Zwiebelsuppe

Vor ein paar Monaten hatte ich für meine Frau eine Zwiebelsuppe nach einem Rezept von Jamie Oliver gekocht. Gefunden hatte ich das Rezept in sei­nem Buch „Jamie Oliver — Essen ist fer­tig“ auf Seite 160.

Laut Jamie ist diese Zwiebelsuppe die Beste aller Zwiebelsuppen und mein Frau war begeis­tert vor ihr. Ich habe ihr damals ver­spro­chen, die Suppe bald wie­der zu kochen und sie freute sich schon tie­risch darauf.

Die laut Jamie Oliver Beste aller Zwiebelsuppen.

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 1 Stunde und 15 Minuten

  • 1 kg Zwiebeln
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 hand­voll Thymianzweige
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 1/4 l Gemüsebrühe
  • 1 Baguette
  • 100 g Gruyere-Käse
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz und schwar­zer Pfeffer

Vorbereitung der Zutaten

Bei einer Zwiebelsuppe besteht die Vorbereitung natür­lich in ers­ter Linie aus Zwiebeln schnei­den oder bes­ser, hobeln. Meinen Gemüsehobel benutze ich so gut wie nie, aber in die­sem Fall macht er sich dann doch mal bezahlt.

1 kg Zwiebeln müssen für die Zwiebelsuppe geschält und fein gschnitten bzw. gehobelt werden.

Nachdem man also die 1 kg Zwiebeln geschält und fein geho­belt hat, muss man nur noch die Blättchen von den Thymianzweigen abzup­fen (Das ist mir immer zu auf­wen­dig, ich würde gerne bereits abge­zupfte Blättchen kau­fen kön­nen, ich fau­ler Sack. :rolleyes: ), den Knoblauch schä­len und in feine Scheiben schneiden.

Wer kei­nen bereits gerie­be­nen Gruyere-Käse bekommt, muss ihn jetzt natür­lich noch rei­ben. Das war es dann aber auch schon an Vorbereitung und es kann ans Kochen gehen.

Zubereitung der Suppe

Einen gro­ßen Topf auf den Herd stel­len und erhit­zen (etwas weni­ger als mitt­lere Hitze). Ist der Topf heiß, das Olivenöl zusam­men mit der Butter, den Zwiebeln, dem Thymian, dem Knoblauch und dem Lorbeerblatt in den Topf geben. Die Zwiebeln jetzt ca. 15 Minuten zuge­deckt andüns­ten, ohne das sie Farbe anneh­men. Zwischendurch umrüh­ren, damit die Zwiebeln nicht am Boden ansetzen.

Nach 15 Minuten den Deckel abneh­men, die Hitze hoch­dre­hen und die Zwiebeln jetzt unter rüh­ren gold­gelb bra­ten. Ich war da zu Beginn ein biss­chen vor­sich­tig mit der Hitze, was nicht nötig war. Man kann schon zu Anfang ordent­lich Power geben und dann die Hitze schritt­weise redu­zie­ren, dann dau­ert es auch nicht so lange bis die Zwiebeln anfan­gen Farbe zu bekommen.

Die Suppe bekommt ein kräftiges und leicht süßliches Aroma durch das goldgelbe Anbraten der Zwiebeln.

Sobald die Zwiebeln eine schöne Farbe haben, die Hitze wie­der redu­zie­ren und die Brühe angie­ßen. Den Backofen schon mal auf 200 °C vor­hei­zen und der­weil die Suppe 20 Minuten köcheln las­sen, dann mit Salz und schwar­zem Pfeffer wür­zen und abschmecken.

Die abge­schmeckte Suppe in 4 ofen­feste Suppenschalen fül­len, das Baguette in die Suppe geben (In Scheiben oder zer­rupfte Stücke, wie man mag.) und mit ein paar Spritzern Olivenöl beträu­feln. Jetzt noch den Käse dar­über geben und dann rein in den Backofen. Alles über­ba­cken las­sen, bis der Käse gold­gelb zer­lau­fen ist.

Die vielleicht beste Zwiebelsuppe der Welt.

Mein Resümee:

Ein paar Mal habe ich es schon geschrie­ben; Suppen haben es bei mir schwer. Das gilt auch für diese Zwiebelsuppe, die zwar rich­tig schön wür­zig und aro­ma­tisch schmeckt, aber eben eine Suppe bleibt. Ich esse sie, aber ich möchte nicht darin baden.

Wie erwähnt liebt meine Frau Suppen und fand die Zwiebelsuppe damals schon toll. Sie war auch die­ses Mal wie­der abso­lut hin– und weg und fand die Suppe ein­fach nur groß­ar­tig. Herzhaft, leicht süß, mit tol­ler Thymiannote und dazu das knusp­rige Baguette und der wür­zige, über­ba­ckene Käse. Sie würde darin baden (Und Schluck für Schluck das Badewasser schlür­fen.), da hat Jamie dann wohl wirk­lich nicht zu viel versprochen!

