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Rezept für Churros Waffeln mit Schokoladensoße

Churros-Waffeln mit Schokosauce

Süßes! Es gibt was Süßes! Und zwar richtig lecker. Leute, wenn ihr das Ende dieses Beitrages erreicht habt, lauft so schnell ihr könnt in die Küche und backt diese genialen Churros-Waffeln nach. Die werden euren Tag retten!

Churros? Klingelt da vielleicht etwas bei euch? Dieses längliche Gebäck, das man immer auf Weihnachtsmärkten bekommt. Im heißen Fett ausfrittiert, mit Zimt und Zucker bestreut und mit dicker Schokoladensoße serviert. Die kennt ihr doch bestimmt! Meine Frau liebt diese Teile und kauft sie sich jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt am Centro Oberhausen. Die ersten beiden werden dann auch gierig heißhungrig weggeatmet.

Churros-Waffeln mit Schokolade & Sahne

Der Teig für die Churros ist ein Brandteig und die Waffeln die ich euch heute schmackhaft machen möchte, werden ebenfalls aus einem Brandteig gemacht. Falls ihr den zuvor noch nicht zubereitet habt, braucht ihr keine Angst davor zu haben. Das geht wirklich sehr einfach und man kann da kaum etwas versauen. Und das Ergebnis ist der Hammer, der Teig wird wunderbar knusprig und unglaublich leicht und luftig.

Für den Brandteig werden Wasser und Butter aufgekocht und dann wird Mehl zugefügt. Das gesamte Mehl auf einmal und dann wird ordentlich gerührt, am besten mit einem Holzlöffel, damit nichts daran kleben bleibt. Rühren, rühren, bis der Teig zu einem Klumpen wird. Noch 1 Minute weiterrühren, bis sich am Topfboden ein Belag bildet. Dieser Vorgang nennt sich „Abbrennen“ und gibt dem Teig seinen Namen. Nach dem „Abbrennen“ werden noch Eier unter den Teig gerührt und schon ist er fertig.

Die Waffeln werden dann ganz normal im Waffeleisen gebacken und nach dem Backen mit flüssiger Butter bestrichen! und in einer Zucker-Zimt-Mischung gewälzt. Jetzt schmecken sie bereits absolut göttlich und das meine ich genau so – göttlich!

Churros-Waffeln mit Zimt & Zucker bestreut

Wenn ihr sie jetzt schon verputzen möchtet, wird euch kein Mensch dafür verurteilen. Ich will es heute aber mal so richtig eskalieren lassen und serviere sie mit einer herben Schokoladensauce und gönne mir auch noch einen Klecks frisch aufgeschlagene Sahne dazu. Ich weiß, Kalorien-Bombe vom allerfeinsten. Aber ich brauche das heute und ich werde mich gleich mit 2 dieser unfassbar leckeren Waffeln auf das Sofa verziehen und sie mit geschlossenen Augen genießen, ohne auch nur eine Sekunde lang ein schlechtes Gewissen zu haben. Ich schwöre euch, diese Waffeln können glücklich machen. Die haben Zauberkräfte.

Mit den Churros-Waffeln mache ich nicht nur mich glücklich, meine Frau ist auch restlos begeistert von den Dingern. Was ein kleiner 2-jähriger Wirbelwind von knusprigen Waffeln mit Schokosoße & Sahne hält, muss ich sicher nicht erwähnen. 😀

Waffeln mit Schokosoße

Das Rezept für die Waffeln ist nicht auf meinem Mist gewachsen und stammt aus dem Kochbuch „Voll Fett kochen“. Ja, ich habe es gekauft als ich gerade richtig Hunger hatte. Nein, ich bereue es nicht. Ja, darin sind noch mehr Diät-Tipps in Rezeptform enthalten. Ich empfehle es sehr, weil man trotz Trend zum Superfood und Clean Eating manchmal einfach was „dreckiges“ braucht, um sich gut zu fühlen. Essen ist und bleibt mehr als nur ein Mittel zu einem langen und gesundem Leben. Zudem habe ich in den ersten Wochen dieses Jahres meinen Zuckerkonsum richtig gut im Griff und dann sind auch mal Sünden drin. Wunderschöne, knusprige, süße, cremige Sünden. Rooar!

Superleckere Waffeln aus Brandteig

Wir nähern uns dem Ende dieses Beitrages und wenn ihr jetzt nicht sowas von angefixt seid, dann weiß ich auch nicht mehr. Ich werde beim Anblick dieser Waffeln definitiv sowas von heiß darauf und möchte am liebsten sofort neue Backen. So 20 Stück aufwärts.

Viel Spaß mit dem Rezept. Los, lauft los.

Portionen ca. 10 Stück

Churros-Waffeln mit Schokosauce

40 minGesamtzeit

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Zutaten

100 g Weizenmehl (Typ 405)

40 g Butter + 40 g Butter

3 Eier

1 Prise Salz

60 g Zucker

1/2 TL Zimtpulver

100 g Zartbitterschokolade, fein gehackt

50 g Sahne

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Zubereitung

  1. Die Sahne in einem Topf erhitzen und die Zartbitterschokolade darin schmelzen, eine Prise Meersalz zufügen, die Schokolade vom Herd nehmen und zugedeckt warm halten.
  2. 40 g Butter in kleine Würfel schneiden und die Butter in einem Topf mit 180 ml Wasser und einer Prise Salz aufkochen. Sobald die Butter geschmolzen ist, das Mehl auf einmal zufügen und die Masse mit einem Holzlöffel kräftig rühren, bis sie zu einem festen Kloß wird und sich am Topfboden ein Belag bildet. Den Topf vom Herd nehmen und den Teig etwas abkühlen lassen.
  3. Nacheinander die Eier mit dem Knethaken des Handrührgeräts unter den Teig rühren, dabei immer erst das nächste Ei zufügen, wenn das vorherige komplett eingearbeitet ist. Nachdem die 3 Eier eingearbeitet wurden, sollte der Teig schön glänzen.
  4. 40 g Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze hellbraun werden lassen und vom Herd nehmen. Den Zimt mit dem Zucker vermischen und im Waffeleisen jeweils 1 EL Teig zu goldgelben Waffeln backen. Die Waffeln mit der geschmolzenen brauen Butter bestreichen und im Zimtzucker wälzen. Mit der Schokolade und bei Bedarf mit einem Klecks Sahne servieren.
http://www.malteskitchen.de/churros-waffeln-mit-schokosauce/

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Malte.

