Veganes Bananenbrot mit Pekannüssen

Heute morgen stand ich mal wieder in aller Frühe in der Küche und versuchte mich an einem neuen Rezept für ein Bananenbrot. Vielleicht habt ihr ja schon mitbekommen das ich der weltgrößte Bananenbrot-Fan bin und mich eigentlich auch nur noch davon ernähren könnte. Ich liebe meine Bananenbrötchen mit Macadamianüssen heiß und innig und würde sogar behaupten, dass ich regelrecht verrückt danach bin. Wenn es auch gerne mal etwas „kuchiger“ sein darf und bei mir darf es das, dann führt kein Weg an dem Bananenbrot mit Zimt & Muskatnus vorbei. Lecker!

Saftiges Bananenbrot mit Pecannüssen

Heute schob ich ein veganes Bananenbrot nach einem Rezept von Anna Jones in den Ofen, welches komplett ohne Mehl, raffinierten Zucker und Milchprodukte auskommt. Das Rezept stammt aus ihrem Kochbuch „a modern way to cook„, in welchem sie moderne vegetarische Gerichte präsentiert. Ich habe mir das Buch zugelegt, weil ich aus gesundheitlichen Gründen ein wenig meine Ernährung umstellen bzw. anpassen muss und das Rezept für dieses Bananenbrot fiel mir sofort ins Auge.

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Anstelle von Mehl verwendet Anna Haferflocken und der raffinierte Zucker wird durch Kokosblütenzucker und Ahornsirup ersetzt. Als Alternative zum Kokosblütenzucker kann laut Anna auch brauner Rohrohrzucker verwendet werden. Die Milch wird durch ungesüßte Mandelmilch ersetzt und die Butter durch Kokosöl.

Da ich auch schon in der Vergangenheit gerne mal wild durch alle neuen Trends gehüpft bin, vegan, vegetarisch, clean eating, paleo, lchf und was es sonst noch alles gibt, habe ich glücklicherweise alle Zutaten im Haus, bis auf die Mandelmilch. Die habe ich gestern Abend noch schnell bei DM gekauft, heute früh probiert und als sehr gewöhnungsbedürftig eingestuft. Lecker geht aber auch irgendwie anders. Meine Frau meinte, die Milch schmeckt wie „eingeweichte Pappe“ und ich finde, da hat sie Recht.

Saftiges und veganes Bananenbrot

Anna mischt noch ein paar Schokoladenstückchen aus Bitterschokolade unter den Teig, während ich die Schokolade durch Blaubeeren ersetze. Blaubeeren und Bananen verstehen sich gut und ich mag diese Kombination. Blöderweise denke ich erst an die Blaubeeren, nachdem ich den Teig bereits in die Kastenform gefüllt habe und so bleibt mir nichts anderes übrig, als die Blaubeeren als Topping zu verwenden. Dadurch trocken sie beim Backen natürlich etwas aus und es sieht auch leicht merkwürdig aus, aber es schmeckt. Und Geschmack geht beim Essen immer vor Optik!

Nachdem das Brot rund 30 Minuten länger im Ofen brauchte, als im Rezept angegeben und sich zwischenzeitlich ein wunderbar bananinger Duft in der Wohnung ausgebreitete, begann die lange Zeit des Wartens. Mindestens 30 Minuten, so lange sollte das vegane Bananenbrot auf einem Kuchengitter ruhen, bevor es angeschnitten werden konnte. Lange 30 Minuten! Aber dann war es endlich soweit. 🙂

Bananenbrot mit Blaubeeren

Es schmeckte toll! Von der pappigen Mandelmilch merkt man nichts mehr und das Brot schmeckt wunderbar nach Banane, hat eine schöne und angenehme Süße, die Nüsse geben einen netten Crunch und die Konsistenz des Brotes gefällt mit auch sehr gut. Es geht wieder leicht in die Richtung Kuchen und weniger in Richtung Brot, aber das aber ich auch so erwartet und es gefällt mir. Ich esse ein Scheibchen mir aufgeschlagener Creme Fraiche und ein Scheibchen mit Aprikosenkonfitüre. Yummy!

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Lasst es euch schmecken und bis demnächst mal wieder,

Malte.

Portionen 1 Brot

Veganes Bananenbrot mit Pekannüssen

10 minVorbereitung

1 hr, 40 Kochzeit

1 hr, 50 Gesamtzeit

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Zutaten

4 große reife Bananen

200 g kernige Haferflocken

200 g Pecannusskerne

100 g Kokosblütenzucker

100 g Ahornsirup

100 ml ungesüßte Mandelmilch

75 g zerlassenes Kokosöl (plus etwas zum Einfetten)

2 TL Backpulver

1 handvoll Blaubeeren

Prise Salz

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Zubereitung

  1. Den Ofen auf 170 Grad Ober und Unterhitze vorheizen und die Kastenform mit etwas Kokosöl einfetten. Die Pecannüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten, grob hacken und beiseite legen.
  2. Die Haferflocken in der Küchenmaschine zu einem krümeligen Mehl verarbeiten und die Bananen, den Kokosblütenzucker, Mandelmilch, Ahornsirup und das zerlassene Kokosöl in der Küchenmaschine zu einem gleichmäßig vermengten Teig verarbeiten. Das Hafermehl, Backpulver und eine Prise Salz zufügen und vermixen, dann die Pecannüsse sowie die Blaubeeren untermischen.
  3. Den Teig gleichmäßig in die Backform füllen und im vorgeheizten Ofen für ca. 90 - 100 Minuten backen. Zur Garprobe einen Holzspieß in den Teig stecken, es sollte kein Teig mehr daran haften. Das Brot aus dem Ofen holen, 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter mindestens weitere 20 Minuten abkühlen lassen.

Hinweise

Ich habe das Brot in einer 24 cm Backform gebacken.

6.6.15
http://www.malteskitchen.de/bananenbrot-mit-pekannuessen/

Bei diesem Rezept verwendete oder empfohlene Kochbücher / Utensilien / Produkte:

4 Kommentare

  1. Juliane sagt

    Hi Malte! Ich habe diese Woche auch ein Bananenbrot gebacken 🙂 Allerdings habe ich statt Zucker und Fett einen geriebenen Apfel untergemengt. War echt lecker, probier es mal 🙂 Werde deine vorgestellte Varianre aber auf jeden Fall auch mal testen.
    Und noch ein Zufall: ich habe von Anna das Buch „a modern way to eat“ und habe erst gestern daraus ein Chili gekocht, mit Linsen, Bulgur und Quinoa. Hammer 😋 Das Buch ist klasse! Liebe Grüße und einen schönen Sonntag, Juliane

    • Hi Juliane 🙂

      wir machen immer Pfannkuchen mit geriebenem Apfel, die sind dann auch süß genug. Beim Brot habe ich es noch nicht versucht, ich versuche es mir mal vorzumerken! Das modern way to eat steht auch noch auf meiner Liste und wird bald einziehen dürfen. Ich bin schon gespannt darauf. 🙂

      Dir auch einen schönen Sonntag und liebe Grüße, Malte

  2. Ich bin ein RIESEN Van von Annas Buch und dieses Bananenbrot gehört definitiv zu meinen liebsten Rezepten. Was für eine tolle Idee mit den Blaubeeren, ich glaube, dass muss ich ganz bald auch probieren.
    LG

    • Ich mag das buch auch sehr und je mehr in darin stöbere, umso mehr Lust bekommen ich die Rezepte nachzukochen. Wirklich ein tolles Buch. 🙂

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