Tomatensalat mit panier­ter Blutwurst

Vor ein paar Tagen blät­terte ich mal wie­der in einem Jamie Oliver Kochbuch (Zu Gast bei Jamie) und mein Blick blieb bei einem Tomatensalat mit Blutwurst hängen.

Normalerweise esse ich keine Blutwurst, weil meine Frau sie nicht mag und weil ich nie von alleine auf die Idee kom­men würde, mir ein­fach mal so Blutwurst in die Pfanne zu hauen. Blutwurst ran­giert bei mir, je nach Tagesform, zwi­schen „Hat was“ und „geh weg“. Aber die Kombination mit einem süß-sauren Tomatensalat hat mich irgend­wie ange­macht, also auf gings.

Die Kombination zwischen süß-sauren Tomaten und herzhafter Blutwurst passte super!

Zutaten für 1 Portion • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • ca. 80–100 g Blutwurst
  • 2 El Mehl
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 2 EL Butter
  • 2 hand­voll kleine, bunte Tomaten
  • 3 El Worcestersauce
  • 2 EL brau­ner Zucker
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Olivenöl
  • 2–3 Thymianzweige

Die wichtigsten Zutaten für ein schnelles Gericht

Zubereitung Tomatensalat

Die Tomaten waschen, hal­bie­ren, den Strunk ent­fer­nen und die Tomaten in eine Schüssel geben.

2 EL brau­nen Zucker, 3 EL Worcestersauce und 2 EL Apfelessig in einen klei­nen Topf geben. Den Topf auf mitt­lere Hitze stel­len und die Flüssigkeit ein paar Minuten ein­kö­cheln las­sen, bis sie eine siru­par­tige Konsistenz bekommt. In der Zwischenzeit die Thymianblätter abzupfen.

Ist die Flüssigkeit aus­rei­chend ein­ge­kocht, den Sirup in die Schüssel zu den Tomaten geben. 2 EL gutes Olivenöl über die Tomaten geben, die Thymianblätter dazu­ge­ben und alles vor­sich­tig mit­ein­an­der vermischen.

Zubereitung Blutwurst

Im Originalrezept von Jamie wird die Blutwurst nicht paniert. Ich wollte aber unbe­dingt mal aus­pro­bie­ren wie Blutwurst paniert schmeckt und hatte hier jetzt die Gelegenheit dazu.

Die Blutwurst in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schnei­den und nach­ein­an­der in Mehl, dem ver­quirl­tem Ei und Semmelbrösel wäl­zen, dabei über­schüs­sige Brösel leicht abklopfen.

Eine Pfanne auf mitt­lere Hitze stel­len, die Butter in die Pfanne geben und die Blutwurst von bei­den Seiten gold­braun braten.

Mir hat der Tomatensalat mit panierter Blutwurst wirklich richtig gut geschmeckt.

Mein Resümee:

Ich finds geil. Wirklich. Die süß-sauren Tomaten pas­sen ein­fa­che super zu der herz­haf­ten Blutwurst, die mir paniert bes­ser schmeckt als unpa­niert. Den Tomatensalat mache ich aber auch ohne Blutwurst dem­nächst wie­der, das steht schon fest. Ich finde es ein­fach groß­ar­tig, was man mit einer leckere Vinaigrette aus sim­plen Tomaten raus­ho­len kann.

Wie sagt ihr zum Thema Blutwurst? Total „bäääh“ oder „Ich will mehr!“?

Asia-Salat mit Melone

Auch wenn der Sommer mal wie­der kein rich­ti­ger Sommer ist, ein paar warme Tage gab es schon. Da darf dann gerne etwas erfri­schen­des auf dem Tisch lan­den und das Jamie Oliver Rezept für einen (Wasser)Melonen-Salat auf asia­ti­sche Art musste ich unbe­dingt ausprobieren.

Der Asia-Salat mit Gantaloupe Melone nach Jamie Oliver Rezept

Zutaten für ca. 5–6 Portionen — (Quelle: Jamie Magazin Ausgabe Juli / August 2012 auf Seite 23)

Zutaten für den Salat

  • 1 Gantaloupe Melone
  • 1 Bund Radieschen
  • 1/2 Bund fri­sche Minze
  • 20 g Sesamsamen
  • Limettenspalten zum Servieren

Im Originalrezept ver­wen­det Jamie eine klas­si­sche Wassermelone mit rotem Fruchtfleisch.