Rezept für einen Quark-Griess-Auflauf mit Äpfeln & Mandeln

Quark-Griess-Auflauf mit Äpfel & Birnen

Hey Leute! Ich frage mich gerade, wer von euch noch kleine Kinder im Haus hat und sich von den süßen Spatzen täglich den Alltag auf den Kopf stellen lässt? Ich meine, die Kleinen sind wirklich eine Freude und zuckersüß und ich liebe meinen kleine Jungen abgöttisch. Aber manchmal möchte ich ihn gegen ein 6-Pack Bier…

Fluffig leckerer Auflauf mit Quark-Griess & Äpfeln

Nein, für kein Bier der Welt würde ich ihn abgeben wollen. Auch wenn er mich ganz schön fordert und oft mein mit voller Liebe zubereitetes Essen nicht mal mit dem gewindelten Popo angucken mag. Ich versuche ihm natürlich schon so oft es geht vom dem guten Zeug zu geben, selbstgekocht und selbstgebacken, damit er ein Gefühl für gutes Essen bekommt. Das wird sicher nicht verhindern das er später mal kalte Ravioli aus der Dose löffeln wird, aber wenn er beim Löffeln wehmütig an Papas selbstgemachte Pasta denkt, wäre ja schon viel gewonnen. Und es gab mal Zeiten, da hat mich Ravioli aus der Dose am Leben gehalten, also alles gut.

Quark-Griess-Auflauf mit Mandeln

Allerdings sind kleine Kinder gerne mal auch kleine Divas und wenn sie heute etwas total gerne essen und gar nicht genug davon bekommen können, spucken sie es dir schon morgen unter Garantie angewidert vor die Füße. Dabei schauen sie dich so an, als hättest du ihnen gerade eine Portion Rattengift verabreicht. Es scheint fast so, als wollten sie dir jeden Tag neue kleine Herausforderungen anbieten, damit es dir auch ja nicht langweilig wird.

Mein kleiner Wirbelwind hat zum Beispiel über Nacht eine Abneigung gegen Mandelblättchen entwickelt. Einfach so. Noch am Vorabend hatte er genüsslich und glücklich glucksend Blättchen für Blättchen mit seinen kleinen Fingerchen vom Auflauf gesammelt, fast so, als wäre jedes kleine Blättchen für sich genommen eine unbezahlbare Kostbarkeit. Er hat sich das angeröstete Blättchen jedes Mal kurz vor die Nase gehalten und es dann mit seinen kleinen Mäusezähnchen Millimeter für Millimeter abgeknabbert. Das Abendessen hat sich hingezogen wie ein Hubba Bubba und Papa hat innerlich mit den Fingern auf die Tischplatte getrommelt. Natürlich nur in Gedanken! Hätte ich tatsächlich getrommelt, würden wir heute noch beim Abendessen sitzen und er würde mich fröhlich mit »Papa soll noch mal auf dem Tisch trommeln!« zum Dauertrommeln auffordern. Seine Geduld bei solchen Spielchen ist erstaunlich.

Weil er den Quarkauflauf samt Mandelblättchen so toll fand und davon eine riesige Portion verdrückt hatte, gab es ihn am nächsten Morgen gleich noch einmal. Wenn etwas funktioniert, wird es nicht verändert! Eine goldene Regel, auf die wir uns bisher immer verlassen konnten. Nicht an diesem Morgen.

Quark-Griess-Auflauf mit Birnen & Vanille

Auf unseren euphorischen »Gleich gibt es lecker Quarkauflauf mit Knusper!« Ausruf wurde bereits mit einem ziemlich skeptischen Blick aus den Augenwinkeln heraus reagieren. Oh. Oh. Was braut sich denn hier zusammen? Das erste Mandelblättchen wurde rausgepickt, angeschaut und eine winzige fast mikroskopisch kleine Ecke wurde abgenagt. Und ausgespuckt! WTF?

»Schätzchen, hast du keinen Hunger?«
»Will nicht!«
»Aber das sind doch die leckeren Mandelblättchen? Die fandest du gestern sooo toll!«
»Will nicht!«
»Aber die sind doch so schön knusprig? Magst du vielleicht doch noch einmal ein Blättchen probieren? (Augeklimmper!)«
»Will nicht!«

Unsere Unterhaltung drohte an dieser Stelle ins Banale abzurutschen.

»Aber gestern fandest du sie noch toll. Warum magst du sie denn nicht mehr?
»Weil die doof sind!

Hallo, Totschlagargument!

»Soll ich sie für dich runtersuchen?«
»Ja!«

Hauptsache ich hatte zuvor eine richtig große Portion Mandeln auf den Auflauf gepackt. Eine doppelte Portion Mandeln. Glücklicherweise bin ich nicht gegen 2 Pfund Mandeln am Morgen allergisch und immerhin würde das Frühstück heute keine Ewigkeit dauern. Man muss ja immer das Positive suchen!

Einfacher Quarkauflauf mit Griess, Äpfeln und Mandeln

Mittlerweile ist er übrigens schon wieder sehr in Love mit seinen Mandelblättchen und kann von dem Quarkauflauf nie genug bekommen. Er mampft sich durch den Auflauf wie die kleine Raupe Nimmersatt durch ein Stück Schokoladenkuchen, eine Eiswaffel, eine saure Gurke, eine Scheibe Käse, ein Stück Wurst, einen Lolli, ein Stück Früchtebrot, ein Würstchen, ein Törtchen und ein Stück Melone. Ja, wir lesen das Buch ziemlich oft.

Den Quarkauflauf habe ich nun schon unzählige Male zubereitet und er funktioniert immer. Da ist noch nie etwas schief gegangen und wenn man ihn nicht im Ofen vergisst, ist das ein superleichtes und total alltagstaugliches Rezept. Es stammt übrigens aus dem Kochbuch „Sweets – ohne Zucker“. Neben der Vanille im Quark gebe ich manchmal auch etwas Zimt hinzu oder wenn ich den Auflauf mit Birnen anstatt Äpfeln zubereite, auch gerne mal etwas Kardamom. Mit geriebener Tonkabohne statt Vanille schmeckt er mir auch sehr gut, Frau und Kind aber weniger. Selber ausprobieren!

Viel Spaß mit dem Rezept und wo immer ihr gerade auch seid und was immer ihr gerade auch tut, unterbrecht es und macht Babys! Es vergeht kein Tag an dem ihr nicht herzlich lachen könnt und selbst wieder zum Kind werdet.

Portionen 2-4

Quark-Griess-Auflauf mit Äpfel & Birnen

20 minVorbereitung

30 minKochzeit

50 minGesamtzeit

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Zutaten

500 g Magerquark

140 g Weizenvollkorngriess

2 Eier

120 g weiche Butter + etwas zum Einfetten der Form

2-3 EL Milch

3 EL Vollrohrzucker

2 EL gehobelte Mandeln

Markt 1 Vanilleschote

1 Apfel

1 Birne

Zimt, Tonkabohnenabrieb, gemahl. Kardamom (nach Belieben)

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Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Eier trennen und die Eiweiße mit 1 Prise Salz zu Eischnee schlagen. Die Äpfel und die Birnen vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Vanille aufschneiden und das Mark herauskratzen.
  2. In einer Rührschüssel die weiche Butter mit dem Vollrohrzucker, dem Vanillemark und bei Bedarf mit Zimt oder bei der Version mit Birne mit Kardamom oder Tonkabohnenabrieb mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Die Eigelbe nacheinander unterrühren, 2 EL Milch, den Quark sowie den Grieß zufügen. Alle Zutaten zu einer cremigen Masse verrühren und den Eischnee vorsichtig unterheben.
  3. Die Förmchen mit etwas Butter einfetten und abwechselnd Quarkmasse und Apfel- bzw. Birnenscheiben schichten. Zum Schluss einige Apfel- bzw. Birnenscheiben auf die Quarkmasse geben. Die gehobelten Mandeln darüber streuen und den Auflauf im Ofen 30 Minuten backen, kurz abkühlen lassen und dann warm servieren.
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Lasst es euch schmecken und bis demnächst mal wieder,

Malte.

