Hähnchen mit kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln & Kardamomreis {nach Ottolenghi}

Heute habe ich ein rich­tig schö­nes Hähnchengericht für euch und die­ses Mal eines, bei dem man mit einer Pfanne oder einem Topf aus­kommt und der Aufwand herr­lich klein gehal­ten wird. Das Ergebnis, wel­ches spä­ter auf dem Teller lan­det, über­zeugt trotz gerin­gen Aufwands abso­lut mit tol­lem Geschmack. Hähnchen, Reis, Korinthen, ein paar Gewürze und Kräuter und lecker kara­mel­li­sierte Zwiebeln. Das muss ja schmecken!

Das Gericht ist (mal) wie­der von Yotam Ottolenghi aus sei­nem Buch „Jerusalem“, wel­ches ich mir vor eini­ger Zeit gegönnt habe. Ich mag das Buch sehr und stelle euch in nächs­ter Zeit sicher noch einige Rezept aus die­sem Buch vor. Der Einsatz vie­ler (für uns eher exo­ti­scher) Gewürze und Kräuter macht ein­fach Spaß.

Hähnchen mit Kardamomreis nach Ottolenghi

Zubereitung • Hähnchen mit kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln & Kardamomreis •

Die Zwiebeln in 2 EL Olivenöl bei maxi­mal mitt­le­rer Hitze in einer Deckelpfanne lang­sam braun bra­ten, das dau­ert sicher­lich seine 15 Minuten. Dabei gele­gent­lich umrüh­ren. Die Zwiebel in eine Schüssel fül­len und bei­seite stel­len und die Pfanne mit Küchenpapier auswischen.

Die Hähnchenkeulen in einer gro­ßen Schüssel mit Salz und einer guten Menge frisch gemah­le­nen Pfeffer wür­zen. Die rest­li­chen 2 EL Olivenöl sowie Kardamom, Gewürznelken und Zimtstangen hin­zu­fü­gen und alles gut mit­ein­an­der vermengen.

Die Pfanne wie­der erhit­zen und das Fleisch zusam­men mit den Gewürzen in die Pfanne geben und auf jeder Seite ca. 5 Minuten anbra­ten. Die Hähnchenkeulen anschlie­ßend aus der Pfanne neh­men und bei­seite legen. Das Fett bis auf 1 TL abschüt­ten. Den Reis und die geschmor­ten Zwiebeln in die Pfanne geben und mit 1 TL Salz und reich­lich Pfeffer wür­zen. Die Korinthen hin­zu­fü­gen, alles gut durch­mi­schen und die Hähnchenkeulen auf den Reis drücken.

500 ml kochen­des Wasser angie­ßen, den Deckel auf die Pfanne legen und das Huhn samt Reis ca. 30 Minuten bei sehr gerin­ger Hitze köcheln las­sen. Nach 30 Minuten die Pfanne vom Herd neh­men, den Deckel abneh­men und die Pfanne sofort mit einem Geschirrtuch bede­cken und den Deckel wie­der auf­le­gen. 10 Minuten war­ten, die Hähnchen raus­neh­men (ich habe sie noch­mal schnell scharf in der Pfanne nach­ge­bra­ten, damit die Haut knusp­ri­ger wird!) und die gehack­ten Kräuter zum Reis geben. Mit einer Gabel die Kräuter unter­rüh­ren und den Reis zusam­men mit dem Hähnchen ser­vie­ren. Wer mag, kann auch noch Joghurt dazu servieren.

Ein sehr leckeres und aromatisches Gericht.

Fazit: Wirklich rich­tig lecker. Süß durch die Zwiebeln und die Korinthen, wun­der­bar aro­ma­tisch durch die Gewürze. Lediglich ein paar Nüsse haben mir per­sön­lich noch gefehlt, Cashews oder Walnüsse zum Beispiel oder Pistazien. Aber ansons­ten ist das ein sehr lecke­res Gericht, das mit Sicherheit wie­der gekocht wird.