Zutaten für das asia­ti­sche Dressing

  • 1 dau­men­gro­ßes Stück Ingwer
  • 1–2 rote Chillischoten
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Sesamöl
  • Saft von 2 Limetten

Zubereitung:

Wie immer wird erst­mal das Messer gezückt und alles wird pas­send zuge­schnit­ten. Das Fruchtfleisch der Melone in ca. 1 cm große Stücke schnei­den, die Radieschen in fei­nen Scheiben schnip­peln, die Minze hacken, den Knoblauch fein hacken, den Ingwer schä­len und rei­ben, die Chillischoten hal­bie­ren und ent­ker­nen. Nun noch den Saft der 2 Limetten aus­pres­sen und wer mag, kann auch jetzt schon die Limettenspalten vorbereiten.

Als nächs­tes eine kleine Pfanne auf mitt­le­rer Stufe vor­hei­zen und die Sesamsamen ohne Fett ein paar Minuten rös­ten, bis sie eine gol­de­nen Farbe ange­nom­men haben.

Jetzt wird das Dressing zube­rei­tet und das geht wirk­lich zackig. Wie immer nehme ich für die Zubereitung von Dressings ein sau­be­res Glas mit Schraubverschluss und fülle die Zutaten dort hin­ein. Im Einzelnen gebe ich den gerie­be­nen Ingwer, den gehack­ten Knoblauch, die hal­bier­ten Chillis sowie den Limettensaft, die Sojasauce und das Sesamöl ins Glas.

Deckel drauf und schüt­teln bis die Hüfte knirscht. Wer nicht über einen unwi­der­steh­lich ange­bo­re­nen Hüftschwung ver­fügt, kann natür­lich auch nur das Handgelenk bewe­gen — Hauptsache, die Zutaten ver­mi­schen sich gut miteinander.

Das Dressing ist nun fer­tig, jetzt noch schnell die Zutaten für den Salat (Melone und Radieschen) in eine Schüssel geben und mit dem Dressing über­gie­ßen. Die Minze hin­ein geben und vor­sich­tig, aber sorg­fäl­tig, die Zutaten mit dem Dressing vermischen.

Anrichten und ein biss­chen Sesamsamen über den Salat streuen.

Der Asia-Salat mit Melone hat wirklich einen sehr ungewöhnlichen Geschmack

Mein Resümee:

Ein ver­rück­ter Salat! Auf jeden Fall geschmack­lich der unge­wöhn­lichste Salat den ich bis­her geges­sen habe.

Zuerst schmeckt man eine inten­sive Säure durch den Limettensaft und der Sojasauce und genau in dem Moment wo man denkt „Hoppla, das ist aber sauer!“ kommt diese geile Süße der Melone, direkt gefolgt von der her­ben Schärfe der Radieschen und der fri­schen Schärfe der Chilli. Dazu wird es ein biss­chen rau­chig durch das Sesamöl und da ist rich­tig was los im Mund.

Das ist ein extrem coo­ler Salat, aber man muss ihn mögen. Ich stehe drauf, kann mir aber vor­stel­len das diese Geschmackskombi nicht jeder­manns Sache ist. Weil der Salat aber so ruck­zuck fer­tig ist, muss man den wenigs­tens ein­mal gemacht habe. Also ran! Oder steht ihr nicht so auf Experimente?

Süß & Saures Hühnchen

Vor ein paar Tagen hatte ich end­lich mal wie­der ein klei­nes biss­chen Freizeit übrig, war in der Stadt unter­wegs und ent­deckte bei unse­rem Fleischer Kiko Hühnerschenkel im Angebot. Da musste ich nicht lange über­le­gen und nahm gleich 4 Schenkel mit nach Hause.

Im Hinterkopf (direkt neben der kah­len Stelle!) schlum­merte eine leichte Erinnerung an ein Jamie Oliver Rezept, für Huhn Süß-Sauer, das ich ein paar Tage zuvor in sei­nem Magazin ent­deckt hatte. Mein rie­si­ges Männerhirn konnte sich zwar nicht mehr an alle Zutaten erin­nern, aber ein biss­chen Schwund (auch beim Hirn) ist ja immer. Wird schon gehen! Und ging dann auch und so gab es ein paar Stunden spä­ter Süß & Saures Huhn alla Jamie Oliver — naja, fast.

Huhn Süß-Sauer nach einem rezept von Jamie Oliver

Zutaten für 2–3 Personen — (Quelle: Jamie Magazin Ausgabe Juli / August 2012 auf Seite 94)

  • 4 Hähnchenschenkel
  • 300 g chi­ne­si­sche Eiernudeln
  • 6 Pflaumen
  • Frischer Ingwer, ca. 3 cm Stück, geschält
  • 2 rote Chillischoten, eine am Stück, eine fein gehackt
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen, geschält und angedrückt
  • 2 TL Fünf-Gewürze-Pulver
  • 8 EL Reisessig
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 Beutel Jasmintee
  • Olivenöl

Im Originalrezept kom­men noch 200 g Zuckerschoten, 125 g Baby-Spinat, gehackte Kräuter sowie Limettenspalten (zum Servieren) dazu. Diese Zutaten hat mein Hirn lei­der verschluckt.