5 grandiose Wintersuppen

5 ultimative Wintersuppen zum Wohlfühlen & Genießen

Diese Woche war es zum ersten Mal in diesem „Winter“ kalt. Nicht richtig kalt, wie anderorts, mit Temperatur deutlich im Minusgrad. Aber immerhin waren es hier so um die Null Grad und am vergangenen Montag hat es sogar über Nacht geschneit. Nicht gerade viel Schnee, wie anderorts, wo man wunderschöne Schneelandschaften bewundern kann. Aber immerhin waren es 3-4 Zentimeter und ich konnte meinem Sohn den ersten Schnee seines Lebens zeigen. Alleine für seinen erstaunten Blick, als er zum ersten Mal mit der Hand in den Schnee fasste, haben sich die paar Zentimeter gelohnt. Vielleicht kommt ja noch mehr, ich würde so gerne mit ihm einen Schneemann bauen!

5 ultimative Wintersuppen

Winter ohne Schnene bin ich hier im Ruhrgebiet ja gewohnt. Ein Winter ohne Suppen, selbst ein nicht so kalter Winter, ist dagegen komplett unverstellbar. Und das sage sogar ich, als jemand der jetzt nicht der allergrößte Suppenfan ist. Aber so ein paar winterliche Suppen gehören auch bei mir einfach dazu. Heute habe ich mal im netz auf einigen meiner liebsten Blogs gewildert und zeige euch 5 ultimative Wintersuppen-Rezepte, die euch garantiert glücklich machen werden. Macht es euch schon mal gemütlich, dämpft das Licht und kuschelt euch in eine warme Decke. Hier kommen echte Wohlfühlsuppen.

1. Französische Zwiebelsuppe

Besser kann eine Zwiebelsuppe gar nicht schmecken. Sanft geschmorte Zwiebeln, fruchtiger Cidre, ein paar Kleckse Creme Double und natürlich mit Baguette und Cruyere im Ofen überbacken. Der Himmel auf dem Suppenteller! Zum Rezept der französischen Zwiebelsuppe.

 

2. Kartoffelsuppe mit Würstchen

Einen absoluten Winterklassiker hat uns Sarah vom Knusperstübchen gezaubert. Jeder kennt und liebt eine gute Kartoffelsuppe mit Würstchen und ich würde für einen Teller davon alles stehen und liegen lassen. So gut! Zur Kartoffelsuppe mit Würstchen

Feierabend wie das duftet 😋 #kartoffelsuppe #klassiker #potatosoup

A photo posted by Sarah (@dasknusperstuebchen) on

 

3. Möhrensuppe mit Kokosmilch & Ingwer

Kein Winter ohne eine leckere Möhrensuppe! Die ist einfach Pflicht und gehört zur kalten Jahreszeit dazu. Jeanny kocht eine wundervolle Möhrensuppe mit cremiger Kokosmilch und ein wenig Ingwer und mir läuft das wasser im Munde zusammen. Zur Möhrensuppe mit Kokosmilch & Ingwer.

 

4. Whiskey Cheddar Suppe

Wenn es draußen mal wieder richtig kalt ist, wärmt euch die Suppe von Vera mit einen großen Schluck Whiskey. Als Basis gibt es leckeres Gemüse wie Sellerie, Kartoffel, Champignons und etwas Sahne macht die Suppe schön cremig. Spätestens durch den Cheddar ist das dann genau meine Suppe! Zur Whiskey Cheddar Suppe.

 

5. Spanische Linsensuppe

Eine winterliche Suppensammlung ohne eine gute Linsensuppe ist unmöglich! Deswegen gibt es hier auch eine leckere Variante mit knusprig ausgebratener spanischer Chorizo und süß-karamellisierten Tomaten als Einlage. Süß, sauer, scharf – tolles Süppchen. Zur Linsensuppe mit Chorizo.

 

Hoffentlich habe ich euch nicht zu viel versprochen und euch gefällt meine kleine persönliche Auswahl an grandiosen Wintersuppen. Jetzt liegt es an euch, hüpft in die Küche und kocht euch einen großen Topf Suppe zum Wohlfühlen & Genießen. Für eine gute Suppe ist immer Zeit!

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Lasst es euch schmecken und bis demnächst mal wieder,

Malte.

Rezept für leckeres Ofengemüse auf einem cremigen Selleriepüree

Buntes Gemüse aus dem Ofen auf Selleriepürre

Also, ähem, das ist mir jetzt doch irgendwie etwas peinlich.

Seit ich meinen kleinen Foodblog betreibe und meine Rezepte veröffentliche, habe ich mir angewöhnt während des Kochens Notizen zu machen. Ich schreibe mir z.B. die Mengen der Zutaten auf, die Garzeiten, die Mengen an Gewürzen und alles andere, was mir sonst noch wichtig erscheint. Mein Kopf steht nämlich leider nie auch nur für eine Sekunde still und weil ich ständig an irgendetwas denke, kann ich mir kaum noch Dinge merken. Ich vergesse alles und vergesse zu allem Überfluss auch noch das ich etwas vergessen habe. Bitte sagt mir das ich damit nicht alleine bin und das es da draußen irgendwo Leidensgenossen gibt?

Karamellisiertes Ofengemüse auf Selleriepüree

Meine Notizen haben mir auf jeden Fall schon ganz oft den Hintern gerettet und mich davor bewahrt hier leere Seiten zu posten. Aber nun ist es passiert. Worst Case. Ich finde meine Notizen für das leckere Ofengemüse auf Selleriepüree nicht mehr wieder. Die haben sich wohl in Luft aufgelöst. Puff, einfach weg. Die Frau ist Schuld! Oder der Sohn! Irgendjemand. Alle, außer mir. So.

Wahrscheinlich habe ich sie weggeworfen. Wir hatten an Weihnachten Gäste und zuvor die Bude auf Vordermann gebracht. Bestimmt sind die Notizen meinem Aufräumwahn zum Opfer gefallen. Ich mutiere in letzter Zeit nämlich immer mehr zum vergesslichen Aufräummonster. Wahrscheinlich ist das immer noch besser, als eine vergessliche Schlampe zu sein, aber jetzt stehe ich mal knietief im Dung. Gottseidank hatte ich auf Facebook schon die Zutaten für das Selleriepüree gepostet, wobei das nur Sellerie und Sahne waren und daran konnte ich mich dann doch noch erinnern.

