Mariniertes Fleisch finde ich immer wieder toll. Ganz besonders, wenn die Marinade dabei eine Mischung aus süß-sauer-scharf ist und so ein bisschen in die „asiatische“ Richtung geht. Da könnte ich mich dann buchstäblich reinlegen und da kamen mir die Chicken Drumsticks gerade Recht. Das Rezept las sich nämlich wie für mich gemacht.
Zutaten für 4 Personen — (Quelle: Christian Rach — Das Kochgesetzbuch / Seite 227)
- 1 kg Hühnchen-Unterkeulen
- 2 Chilischoten
- Frischer Ingwer, ca. 50 g
- 4 Knoblauchzehen
- 2 EL Sesamsamen
- 1 TL gestoßener schwarzer Pfeffer
- 1 TL Sesamöl
- 80 ml Sojasauce
- 75 ml trockener Sherry
- 1 EL vietnamesische Fischauce
- 120 g Honig
Anstelle der vietnamesischen Fischsauce, die ich leider nicht bekommen konnte, habe ich Austernsauce genommen. Und anstelle der Hühnerunterkeulen habe ich Hühnerkeulen genommen und sie in Ober– und Unterkeule zerteilt.
Zubereitung:
Zunächst habe ich mich um die Marinade gekümmert und den Ingwer, samt Schale, in dünne Scheiben geschnitten. Danach den Knoblauch geschält und fein gehackt.
Den Ingwer, den Knoblauch, die Chilis (im Ganzen), sowie die restlichen Zutaten habe ich nun in eine Schüssel gegeben und verrührt. Marinade fertig.
Jetzt habe ich die Ober– und Unterkeulen noch schnell gewaschen und trocken getupft und dann in die Schüssel zur Marinade gegeben. Die Schüssel mit Klarsichtfolie abgedeckt, in den Kühlschrank gestellt und mindestens 4 Stunden (oder wie in meinem Fall über Nacht) mariniert.
Nach dem Marinieren die Drumsticks in einer ofenfesten Form in den vorgeheizten (180 °C) Ofen geben und dort 40–60 Minuten backen. Zwischendurch immer mal wieder wenden und mit der Marinade übergießen.
Mein Resümee:
Absolut geil, kann ich nicht anders sagen. Diese Chicken Drumsticks treffen genau meinen Geschmack und ihre süß-sauer-scharf Kombination ist einfach nur lecker. Die Drumsticks kommen nun regelmäßig auf den Speiseplan.
Bei der Zubereitung gab es keine Probleme. Allerdings habe ich es versäumt, wie im Rezept angegeben, die Drumsticks häufiger mit der Marinade zu begießen und vor allem die Ofentemperatur zu überprüfen (Da spinnt mein Ofen in letzter Zeit ein bisschen.). Hätte ich das gemacht, hätten die Drumsticks am Ende sicher noch ein bisschen mehr Farbe angenommen. Beim nächsten Mal.



oooh sieht das lecker aus! ich drucke es mir gleich mal aus, wäre vielleicht auch ein schöner beitrag fürs huettenhilfe-event zum thema fremd-grillen
Sieht so richtig lecker aus. Muss ich auch mal ausprobieren.