Zubereitung:

Gleich zu Beginn die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schnei­den. Die Pflaumen ent­ker­nen und hal­bie­ren. Ingwer schä­len, Knoblauch schä­len und and­rü­cken, eine Chillischote fein hacken.

Jetzt das Fleisch waschen, tro­cken tup­fen und in eine große Schüssel geben. Mit ein biss­chen Olivenöl beträu­feln und dann mit dem Fünf-Gewürze-Pulver einreiben.

Einen Bräter erhit­zen, einen guten Schuss Olivenöl hin­ein geben und die Hähnchenschenkel (mit der Hautseite nach unten) ca. 5 Minuten scharf anbra­ten. Jetzt die Hitze ein biss­chen redu­zie­ren und die Chillischote, den geschäl­ten Ingwer (am Stück), die Hälfte der Frühlingszwiebeln sowie die ange­drück­ten Konblauchzehen dazu­ge­ben. Die Schenkel mit dem Honig beträu­feln und das Fleisch so lange bra­ten, bis es schön dun­kel und kleb­rig ist. Dabei ruhig immer mal wie­der wenden.

Nun die Pflaumen in den Bräter geben, zusam­men mit dem Essig, der Sojasauce sowie dem Sesamöl. Die Hitze auf etwas unter­halb mitt­lere Hitze redu­zie­ren, den Bräter zudecke(l)n und die Schenkel bei die­ser mil­den Hitze ca. 20–30 Minuten garen.

Nach die­ser Zeit den Deckel abneh­men, die Schenkel raus­neh­men und auf ein Brett legen. Den Ingwer, den Knoblauch und die Chillischote ent­fer­nen und die Flüssigkeit im Bräter etwas ein­kö­cheln las­sen. Durch die auf­ge­lös­ten Pflaumen wird sie schnell schön sämig.

In der Zwischenzeit von den Hähnchenschenkeln das Fleisch ent­fer­nen und das Fleisch wie­der zurück in den Bräter geben. Nun einen Topf mit Wasser auf­ko­chen las­sen, vom Herd neh­men und die Eiernudeln zusam­men mit dem Beutel Jasmintee für 4 Minuten in das heiße Wasser geben.

Nach 4 Minuten die Nudeln in den Bräter geben und mit dem Fleisch und der Sauce ver­mi­schen. Mit ein biss­chen Nudelwasser die gewünschte Konsistenz der Sauce her­stel­len und beim Anrichten ein paar gehackte Frühlingszwiebeln sowie ein biss­chen von der Chillischote drü­ber geben.

Ein bisschen Chilli und Frühlingszwiebeln zum Anrichten nicht vergessen

Im Originalrezept gibt Jamie den Baby-Spinat sowie die Zuckerschoten zusam­men mit dem Nudeln in den Topf mit Wasser, lässt alles kurz auf­ko­chen und dann noch 3 Minuten köcheln.

Ein leckeres Huhn Süß Sauer Gericht, aber keine Oberknaller!

Mein Resümee:

Das ist nicht die­ser typi­sche Süß-Sauer Geschmack, den man vom Chinesen an der Ecke kennt. Klar, hier ist keine Ananas drin, kein Orangensaft und Gott sei dank auch keine Chemie. Das Süß-Saure hat hier eine leicht herbe Note, durch das Fünf-Gewürze-Pulver und durch das scharfe Anbraten und das Sesamöl kommt auch eine etwas rau­chige Note dazu. Das gefällt mir eigent­lich und des­halb hat mir das Gericht auch ganz gut geschmeckt.

Nun kommt das Aber. Es hat zwar ganz gut geschmeckt, aber es war auch ein biss­chen lang­wei­lig. Vielleicht hät­ten Spinat und Zuckerschoten es noch auf­ge­wer­tet, das kann natür­lich sein. So fehlte mir ein biss­chen der Pepp, die­ses kleine Stück „Wow“. Das muss natür­lich auch nicht immer vor­han­den sein. Aber es könnte, denn dann würde es noch mehr Spaß machen.

Saltimbocca alla Romana mit Polenta-Talern

Heute Abend trifft Deutschland bei der Fußball-EM auf den ewi­gen Angstgegner Italien und kämpft um den Einzug ins Finale. Italien ist fällig!

Zur Einstimmung auf ein hof­fent­lich gro­ßes Spiel, gab es etwas typisch Italienisches: Saltimbocca alla Romana mit Polenta-Talern, bei­des nach einem Rezept von Jamie Oliver.