Möhren, rote Beete, Pastinaken

Allerdings habe ich wirklich überhaupt keine Ahnung mehr, wie viel rote Beete, Möhren, Steckrüben und Petersilienwurzel ich verwendet habe. Also gibt es heute keine Gramm-Angaben und wir zählen einfach vom Blech ab. Ich sehe 11 Möhren, 5 rote Beete, 4 Petersilienwurzeln und 1,2,3 ganz viele Steckrübenwürfel. 322,7 g, würde ich mal schätzen.

Blöderweise weiß ich auch nicht mehr genau, welche Mengen ich für die Marinaden verwendet habe. Die Möhren hatte ich in Clementinensaft mariniert, aber fragt mich nicht in wie viel Milliliter. Im Zweifel immer lieber zu viel als zu wenig nehmen, das passt dann schon. Ein paar Dinge weiß ich aber noch. Zum Beispiel das ich das Gemüse erst in Salzwasser halbgar gegart habe und hierbei die rote Beete extra (fast gar) gekocht habe, damit deren Saft nicht auf das andere Gemüse abfärbt. Dann bekam jedes Gemüse seine eigene Marinade, wurde mit Frischhaltefolie bedeckt und durfte 1 Tag lang marinieren.

Am nächsten Tag ging es dann für ca. 1 Stunde in den Ofen und die Petersilienwurzel wurde die letzten 10 Minuten mit Honig beträufelt, damit sie noch eine schöne Farbe bekommt.

Das Gemüse wird im Ofen gegart

Glücklicherweise kann man bei diesem Gericht nicht wirklich etwas falsch machen. Möhren in Clementinensaft marinieren, Petersilienwurzel in etwas gehacktem Salbei und ein paar Spritzern Sherryessig (Alternativ Weißweinessig), die rote Beete in etwas Balsamico, die Steckrüben in etwas Rotweinessig & Lorbeerblättern. Bevor Essig und Gewürze zugefügt werden, wird sämtliches Gemüse mit Olivenöl eingerieben und das war es dann auch schon. Hier kann man eigentlich gut nach Gefühl arbeiten und das Gefühl sagt einem dann schon das man keine halbe Pulle Essig an 4-5 rote Beete schütten sollte.

Karamellisiertes Ofengemüse und Selleriepüree

Ihr könnt natürlich auch noch weitere Kräuter an das Gemüse geben. Rosmarin oder Thymian an die Möhren oder Oregano oder Majoran an die rote Beete. Was euch gut zum jeweiligen Gemüse schmeckt. Wenn ihr Lust auf Gewürze habt, könnt ihr diese auch nach Belieben an das Gemüse geben. Hier ist wirklich fast alles erlaubt. Also auf geht’s.

Lecker karamellisiertes Gemüse und cremiges Selleriepüree

Nun habe ich extra noch schnell eine Nahaufnahme eingefügt, damit ihr so richtig Lust auf das Gericht bekommt und euch von den fehlenden Angaben nicht verrückt machen lasst. Das Essen schmeckt so lecker, es lohnt sich zu 100% es mal Nachzukochen. Und für das Auge ist es sowieso wunderschön anzusehen, oder findet ihr nicht?

Portionen 2

Buntes Gemüse aus dem Ofen auf Selleriepürre

10 minVorbereitung

1 hr, 30 Kochzeit

1 hr, 40 Gesamtzeit

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Zutaten

Selleriepüree:

600 g Sellerie

1 mittelgroße Kartoffel, mehligkochend

300 ml Sahne

Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer

Ofengemüse:

ca. 11 Möhren

ca. 4-5 rote Beete

ca. 4 Petersillienwurzeln

ca. 300 g Steckrüben

Rotweinessig, Sherry- oder Weißweinessig,Balsamico

4-5 Blätter frischer Lorbeer

2 Blätter frischer Salbei

Saft von 1-2 Clementinen

Honig

Salz und Pfeffer

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Zubereitung

    Selleriepüree:
  1. 600 g Sellerie sowie eine mittelgroße Kartoffel schälen und grob würfeln. Beides in leicht gesalzenem Wasser gar kochen, abgießen und zurück in den Topf geben. Den Topf bei kleiner Hitze wieder aufsetzen und die Würfel unter Rütteln gut ausdampfen lassen.
  2. Die Hitze auf mittlere Hitze erhöhen und 300 ml Sahne angießen. Die Flüssigkeit unter Rühren nahezu komplett verkochen lassen und dabei gut aufpassen das nichts anbrennt. Das Gemüse mit 50 g gewürfelter Butter in der Küchenmaschine 2-3 Minuten ganz fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.
  3. Ofengemüse:
  4. Das Gemüse schälen und die Steckrüben grob aber gleichgroß würfeln. Möhren, Steckrüben, Petersilienwurzeln in leicht gesalzenem Wasser halbgar kochen. Die rote Beete in einem getrennten Topf mit gesalzenem Wasser fast gar kochen. Das Gemüse abgießen, ausdampfen lassen und dann wieder trennen, damit es mariniert werden kann.
  5. Alle Gemüsesorten getrennt in Frischhaltebeutel geben, mit Olivenöl benetzen. Zu den Möhren Clementinensaft, zu den Steckrüben etwas Rotweinessig und die Lorbeerblätter, zur Petersilienwurzel Weißeinessig und grob gehackten Salbei und zur roten Beete Balsamico zufügen und das Gemüse sorgfältig und vorsichtig damit rundum einreiben. 1 Tag im Kühlschrank lagern.
  6. Am nächsten Tag den Backofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und die Genüsesorten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Salzen und im Ofen für ca. 60 Minuten rösten, dabei das Gemüse zwischendurch vorsichtig wenden. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Petersilienwurzel mit etwa Honig beträufeln.
  7. Das Gemüse aus dem Ofen nehmen und noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf dem Selleriepüree servieren.

Hinweise

Das Gemüse sollte 1 Tag im Kühlschrank mariniert werden.

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Lasst es euch schmecken und bis demnächst mal wieder,

Malte.

Rezept für eine Linsensuppe mit Chorizo

Linsensuppe mit Chorizo & karamellisierter Tomate

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen, aber als meine Frau bei unserer wöchentlichen Essensplanung den Vorschlag machte »endlich mal wieder Möhrensuppe zu kochen«, war ich schlagartig wieder Single. Bei aller Liebe, aber ich mag ihre Möhrensuppe wirklich nicht. Ich habe es versucht, sogar mehrfach, aber ich muss davon weinen. Echt jetzt. Die Möhren werden fein gerieben und sind dann wie Fäden im Mund. Fäden! Außerdem schmeckt die Suppe nur süß. Und matschig werden die Fäden Möhren auch noch. Ich kriege schon wieder ganz feuchte Augen, wenn ich nur daran denke.