Rezept Zutaten für 2–3 Portionen • Zubereitungszeit ca. 90 Minuten

  • 4 Hähnchenkeulen oder 4 Hähnchenteile
  • 300 g Basmatireis
  • 2 mit­tel­große Zwiebeln, fein gehackt
  • 25 g Korinthen
  • 10 Kardamomkapseln
  • 4 Gewürznelken
  • 2 lange Zimtstangen, halbiert
  • 1 TL gehackte Petersilie
  • 1 TL gehack­ter Dill
  • 1 TL gehack­ter Koriander
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Bratapfel-Toffee-Schnitte

Nur noch ein paar Mal schla­fen und schon ist Weihnachten! Mit ein biss­chen Glück habt ihr schon alle Geschenke bei­sam­men und auch das Festmahl ist schon durch­ge­plant. Ein süßes Dessert gehört bei euch auch ganz bestimmt dazu und bei mir natür­lich auch. Ich freue mich sehr, euch meine Bratapfel-Toffee-Schnitte als Türchen Nummer 18 im Kalender von Kochen, Backen, Selbermachen vor­stel­len zu dürfen!

Nicole von Kochen, Backen, Selbermachen hatte mich gefragt, ob ich nicht Lust habe ein Türchen zu ihrem dies­jäh­ri­gen Kalender bei­zu­steu­ern und natür­lich hatte ich Lust! Vielen Dank Nicole, dass du dabei an mich gedacht hast :smile: Ich hoffe dir gefällt meine Bratapfel-Toffee-Schnitte so gut, wie mir dein Kalender gefällt! Das Rezept stammt aus der Zeitschrift „Lecker — Christmas“.

Ordentlich Geschmack und Kalorien. Bratapfel-Toffee-Schnitte!

Zubereitung • Shortbreadboden •

350 g Mehl, 100 g Zucker, 1 Ei und 250 g Butter (in Stücken) erst mit dem Knethaken des Rührgeräts, dann kurz mit den Händen zu einem glat­ten Teig ver­kne­ten. Zudecken und ca. 30 Minuten ste­hen lassen.

Den Ofen auf 175°C vor­hei­zen und eine qua­dra­ti­sche Springform mit etwas Butter fet­ten und mit Mehl aus­stäu­ben. Den Teig in der Form zu einem Boden and­rü­cken und mit einer Gabel mehr­mals ein­ste­chen. Im vor­ge­heiz­ten Ofen ca. 20 Minuten gold­braun backen.

Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.

Den Boden mit einer Gabel mehr­fach einstechen.

Der Boden sollte goldbraun gebacken werden.

Der Boden sollte gold­braun geba­cken werden.

Zubereitung • Bratapfelfüllung •

In der Zwischenzeit die Zitrone heiß abwa­schen, tro­cken tup­fen und die Schale abrei­ben. Die Zitrone aus­pres­sen. Die Äpfel schä­len, vier­teln und ent­ker­nen. Die Äpfel zusam­men mit 2 EL Zucker, Zitronenschale und Zitronensaft in eine ofen­feste Form geben und mit­ein­an­der ver­mi­schen. Sobald der Shortbreadboden fer­tig geba­cken ist, raus­neh­men und den Ofen auf 200°C hoch­schal­ten. Die Äpfel im Ofen ca. 20 Minuten weich schmoren.

Die Äpfel werden im Ofen geschmort.

Die Äpfel wer­den im Ofen geschmort.

Zubereitung • Toffeefüllung •

250 g Butter, Zuckerrübensirup und 400 g Schlagsahne auf­ko­chen und unter stän­di­gem Rühren bei mitt­le­rer Hitze ca. 25 Minuten sämig ein­ko­chen las­sen. Auf jeden Fall ein Auge auf das Toffe haben, bei mir wurde es lei­der ein biss­chen zu dun­kel. Das Toffee vom Herd neh­men, eine Pfanne auf­set­zen und 50 g Mandelstifte ohne Fett anrös­ten und bei­seite stellen.

