Souvlaki, Bifteki und Kartoffeln nach kre­ti­scher Art

In ein paar Stunden spielt die deut­sche Mannschaft ihr Viertelfinale gegen Griechenland. Grund genug, heute grie­chi­sches Essen auf den Tisch zu brin­gen, um sich schon Mal auf das große Spiel einzustimmen.

Wenn ich beim Griechen esse, dann gibt es meis­tens den Plaka– oder Rhodosteller. Mit Gyros, Zaziki, Souvlaki und Bifteki. Für mein grie­chi­sches EM-Menü heute, habe ich mich für Souvlaki, Bifteki, Zaziki und Kartoffeln nach kre­ti­scher Art entschieden.

Mein griechisches EM Menü - Souvlaki, Bifteki, Zaziki und Kartoffeln nach kretischer Art

Zutaten Zaziki — 2 Personen(Originalrezept: Chefkoch — User Jamaica)

  • 250 g grie­chi­scher Joghurt
  • 1/2 Salatgurke
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung Zaziki:

Zuerst wird die Salatgurke geschält, gevier­telt, die inne­ren Kerne ent­fernt (ein­fach mit einem Löffel aus­höh­len) und dann in ganz dünne Streifen geschnit­ten. Danach die Gurkenstreifen sal­zen und abwar­ten, bis der Saft austritt.

In der Zwischenzeit die Knoblauchzehen schä­len und ganz fein hacken. Normalerweise sollte lauft Originalrezept der Knoblauch gepresst wer­den, aber meine Presse habe ich irgend­wann mal ent­sorgt, weil sie nix taugte. Also gaaaaaaanz fein hacken.

Danach den grie­chi­schen Joghurt ordent­lich umrüh­ren und den Knoblauch dazu geben. Die Gurkenstreifen mit einem Küchentuch abtup­fen und sie dann zum Joghurt geben. Alles rich­tig gut umrüh­ren und schon ein biss­chen sal­zen und pfef­fern. Durchziehen las­sen und danach noch ein­mal mit Salz und Pfeffer abschme­cken — fertig.

Zaziki gehört einfach zu einem griechischen Essen dazu.

Zutaten Souvlaki — 2 Personen (Originalrezept: monambelles.de)

  • 300 g Schweinerücken
  • 1,5 EL gutes Olivenöl
  • 3 EL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 1/2 TL getrock­ne­ter Oregano
  • ca. 1 TL Salz

Im Originalrezept wird Hühnchenbrust ver­wen­det, aber ich kenne das Souvlaki beim Griechen immer nur mit Schweinefleisch. Daher wollte ich auch Schweinefleisch neh­men und habe mich für Schweinerücken entschieden.

Zubereitung Souvlaki:

Angefangen habe ich hier mit der Marinade. Dafür zuerst die Zitrone pres­sen und den Saft (3 EL) in eine Schüssel geben. Das Olivenöl und den Oregano dazu geben und alles gut mit­ein­an­der ver­rührt. Nun die Marinade noch sal­zen und dann kann man sich auch schon um das Fleisch kümmern.

Den Schweinerücken in fla­che, mund­ge­rechte Stücke (ca. 1 cm dick) schnei­den und in die Marinade geben. Schüssel abde­cken und für min­des­tens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

In einer hei­ßen Pfanne, mit 1 TL Olivenöl kurz von bei­den Seiten braten.

Souvlaki ist einfach immer lecker und wirklich schnell zubereitet.

Zutaten Bifteki — 2 Personen (Originalrezept: Chefkoch — User WindandWaves)

  • 300 g Rinderhack
  • 100 g Feta aus Kuh– und Schafsmilch
  • 1 mit­tel­große Zwiebel, in Würfel
  • 2 Eier
  • 1 Brötchen, altbacken
  • hal­bes Bund glatte Petersilie
  • 1/2 TL getrock­ne­ter Oregano
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Piment, gemahlen
  • Salz und schwar­zer Pfeffer

Ich bin nicht der große Fan von Fetakäse und habe des­halb nur ein wenig Feta in das Bifteki gege­ben. Wer sehr gerne Feta isst, der kann auch mehr Feta verwenden.

Zubereitung Bifteki:

Die Zwiebel schnei­den und in 1 EL Olivenöl auf mitt­le­rer Hitze anschwit­zen, bis sie gla­sig ist. Das Brötchen in Wasser ein­wei­chen, danach aus­pres­sen und in kleine Würfel rei­ßen. Die Petersilie fein hacken.

Alle Zutaten, bis auf den Schafskäse, zusam­men mit dem Hackfleisch in eine Schüssel geben gut mit­ein­an­der ver­men­gen. Salzen und pfef­fern und zur Sicherheit einen klei­nen Probeklops bra­ten. Da spä­ter noch der Fetakäse in die Mitte des Bifteki kommt, das Hack nicht zu stark salzen.