Saltimbocca alla Romana mit Polenta-Talern

Zutaten Saltimbocca alla Romana — 2 Personen — (Quelle: Jamie Magazin Ausgabe März / April 2012 auf Seite 107)

  • 4 Kalbsschnitzel (a 150 g)
  • 8 Scheiben Parmaschinken
  • 8 Scheiben Salbei
  • 2 EL Butter
  • Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Olivenöl
  • 1 guter Schuss Marsala, bei Bedarf

Bei Jamie ist das Rezept übri­gens für 4 Personen, aber 150 g Schnitzel pro Person ist ein biss­chen wenig. Auf jeden Fall in Maltes Kitchen, der Typ ist halt leicht verfressen.

Zubereitung Saltimbocca:

Die Kalbsschnitzel mit Klarsichtfolie abde­cken und mög­lichst flach klop­fen. Jedes Schnitzel von bei­den Seiten pfef­fern (Nicht sal­zen, weil der Parmaschinken schon sal­zig genug ist!), mit 2 Salbeiblättern bele­gen und in 2 Scheiben Parmaschinken einrollen.

Eine Pfanne auf mitt­lere Hitze erwär­men, einen TL Butter und einen klei­nen Schuss Olivenöl in die Pfanne geben und die Schnitzel von jeder Seite ca. 2 Minuten bra­ten. Falls noch eine Marsala-Sauce gemacht wer­den soll, die Schnitzel nach dem Braten warm stellen.

Für die Sauce die Hitze in der Pfanne etwas höher stel­len und mit einem guten Schuss Marsala den Bratensatz lösen. Kurz (2–3 Minuten) ein­kö­cheln las­sen, Hitze run­ter dre­hen (darf jetzt nicht mehr kochen) und einen EL kalte! Butter in die Sauce rüh­ren. Evtl. noch sal­zen und pfef­fern, das war es schon.

Die Polenta-Taler haben super zum Saltimbocca gepasst

Zutaten Polenta-Taler — 3 Portionen — (Quelle: Jamie Magazin Ausgabe März / April 2012 auf Seite 102)

  • 150 g Polenta
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 30 g Parmesan, gerieben
  • 15 ml Olivenöl
  • Salz und Schwarzer Pfeffer

Zubereitung Polenta-Taler:

Die Brühe in einem Topf erhit­zen, die Polenta ganz lang­sam ein­rie­seln las­sen und dabei stän­dig umrüh­ren. Bei klei­ner Hitze die Polenta ca. 15–20 Minuten kochen, zwi­schen­durch immer mal wie­der umrüh­ren. Topf vom Herd neh­men und das Olivenöl sowie den Parmesan unter­rüh­ren, jetzt noch sal­zen und pfeffern.

Die Polenta-Masse nun auf ein mit Klarsichtfolie aus­ge­leg­tes Backblech (ca. 30x20 cm) strei­chen, kurz abküh­len las­sen und dann in den Kühlschrank geben, bis sie durch­ge­hend fest gewor­den ist.

Vor dem Braten die Polenta mit einem Glas in einer run­den Form aus­ste­chen (Man kann sie natür­lich auch qua­dra­tisch schnei­den und sie Polenta-Quadrat nen­nen.). Eine Pfanne auf mitt­lere Hitze auf­set­zen, einen gro­ßen Schuss (Das Öl sollte ca. 1 cm hoch in der Pfanne ste­hen.) Raps– oder ande­res Pflanzenöl hin­ein­ge­ben und die Taler lang­sam aus­bra­ten, bis sie eine gold­gelbe Kruste bekommen.

Wer mag, kann die Taler beim Anrichten auch noch mit frisch gerie­be­nen Parmesan bestreuen.

Mein Resümee:

Saltimbocca ist ein­fach ein Klassiker, so wie Deutschland gegen Italien und schmeckt immer wie­der gut. Ich mag es auch mit Schweinefleisch oder mit Hähnchenbrust. Nur mit dem Salbei muss ich vor­sich­tig sein und ihn spar­sam dosie­ren, sonst schmeckt er mit zu intensiv.

Die Polenta-Taler fand ich rich­tig gut, obwohl ich sonst nicht so auf Polenta stehe. Jamie ver­wen­det in die­sem Rezept viel Flüssigkeit und nicht sooooooooo viel Parmesan, dadurch wird der Geschmack etwas dezen­ter; viel­leicht liegt mir das geschmack­lich eher.

Von der Marsala-Sauce gibt es kein Foto, die ist mir näm­lich ordent­lich abge­schis­sen. Ich war mit dem Anrichten beschäf­tigt und habe lei­der nicht gese­hen, dass die Sauce nach dem Montieren (Einrühren der Butter) wie­der zu kochen anfing. So kann es gehen, wenn man nicht auf­passt. Dann knallt es, so wie bei den Italienern heute im Kasten!

