Giusti Il Denso Balsamico

Mein derzeit liebster Balsamico: Giusti Il Denso Balsamico Essig

In Sachen Balsamico habe ich immer sehr wahl­los ein­ge­kauft und sel­ten etwas Gutes erwischt. Vor kur­zem habe ich mir dann bei Gustini.de mei­nen ers­ten „hoch­wer­ti­gen“ Balsamico gekauft und ich bin rest­los von ihm begeistert.

Den Giusti Il Denso Balsamico kann man nicht mit der dün­nen, sau­ren Plörre ver­glei­chen, die ich sonst als Balsamico in der Flasche hatte. Dieser Balsamico ist rich­tig dick­flüs­sig, hat eine groß­ar­tige Süße, eine feine Säure und ein extrem lecke­res, fruch­ti­ges Aroma.

Der Unterschied ist gigan­tisch, macht sich aber auch im Preis bemerk­bar. Die 250 ml Flasche kos­tet bei Gustini der­zeit 17,90 €.

Hier ist es aber tat­säch­lich so, dass man im Vergleich zu weni­ger „hoch­wer­ti­gen“ Essigsorten deut­lich weni­ger Menge für ein Gericht braucht. Habe ich zuvor für meine Tomatensauce 2–3 EL gebraucht, reicht jetzt schon ein EL und ich schmeckte das herr­lich süße Aroma sofort her­aus. Toll.

Ich kaufe kei­nen ande­ren mehr und kann die­sen Balsamico wirk­lich emp­feh­len. Zuletzt kam er beim Rote Bete-Tomaten-Salat zum Einsatz und hat das Gericht wirk­lich aufgewertet.

Gebirgsreis von REWE

Vor ein paar Tagen ent­deckte ich im REWE Markt eine Reissorte aus der REWE-Reihe Feine Welt. Normalerweise finde ich Reis ja ziem­lich lang­wei­lig und des­halb pro­biere ich gerne auch mal unter­schied­li­che Sorten aus. Aus dem Grund durfte der Gebirsgreis dann auch mit, obwohl der Preis (ich meine es war etwas über 3,50 € für 500 g) schon recht ordent­lich war.

Der Gebirgsreis von REWE Feine WeltEs han­delt sich beim REWE Gebirgsreis um einen Langkornreis (PUSA 1121) vom Fuße des Himalaya, so steht es zumin­dest auf der Verpackung.

Dort erfahre ich dann noch, dass der Reis auf­grund sei­nes außer­ge­wöhn­lich lan­gen Korns von den Einheimischen der Region Dehradun in Indien auch als „Wunderreis“ bezeich­net wird.

Marketing kann REWE also schon mal und die Verpackung ist auch wirk­lich ziem­lich edel. Sieht alles nach einem Spitzenprodukt aus; mal gucken was vom Versprechen übrig bleibt, wenn der BH run­ter ist. Da wird ja bekann­ter­ma­ßen gerne mal getäuscht was das Zeug hält.

Zubereitung:

Die Zubereitung des Reis ist etwas auf­wen­di­ger, als man das vom „nor­ma­len“ Langkornreis kennt.

Laut Packungshinweis wird der Reis mit 1 Tasse Reis und 1,5 Tassen Wasser abge­mes­sen und dann unter flie­ßen­dem, lau­war­men Wasser ein­mal abge­spült, um evtl. Mehlstaub zu ent­fer­nen. Danach wird der Reis mit dem Wasser und einer Prise Salz 15 Minuten eingeweicht.

Der REWE Gebirgsreis in der Nahaufnahme

So sieht er aus, der Langkornreis PUSA 1121.

Nach dem Einweichen wird er bei geöff­ne­tem Topf und mit star­ker Hitze zum Kochen gebracht, dabei gele­gent­lich umge­rührt. Sobald das Wasser den Reis nicht mehr bedeckt soll ein Stückchen Butter oder Margarine (Na bestimmt nicht.) dazu­ge­ge­ben wer­den, der Topf geschlos­sen und der Reis bei mil­der Hitze ca. 15 Minuten gar quellen.

Da kann man schon mal 40–45 Minuten ein­pla­nen, bis der Reis auf den Tisch kommt. Erinnert mich so ein biss­chen an meine Frau und ihre zwei­stün­di­gen Schminkorgien im Bad, da muss das Ergebnis dann aber auch bitte rich­tig knal­len, wenn man das nicht unter ver­lo­rene Lebenszeit ein­ord­nen möchte.

Mein Resümee:

Hmmm. War ja klar, dass meine Frau mal wie­der aus der Reihe tan­zen muss. Die fin­det den Gebirgsreis von REWE näm­lich geschmack­lich nicht außer­ge­wöhn­lich oder beson­ders fein und aro­ma­tisch. Auf jeden Fall geschmack­lich gut, aber eben kein Knaller — meint sie.

Ich dage­gen, fand ihn schon rich­tig lecker. Die feine Körnung war super und er hat über­haupt nicht geklebt. Geschmacklich fand ich ihn auch sehr schön aro­ma­tisch und er hatte einen ange­neh­men Biss. Nicht mat­schig, aber auch nicht zu fest, so mag ich Reis am liebs­ten. Lecker.

Tja, natür­lich habe ich nor­ma­ler­weise immer Recht — da brau­chen wir nicht drü­ber zu reden. Wenn es aber um Aromen und Schmecken im all­ge­mei­nen geht, liegt meine Frau blö­der­weise meis­tens vorne. Meine Zunge unter­schei­det eigent­lich nur Steak und Bier, an guten Tagen. Also die ein­fa­che Lösung:

Den REWE Gebirgsreis kann man beden­ken­los kau­fen, weil er auf jeden Fall rich­tig gut schmeckt. Ob er so außer­ge­wöhn­lich ist das er den Aufwand und Preis recht­fer­tigt, muss im Einzelfall ent­schie­den werden.