Klops pro­biert und schmeckt? Dann Hände mit Wasser nass machen und ver­su­chen halb­wegs ansehn­li­che, leicht läng­li­che und flach gedrückte Bifteki-Klopse zu formen.

Die Bifteki bei mitt­le­rer Hitze in 2 EL Olivenöl lang­sam von bei­den Seiten bra­ten. Nicht zu viel Hitze geben, sonst wird es Außen zu dun­kel und innen noch roh. Langsam bra­ten, dann wer­den die Bifteki wun­der­bar saftig.

Bifteki gehört zum Standard-Programm, wenn ich beim Griechen essen gehe.

Zutaten Kartoffeln nach kre­ti­scher Art — 4 Personen

  • 500 g Kartoffeln, festkochend
  • 300 g Sour Creme
  • 5 EL Sahne
  • 2 EL Mayonnaise
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung Kartoffeln nach kre­ti­scher Art:

Das Rezept zu die­sem Kartoffel-Auflauf habe ich vor län­ge­rer Zeit mal in einer Zeitschrift ent­deckt und es notiert. Leider weiß ich nicht mehr wel­che Zeitschrift das war.

Zunächst habe ich mich um die Sour Creme-Sahne-Mischung geküm­mert und in einer Schüssel die Sour Creme mit der Sahne und der Majonaisse verrührt.

Den Ofen auf 200 °C vor­hei­zen. Die Kartoffeln schä­len, waschen und mit einem Hobel in ganz dün­nen Scheiben schnei­den. Eine ofen­feste Auflaufform mit dem (geschäl­ten) Knoblauch aus­rei­ben und mit gutem Olivenöl auspinseln.

Die Kartoffeln in die Form geben und sal­zen und pfef­fern. Nun die Sour Creme-Sahne-Mischung über die Kartoffeln ver­tei­len und die Form in den Ofen geben. Die Kartoffeln ca. 60 Minuten im Ofen backen, bis die Oberfläche gold­braun gewor­den ist.

Das EM-Gericht - Souvlaki, Bifteki, Zaziki und Kartoffenl nach kretischer Art

Mein Resümee:

Was soll ich sagen? Ich liege wie Garfield auf dem Sofa und bin papp­satt, aber sehr zufrie­den. Griechisches Essen ist ein­fach Männeressen und ich muss ehr­lich sagen, dass alle vier Gerichte echt gut gelun­gen sind.

Das Zaziki schmeckt wie beim Griechen umme Ecke. Die Spieße sind sogar bes­ser als beim Griechen umme Ecke und der Auflauf ist wun­der­bar cre­mig. Einzig das Bifteki trifft bei mir nicht voll ins Schwarze, mich stört so ein biss­chen das Piment. Da würde ich beim nächs­ten Mal ein biss­chen weni­ger von nehmen.

Ich hoffe, die deut­sche Elf betreibt heute Abend einen ähn­li­che Aufwand wie ich in der Küche, dann ist das Halbfinale schon gebucht.

Schweinerücken an Orangensauce mit gol­de­nen Kartoffeln

Heute Abend beginnt für Deutschland die EM und als ers­ter Gegner wird Portugal weg­ge­putzt. Wenn nicht auf dem Platz, dann zumin­dest bei mir auf dem Teller. Für die Zeit der EM habe ich mir näm­lich vor­ge­nom­men, jeweils am Spieltag der Deutschen ein Gericht aus dem jewei­li­gen Land des deut­schen Gegners zu kochen / zu essen.

Den Anfang macht heute die por­tu­gie­si­sche Küche mit Lombo de Porco com Laranja und Batatas dou­ra­das. Das Rezept für den Schweinerücken habe ich von saborintenso.com und die Bratkartfoffeln habe ich bei Chefkoch von User Heimwerkerkönig gefunden.

Schweinerücken in Orangensauce mit Goldenen Kartoffeln

Zutaten für 4 Personen — (Quelle: Schweinerücken von saborintenso.com / Kartoffeln von Chefkoch Heimwerkerkönig)

Zutaten für die gol­de­nen Kartoffeln (Batatas douradas)

  • 800 g Kartoffeln
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Tasse Olivenöl
  • 1 EL Weißweinessig
  • Salz

Zutaten für den Schweinerücken an Orangensauce (Lombo de Porco com Laranja)

  • Schweinerücken, ca. 1.3 kg
  • 70 g Butter
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Gewürznelke
  • 1 Zimtstange
  • Abrieb einer Orange
  • Saft von 2 Orangen
  • 200 ml Hühnerbrühe
  • 80 ml Portwein (weiß)
  • 30 ml Orangenlikör
  • 2 Zweige Thymian
  • 4 EL Orangenmarmelade
  • 1 EL Honig
  • Salz

Frischer Schweinerücken und leckere Zutaten

Zubereitung:

Ich gebe die Rezepte heute nur in Kurzform wie­der, weil ihr sie in die­sem Fall ja auch direkt bei der Quelle nach­le­sen könnt.