Warmer Rucola Salat

Mit Grünzeug kann man mich ja nor­ma­ler­weise jagen, was aber sicher auch daran liegt, dass es in mei­ner Kindheit eigent­lich nur immer einen Salat gab. Kopfsalat! Angemacht mit einem öli­gen Dressing oder auch mal mit Joghurt-Dressing. Aber wenn es Salat gab, dann Kopfsalat. Schnaaaaarch.

Leicht trau­ma­ti­siert, schüt­telt es mich also eigent­lich immer beim Gedanken an Salat. :ohno: Irgendwann habe ich mich aber dazu durch­ge­run­gen den bes­ten aller Salate (laut Jamie Oliver) zu pro­bie­ren und der schmeckt. Sogar gut. Sogar so gut, dass ich ihn regel­mä­ßig zube­reite: Den war­men Rucola Salat.

Ein Salat wie ich ihn mag, warmer Rucola Salat.

Zutaten für 2 Personen — (Quelle: Genial Kochen mit Jamie Oliver / Seite 100)

  • 6 Scheiben Bacon
  • 1 große rote Zwiebel oder 2 Kleine
  • 30 g Pinienkerne
  • 2–4 Thymianzweige, nach Größe
  • 2 Hände voll Rucola
  • Balsamico, dun­kel
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Im Originalrezept von Jamie rös­tet er die Pinienkerne zusam­men mit den wei­te­ren Zutaten an. Ich mache das direkt zu Beginn, dann kann ich sicher stel­len das sie nicht anbren­nen. Also Pfanne auf den Herd, mitt­lere Hitze und Pinienkerne anrösten.

In der Zwischenzeit die Zwiebel schä­len, vier­teln und die Viertel noch ein­mal hal­bie­ren,  so dass man 8 Stücke erhält. Eine Pfanne auf­set­zen und den Bacon eben­falls bei mitt­le­rer Hitzeknusprig aus­bra­ten. Pinienkerne nicht ver­ges­sen, die soll­ten mitt­ler­weile fer­tig sein.

Sobald der Bacon knusp­rig ist, raus mit ihm aus der Pfanne und 2 EL Olivenöl hin­ein geben. Jetzt die Zwiebeln bei mitt­le­rer Hitze lang­sam bra­ten las­sen. Nach 3–4 Minuten die Thymianzweige hin­zu­fü­gen, sal­zen und die Zwiebeln noch so lange bra­ten bis sie braun werden.

Sind die Zwiebeln soweit, die Pinienkerne in die Pfanne geben, damit sie wie­der etwas Hitze anneh­men. Ich lege auch den Speck wie­der kurz in die Pfanne, damit er warm wird. 1 Minuten war­ten und den Pfanneninhalt in eine Schüssel geben.

Den Rucola in die Schüssel geben, ein paar Spritzer gutes Olivenöl dazu und dann mit ordent­lich Balsamico beträu­feln (Ruhig druff damit!). Alle Zutaten vor­sich­tig, aber sorg­fäl­tig, mit­ein­an­der ver­men­gen. Wer mag, kann jetzt noch ein biss­chen pfef­fern und evtl. noch etwas sal­zen. Vorher pro­bie­ren! Fertig, anrich­ten, nach Geschmack noch etwas Parmesan dar­über hobeln.

Süß-Sauer, nussig und mit Crunch - warmer Rucola Salat

Mein Resümee:

Das ist Salat wie ich ihn mag. Leicht nus­sig, durch den Rucola und die Pinienkerne. Sauer und zugleich süß, dazu knus­pert es ordent­lich durch den Bacon. Ruckzuck zube­rei­tet ist er auch noch, was will man mehr. Da hat der Jamie schon recht, wenn er vom Besten aller Salate spricht (was er natür­lich auch über 465 wei­tere Salate sagt :biggrin: ).

Pasta mit süßer Tomatensauce und geba­cke­nem Ricotta

Wenn es mal schnell gehen muss, dann gibt es wirk­lich nichts Besseres als ein gutes Pastagericht. In ein paar Minuten hat man ohne gro­ßen Aufwand ein lecke­res Essen auf dem Teller und ist danach satt und glücklich.

Das Pastagericht heute, ist mal wie­der nach einem Rezept von Jamie Oliver und ging wirk­lich ratzfatz.