Aber sie liebt diese Suppe abgöttisch. »Drüben«, also im Osten, war die Suppe wohl der Knall im All. Damals. Außerdem hat die Oma ihr die Suppe in ihrer Kindheit gekocht und das wird wahrscheinlich der Grund sein, warum sie die Suppe heute noch liebt. Am Geschmack kann es ja auf keinen Fall liegen, das steht mal sowas von fest!

Leckere Linsensuppe mit gebratener Chorizo

Aber ich bin ja kein Spielverderber und während sie genüsslich ihre Fädensuppe schlürfte, habe ich mich über einen großen Topf Linsensuppe hergemacht, Meine Frau hasst Linsen und so schließt sich der Kreis und wir sind beide wieder happy.  

Das Rezept für diese leckere Linsensuppe mit spanischem Flair stammt von Tim Mälzer & Eckart Witzigmann, aus dem Kochbuch „Mälzer & Witzigmann“. Ein sehr gutes Kochbuch der beiden, mit vielen schönen Rezepten, das ich immer wieder in die Hand nehme. Klare Empfehlung von mir.

Falls ihr eine Küchenmaschine im Schrank stehen habt, solltet ihr sie dankbar nutzen. Bis man das Würzelgemüse in kleine linsengroße Würfelchen geschnitten hat, vergeht verdammt viel Zeit. Außer ihr seid wahre Virtuosen am Messer, was ich nicht bin. Mittlerweile bin ich mit dem Messer zwar flott unterwegs, aber dieses „erst in Scheiben, dann in Streifen, dann in Würfel“ dauert immer noch gefühlt eine halbe Ewigkeit. Da macht sich eine gute Küchenmaschine echt bezahlt, auch wenn das Gemüse dann eher häckselt als gewürfelt ist. Leider kommt dieser nützliche Tipp für mich zu spät. Ich war mal wieder so in Gedanken, dass ich meine Küchenmaschine total verdrängt hatte, bis meine Frau in die Küche kam und mit dem Finger auf das Teil zeigte. »Kennse Küchenmaschine?«

Immerhin geht der Rest der Zubereitung dann wieder easypeasy und die Suppe kocht sich von alleine. Knappe 30-40 Minuten köchelt sie sanft vor sich hin, die genaue Kochzeit hängt von den verwendeten Linsen ab. Ihr solltet zwischendurch ruhig mal den Gargrad der Linsen überprüfen, das kann nicht schadet. Wobei ich es jetzt bei einer Linsensuppe auch nicht so super tragisch finde, wenn die Linsen etwas zu weich geworden sind. Ist ja kein Risotto.

Linsensuppe mit krosser Chorizo

Als Einlage kommen neben der würzigen Paprikawurst auch in Scheiben geschnittene und im Chorizofett gebratene Tomaten in die Suppe. Kurz habe ich überlegt sie wegzulassen, aber die Tomaten peppen die Suppe ordentlich auf. Diese fruchtige Säure kommt in Kombination mit der würzig-scharfen Chorizo richtig gut. Ich habe die Tomaten noch zusätzlich mit etwas braunem Zucker bestreut und leicht karamellisieren lassen, das kitzel noch mehr Geschmack heraus. Also unbedingt die Tomaten mit zubereiten, ihr verpasst sonst etwas.

Für mich braucht eine gute Linsensuppe auch immer ordentlich Säure und ich habe wie im Rezept angegeben für die Säure Sherryessig verwendet. Ihr könnt Alternativ auch Balsamico verwenden, Sherryessig steht sicher nicht in jedem Schrank. Bei mir hat der Sherryessig zu 90% den Weißweinessig abgelöst, weil er eben nicht nur quietschende Säure mitbringt, sondern auch noch ein eigenes Aroma. Bei Essig darf man ruhig mal eine Mark einen Euro mehr ausgeben, das lohnt sich meistens. Noch mehr, wenn es um eine Vinaigrette für einen leckeren Salat geht, aber auch bei einer Suppe darf es guter Essig sein.

Linsensuppe von Tim Mälzer

Und die Suppe von Mälzer & Witzigmann ist eine gute Suppe, mehr noch, die ist richtig lecker. Ich stehe sehr auf Chorizo, knusprig angebraten ist sie ein Traum und passt wunderbar zu den Linsen. Zu den Tomaten habe ich schon alles gesagt und deswegen lasse ich euch jetzt mit dem Rezept alleine und jage euch mal ganz frech in die Küche. Los! Kocht das Ding, es wird euch gefallen.

Portionen 4-6

Linsensuppe mit Chorizo & karamellisierter Tomate

30 minVorbereitung

60 minKochzeit

1 hr, 30 Gesamtzeit

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Zutaten

200 g Linsen (Puy-Linsen)

250 g Chorizo

2 Möhren

1 Petersilienwurzel

100 g Knollensellerie

2 Kartoffeln

2 kleine Zwiebeln

2 Fleischtomaten, in Scheiben geschnitten

2 Stängel Petersilie, Blätter gezupgt und gehackt

1 Zweig Thymian

1 Bund Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten

1/4 TL geräuchertes Paprikapulver (optional)

3-4 EL Sherryessig

1 TL Dijonsenf

2 EL Butter + 3 EL Butter

1 EL Olivenöl

Salz und Pfeffer

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Zubereitung

  1. Die Zwiebeln, Möhren, Petersilienwurzel, den Sellerie und die Kartoffeln schälen und in linsengroße feine Würfel schneiden. 2 EL Butter in einem großen schweren Topf zerlassen und die Zwiebeln bei kleiner Hitze andünsten. Die Hitze auf mittlerer Hitze erhöhen und das Gemüse 2-3 Minuten anbraten.
  2. 1,5 Liter Wasser angießen und die Linsen unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und wenn ihr mögt, mit geräuchertem Paprikapulver würzen. Den Thymian zugeben, die Suppe einmal aufkochen und dann bei sanfter Hitze zugedeckt ca. 30-40 Minuten köcheln lassen.
  3. Sobald die Linsen gar sind, 3 EL Butter in einer Pfanne aufschäumen und den Essig und Senf unter die Butter rühren. Die Suppe vom Herd nehmen (sie sollte nun nicht mehr kochen) und die aufgeschäumte Butter sowie die Petersilie untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Suppe warm halten.
  4. Die Chorizo längs halbieren, in 3 cm große Stücke schneiden und in einer Pfanne in 1 EL Olivenöl knusprig ausbraten. Beiseite stellen und die Tomatenscheiben mit etwas braunem Zucker bestreuen und im Chorizofett kurz karamellisieren lassen.
  5. Die Suppe mit dem Schnittlauch bestreuen und zusammen mit den Tomatenscheiben und der krossen Chorizo servieren. Teller vorwärmen, nicht vergessen.
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Malte.