Den Anfang machen die gol­de­nen Kartoffeln, die zunächst geschält und gevier­telt und danach in Salzwasser gar gekocht wer­den. Nach dem Abgießen kom­men sie zusam­men mit dem Olivenöl und dem Knoblauch in eine Pfanne und wer­den dort gold­braun gebra­ten. Sobald sie soweit sind, wer­den sie mit dem Essig beträu­felt. Das war es schon, sehr sim­pel, aber so rich­tig lecker.

Die goldenen Kartoffeln waren wirklich saulecker!

Die gol­de­nen Kartoffeln waren wirk­lich saulecker!

Weiter geht es mit dem Schweinerücken an Orangensauce, der wirk­lich sehr ein­fach zuzu­be­rei­ten war.

Zunächst wird das Fleisch gewa­schen, tro­cken getupft und mit Meersalz gesal­zen. Einen gro­ßen Topf auf­set­zen, die Butter heiß wer­den las­sen und den Rücken rundum anbra­ten, bis er etwas Farbe bekom­men hat.

Nun Lorbeerblätter, Nelken, Zimtstange, Orangenschale, den Orangenlikör, Portwein, Orangensaft, Hühnerbrühe und den Thymian in den Topf geben. Topf abde­cken und 15 Minuten köcheln las­sen. Nach der Hälfte der Zeit den Braten wenden.

In der Zwischenzeit die Orangenmarmelade mit dem Honig ver­rüh­ren und den Ofen auf 190  °C vor­hei­zen. Nach 15 Minuten den Braten aus dem Topf in eine ofen­feste Form geben und mit der Orangenmarmelade bestrei­chen. Mit einer Schöpfkelle die Gewürze aus der Sauce ent­fer­nen und die Sauce zum Schweinerücken gie­ßen. Nun den Braten für ca. 30 Minuten in den Ofen geben.

Ich habe zwi­schen­durch mit einem Bratenthermometer die Kerntemperatur des Schweinerückens über­prüft und bei 65 °C den Braten aus dem Ofen geholt. Dann wurde er zum Ruhen las­sen in Alufolie gewi­ckelt und nach ca. 5 Minuten ange­schnit­ten, da war er dann sehr saftig.

Die Orangensauce habe ich, anders als im Rezept ange­ge­ben, noch mit ein biss­chen Speisestärke ange­dickt. So ganz flüs­sige Saucen sind nicht so unbe­dingt meine Sache, ein biss­chen Konsistenz dür­fen die schon haben.

Heute gab es passend zur EM ein portugiesisches Rezept - Schweinerücken an Orangensauce mit goldenen Kartoffeln

Mein Resümee:

Vorneweg, die Kartoffeln waren der Oberknaller. Mit dem Essig und dem Knoblauch waren die wirk­lich ein Gedicht. Die gibt es wie­der, schon bald.

Der Schweinerücken war sehr zart, sehr saf­tig und die Sauce war sehr fruch­tig und erfri­schend. Allerdings fehlt hier ein­deu­tig die pas­sende Location oder wenigs­tens das pas­sende Wetter. Bei 25 °C mit Blick auf das Meer schmeckt der Schweinerücken mit der Orangensauce sicher noch­mal so gut. Im Pott, bei bewölk­tem Wetter mag ich kräf­tige Saucen dann doch lieber.

Geschmeckt hat es uns so gut, dass wir die Teller weg­ge­putzt haben. Das glei­che steht heute Abend hof­fent­lich den Portugiesen bevor und anstatt Schweinerücken gibt es dann eine große Portion Schweini.

Spareribs Barbecue Style

Barbecue Spareribs. Mehr muss man nicht sagen.

Leckere Spareribs

Außer natür­lich ein Dankeschön an Bouba, der mir nicht nur das tolle Rezept schmack­haft gemacht hat (deine Spareribs rocken :rocka: ), son­dern auch damit ein­ver­stan­den war, dass ich es hier ver­öf­fent­li­che. Ich liebe die Spareribs alla Bouba, da steckt näm­lich echte Leidenschaft drin und das schmeckt man. Und weil das so ist, lasse ich Bouba heute selbst zu Wort kom­men und über­nehme seine Rezepthinweise und Zubereitungsfotos ein­fach 1zu1.