Die geba­cke­nen Äpfel auf dem Shortbread-Boden ver­tei­len und die heiße Toffeemasse, bis auf ca. 4 EL, drauf­ge­ben und abküh­len las­sen. Die Mandeln mit den 4 EL Toffeemasse ver­mi­schen, auf Backpapier geben und aus­küh­len las­sen. Der Kuchen und die Toffemandeln soll­ten jetzt ca. 1 Stunden kalt gestellt werden.

Die Äpfel gut verteilen.

Die Äpfel über dem Boden gleich­mä­ßig verteilen.

Die Toffeemasse über die Äpfel verteilen.

Die Toffeemasse über die Äpfel verteilen.

Zubereitung • Creme Fraiche Creme •

Ich habe die Creme Fraiche Creme nicht wie im Rezept ange­ge­ben kom­plett auf dem Kuchen ver­teilt. Sie wird irgend­wann näm­lich wie­der flüs­si­ger und läuft dann vom Kuchen. Das soll­tet ihr nur machen, wenn der Kuchen am glei­chen Tag auch kom­plett ver­zehrt wird. Bei mir wurde er über 2 Tage geges­sen und ich habe die Creme dann lie­ber immer schnell frisch zube­rei­tet und auf die ein­zel­nen Stücke verteilt.

300 g Creme Fraiche und 3 EL Zucker mit dem Schneebesen der Handrührgeräts ca. 1 Minute auf­schla­gen. Die Creme auf dem Kuchen ver­tei­len und den Kuchen mit den Toffeemandeln (vor­her in Stückchen schnei­den) bele­gen und ser­vie­ren. Wer mag, kann auch noch Schokosoße über die Creme träufeln.

Fazit: Gleich mal vor­ne­weg, das Toffee-Schnittchen ist nix für Kalorienzähler und wer mehr als ein Stückchen schafft, der hat schon eine große Leistung voll­bracht. Hier steckt mäch­tig was unter der Haube, aber eben auch mäch­tig viel Geschmack. Die Mandelsplitter als Topping hätte ich übri­gens nicht gebraucht, ansons­ten ist die Schnitte auf jeden Fall mal eine Sünde wert. An Weihnachten ist das erlaubt!

Eine Zuckersüße leckere Kalorienbombe mit viel Geschmack!

Eine zucker­süße leckere Kalorienbombe mit viel Geschmack!

Ich wünsche euch allen schöne Weihnachten!

Ich wün­sche euch allen schöne Weihnachten!

Rezept Zutaten für ca. 20 Stücke • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten • Wartezeit ca. 120 Minuten

  • 350 g + etwas Mehl
  • 100 g + 2 EL + 3 El Zucker
  • 250 g kalte Butter + etwas + 250 g Butter
  • 400 g Schlagsahne
  • 300 g Creme Fraiche
  • 1 Ei
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 kg Äpfel (z.B Elstar)
  • 6 EL Zuckerrübensirup
  • 50 g Mandelstücke

Spaghetti mit Pistazien-Pesto

Eigent­lich ist ja gerade eher die Zeit für Ente, Gans und Klöße und weni­ger für Pasta. Aber die heu­tige Pasta muss ich euch unbe­dingt vor­stel­len, weil sie so lecker ist! Außerdem wer­den Pistazien ver­wen­det und die nicht zu knapp und Pistazien gehen im Dezember immer, wenn auch auf Plätzchen!

Auf jeden Fall sind die Spaghetti mit Pistazien-Pesto, getrock­ne­ten Tomaten und kros­sem Bacon echt ein Gedicht und es wäre schade, wenn nur ich mir damit den Bauch voll­schla­gen dürfte. Ich habe so viele Frauen unter mei­nen Lesern (Ha! Siehste Mama! Dein Junge!) und ich bin mir sicher, ihr wer­det das Gericht lie­ben! Das Rezept stammt übri­gens aus der Zeitschrift „deli“.