Rezept geröstete Paprika gefüllt mir Couscous, Hüttenkäse & Cashewkernen

Geröstete Paprika mit Couscous, Cashew & Hüttenkäse

Hey, Leute! Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch! Seid ihr gut in das neue Jahr gestartet, ohne Kater und ohne Kätzchen? Habt ihr es ordentlich krachen lassen oder seid ihr eher ganz langsam und ruhig hineingerutscht? Bei uns war es ganz chillig und wir sind auf dem Sofa versumpft und haben es endlich mal geschafft die neue Staffel von Modern Family zu gucken. Seitdem unser Junge da ist, wird Silvester Zuhause gefeiert, aber wir hatten Besuch von 2 großen Bechern Ben & Jerrys. So lieber Besuch!

Gefüllte Paprika mit Couscous

Erstaunlicherweise hat der Kleine auch dieses Jahr die Böllerei verschlafen und ist nicht aufgeschreckt. Mama war bei ihm und hat ihm liebevoll das Öhrchen zugehalten, so das er friedlich weiterschlummern konnte. Genau so habe ich es vor Jahren bei meiner Frau gemacht, als wir in Prag ein superlautes Hotel erwischt hatten. Mir war der Lärm wurscht und als Kerl kann ich ja überall einpennen, aber meine Frau war echt verzweifelt. Irgendwann schluchzte sie so laut das sie mich damit weckte. Sie lag schon Stunden wach und stand kurz davor die Hütte abzureißen! Daraufhin habe ich sie in den Arm genommen, sanft meine Hand auf ihr Ohr gelegt und 2 Minuten später schlief sie wie ein Baby und sabberte mir auf die Schulter. Hach, die guten alten Zeiten! Seit damals haben wir übrigens immer ein Päckchen Ohrstöpsel im Gepäck. Unbezahlbar, die Dinger.

Ich war jedenfalls sehr froh das der Kleine nicht aufgewacht ist. Wenn so ein Knirps nämlich erstmal wach ist, dann ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Dann muss gespielt werden, auch wenn es mitten in der Nacht ist. »Mit Papa was bauen!« gehört gerade zu seinen absoluten Lieblingssätzen. Silvester hatte ich mir mit ein paar Gläsern Rotwein allerdings schon eine Fahne gebaut und das wäre sicher eine sehr lustige Spiele-Nacht geworden. Wir drehen ja nüchtern schon gemeinsam die Bude auf den Kopf, sehr zur Freude seiner Mama. Jungs halt!

Superleckere gefüllte Paprika mit Couscous

Während Mama relativ früh in die Falle gehüpft ist, hatte der leicht benebelte Papa die tolle Idee bis 3 Uhr Nachts Folgen von Gordon Ramsey Kitchen Nightmares zu gucken. Fragt nicht. Nur der Wein kennt die Antwort. Um halb 7 zog ein kleines Händchen an meiner Bettdecke und ein energisches »Mit Papa was bauen!« riss mich aus allen Nightmares.

Immerhin habe ich die Morgenstunde dann nach 2-3 Spielerunden zum Kochen genutzt und ein richtig tolles Gericht aus einem grandiosen Kochbuch nachgekocht. Es gab im Ofen geröstete Paprika, gefüllt mit Couscous, roter Zwiebel, Hüttenkäse und Cashewkernen. Sehr ungewöhnlich und wirklich superlecker. Das Rezept stammt aus dem Kochbuch Big Flavour von Chris Honor, der ein sehr erfolgreiches „Restaurant“ in London betreibt. Die Rezepte im Buch sind außergewöhnlich und bestechen durch ungewöhnliche Kombinationen von Aromen und Texturen. Das Buch inspiriert mich sehr und macht mir unglaublich Lust aufs Experimentieren. Es ist jetzt schon eines meiner All Time Favorits und ich habe verdammt viele Bücher in den letzten Jahren gesammelt.

Lasst euch bitte nicht von der wunderschönen Optik des Gerichts täuschen oder gar erschrecken, das finale Gericht sieht auf dem Teller nach deutlich mehr Arbeit aus, als es letztlich ist. Die Hauptarbeit übernimmt der Ofen und der Rest ist Nüsse in der Pfanne anrösten, Zwiebeln anschwitzen und Brühe erwärmen. Das ist in 10-15 Minuten erledigt.

Wenn ihr noch nie Paprika enthäutet habt, ist das vielleicht beim ersten Mal etwas frickelig. Aber glaubt mir, schon bei der zweiten Paprikahälfte geht das fast wie von selbst. Ihr müsst die Haut auch nicht unbedingt komplett entfernen und es reicht völlig aus, wenn ihr euch die schwarzen und damit die bitteren Stellen vornehmt. Der Rest der Haut ist weich und kann wunderbar mitgegessen werden. Es schadet aber auch nicht, wenn ihr die Haut komplett abzieht. Macht das, wie ihr mögt.

Im Originalrezept verwendet Chris Honor Quinoa als Füllung der Schoten. Ehrlich gesagt bin ich nicht der größte Fan von Quinoa und finde ihn geschmacklich unglaublich langweilig und fad. Ich habe für die Füllung daher Couscous verwendet, der ist zwar auch langweilig und fad, aber er muss nicht gekocht werden und ist ruckzuck fertig. Damit gewinnt er bei mir das Duell mit Quinoa immer. Wenn ihr jedoch die totalen Quinoa-Fans seid, dann bitte sehr, fühlt euch frei und füllt die Paprikaschoten damit. Ihr könnt auch Bulgur nehmen oder Buchweizen und was es sonst noch so an Körnerchen gibt. Nur Singperlen besser nicht.

Paprika, Couscous, Hüttenkäse & Cashewkerne

Für die „cremige“ Komponente wird ein ordentlicher Klecks Hüttenkäse verwendet, den ich zuvor ganz leicht gesalzen und gepfeffert habe. Das muss gar nicht unbedingt sein, aber ich mag ihn so lieber. Wenn man einzelne Komponenten salzt und pfeffert, muss man natürlich daran denken, dass am Ende das „fertige“ Gericht nicht zu salzig oder pfeffrig wird. Da hilft nur rantasten und wenn man ein Gericht 2-3 Mal zubereitet hat, würzt man instinktiv und meistens passt das dann auch. Es macht auf jeden Fall Sinn eher zu wenig anstatt zu viel zu würzen. Nachwürzen kann man eigentlich immer. Zu viel Salz oder zu viel Pfeffer wird man nur ganz schwer bis gar nicht mehr wieder los.

Die gefüllten Paprikaschoten werden mit einem Dressing beträufelt und auch beim Dressing bin ich ein wenig vom Originalrezept abgewichen. Mit schienen die Flüssigkeitsmengen (80 ml Öl, 80 ml Traubensirup, 30 ml Balsamico) viel zu hoch und mit war auch der Anteil an Traubensirup zu stark. Mein Dressing hat mehr Öl als Essig und die Menge hat auch gut gepasst.