Zutaten für 1 Männerportion Spareribs

  • 1 kg Spareribs
  • BBQ-Sauce — Bouba emp­fiehlt Hunt’s Honey Mustard

Zutaten Spice Rub

  • 1 EL Knoblauch-Pulver
  • 1 EL Zwiebel-Pulver
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Cayenne-Pfeffer
  • 1 EL schwar­zer Pfeffer
  • 1 EL weis­ser Pfeffer
  • 5 EL brau­ner Zucker
  • 50g Paprikapulver, mild

Zutaten Marinade

  • ca. 200ml Apfelsaft
  • 3 EL BBQ-Sauce
  • 3 EL Ketchup
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Senf, mittelscharfer
  • Reste vom Spice Rub
  • nach Geschmack ein paar Tropfen Tabasco
  • nach Geschmack ein guter Schuss Worcestersauce

Zubereitung:

Tag 1Der ein­fachste und bequemste Teil: Die Vorbereitung

Einkaufen der Zutaten und ab nach Hause. Zu beach­ten ist ledig­lich die Qualität des Fleisches. Ich mag lie­ber die 200g-Stück mit brei­ten Knochen, als die 500g-Stück mit die­sen fie­sen klei­nen weis­sen Knochen. Generell lie­ber meh­rere kleine, als ein gro­ßes Stück. Und lie­ber ein paar Mark mehr aus­ge­ben, als am Ende zu ärgern.

Zu Hause ange­kom­men packen wir die Rippchen aus und betrach­ten sie an der Unterseite. Wenn da noch eine Silberhaut zu sehen ist, dann weg damit. Mit dem Stiel eines Löffels drun­ter fah­ren, paar mal hin und her rüt­teln und abzie­hen. Wer die Rippchen noch waschen will, kann dies gerne tun. Ich wasche Fleisch grund­sätz­lich nie.

Nun eine Tupperdose zur Hand. Dort kom­men alle Zutaten für den Spice Rub rein und wer­den danach kräf­tig mit ein­an­der vermischt.

WICHTIG VORAB: Unbedingt 3–4 EL von dem Rub in der Dose lassen.

Jetzt eine Lage Frischhaltefolie aus­brei­ten, etwas Spice Rub drauf streuen und das Rippchen mit der Unterseite nach oben auf die Folie legen. Mit einem Löffel unten ordent­lich Rub drü­ber streuen, mit den Händen ver­tei­len und leicht and­rü­cken. Rippe wen­den und das glei­che noch ein­mal machen. Rub, streuen, ver­tei­len, drü­cken, fer­tig. Die Seiten nicht vergessen.

Die Spareribs werden mit dem Rub bestreut

Nun die Folie stramm um das Rippchen wickeln und ab in den Kühlschrank. Dies wie­der­ho­len bis alle ver­braucht sind.

Die mit Rub bestreuten Spareribs kommen in Frischaltefolie

Tupperdose ver­schlie­ßen. Ab in Schrank. Zufrieden nicken. Auf die Schulter klop­fen. Bierchen öff­nen. Fertig.

Tag 2aka „Hmmmmmm. MEHR!“: Die Zubereitung

WICHTIG VORAB: 4h bevor das Essen geplant ist muss begon­nen werden!

Als ers­tes an die­sem wun­der­schö­nen Tag neh­men wir die Rippchen aus dem Kühlschrank und stel­len sie bei­seite. In der Zwischenzeit hei­zen wir den Ofen auf 150° Ober– und Unterhitze vor. Ein Backblech auf unterste Stufe stel­len, die Ofenform dar­auf und mit Wasser befül­len. Das Gitter auf das die Rippchen kom­men direkt dar­über stel­len.
Anschließend einen klei­nen Topf auf den Herd und auf höchste Stufe stel­len. Alle Zutaten für die Marinade in die­sen Topf rein, kurz war­ten bis es köchelt, Herd auf mitt­lere Stufe run­ter, rüh­ren, nicht abde­cken. Das las­sen wir nun ca. 20 Minuten ein­ko­chen — unter gele­gent­li­chem rüh­ren — bis es dick­flüs­si­ger wird.

In der Zwischenzeit packen wir die Rippchen aus und rei­ben den Spice Rub vor­sich­tig von den Rippchen run­ter. Also nicht alles davon, nur die Brocken und alles was zu viel erscheint. Wenn man es ein­mal macht, dann weiß man, was ich gerade meine. Alle Rippchen befreit? Marinade ein­ge­kocht? Super!