Superleckeres Pistazien-Pesto mit Spaghettis

Zubereitung • Pistazien-Pesto •

Für das Pesto die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrös­ten und bei­seite stel­len. Die Pistazienkerne aus der Schale befreien, was ja mal voll ner­vig ist :shocked: aber lei­der unver­meid­bar. Also puh­len bis die Finger blu­ten! Die Blättchen von der Petersilie und vom Basilikum zup­fen und die Zitrone auspressen.

Die Pinienkerne, Pistazien, Kräuter, Knoblauch, 1 EL Zitronensaft und 50 ml Olivenöl (wenn du magst, auch nach und nach angie­ßen) in einen Mixer geben und mit­tel­f­ein pürie­ren. Abschmecken, evtl. sal­zen und ein etwas zuckern.

Je nach per­sön­li­chem Geschmack noch mehr Olivenöl und Zitronensaft hin­zu­ge­ben, bis die von dir gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ich mag mein Pesto lie­ber, wenn es nicht ganz so flüs­sig ist.

Zubereitung • Pasta •

Den Bacon in einer Pfanne ohne Fett lang­sam knusp­rig aus­bra­ten und dann auf Küchenpapier ent­fet­ten. Wenn du magst, kannst du spä­ter über die Pasta noch einige unge­hackte Pistazien streuen, dann soll­test du sie jetzt schä­len und bei­seite stel­len. Die getrock­ne­ten Tomaten fein wür­feln und den Parmesan frisch reiben.

Die Spaghetti nach Packungsanweisung in gut gesal­ze­nem Wasser gar kochen und etwas von dem Kochwasser auf­he­ben. Die Spaghetti abgie­ßen und mit 3–4 EL Kochwasser in eine Pfanne geben. Die gewünschte Menge Pesto in die Pfanne geben, die Tomatenwürfel hin­zu­fü­gen und die Spaghetti gut durch­schwen­ken. Auf einem Teller anrich­ten, mit dem Parmesan und den Pistazienkernen bestreuen und servieren.

Spaghetti mit Pistazien-Pesto, krossem Speck und getrockneten Tomaten

Fazit: Pesto liebe ich ja sowieso und das Pistazien-Pesto macht da auch keine Ausnahme. Ich finde die Pasta super und ich mag auch den kros­sen Speck dazu sehr, den meine Frau wie­derum über­flüs­sig fand. Aber ich finde, er hat gut dazu gepasst. So wie die fruch­ti­gen Tomaten auch. Tolle, schnelle Pasta, die wird es jetzt häu­fi­ger geben.

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 45 Minuten

Für das Pistazien-Pesto:

  • 200 g Pistazien, gerös­tet und gesal­zen mit Schale
  • 2 EL Pinienkerne
  • 6 Stiele Petersilie, abgezupft
  • 2 Stiele Basilikum, abgezupft
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 EL Zitronensaft
  • 50–150 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Für die Pasta:

  • 200–240 g Spaghetti
  • 4 Scheiben Bacon
  • 6 getrock­nete Tomaten
  • 40 g Parmesan
  • bei Bedarf eine kleine Handvoll Pistazien, gerös­tet und gesal­zen mit Schale

Ingwerkipferl

Neben den wirk­lich sehr lecke­ren Marzipankissen, habe ich am Wochenende auch noch ein paar (oder auch ein paar mehr) Ingwerkipferl geba­cken. Die Kipferl kamen auch bei mei­nem Besuch rich­tig gut an und sind mal eine schöne Alternative zu den bekann­ten und heiß gelieb­ten Vanillekipferln.

Für die Kipferl wird kan­dier­ter Ingwer benutzt, in mei­nem Fall hatte ich eine Tüte kan­dier­ten Ingwer von Seebergen gekauft. Den müsste es aber sicher auch von ande­ren Firmen in guter Qualität geben. Das Rezept für die Ingwerkipferl stammt übri­gens aus der Zeitschrift „Lecker — Christmas“.

Leckere Ingwerkipferl zu Weihnachten

Zubereitung • Ingwerkipferl •

Den kan­dier­ten Ingwer sehr fein hacken und zusam­men mit 275 g Mehl, 200 g Butter, 700 g gemah­le­nen Mandeln und 70 g Puderzucker in eine Schüssel geben. Erst mit dem Knethaken des Handrührgräts und dann noch kurz mit den Händen zu einem glat­ten Teig ver­kne­ten. Den Teig zuge­deckt ca. 30 Minuten kalt stel­len.