Süße Tomatensauce und gebackener Ricotta machen dieses Gericht aus

Zutaten für 2 Personen — (Quelle: Jamie Oliver — Essen ist fer­tig / Seite 201)

Zutaten geba­cke­ner Ricotta

  • 250 g Ricotta
  • 1/2 getrock­nete Chilischote, fein gehackt oder zerkrümelt
  • 1 TL getrock­ne­ter Oregano
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zutaten Tomatensauce

  • 250 g Macaroni (Jamie nimmt Pappardelle)
  • 1 Dose Eiertomaten (San Marzano)
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1–2 EL Butter
  • 1–2 EL Balsamico-Essig
  • 1 TL Zucker (nach Bedarf mehr, abhän­gig von der Süße der Dosentomaten)
  • 1 Hand voll frisch gerie­be­ner Parmesan
  • 1/2 Hand voll Basilikumblätter, gehackt oder gezupft

Zubereitung:

Ganz zu Beginn erle­dige ich wie immer die Schnibbelarbeit und hacke die Zwiebel, Knoblauch und die Chilischote. Dann noch schnell die Basilikumblätter hacken, den Parmesan rei­ben und dann kann auch schon der Ofen vor­ge­heizt wer­den, auf 200° C.

Der Ricotta kommt in die ofen­feste Pfanne / Form / Backblech und wird dann mit Olivenöl, Oregano, der Chilischotte sowie Salz und Pfeffer ein­ge­pin­selt. Jetzt rein in den Ofen und dort ca. 20 Minuten backen.

Der gewürzte Ricotta wird nun gebacken

In der Zwischenzeit einen klei­nen Topf für die Sauce auf­set­zen (mitt­lere Hitze), heiß wer­den las­sen und dort die Butter sowie einen Schuss Olivenöl hin­ein­ge­ben. Darin wer­den die Zwiebeln weich und der Knoblauch ange­düns­tet (Knoblauch daher erst 2–3 Minuten nach den Zwiebeln in den Topf geben, damit er nicht ver­brennt.). Die Dosentomaten dazu geben und das Ganze auf klei­ner Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Nach 15 Minuten die Hitze redu­zie­ren (Es sollte nun nicht mehr wei­ter kochen.), die Tomaten mit einem Löffel zer­drü­cken, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Balsamico-Essig abschme­cken und die Sauce auf kleins­ter Hitze noch ein biss­chen zie­hen lassen.

Die Nudeln in kräf­tig gesal­ze­nem Wasser al Dente kochen und ein biss­chen vom Kochwasser aufheben.

Jetzt ist es auch schon fast soweit. Nur noch die Nudeln mit der Tomatensauce ver­mi­schen (falls sie anein­an­der kle­ben, etwas Kochwasser hin­zu­fü­gen), den Basilikum und den Parmesan dar­un­ter mischen und ggf. noch mit Salz und Pfeffer abschme­cken. Die Nudeln anrich­ten, den Ricotta aus dem Ofen holen und über die Nudeln bröckeln.

Die fertige Pasta mit süßer Tomatensauce und gebackenem Ricotta

Mein Resümee:

Als Ricotta Fan kommt mir das Gericht gerade Recht und geba­cken schmeckt er noch mal so gut. Dazu eine rich­tig süße Tomatensauce, das passt. Süß, cre­mig und dazu noch kin­der­leicht zuzu­be­rei­ten. Diese Pasta kommt auf den fes­ten Speiseplan.

Über­ba­cke­nes Schweineschnitzel

Vor ein paar Tagen wurde meine Bestellung des schwäbisch-hallischen Hausschweins gelie­fert und vor lau­ter Aufregung habe ich glatt ver­ges­sen, die 1 kg Schnitzelfleisch por­tio­niert ein­zu­frie­ren. Ein zwei­tes Mal ein­frie­ren geht nicht, also musste ich armer Bub 2 Tage hin­ter­ein­an­der Schnitzel ver­drü­cken. Schreckliche Sache.

Am ers­ten Tag gab es ganz klas­si­sche Schnitzel, paniert und in Butterschmalz aus­ge­ba­cken. Für den zwei­ten Tag wollte ich aber etwas Neues aus­pro­bie­ren und ein biss­chen vari­ie­ren. In Jamie Olivers Buch „Jamies Amerika“ fand ich ein Rezept für über­ba­ckene Kalbsschnitzel, wel­ches mich echt anmachte. Geht sicher auch mit Schweineschnitzel (stand sogar im Rezept, wie ich spä­ter fest­stellte), also keine Zeit ver­trö­deln, mir tropfte schon der Zahn.

Überbackene Schweineschnitzel nach einem Jamie Oliver Rezept

Zutaten für 4 Personen — (Quelle: Jamies Amerika / Seite 57)

In Klammern ste­hen die Angaben aus dem Original-Rezept.