So viel 50cm-lange Lagen Alupapier über­ein­an­der wie man Rippchen hat. Nun jeweils ein Rippchen auf die Alufolie und oben und unten schön dick mit der Marinade bepin­seln. Das Paket kräf­tig ver­schlie­ßen. Und noch ein­mal Alufolie drum­herum. Wichtig ist, dass ihr jeweils den Über­blick behal­tet, wo oben ist. Die Rippchen sol­len am Ende mit der Unterseite auf dem Rost lie­gen. So kann das Fett von oben nach unten durch das Fleisch wan­dern und dabei den herr­li­chen Geschmack hin­ter­las­sen. Die Öff­nung der zwei­ten Folienschickt liegt am bes­ten oben, dann kann nix raus­trop­fen. Nun das fer­tige Blech in den Ofen. Jetzt liegt die schwerste Zeit vor uns: Das Warten. Das elen­dige und ewige Warten von exakt 3,0 Stunden. Drei Stunden!

Die marinierten Ribs werden in Alufolie im Ofen gegart

Das Warten hat ein Ende — Finishen der Rippchen

Das Blech aus dem Ofen neh­men und den Rippchen draus­sen 10 Minuten Ruhe gön­nen. In der Zeit Wasser in die Form die sich noch im Ofen befin­det nach­schüt­ten und die Temperatur auf 170° erhöhen.

Nun wer­den die Dinger — am bes­ten über der Spüle — aus­ge­packt. Vorsicht ist dabei gebo­ten. Erstens weil sie but­ter­zart sind und das Fleisch vom Knochen fällt — es das aber noch nicht soll. Und zwei­tens weil die Teile so ver­dammt noch ein­mal heiss sind. Aber egal — es lohnt sich am Ende. Versprochen. Jedes Rippchen wird also aus­ge­packt und wie­der auf das Rost gepackt — was vor­her mit Backpapier aus­ge­legt wurde. Oder auch nicht. Freie Auswahl. Mit der ers­ten Methode bleibt der Ofen, der Rost und das Blech dar­un­ter sau­ber. Deswegen meine Favorit: Mit Backpapier. Fertig? Gut.

Nun tra­gen wir schön dick auf jedes Rippchen die unfass­bar gute BBQ-Sauce auf die Oberseite auf. Die macht geschmack­lich einen Riesenunterschied. Natürlich auch vom Aussehen: Das ganz unten links ist ohne BBQ. Das ist immer mein Testrippchen, wie die Marinade und der Rub funktionieren.

Die fertigen Spareribs

Rost in den Ofen für 10 bis 15 Minuten und die BBQ-Sauce über­ba­cken. Ofen abdre­hen und los geht der Genuss der unheim­lich lecke­ren, saf­ti­gen und zar­ten Rippchen die viel Zeitaufwand, aber wenig Arbeit erfor­dern und den­je­ni­gen der sie pro­biert mit ihrem Geschmack belohnt.

Mein Resümee:

Kurz und knapp, bes­sere BBQ Spareribs hatte ich noch nicht und ich habe schon eini­ges aus­pro­biert. Die von heute waren beson­ders toll, weil die Rippchen vom schwäbisch-hallischen Hausschwein waren. Wie Bouba schon sagte, auch bei Spareribs lohnt es sich tolle Fleischqualität zu kaufen.

Einfach ein Genuss!

Wenn du auf BBQ stehst und wenn du but­ter­zarte Rippchen haben möch­test, die buch­stäb­lich vom Knochen fal­len, das ist dein Rezept.

Über­ba­cke­nes Schweineschnitzel

Vor ein paar Tagen wurde meine Bestellung des schwäbisch-hallischen Hausschweins gelie­fert und vor lau­ter Aufregung habe ich glatt ver­ges­sen, die 1 kg Schnitzelfleisch por­tio­niert ein­zu­frie­ren. Ein zwei­tes Mal ein­frie­ren geht nicht, also musste ich armer Bub 2 Tage hin­ter­ein­an­der Schnitzel ver­drü­cken. Schreckliche Sache.

Am ers­ten Tag gab es ganz klas­si­sche Schnitzel, paniert und in Butterschmalz aus­ge­ba­cken. Für den zwei­ten Tag wollte ich aber etwas Neues aus­pro­bie­ren und ein biss­chen vari­ie­ren. In Jamie Olivers Buch „Jamies Amerika“ fand ich ein Rezept für über­ba­ckene Kalbsschnitzel, wel­ches mich echt anmachte. Geht sicher auch mit Schweineschnitzel (stand sogar im Rezept, wie ich spä­ter fest­stellte), also keine Zeit ver­trö­deln, mir tropfte schon der Zahn.

Überbackene Schweineschnitzel nach einem Jamie Oliver Rezept

Zutaten für 4 Personen — (Quelle: Jamies Amerika / Seite 57)

In Klammern ste­hen die Angaben aus dem Original-Rezept.