Den Ofen auf 175°C vor­hei­zen. Den Teig vier­teln und auf einer gemehl­ten (wenig Mehl!) Arbeitsfläche zu 4 Rollen (a ca. 24 cm) for­men und jeweils in 12 Stücke schnei­den. Die Teigstücke zu jeweils ca. 7 cm lan­gen Röllchen for­men, die sich an den Enden leicht ver­jün­gen. Zu Kipferln bie­gen und auf ein, bes­ser zwei, mit Backpapier aus­ge­leg­ten Backblechern legen. Nacheinander im hei­ßen Backofen für ca. 10 Minuten backen.

Die Kipfel ca. 10 Minuten ruhen las­sen und dann mit Puderzucker bestreuen und zwar volle Möhre!

Mir haben die Ingwerkipferl gut geschmeckt.

Fazit: Ich bin ja eh gro­ßer Vanillekipferl-Fan, die gehö­ren zu Weihnachten unbe­dingt dazu. Und auch die Ingwerkipferl schme­cken mir ganz her­vor­ra­gend. Der kan­dierte Ingwer gibt den Kipferln eine inten­sive Ingwernote, ich mag das sehr.

Rezept Zutaten für 50 Stück • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten + ca. 45 Minuten Wartezeit

  • 275 g + etwa Mehl
  • 100 g gemah­lene Mandeln
  • 200 g Butter
  • 70 g kan­dier­ter Ingwer
  • 70 g + ca. 75 g Puderzucker

Marzipankissen

Natür­lich ist so kurz vor Weihnachten auch in mei­ner Küche der Backwahn aus­ge­bro­chen und ich habe das ver­gan­gene Wochenende backend und Weihnachtslieder sin­gend in der Küche gestan­den und kilo­weise Plätzchen aus dem Ofen geholt. Ein paar davon habe ich euch auf Facebook gezeigt und beson­ders die Marzipankissen haben es euch angetan.

Damit ihr die klei­nen süßen Kissen noch nach­ba­cken könnt, bevor das Christkind klin­gelt und die Rute aus­packt, kommt hier auch schon das Rezept. Ich hoffe, die Marzipankissen wer­den euch min­des­tens genau so gut schme­cken, wie sie mir geschmeckt haben. Das Rezept für die Kissen stammt übri­gens aus der Zeitschrift „Essen und Trinken — für jeden Tag“.

Mit Marzipanmasse gefüllter Mürbeteig, sehr lecker!

Zubereitung • Marzipankissen •

Für den Mürbeteig Mehl, Puderzucker, die kalte Butter (vor­her in in kleine Stücke schnei­den), 2 Eigelbe (Eiweiße bei­seite stel­len) und eine Prise Salz erst mit den Knethaken des Handrührers und dann mit der Hand zu einem glat­ten Teig ver­kne­ten. Den Teig zu einem Rechteck (ca. 20 x 15 cm) for­men und in Klarsichtfolie gewi­ckelt mind. 2 Stunden kalt stel­len.

Die Marzipanrohmasse über eine grobe Raspel ras­peln und zusam­men mit den Eiweißen von 2 Eiern, 2 El Zitronensaft und 8 Tropfen Bittermandelaroma in ein hohes Gefäß geben und mit den Quirlen des Handrührers, auf höchs­ter Stufe, zu einer cre­mi­gen Masse verrühren.

Den Mürbeteig quer in 4 gleich große Streifen schnei­den und die Teigstreifen auf der bemehl­ten Arbeitsfläche jeweils der Länge nach zu ca. 3 mm dicken und ca. 8 cm brei­ten Streifen aus­rol­len. Die Teigstreifen vor­sich­tig von der Arbeitsfläche lösen und auf mit Backpapier beleg­ten Blechen 15 Min. kalt stel­len.

