Currysauce nach Martin Baudrexel

Vor ein paar Tagen blieb aus Zeitmangel die Küche lei­der mal wie­der kalt und ich bekämpfte mei­nen Hunger mit DEM Kultgericht hier im Pott. Die Currywurst! Für uns Ruhrpottler ist eine leckere Currywurst mit Currysauce (und Pommes Rot-Weiß) ein Grundnahrungsmittel und wir wach­sen damit auf, wie andere mit der Muttermilch. Ne Currywurst geht immer!

Während ich also glück­lich die Mantaplatte schna­bu­lierte und ein Foto davon auf mei­ner Facebook Seite zeigte, erreichte mich eine SMS von mei­ner Frau mit dem Inhalt: „Ich WILL auch! Aber nicht von der Bude!“. Eine selbst­ge­machte Sauce wollte sie haben, da sie die Sauce von unse­rer Pommesbude ums Eck nicht so gerne mag.

Leckere Currysauce für eine Currywurst

Wie immer ist mir der Wunsch mei­ner Frau natür­lich Befehl und ich ent­schied mich für eine Currysauce nach einem Rezept von Martin Baudrexel. Die Sauce, von dem aus der TV-Serie „Die Kochprofis“ bekann­ten Koch, hatte mir bereits ein Freund emp­foh­len mit den Worten: „Geiles Teil!“. Er hatte auch noch das Rezept parat und so ging ich fröh­lich ans Werk.

Die Currysauce von Martin Baudrexel ist ruck­zuck gemacht. Man gibt 500 ml Cola (ich habe Cola Light ver­wen­det) in einen Topf und lässt die Flüssigkeit auf ca. 100 ml redu­zie­ren. Nun rührt man die rest­li­chen Zutaten unter und schmeckt die Sauce nur noch mit etwas Salz ab. Das war es auch schon.  :smile:

Als Ergebnis bekommt man eine sehr fruch­tige, leicht scharfe Sauce auf den Teller, mit einer rich­tig schö­nen Konsistenz (durch das Apfelmus!).  Die Sauce hat ein sehr aus­ge­wo­ge­nes Verhältnis zwi­schen Süße, Schärfe und Säure und schmeck tat­säch­lich total lecker! Und ich muss geste­hen, sie schmeckt viel bes­ser als die Currysauce von der Pommesbude. Die ist auch nicht schlecht, aber die Sauce von Martin Baudrexel kann mehr. Geiles Teil!

Zutaten für 8–10 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 500 ml Cola light
  • 400 ml Ketchup
  • 6 EL Apfelmus
  • 2 EL Worcestersauce
  • 2 TL Limettensaft
  • 1 TL Tabasco
  • 2 EL schar­fes Currypulver

Chicken Tikka Masala

Die indi­sche Küche ist von mir bis­her wei­test­ge­hend igno­riert wor­den, was sicher auch daran lag, dass es in mei­ner Stadt noch kein gutes indi­sches Restaurant gab. Mittlerweile hat sich das jedoch geän­dert und so war ich zuletzt 3–4 Mal indisch essen und ent­wickle so lang­sam eine Vorliebe für die sehr exo­tisch gewürz­ten Speisen.

Nur die Schärfe vie­ler Gerichte macht mir noch zu schaf­fen :angry:  aber ins­ge­samt mag ich das indi­sche Essen sehr.

Vor ein paar Tagen stieß ich beim Durchblättern der Jubiläumsausgabe der „Zeitschrift Lecker — Das Beste aus 10 Jahren“ auf ein Rezept für ein Chicken Tikka Masala und ent­schied mich spon­tan, mein ers­tes selbst­ge­mach­tes indi­sches Gericht zu kochen. Viele wei­tere wer­den hof­fent­lich noch folgen.

Chicken Tikka Masala

Am Vortag wird die Marinade für das Hühnchen her­ge­stellt. Dazu wird der Knoblauch (5 Zehen!) und der Ingwer fein gehackt und zusam­men mit 1 EL frisch gemah­le­nen Kreuzkümmel, 1TL Salz, 150 g Joghurt, 1 TL getrock­ne­ter Minze, 1EL Garam Masala und 3 EL Öl (ich habe Olivenöl ver­wen­det) gründ­lich ver­mischt. Laut Rezept kommt noch ein hal­bes Bund Koriander in die Marinade, aber im Moment stehe ich mit die­sem Kraut mal wie­der auf Kriegsfuß und habe es daher weggelassen.