Für die Tomatensauce

  • 2 Dosen gehackte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und in feine Scheiben geschnit­ten (3 Knoblauchzehen)
  • (3 Sardellenfilets, gehackt) — die musste ich weg­las­sen, meine Frau fin­det sie ganz schreck­lich)
  • 1 klei­nes Bund Basilikum
  • 1 fri­sche rote Chillischote, fein gehackt
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Für die Schweineschnitzel

  • 4 große Schweineschnitzel je 200 g, auf ca. 2 cm flach geklopft (Kalbsschnitzel)
  • 200 g Semmelbrösel (fri­sche Brotbrösel)
  • einige Zweige fri­scher Thymian, Blätter abge­zupft
  • 1 hand­voll frisch gerie­be­ner Parmesan
  • Abrieb einer hal­ben Bio-Zitrone (Abrieb einer gan­zen Zitrone)
  • 2 große Freiland Eier, ver­quirlt
  • 150 g Mehl
  • 125 g Büffelmozzarella, in Stücke zerpflückt
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Wie im Rezept vor­ge­ge­ben, habe ich mich zuerst um die Sauce geküm­mert. Jamie hackt für die Sauce einige Basilkum-Stiele, das habe ich nicht gemacht. Dafür habe ich spä­ter in die Sauce 2 Basilkum-Zweige samt Blätter gege­ben und mit­ge­kocht. Das habe ich aus einem Rezept von Cornelia Poletto und das hat mir ganz gut gefallen.

Los geht’s! Einen Topf auf­set­zen, heiß wer­den las­sen (mitt­lere Stufe) und einen guten Schuss Olivenöl hin­ein geben. Den Knoblauch (die Basilikumstiele und die Sardellenfilets) einige Minuten anschwit­zen und die Chillischote mit­bra­ten. Die gehack­ten Tomaten in den Topf geben (in mei­nem Fall die Basilikumstiele eben­falls in den Topf geben), auf­ko­chen las­sen und dann auf klei­ner Stufe ca. 20 Minuten köcheln las­sen. Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschme­cken und schon ist die Sauce fertig.

Schnitzel — jetzt! :rocka: (Aber vor­her noch schnell den Ofen auf 200 ° C vorheizen.)

Die Schnitzel habe ich platt geklopft und dann in 8 Portionen geteilt, sonst hät­ten sie nicht in die Auflaufform gepasst. 3 tiefe Teller hin­ge­stellt und in Teller 1 die Semmelbrösel gege­ben, den Thymian, den Zitronenabrieb und den gerie­be­nen Parmesan unter­ge­mischt. In Teller 2 die Eier und in Teller 3 das Mehl gege­ben und das Mehl mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Die Schnitzel zuerst im Mehl wen­den (über­schüs­si­ges Mehl abschüt­teln), dann durch das Ei zie­hen (abtrop­fen las­sen) und zum Schluss in die Semmelbröseln legen. Mit den Bröseln bestreuen und leicht and­rü­cken. Kurz über­schüs­sige Panade abschüt­teln, durch­at­men, Schnitzel anschauen, lächeln, Schluck Wein trin­ken und eine Pfanne auf mitt­lere Hitze aufsetzen.

Pfanne heiß wer­den las­sen und einen gro­ßen Schuss Olivenöl hin­ein geben. Jetzt die Schnitzel nach­ein­an­der hell­braun (Nicht ver­ges­sen, die kom­men noch in den Ofen und bräu­nen dort nach!) bra­ten und auf Küchenpapier legen.

Die Schnitzel werden mit Mozzarella und Basilikum belegt

Die Schnitzel wer­den mit Mozzarella und Basilikum belegt — tolle Farben oder?

Endspurt. Die Tomatensauce in die Auflaufform ver­tei­len und die Schnitzel auf die Sauce legen. Den Mozzarella und die Basilikumblätter über die Schnitzel geben und die Form für 20 Minuten in den Ofen packen. (Vor)Freuen!

Mein Resümee:

Das Wetter war toll, der erste rich­tig schöne son­nige Tag seit Wochen. Da haben die über­ba­cke­nen Schweineschnitzel wirk­lich wie Urlaub geschmeckt. Das schwäbisch-hallische Hausschwein war zart, die Panade lecker wür­zig und die Sauce tomatig-fruchtig. Die Schnitel waren dazu noch lecker über­ba­cken mit dem guten Büffelmozzarella — ich könnte mich buch­stäb­lich hin­ein legen. Tolles Rezept. Danke Jamie, das gibt es garan­tiert häufiger.

Das überbackene Schweineschnitzel in seiner ganzen Schönheit

Sonne, diese lecke­ren über­ba­cke­nen Schweineschnitzel, ein eis­kal­tes Weizen und das Leben ist schön.

Wie mögt ihr eigent­lich eure Schnitzel? Klassisch paniert nach Wiener Art mit Zitrone, als Jägerschnitzel oder Zigeunerschnitzel? Und vari­iert ihr bei der Zubereitung häu­fi­ger mal?