Gefüllte Paprika aus dem Ofen mit Couscous

Traubensirup und Granatapfelsirup bekommt ihr übrigens beide im türkischen Lebensmittelgeschäft. Den Traubensirup kann man auch gut pur beim Frühstück verwenden. Er schmeckt zum Beispiel auf Pfannkuchen, über Käse / Frischkäse oder auch als süßes Topping auf dem Müsli.

Falls ihr weder Traubensirup noch Granatapfelsirup bekommen kommt, schmeckt das Gericht auch mit einem Dressing aus Olivenöl und Balsamico immer noch lecker. Es kommt übrigens super als Vorspeise und geht auch als Hauptmahlzeit durch, dann würde ich aber etwas mehr Couscous dazureichen. Wer Angst hat nicht satt zu werden, grillt sich einfach noch ein paar Lammkoteletts dazu.

Wir waren jedenfalls sehr begeistert von diesem tollen Essen. Die Idee von Chris Honor geht bei diesem Gericht aber sowas von auf und wenn sein Essen immer so schmeckt, ist es kein Wunder das man ihm in London die Bude einrennt. Es ist cremig und knusprig, hat Süße, Säure, Würze und rauchige Noten. Nur auf die Schärfe wurde verzichtet, was hier aber kein Nachteil ist. Insgesamt schmeckt das richtig super und lässt sich herrlich unkompliziert kochen. Toll, echt!

Sehr leckere gefüllte Paprika mit Couscous

Hoffentlich gefällt es euch genausogut wie es uns gefallen hat und falls ihr es nachkocht, lasst mich wissen wie es euch gefallen hat. Falls ihr Fotos davon macht, taggt sie doch mit #malteskitchen auf Facebook und Instagram. Das ist immer wieder sehr cool für mich.

Jetzt wünsche ich euch noch einen guten Start in die erste Woche des Jahres und das es ein richtig tolles Jahr für euch wird. Das sich eure Vorsätze erfüllen, falls ihr denn welche gemacht habt. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit euch hier auf meinem kleinen Blog. Bleibt mir treu!

Portionen 2 Portionen

Geröstete Paprika mit Couscous, Cashew & Hüttenkäse

20 minVorbereitung

25 minKochzeit

45 minGesamtzeit

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Zutaten

1 rote und 1 gelbe Paprika

2 rote Zwiebeln

1 Schalotte

1 kleine Knoblauchzehe

100 g Couscous

125 g körniger Frischkäse

80 g Cashewkerne, ungesalzen

1 EL Garam Masala

1 1/2 EL Rosmarin, fein gehackt

2 EL Petersilie, fein gehackt

200 ml Gemüsefond

6 El Olivenöl + etwas Olivenöl zum Marinieren und Braten

2 EL dunkler Balsamico

1 EL Traubensirup

1 TL Granatapfelsirup

1 EL Sherryessig

Salz, Pfeffer, Prise Zucker

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Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und beiseite stellen. Von der Paprika den Stielansatz, die Scheidewände und die Samen entfernen und beide Paprika halbieren. Die Zwiebeln abziehen und vierteln. Paprika und Zwiebel in eine Schüssel geben und rundum mit Olivenöl einreiben.
  2. Backblech in den Ofen geben und ca. 20-25 Minuten rösten, bis die Paprikaschoten weich sind und die Haut blasen wirft. Nach der Hälfte der Ofenzeit die Schoten wenden. Sobald die Paprika weich sind, herausnehmen, den Saft auffangen und zusammen mit den Schoten in eine Schüssel geben und die Schüssel mit Frischhaltefolie verschließen. Die Paprika abkühlen lassen und dann die Haut abziehen. Die Zwiebeln noch einige Minuten im Ofen belassen, bis sie ebenfalls weich sind.
  3. In der Zwischenzeit die Schalotte sowie den Knoblauch abziehen und beides fein würfeln. Die Schalotten in einer Pfanne bei kleiner bis mittlerer Hitze in 1-2 EL Olivenöl glasig anschwitzen, den Knoblauch hinzufügen und ebenfalls kurz anschwitzen. Eine Prise Zucker zufügen, 1 Minuten karamellisieren lassen und mit dem Sherryessig ablöschen. Umrühren und abkühlen lassen.
  4. Den Couscous in eine Schüssel geben und den Gemüsefond einmal aufkochen. Den Fond über den Couscous gießen und ca. 5 Minuten quellen lassen. Dann mit einer Gabel lockern und die angekühlte Zwiebelmischung unterrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen.
  5. Die Zwiebeln zu den Paprika in die Schüssel geben und beides behutsam mit 1 EL Garam Masala würzen. Für das Dressing das Olivenöl, Traubensirup, Granatapfelsirup und Balsamico in einer Schüssel verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist, den gehackten Rosmarin unterrühren und das Dressing mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Beim Anrichten jeweils 1 Paprikahälfte auf einen Teller legen und mit einigen Löffeln Couscous füllen. Etwas Dressing über den Couscous geben und den Couscous mit 1 großen EL Frischkkäse sowie 1 Zwiebelspalte belegen.Ein paar Cashewkerne und etwas gehackte Petersilie darüberstreuen. Noch etwas Dressing darüber träufeln und mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen

Hinweise

Traupensirup und Granatapfelessig gibt es beides im türkischen Lebensmittelladen.

http://www.malteskitchen.de/geroestete-paprika-mit-couscous-cashew-huettenkaese/

Bei diesem Rezept verwendete oder empfohlene Kochbücher / Utensilien / Produkte:

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Lasst es euch schmecken und bis demnächst mal wieder,

Malte.

Süße Brioche in der Muffin-Form

Fluffige Brioche aus der Muffinform

Es ist ziemlich früh und ordentlich kalt heute morgen und zu allem Überfluss habe ich gestern Abend wohl vergessen das Küchenfenster zu schließen. Nun stehe ich mit einem dampfenden Pott tiefschwarzem Kaffee um halb 6 morgens in meiner kalten Küche und bibbere vor mich hin. Beim Blick aus dem Fenster erwarte mich nur Dunkelheit und es sieht so aus, als würden alle anderen Menschen den zweiten Weihnachtstag noch eingekuschelt in ihren Betten verbringen.

Ich bin nicht ohne Grund schon auf den Beinen. Nachdem ich Heiligabend für die Familie Lachstatar mit Avocado, Rostbeef mit Kartoffelsalat und ein Vanilleparfait zubereitet habe, standen gestern weitere Besuche bei der Familie an und am Abend habe ich noch einmal den Kochlöffel geschwungen und ein saftiges Karree vom Duroc-Schwein aus dem Ofen geholt. Heute steht genau „Nichts“ auf dem Plan. Ein ganzer Tag nur für uns und ohne Verpflichtungen. Zur Feier dieses Tages werde ich goldgelbe Brioche backen, mit Butter und Milch und Hefe. Hefeteig braucht seine Zeit und obwohl die Nacht recht kurz war, stehe ich gut gelaunt in der Küche und genieße die Stille. Spätestens um 8 Uhr, wenn der Kleine aufwacht, ist es damit nämlich ziemlich sicher vorbei.