Das zuvor gewür­felte Hühnchen kommt in eine fla­che Auflaufform und wird nun mit der Joghurtmarinade ver­mischt, mit Klarsichtfolie abge­deckt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt.

Am nächs­ten Tag den Ofen auf 200 Grad vor­hei­zen und die Auflaufform mit dem Hühnchen für ca– 40 Minuten in den Ofen schie­ben. In der Zwischenzeit die Banane mit einer Gabel zu Mus zer­drü­cken. Einen Topf auf­set­zen und 3 EL Öl, pas­sierte Tomaten, 150 g Joghurt sowie das Bananenmus hin­ein­ge­ben, ver­rüh­ren, auf­ko­chen und dann bei schwa­cher Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

Nach 10 Minuten die gemah­le­nen Mandeln, ca. 1 TL Salz sowie die 100 ml Kokosmilch zur Sauce geben. Die Sauce kurz auf­ko­chen und dann wei­tere 5 Minuten köcheln las­sen. Mit einem 1/2 EL frisch gemah­le­nen Kreuzkümmel, 1 TL Curry, 2 TL Tandoori Masala wür­zen. Fertig ist die Sauce.

Sobald das Fleisch im Ofen gegart ist, wird es mit der Sauce im Topf ver­mischt. Wer mag, kann noch Koriander unter­rüh­ren. Serviert habe ich das Chicken mit Basmatireis.

Lecker war es, das Chicken Tikka Masala

Mein Fazit fällt ganz ok aus. Das Chicken Tikka Masala war recht lecker, fruch­tig, mit einer leich­ten Säure und das Hühnchen war sehr zart.  Den viele Knoblauch hat man nicht raus­ge­schmeckt, obwohl beim Einlegen die ganze Wohnung in einen Knoblauchduft gehüllt wurde.

Allerdings war das Gericht von der Würze her ein biss­chen plump / flach. Beim Inder um die Ecke schmeckte es bes­ser, war run­der und hatte mehr Tiefe. Demnächst wird also noch ein wei­te­res Chicken Tikka Masala Rezept aus­pro­biert, um einen Vergleich zu haben. Dieses hier ist ganz gut, aber ich glaube es geht noch besser.

Vielleicht kennst du ja auch ein tol­les Rezept für Chicken Tikka Masala? Dann immer her damit, mein Dank ist dir gewiss!  :ovation:

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 90 Minuten + ca. 12 Stunden Marinierzeit

Für die Marinade

  • 5 Knoblauchzehen
  • 30 g Ingwer
  • 3 EL fri­sche Minze oder 1 TL getrock­nete Minze
  • hal­bes Bund Koriander
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Garam Masala
  • 150 g Vollmilchjoghurt
  • 3 El Öl

Für die Sauce

  • 750 g Hähnchenbrust
  • 1 Dose (850 ml) pas­sierte Tomaten
  • 1 reife Banane
  • 150 g Vollmilchjoghurt
  • 100 ml Kokosmilch
  • 50 g gemah­lene Mandeln
  • 1/2 EL Kreuzkümmel
  • 1 TL Curry (laut Rezept Kurkuma)
  • 2 TL Tandoori Masala
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Öl

Garlic Chef {getestet}

Vor ein paar Tagen stand ich wie immer hung­rig in der Küche und wollte mich gerade ans Kochen machen, da hielt mir meine Frau gut gelaunt ein ganz komi­sches Dingsda unter die Nase.

Der Galric Chef zum schneiden von Knoblauch

«Guck mal!» Ich guckte. «Damit kannst du ruck­zuck Knoblauch schnei­den, ist total toll das Teil und war ganz güns­tig!» — «Bin ich dir zu lang­sam?» — «Nö.» - «Musstest du schon mal bezah­len, wenn ich gekocht habe?» — «Hmmm, Nö.» — «Wenn ich also schnell und kos­ten­los bin, warum haben wir dann so ein komi­sches Teil?» - «Damit kannst du ruck­zuck Knoblauch schnei­den, ist total toll das Teil und war ganz güns­tig!» - «seufz»

Da mir nicht nach einer Endlosschleife war und ich sowieso keine andere Wahl hatte, habe ich das komi­sche Teil mit dem Namen Garlic Chef (wenn Chef, dann ich Chef — geht’s noch?!) aus­ge­packt, den Test gemacht und gleich mal die Knoblauchzehen damit kleinge, äh, quetscht!