Den Ofen auf 180 Grad vor­hei­zen. Mit der Rückseite eines Löffels jeweils 1⁄4 der Marzipanmasse auf den Teigstreifen ver­strei­chen, bis sie gesamte Marzipanmasse auf­ge­braucht wurde. Die Teigstreifen der Länge nach auf­rol­len, in 2 cm breite Stücke schnei­den und im vor­ge­heiz­ten Ofen auf der mitt­le­ren Schiene ca. 12–14 Minuten gold­gelb backen. Vollständig aus­küh­len las­sen und dann mit Puderzucker bestreuen.

Die Marzipankissen schmecken superlecker!

Fazit: Yummy! Sehr lecker und wer Marzipan liebt, der wird die Dinger ruck­zuck weg­ge­putzt haben. Ich konnte jeden­falls meine klei­nen gie­ri­gen Fingerchen nur schwer davon lassen.v :eyebrows:

Rezept Zutaten für ca. 40 Stücke • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten • Kühlzeit & Backzeit ca. 150 Minuten

  • 300 g Marzipanrohmasse
  • 300 g Mehl
  • 100 g Puderzucker
  • 200 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten
  • 2 Eier
  • 2 EL Zitronensaft
  • 8 Tropfen Bittermandelaroma
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zitronen-Brathuhn mit gerös­te­ten Kartoffeln {nach Jamie Oliver}

Ich liebe Hähnchen! Aber bitte nicht diese geschmack­lo­sen Hähnchen, die man im Supermarkt oder beim Discounter als Hähnchen ver­kauft bekommt, die haben mit einem lecke­ren Hähnchen wirk­lich nichts mehr zu tun. Erst wenn man mal wie­der ein ech­tes Maishähnchen auf dem Teller hatte weiß man wie­der, wie gut das eigent­lich schme­cken kann. Wie toll der Eigengeschmack ist.

Natürlich soll­ten wir immer und über­all auf die Qualität unse­rer Lebensmittel ach­ten und gerade beim Fleisch am Besten nichts mehr aus Massentierhaltung kau­fen, aber beim Hähnchen gilt das wirk­lich ganz beson­ders. Der geschmack­li­che Unterschied zwi­schen einem Wiesenhof Hähnchen und einem z.B Kikok Hähnchen ist gigan­tisch! Der Preisliche Unterschied ist es nicht.

Zitronen-Brathuhn mit gerösteten Kartoffeln nach Jamie Oliver

Bei mei­nem heu­ti­gen Gericht hängt alles von der Qualität das Hähnchens ab. Das Rezept zum Zitronen-Brathuhn mit gerös­te­ten Kartoffeln stammt von Jamie Oliver und aus sei­nem Buch „Essen ist fer­tig!“. Es ist ein ganz sim­ples Rezept, das jedes mal wie­der ganz toll schmeckt. Du wirst es lieben!

Zubereitung • Zitronen-Brathuhn & gerös­tete Kartoffeln •

Die Kartoffeln schä­len und in gleich­große Stücke schnei­den. Die Knoblauchzehen von der Knolle tren­nen und mit Schale am Besten in ein Teefilterbeutelchen geben. Die Zehen wer­den gleich mit den Kartoffeln zusam­men gekocht und dann spä­ter noch als Füllung für das Hähnchen ver­wen­det. Du kannst sie natür­lich auch ein­fach mit ins Kochwasser geben, musst sie dann aber nach dem Abgießen des Kochwassers von den Kartoffeln tren­nen. Ein Teebeutel erleich­tert dir die Arbeit :smile:

Die Kartoffeln zusam­men mit der Zitrone und den Knoblauchzehen in gesal­ze­nem Wasser 12 Minuten kochen, dann in ein Sieb abgie­ßen und 1 Minute aus­damp­fen las­sen. Die Zitrone und den Knoblauch ent­fer­nen (nicht weg­wer­fen!) und die Kartoffeln zurück in den Topf geben und mehr­mals durch­schwen­ken, damit die Außenhülle der Kartoffeln ange­raut wird. Das macht sie knusp­ri­ger! Die Kartoffeln bei­seite stellen.