Süße Brioche zum Frühstück

Ruhe ist etwas Schönes, sie hilft mir dabei meine Gedanken zu ordnen. Nur wärmer könnte es sein, aber die Heizung bollert schon vor sich hin und in ein paar Minuten werde ich wahrscheinlich schwitzen. Wir leben im Altbau und das Thermostat ist noch aus von „vor dem Krieg“. In allen anderen Räumen habe ich das alte Ding schon gegen ein Supermodernes ausgetauscht, mit Programmierfunktion und allem Pipapo. Aber in der Küche heize ich normalerweise nicht und habe vergessen das sich diese Antiquität von Thermostat nur auf „arschkalt“ oder „sauheiß“ regulieren lässt. Irgendwann tausche ich es mal aus. Jetzt trinke ich noch einen Schluck Kaffee und dann mache ich mich an die Arbeit. Nicht ohne vorher noch schnell den frühen Vogel zu wecken. Der schläft anscheinend noch und Rache ist ja bekanntlich süß!

Während die Maschine den Teig knetet, entscheide ich mich dazu die Brioche nicht in einer Kastenform, sondern in einer Muffinform, zu backen und später zum Frühstück anstelle eines großen Brioche lieber viele kleine Brioche auf den Tisch zu stellen. So kann sich jeder 2 oder 3 davon schnappen, sie aufschneiden und jede Hälfte unterschiedlich belegen. Eine Hälfte nur mit gesalzener Butter, die andere mit Käse und die Nächste mit Erdbeermarmelade. Der Junior entscheidet sich später für Joghurt als Belag und löffelt sich in kürzester Zeit den Joghurt in die Nase und in die Haare! Aber er sieht glücklich dabei aus, so why not?

Ihr könnt das Brioche selbstverständlich auch in einer Kastenform backen, aber das Essgefühl mit kleinen Häppchen ist ein viel Gemütlicheres und mir ist heute nach einer großen Portion Gemütlichkeit. Es ist schön, sich beim Frühstück auch mal die Zeit zu nehmen und so ein leckeres selbstgebackenes Brioche bewusst zu genießen. Immerhin habe ich heute über 2 Stunden auf diesen Moment gewartet. So lange und noch ein bisschen mehr dauert es, bis die Brioche verlockend auf dem Tisch stehen. Aber wir rennen den ganzen Tag getrieben durch unser Leben, von einer Verpflichtung zur Nächsten und vergessen dabei völlig den wahren Schatz des Lebens, die Zeit. Die Zeit, die man sich für sich selber! oder für seine Familie und für die schönen und auch für die köstlichen Dinge des Lebens nimmt.

Die Brioche werden in der Muffin-Form gebacken

Das mag esoterisch klingen, aber es ist wahr. Ich erkenne immer mehr, wie sehr ich mir selbst die Zeit stehle und mich mit unwichtigen Dingen aufhalte. Warum verfolge ich zum Beispiel schwachsinnige Diskussionen von schwachsinnigen Schwachmaten auf Facebook, anstatt mal wieder ein gutes Buch zu lesen? Eine schöne Geschichte die mein Herz berührt, anstatt dieser tägliche Hass und diese unsägliche Dummheit, die mich am Ende nur übel gelaunt zurück lässt? Warum verbringe ich so viel Zeit mit so viel Sinnlosem?

Das Internet ist wahrlich Fluch und Segen und das Pendel scheint für mich immer mehr in Richtung Fluch auszuschlagen. Geld, Sex und Gewalt beherrschen unsere Medien und gerade Online geht es nur noch um die Generierung von Klicks. Dazu ist fast jedes Mittel recht, so scheint es. Deswegen wird für mich 2017 das Jahr der Rückbesinnung auf das was wirklich wichtig ist. Die kurze Zeit, die man hat, für die schönen Momente des Lebens zu nutzen. Dazu gehört auch wieder Dankbarer zu sein, für das privilegierte Leben das man führen kann. Ich stehe, im Vergleich zu ganz vielen anderen Menschen, auf der Sonnenseite des Lebens. Das ist so und dieser Gedanke sollte mich glücklich und demütig machen…

Fluffige Brioche zum Frühstück

Zurück zu meinen fluffigen Brioche, die wirklich toll geworden sind. Wunderbar locker und leicht, mit einem schönen Buttergeschmack. Am Besten schmecken sie noch warm aus dem Ofen kommend, fingerdick mit gesalzener Butter bestrichen. Leute, das ist der Himmel auf Erden. Mehr brauche ich für ein gutes Frühstück eigentlich nicht. Vielleicht noch einen starken Kaffee und eine funktionierende Heizung, aber dann bin ich bereits glücklich.

Genug von mir.

Wie war euer Weihnachten? Hattet ihr schöne Tage im Kreis der Familie? Sind die üblichen familiären Katastrophen ausgeblieben oder hat Oma dem Opa wie jedes Jahr Prügel unterm Tannenbaum angedroht? Alle Geschenke schon umgetauscht?    

Portionen 12

Brioche

2 hrVorbereitung

15 minKochzeit

2 hr, 15 Gesamtzeit

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Zutaten

270 g Mehl (550er oder 405er)

25 g Zucker

20 g Hefe

3 Eier + 1 Eigelb

40 ml lauwarme Milch

125 g weiche Butter

1/2 TL Salz

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Zubereitung

  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker und Salz zufügen und mit dem Knethacken der Küchenmaschine vermischen. Die Milch handwarm erwärmen und die Hefe hinein bröckeln. Die Eier in eine Schüssel geben und die weiche Butter würfeln.
  2. Die Hefemilch unter ständigem Kneten nach und nach unter das Mehl geben. Die Eier zugeben und kurz einarbeiten lassen. Die Butter in kleinen Portionen weiter unter ständigem Kneten zufügen, bis ein geschmeidiger und elastischer Teig entstanden ist.
  3. Den Teig mit Frischhaltefolie verschließen und ca. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. In der Zwischenzeit die Muffinförmchen mit Butter einfetten und auch den oberen Rand der Förmchen gut einfetten, damit sich der Teig später gut lösen lässt.
  4. Den Teig nach 60 Minuten auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kurz durchkneten, in 12 Portionen teilen und in die Muffinform füllen. Die Muffinform mit einem Tuch abdecken und den Teig noch einmal an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
  5. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Eigelb mit 1 EL Milch verrühren und mit einem Pinsel auf die Teigkugeln pinseln. Die Muffinform in den vorgeheizten Ofen geben und die Brioche in ca. 15 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen die Brioche aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter kurz auskühlen lassen.

Hinweise

Der Teig sollte insgesamt 1 Stunde und 30 Minuten gehen.

http://www.malteskitchen.de/fluffige-brioche-muffin/

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Lasst es euch schmecken und bis demnächst mal wieder,

Malte.