Schweinekoteletts mit Kartoffel-Apfel-Stampf

Heute ist die Frau außer Haus und im TV läuft die Fußball-Bundesliga. Ein Bier ist auch schon kalt gestellt, da fehlt nur noch ein lecke­res Essen. An so einem Tag muss ein Stück Fleisch her und bei dem Gedanken daran, über­kam mich die Lust auf ein ordent­li­ches Schweinskotelett. Nur, nach wel­chem Rezept?

Meine Wahl fiel auf ein Rezept von Cornelia Poletto: „Schweinekoteletts mit Kartoffel-Apfel-Stampf“, aus ihrem Buch „Polettos Kochschule — Mein neuer Grundkurs für Einsteiger“. Ein Buch übri­gens das ich wirk­lich sehr mag, weil es neben tol­len Gerichten auch ein paar klei­nere Basics beinhal­tet. Gerade für Anfänger wie ich es einer bin, hel­fen sol­che Basics ab und an schon weiter.

Schweinekotelett mit einem Kartoffel-Apfel-Stampf nach einem Rezept von Cornelia Poletto

Auf den Kartoffel-Apfel-Stampf war ich sehr gespannt, weil er mit Cidre zube­rei­tet wird. Habe ich noch nie getrun­ken und folg­lich auch noch nie beim Kochen ver­wen­det — also wie­der mal eine Premiere für mich.

Das Rezept im Buch ist für 4 Personen. Leider konnte ich heute kei­nen Pancetta auf­trei­ben und so musste gewöhn­li­cher durch­wach­se­ner, geräu­cher­ter Speck aus­hel­fen. Auch der emp­foh­lene Thymian war lei­der bereits vergriffen.

Zutaten für 4 Personen — (Quelle: Polettos Kochschule — Mein neuer Grundkurs Seite 146)

  • 800 g vorw. festk. Kartoffeln
  • 2 säu­er­lich mürbe Apfel
  • 100 g Pancetta
  • 150 ml Cidre (oder Weißwein)
  • 4 Schweinekoteletts (a ca. 300 g)
  • 2 Zweige Rosmarin
  • hal­bes Bund Thymian
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1–2 EL gro­ber Dijonsenf
  • 4 EL Olivenöl
  • Pfeffer, Meersalz, Fleur de Sel

Preise der Zutaten:

  • Kartoffeln 1 kg = 1,50 €
  • Schweinekoteletts = 7,80 €
  • Flasche Cidre = 2,79 €
  • ins­ge­samt = 12,09 €

Die rest­li­chen Zutaten waren noch vor­rä­tig.
Zubereitung:

Zuallererst habe ich die Kartoffeln geschält, gewa­schen und dann in grobe Würfel geschnit­ten. Einen Topf mit gesal­ze­nem Wasser auf­ge­setzt, die Kartoffelwürfel in das kalte Wasser gege­ben und dann ca. 15 Minuten lang gekocht. Danach habe ich sie abge­gos­sen und aus­damp­fen lassen.

Notiz an mich — wie­der was gelernt: Gestern habe ich durch Zufall ein Video von Steffen Henssler auf Youtube gese­hen. In dem Video hat er erklärt, dass man Kartoffeln immer in kal­tem Wasser auf­set­zen sollte, weil sie dann bes­ser garen wür­den. Hängt irgend­wie mit der Stärke in der Kartoffel zusam­men. Heute habe ich sie mal im kal­ten Wasser auf­ge­setzt und da sie gut gewor­den sind, werde ich das ein­fach wei­ter so machen.

In der Zwischenzeit habe ich den Speck in Streifen geschnit­ten, die Äpfel geschält und grob gewür­felt, den Rosmarin abge­wa­schen und tro­cken getupft. Nun noch kurz eine ofen­feste Form raus­ge­kramt, in den Ofen gestellt (mitt­lere Schiene) und den Ofen schon mal auf 140° vorgeheizt.

Dann ging es an die Schweinekoteletts, die ich abge­wa­schen, tro­cken getupft und dann leicht gesal­zen habe. Da wo ein Fettrand war, habe ich ihn mehr­mals ein­ge­schnit­ten. Stand so im Rezept und kenne ich schon von der Zubereitung eines Rumpsteaks. Da macht man das, damit sich das Fleisch beim Braten nicht wölbt. Hier wird der Fettrand wohl eher ein­ge­schnit­ten, damit das Fett schön aus­bra­ten kann. Vermute ich jedenfalls.

Weiter im Text und zwar mit dem schöns­ten Teil. Ich habe meine tolle guss­ei­serne Pfanne auf­ge­setzt, ordent­lich Power gege­ben, ein biss­chen gewar­tet, 2 EL Olivenöl in die Pfanne gege­ben und die Koteletts ange­bra­ten. Wie das zischt und brut­zelt und duf­tet, ich stehe da voll drauf! 2–3 Minuten von jeder Seite, dann schon wie­der raus damit.