Genau, gequetscht! Der Carlic Chef, sei­nes Zeichens ein Knoblauch– und Zwiebelzerkleinerer, schnei­det den Knoblauch (oder wahl­weise die Zwiebeln, Chilli, Oliven, Ingwer) nicht, er zer­matscht, zer­quetscht, zer­drückt ihn eher. Dabei geht natür­lich Saft ver­lo­ren und der Knoblauch wird zudem noch leicht mat­schig. Je län­ger man dreht, umso mat­schi­ger wird er. Das will ich nicht haben! Die Stücke wer­den übri­gens auch nicht gleich­mä­ßig groß und das stört den Perfektionisten in mir.

Es ist zwar schön, dass die Finger nach dem Schneiden des Knoblauchs nicht stin­ken, aber ich alter Fuchs benutze sowieso schon eine Metallseife. Und wenn ich mal ganz faul sein sollte, dann zer­klei­nere ich meine Zwiebeln oder den Knoblauch ein­fach in der Küchenmaschine. Da wird er ganz fein gleich­mä­ßig geschnit­ten und kein Tröpfchen Saft geht verloren.

Mit den Ergebnissen mei­nes Test kon­fron­tiert, ließ sich mei­ner Frau ein «Hast du wohl falsch benutzt!?» ent­lo­cken. «Ja, da kann man ja auch so unglaub­lich viel falsch machen. Vielleicht hätte ich vor­her doch die sieb­zehn­sei­tige Anleitung in 5 Sprachen lesen sol­len. Ach, die gibt es gar nicht? Guck mal einer an!»

Bedienungshinweise für den Garlic Chef

«Gib mal her!» — rit­schratsch — «Hmm. Verdammt!!» Jaja.

Leider verliert der Knoblauch zu viel Saft! beim Garlic Chef

Der Garlic Chef kos­tet bei Amazon gerade um die 8 Euro und macht nicht so rich­tig viel Sinn. Für grö­ßere Mengen ist er nicht geeig­net, da er zu klein ist. Er zer­drückt eher, als das er schnei­det und wenn ich Knoblauch zer­drü­cken will, kann ich ja auch gleich eine Knoblauchpresse benutzen.

Zwiebeln gehen nicht als Ganzes in den Garlic Chef und wenn ich dann eh schon hal­bie­ren und vier­teln muss, kann ich auch gleich wür­feln. Neee, bei mir bleibt der Garlic Chef in der Schublade, da gehört er hin.

Tagliatelle nach Carbonara Art

Mit man­chen Gerichten geht man innige Verbindungen ein, sei es weil man sie an wun­der­schö­nen Orten genos­sen hat oder mit ganz beson­de­ren Menschen oder weil man bestimmte Erlebnisse mit die­sen Gerichten verbinden.

Mit den Tagliatelle nach Carbonara Art pflege ich solch eine innige Verbindung, habe ich sie doch das erste Mal zube­rei­tet an einem Abend, als ich einen ziem­lich dum­men Streit mit mei­ner Frau hatte.  Nein, wie roman­tisch, wer­det ihr jetzt viel­leicht den­ken. Aber das Leben besteht ja nicht nur aus Deko  :smile:  und meine Frau ist eben eine kleine Zicke und in mei­nem Schrank feh­len auch ein paar Tassen.

Tagliatelle nach Carbonara Art

An die­sem Abend habe ich die Tagliatelle lei­der alleine geges­sen und war echt rich­tig mies gelaunt. Trotzdem konnte ich noch halb­wegs rea­li­sie­ren, was da Leckeres auf dem Teller war und des­halb kochte ich die Carbonara Tagliatelle nur wenige Tage spä­ter noch ein­mal, nach­dem meine Frau und ich uns wie­der lieb hatten.

Immer, wenn wir jetzt die­ses leckere Gericht essen, erin­nern wir uns an den dum­men Streit von damals und lachen gemein­sam dar­über. Das ist doch wirk­lich schön oder nicht?  Die Tagliatelle nach Carbonara Art gehö­ren mitt­ler­weile sogar zu unse­ren liebs­ten Gerichten.

Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, warum ich dau­ernd Carbonara Art und nicht Carbonara schreibe? Der Grund hier­für liegt in der Tradition die­ses Gerichtes und Traditionen (nicht nur beim Kochen) sind wich­tig. Klassische tra­di­tio­nelle Carbonara, so habe ich das nach­ge­le­sen, wird zum Beispiel ohne Zwiebel und ohne Sahne zube­rei­tet und nur mit Ei! Als Speck ver­wen­det man unge­räu­cher­ten Pancetta oder Guanciale.

Bei mei­nem heu­ti­gen Rezept ver­lasse ich den Weg der Tradition und bereite meine Carbonara mit Sahne und geräu­cher­tem Schwarzwälder Schinken zu. Deshalb ist es nur noch eine Art Carbonara, aber eben eine, die mir sehr gut schmeckt.  Das Grundrezept habe ich aus dem Kochbuch von Cornelia Poletto: „Polettos Kochschule — Mein Grundkurs für Einsteiger“.

Für die Sauce den Schwarzwälder Schinken in feine Streifen schnei­den und in Butter lang­sam! knusp­rig bra­ten. Die Schalotte in feine Würfel schnei­den, in die Pfanne zum Schinken geben und kurz anschwit­zen las­sen. Fein gehack­ten Knoblauch hin­zu­ge­ben und eben­falls kurz anschwitzen.

In der Zwischenzeit die Tagliatelle nach Packungsangabe kochen sowie die Eigelbe ver­quir­len und mit den bei­den Käsesorten ver­mi­schen. Vorsichtig mit Salz und Pfeffer wür­zen. Wer mag, kann jetzt noch fein gehackte Petersilie unter die Käsemischung geben.

Die Tagliatelle absei­hen, etwas Kochwasser auf­he­ben und die Tagliattele tropf­nass zur Zwiebel-Schinken-Mischung in die Pfanne geben. Evtl. einen Schluck Kochwasser mit hin­ein geben. Nun die Pfanne vom Herd  neh­men, die Eiermischung dazu­ge­ben und alles zügig! mit­ein­an­der ver­mi­schen.

Es ist wirk­lich wich­tig, dass man hier schnell arbei­tet, damit das Ei nicht stockt und schön cre­mig bleibt. Wir wol­len ein cre­mi­ges Ei und kein Rührei in der Pfanne! Hat man alles schnell mit­ein­an­der ver­rührt, schmeckt man die Tagliatelle bei Bedarf noch mit Salz und Pfeffer ab und gibt ein paar geho­belte Späne Parmesan oder Pecorino drüber.

Eine sehr cremige Sauce machen die Carbonara so besonders.

Es ist zwar nicht klas­sisch, aber es schmeckt ver­dammt lecker. Ein tol­les Gericht, kocht es nach und ihr wer­det es ganz bestimmt lie­ben, auch ohne euch zuvor mit eurem Partner zu strei­ten!  :zwinker:

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • ca. 300 g Tagliatelle
  • 1 Schalotte
  • 150 g Schwarzwälder Schinken
  • 50 g gerie­be­nen Pecorino
  • 50 g gerie­be­nen Parmesan
  • 4 Eigelbe
  • ca. 80–100 ml Sahne
  • 2 EL Butter
  • evtl. 2–3 Stiele Petersilie

Chicken auf Indisch

Schnell fotografiert
Chicken Tikka Masala

Mein ers­tes selbst­ge­koch­tes indi­sches Gericht. Chicken Tikka Masala. Rezept folgt.

Tomatensalat mit Hühnchen

Mein ers­ter rich­ti­ger Tomatensalat den ich selbst zube­rei­tet habe, war natür­lich nach einem Rezept von Jamie Oliver. Der Salat bekam ein Dressing mit Worcestersauce und als Beilage gab es eine panierte Blutwurst. Alle Mädels die jetzt noch wei­ter­le­sen und beim Gedanken an Blutwurst nicht davon gelau­fen sind, kön­nen sich ja mal das Rezept für den Tomatensalat mit panier­ter Blutwurst anschauen.

