mahlzeit und weil ich mir auch gerne mal Herausforderungen suche und beim Thema Backen noch rela­tiv uner­fah­ren bin, habe ich mich für ein Dessert entschieden.

Karamellparfait auf Erdnuss-Schokoladenboden mit Karamell-Erdnuss-Hippen

Ein Parfait ist für mich ein beson­ders fest­li­cher Nachtisch und des­halb ist meine Beitrag zur Blogparade von Küchenatlas ein Karamellparfait auf Erdnuss-Schokoladen-Boden mit Erdnuss-Karamell-Hippen. Ich liebe Erdnüsse und mein per­sön­li­cher Geschmack soll sich ja auch wie­der­fin­den :smile:

Optisch und geschmacklich ein tolles  festliches Dessert

Ich hoffe, dir gefällt mein Beitrag zur Blogparade und natür­lich bekommst du jetzt auch das Rezept zu die­sem tol­len Nachtisch. Es ist ein Rezept von Björn Freitag aus sei­nem gran­dio­sen Buch „Sterne-Snacks: Kleine Zaubereien aus der Sterneküche“. Viel Spaß beim Nachmachen :smile:

Zubereitung • Karamellparfait •

Den Zucker in einem Topf kara­mel­li­sie­ren und anschlie­ßend die Milch und die Butter hin­zu­fü­gen und ein­rüh­ren, bis ein flüs­si­ges, zähes Karamell ent­stan­den ist. Den Topf dann bei­seite stellen.

Die Sahne steif schla­gen und die Eigelbe mit einer Prise Salz cre­mig schla­gen. Zunächst die Eimasse unter die Karamellmasse heben, danach die Sahne unter­zie­hen. Das Parfait in eine ca. 20 cm große Auflaufform geben, gut abde­cken und über Nacht in die Kühltruhe geben.

Zubereitung • Erdnuss-Schokoladen-Boden •

Den Ofen auf 180°C vor­hei­zen. Die Erdnüsse sowie die Hälfte der Kuvertüre fein hacken. Mehl, Butter, Puderzucker, Eigelbe und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und zu einem geschmei­di­gen Teig kne­ten. Die Nüsse und die Kuvertüre sorg­fäl­tig unterkneten.

Der teig für den Erdnuss-Schokoladen-Boden

Den Teig auf einem klei­nen, mit Backpapier aus­ge­leg­tem Backblech (ca. 10 cm x 20 cm) gleich­mä­ßig ver­tei­len und im Ofen für ca. 20 Minuten backen. Aufpassen das der Teig nicht zu dun­kel wird. Notfalls mit Backpapier bedecken.

Zubereitung • Erdnuss-Karamell-Hippen •

Den Ofen auf 170° C vor­hei­zen und die Erdnüsse im Mixer fein hacken. Den Zucker und die Butter in einem Topf auf­ko­chen und mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Die gehack­ten Erdnüsse zusam­men mit dem Mehl in den Topf geben und unterrühren.

Ein Backblech mit Backpapier aus­le­gen und mit einem Teelöffel etwas wal­nuss­große Häufchen der Erdnussmischung auf das Backpapier set­zen, leicht flach drü­cken. So wei­ter ver­fah­ren, bis die Mischung auf­ge­braucht ist und dabei genü­gend Abstand zwi­schen den ein­zel­nen Häufchen las­sen (der Teig zer­läuft). Die Erdnuss-Hippen ca. 8–10 Minuten im Ofen backen, bis sie gold­braun sind.

Zubereitung • Schokoladensauce und kara­mel­li­sierte Erdnüsse •

Um noch ein paar leckere Dekoelemente auf den Teller zu brin­gen, habe ich Erdnüsse in Zucker kara­mel­li­siert. Dazu 2 EL Zucker in einem Topf kara­mel­li­sie­ren, die Erdnüsse unter­rüh­ren und auf einem mit Backpapier aus­ge­leg­tem Backblech ver­tei­len und aus­här­ten lassen.

Ein festliches dessert muss hübsch aussehen.

Für die Schokoladensauce den Rest der Kuvertüre über einem Wasserbad schmel­zen lassen.

Zum Anrichten den Schokoladenboden und das Parfait mit einem run­den Förmchen aus­ste­chen. Erst den Schokoladenboden mit­tig auf dem Teller plat­zie­ren und das Parfait auf den Schokoladenboden geben. Die Karamallhippe mit­tig auf das Parfait ste­cken und die Früchte sowie die kara­mel­li­sier­ten Erdnüsse hübsch auf dem Teller verteilen.

Zum Schluss ein paar Tröpfchen von der geschmol­ze­nen Schokosauce auf den Teller geben, dann zum Tisch ren­nen und das leckere Teil schnell ver­drü­cken, bevor es schmilzt.

Zu schön um gegessen zu werden!

Fazit: So schön wie es aus­schaut, so lecker schmeckt es auch und ich habe mich kaum getraut es zu essen und damit zu zer­stö­ren. Ich fühle mich ja immer noch als Kochanfänger und mir geht das Herz auf, wenn ich so etwas schö­nes auf den Teller brin­gen kann.

Die schö­nen Teller sind übri­gens von Villeroy & Boch im Rahmen der Blogparade gespon­sert und stam­men aus der Serie Anmut My Colour, Farbe „Emerald Green“. Vielen Dank dafür und vie­len Dank an Küchenatlas für die nette Einladung zu die­ser schö­nen Blogparade. Es hat Spaß gemacht!

Rezept Zutaten für 4 Portionen

Für das Karamellparfait (1 Tag vor­her her­stel­len!):

  • 200 g Zucker
  • 200 ml Sahne
  • 50 ml Milch
  • 20 g Butter
  • 4 Eigelbe
  • 1 Prise Salz

Für die Erdnuss-Karamell-Hippen:

  • 60 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 60 g Mehl
  • 40 g Erdnüsse

Für den Erdnuss-Schokoladen-Boden:

  • 160 g Mehl
  • 120 g Butter
  • 100 g dunkle Kuvertüre
  • 90 g Puderzucker
  • 50 g Erdnüsse
  • 3 Eigelbe
  • 1 Prise Salz

Für die Deko:

  • 1 Handvoll Himbeeren
  • 1 Handvoll Heidelbeeren
  • 2 EL Zucker
  • 1 Handvoll Erdnüsse