Die Koteletts kom­men nun in die ofen­feste Form, die im Ofen schon auf sie war­tete. Zuvor soll man die Koteletts noch pfef­fern und mit dem Dijonsenf dünn bestrei­chen. Blöderweise war ich gerade so in Aktion und in das Anbraten ver­liebt, dass ich Doofmann das Pfeffern (nicht so schlimm, kann man ja nach­ho­len) und den Dijonsenf (unver­zeih­lich — aus­peit­schen sollte man ihn!) ver­ges­sen habe.

Stattdessen habe ich ein­fach mit dem nächs­ten Schritt wei­ter gemacht, die Koteletts in die Ofenform gelegt, den Knoblauch und den Rosmarin darum herum ver­teilt und die Form zurück in den Ofen gege­ben. Für ca. 15–20 Minuten, dann soll­ten sie gar gezo­gen sein.

Nun aber schnell um den Kartoffel-Apfel-Stampf küm­mern. Der Speck wird dafür in einer zwei­ten Pfanne mit dem rest­li­chen Olivenöl knusp­rig gebra­ten. Ist der Speck fer­tig, aus der Pfanne neh­men und bei­seite stel­len. Die Kartoffelwürfel in das Bratfett geben und bei mitt­le­rer Hitze gold­braun bra­ten. Ist das gesche­hen, kom­men die Apfelwürfel mit in die Pfanne und dür­fen kurz mitbraten.

Jetzt ist Zeit für den Cidre, den ich natür­lich erst mal kos­ten musste. Man kann ja nicht irgend­was in die Pfanne schüt­ten, also rein mit dem Cidre in ein Glas und pro­bie­ren — hmmm, lecker! Der perlt ja sogar und schmeckt wirk­lich erfri­schend. Der ist geneh­migt und kommt nun mit in die Pfanne und darf dort einkochen.

Wenn die Flüssigkeit ange­dickt ist und die Kartoffeln leicht zer­fal­len, soll alles mit dem Kartoffelstampfer zer­drückt wer­den. Darauf habe ich aller­dings ver­zich­tet, weil mir die Konsistenz auch so schon gefal­len hat. Ich mag es gerne sehr stü­ckig und das passte so für mich. Jetzt noch schnell den Speck in den „Stampf“ geben, mit Fleur de Sel und Pfeffer abschme­cken. Fertig! Wer mag, kann laut Rezept noch etwas Olivenöl unter den Stampf mischen.

Inzwischen soll­ten die Schweinekoteletts gar sein, also raus mit den Prachtburschen, auch hier mit Fleur de Sel und Pfeffer wür­zen, anrich­ten, Bier auf­ma­chen und Mann sein. Herrlich!

Ein herrlich leckeres Schweinekotelett mit fruchtigem Kartoffel-Apfel-Stampf

Mein Resümee:

Es war mein ers­tes Kotelett, das ich im Ofen hab garen las­sen. Zuvor habe ich mir Koteletts aus­schließ­lich in der Pfanne gebra­ten und ich muss es zuge­ben, die wur­den schon häu­fi­ger mal eher hart und tro­cken. Ich war also gespannt auf diese neue Garmethode und habe des­halb das Kotelett auch auf­ge­schnit­ten ange­rich­tet (mache ich sonst nicht und esse es am Stück und nage danach noch am Knochen) um zu sehen, wie es von Innen ausschaut.

Und ich muss sagen, gut hat’s aus­ge­schaut und sehr saf­tig war es. Das man ein Kotelett so weich und saf­tig hin­be­kom­men kann, ist wirk­lich eine neue Erkenntnis für mich. Das Nächste wird wie­der im Ofen gegart. Leider habe ich Dussel ja den Dijonsenf ver­ges­sen, der bestimmt noch eine tolle Würze gege­ben hätte. So war es sehr gerad­li­nig und pur im Geschmack. Auch lecker, aber der Kick fehlte ein bisschen.

Der Kartoffel-Apfel-Stampf war toll, sehr frisch, sehr fruch­tig und trotz­dem mit Würze durch den Speck. Schade, dass ich kei­nen Pancetta hatte. Der hätte mit sei­nem beson­de­ren Aroma sicher toll gepasst. Aber auch so kommt der Kartoffel-Apfel-Stampf jetzt fest auf die Speisekarte. Passt sicher auch sehr gut zu vie­len ande­ren Gerichten.

Handwerklich hat heute alles funk­tio­niert, wobei das auch wirk­lich ein leicht zu kochen­des Gericht ist. Aber auch sol­che habe ich schon ver­saut, des­halb freue ich mich trotzdem.