Für die Tomatensauce

  • 2 Dosen gehackte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und in feine Scheiben geschnit­ten (3 Knoblauchzehen)
  • (3 Sardellenfilets, gehackt) — die musste ich weg­las­sen, meine Frau fin­det sie ganz schreck­lich)
  • 1 klei­nes Bund Basilikum
  • 1 fri­sche rote Chillischote, fein gehackt
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Für die Schweineschnitzel

  • 4 große Schweineschnitzel je 200 g, auf ca. 2 cm flach geklopft (Kalbsschnitzel)
  • 200 g Semmelbrösel (fri­sche Brotbrösel)
  • einige Zweige fri­scher Thymian, Blätter abge­zupft
  • 1 hand­voll frisch gerie­be­ner Parmesan
  • Abrieb einer hal­ben Bio-Zitrone (Abrieb einer gan­zen Zitrone)
  • 2 große Freiland Eier, ver­quirlt
  • 150 g Mehl
  • 125 g Büffelmozzarella, in Stücke zerpflückt
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Wie im Rezept vor­ge­ge­ben, habe ich mich zuerst um die Sauce geküm­mert. Jamie hackt für die Sauce einige Basilkum-Stiele, das habe ich nicht gemacht. Dafür habe ich spä­ter in die Sauce 2 Basilkum-Zweige samt Blätter gege­ben und mit­ge­kocht. Das habe ich aus einem Rezept von Cornelia Poletto und das hat mir ganz gut gefallen.

Los geht’s! Einen Topf auf­set­zen, heiß wer­den las­sen (mitt­lere Stufe) und einen guten Schuss Olivenöl hin­ein geben. Den Knoblauch (die Basilikumstiele und die Sardellenfilets) einige Minuten anschwit­zen und die Chillischote mit­bra­ten. Die gehack­ten Tomaten in den Topf geben (in mei­nem Fall die Basilikumstiele eben­falls in den Topf geben), auf­ko­chen las­sen und dann auf klei­ner Stufe ca. 20 Minuten köcheln las­sen. Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschme­cken und schon ist die Sauce fertig.

Schnitzel — jetzt! :rocka: (Aber vor­her noch schnell den Ofen auf 200 ° C vorheizen.)

Die Schnitzel habe ich platt geklopft und dann in 8 Portionen geteilt, sonst hät­ten sie nicht in die Auflaufform gepasst. 3 tiefe Teller hin­ge­stellt und in Teller 1 die Semmelbrösel gege­ben, den Thymian, den Zitronenabrieb und den gerie­be­nen Parmesan unter­ge­mischt. In Teller 2 die Eier und in Teller 3 das Mehl gege­ben und das Mehl mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Die Schnitzel zuerst im Mehl wen­den (über­schüs­si­ges Mehl abschüt­teln), dann durch das Ei zie­hen (abtrop­fen las­sen) und zum Schluss in die Semmelbröseln legen. Mit den Bröseln bestreuen und leicht and­rü­cken. Kurz über­schüs­sige Panade abschüt­teln, durch­at­men, Schnitzel anschauen, lächeln, Schluck Wein trin­ken und eine Pfanne auf mitt­lere Hitze aufsetzen.

Pfanne heiß wer­den las­sen und einen gro­ßen Schuss Olivenöl hin­ein geben. Jetzt die Schnitzel nach­ein­an­der hell­braun (Nicht ver­ges­sen, die kom­men noch in den Ofen und bräu­nen dort nach!) bra­ten und auf Küchenpapier legen.

Die Schnitzel werden mit Mozzarella und Basilikum belegt

Die Schnitzel wer­den mit Mozzarella und Basilikum belegt — tolle Farben oder?

Endspurt. Die Tomatensauce in die Auflaufform ver­tei­len und die Schnitzel auf die Sauce legen. Den Mozzarella und die Basilikumblätter über die Schnitzel geben und die Form für 20 Minuten in den Ofen packen. (Vor)Freuen!

Mein Resümee:

Das Wetter war toll, der erste rich­tig schöne son­nige Tag seit Wochen. Da haben die über­ba­cke­nen Schweineschnitzel wirk­lich wie Urlaub geschmeckt. Das schwäbisch-hallische Hausschwein war zart, die Panade lecker wür­zig und die Sauce tomatig-fruchtig. Die Schnitel waren dazu noch lecker über­ba­cken mit dem guten Büffelmozzarella — ich könnte mich buch­stäb­lich hin­ein legen. Tolles Rezept. Danke Jamie, das gibt es garan­tiert häufiger.

Das überbackene Schweineschnitzel in seiner ganzen Schönheit

Sonne, diese lecke­ren über­ba­cke­nen Schweineschnitzel, ein eis­kal­tes Weizen und das Leben ist schön.

Wie mögt ihr eigent­lich eure Schnitzel? Klassisch paniert nach Wiener Art mit Zitrone, als Jägerschnitzel oder Zigeunerschnitzel? Und vari­iert ihr bei der Zubereitung häu­fi­ger mal?