Jamies Tomatensalat hat mir damals super geschmeckt und seit­dem bin ich offen für sämt­li­che Tomatensalat Rezepte. An Jamies Rezept kam bis­her zwar noch kei­ner ran, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Leckerer Tomatensalat mit Hühnchen

In der Ausgabe der „Lecker — das Beste aus 10 Jahren“ ent­deckte ich dann vor ein paar Tagen einen Sommersalat mit Hähnchen und war vom appe­tit­li­chen Foto direkt ange­tan. Der Salat war aller­dings mit fri­schen Aprikosen und die gibt es der­zeit noch nicht zu kau­fen. Dann eben nur mit Tomaten und anstelle des Frischkäse habe ich Büffelmozzarella ver­wen­det. Den mag ich ein­fach lie­ber und der geht immer Perfekt mit Tomaten, zusam­men sind die bei­den quasi Brangelina.

Zunächst die Tomaten waschen und je nach Größe ein paar Tomaten hal­bie­ren. Ich finde es immer ganz schön, wenn kleine Tomaten im Ganzen blei­ben und zwi­schen­durch ein paar hal­bierte „rum­lie­gen“. Ist das erle­digt, kann man schon mal den Mozzarella zup­fen und bei­seite stel­len. Der darf ruhig ein paar Minuten an der Luft lie­gen, um sein Aroma zu entfalten.

Nun das Basilikum in feine Streifen schnei­den und wer mag, kann auch hier ein paar Blätter unver­sehrt las­sen. Das sieht nach­her auch ganz schön aus und das Auge isst ja mit. Jetzt kann man schon die Vinaigrette anrüh­ren, indem man den Weißweinessig mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Zucker würzt und danach das Öl hin­zu­gibt und alles gut mit­ein­an­der ver­rührt. Ordentlich rüh­ren, damit eine gute Bindung entsteht.

Das Hühnchen fehlt noch, das gesal­zen und dann bei mitt­le­rer Hitze in der Pfanne gebra­ten wird. Ich brate es auf bei­den Seiten schön kross an, gehe dann mit der Temperatur ein biss­chen run­ter und lasse es in der Pfanne lang­sam gar zie­hen. Dabei wende ich es mehrmals.

Kurz bevor das Fleisch gar ist, mische ich die Tomaten mit dem Basilikum und gebe die Vinaigrette hinzu. Die Tomaten gut durch­mi­schen, damit sie auch über­all von der Vinaigrette bedeckt sind. Auf einem Teller anrich­ten und den gezupf­ten Büffelmozarella über die Tomaten geben. Wer mag, kann jetzt noch ein paar Tropfen gutes Olivenöl über den Salat träufeln.

Der Tomatensalat mit Huhn ist ein sehr sommerliches Gericht,

Die Hühnerbrust schräg auf­schnei­den, neben dem Tomatensalat anrich­ten und noch mit rich­tig gutem Balsamico beträu­feln. Fertig.

Als Fazit kann ich sagen, dass der Tomatensalat ganz lecker war. Zusammen mit dem lecke­ren Hühnchen, dem Balsamico hat das schon rich­tig gut geschmeckt. Allerdings war die Vinaigrette sehr ein­fach gehal­ten, nur Essig und Öl, und hätte ruhig noch etwas Pfiff ver­tra­gen kön­nen. Eine fruch­tige Note durch fri­sche saf­tige Aprikosen hätte den Salat auf jeden Fall noch aufgewertet.

Jamies Tomatensalat bleibt bei mir damit wei­ter­hin auf Platz 1 ste­hen. Was ist dein liebs­ter Tomatensalat? Hast du ein spe­zi­el­les Dressing / Vinaigrette, das so lecker ist, dass du dir die Finger danach lecken kannst?

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 2 Hühnerbrüste a ca. 150 g
  • 250 g bunte Kirschtomaten
  • ca. 60–80 g Büffelmozzarella
  • 2 EL Weißweinessig
  • 4–6 El Olivenöl
  • 2 EL Balsamico
  • hal­bes Bund Basilikum
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Kochen mit dem Rocket Man

Nebenbei gesagt

Auf mei­ner Facebook Seite habe ich ihn und sein neues Album „Here I Am“ schon vor ein paar Tagen ver­linkt und heute wird er mich mit Sicherheit in der Küche beglei­ten. Der „Rocket Man“ und Gewinner von The Voice auf Germany Andreas Kümmert.

Mir gefällt sein neues Album mal so rich­tig gut und es seine geile Stimme macht mir ein­fach Spaß und sorgt für gute Laune beim Kochen. Kaufen! Der Mann hat Talent und macht tolle Musik!