Den Ofen auf 190°C vor­hei­zen und das Hähnchen innen und außen mit ordent­lich Salz und Pfeffer wür­zen. Das Hähnchen mit den Knoblauchzehen und dem Thymian fül­len. Die Zitrone ein paar Mal mit einer Messerspitze ein­ste­chen und eben­falls in die Bauchhöhe des Hähnchen stop­fen. Das Hähnchen mit der Brustseite nach oben in einen Bräter legen und im vor­ge­heiz­ten Ofen für ca. 45 Minuten bra­ten. Nach 45 Minuten den Bräter aus dem Ofen holen und das Hähnchen kurz bei­seite legen.

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Ein Blick in den Ofen — das riecht schon sooooo lecker!

Im Bräter sollte sich etwas aus­ge­tre­te­nes Fett befin­den. Die Kartoffeln in die­sem Fett wen­den (sollte nicht genug Fett aus­ge­tre­ten sein, kannst du etwas Olivenöl hin­zu­fü­gen) und im Bräter ver­tei­len, leicht sal­zen. Jamie gibt an die­ser Stelle noch einige Rosmarinnadeln hinzu. In der Mitte des Bräters Platz las­sen und dort das Hähnchen mit der Brustseite nach oben hin­ein­le­gen, wie­der in den Ofen schie­ben und für ca. wei­tere 45 Minuten bra­ten. Zwischendurch die Kartoffeln ein­mal wen­den und ca. 15 Minuten vor dem Ende das Hähnchen mit dem Bacon belegen.

Die Zeit bis das Fleisch gar ist, hängt wie immer vom Gewicht des Hähnchen ab und auch von der gleich­mä­ßi­gen Temperatur des Ofens. Um zu über­prü­fen, ob das Fleisch bereits gar ist, ste­che ich immer mit einer Fleischnadel bzw. einem Holzspieß in die Keule des Hähnchen und wenn kla­rer Saft aus­läuft ist es gar. Lieber frü­her über­prü­fen, als zu spät. Es gibt nichts schlim­me­res, als ein tro­cke­nes Hähnchen!

Sobald das Fleisch gar ist, aus dem Ofen holen und einige Minuten ruhen las­sen. Ich ver­wende dazu eine Warmhaltelampe, die sich mitt­ler­weile wirk­lich bewährt hat. Ich halte damit auch Steaks warm oder Püree etc. oder alles was noch warm blei­ben muss, bis alle Zutaten des Gerichts fer­tig sind. Ich liebe das Teil und möchte nicht mehr ohne sein!

Sollten die Kartoffeln noch nicht gold­braun sein, kannst du den Bräter noch ein­mal kurz in den Ofen geben, die Temperatur erhö­hen und sie nach­bräu­nen. Das geht per­fekt, solange das Hähnchen noch ruht. Vor dem Servieren den Bacon ent­fer­nen und über die Kartoffeln krüm­meln, lei­der habe ich das auf dem Foto ver­ges­sen :rolleyes: die Zitrone und den Knoblauch aus dem Innern ent­fer­nen, die Zitrone weg­wer­fen und den Knoblauch aus der Schale drü­cken und mit einer Gabel zu einer Paste zer­drü­cken und die Haut des Hähnchen damit einreiben.

Ein leckeres Brathähnchen schmeckt doch jedem!

Fazit: Das ist lecker, das ist sogar rich­tig geil lecker! Mit einem Hähnchen in einer sehr guten Qualität, am Besten mit Mais gefüt­tert, schmeckt das Superklasse. Natürlich muss man Knoblauch mögen, beson­ders wenn man das Hähnchen mit der Paste noch ein­reibt, aber das ist ja eh klar. Und wer nicht so viel Knoblauch mag, der nimmt nur ein paar Zehen anstatt einer Knolle. Das ist ja kein Problem.

Die gerös­te­ten Kartoffeln gefal­len mir auch super und wer Lust hat, träu­felt vor dem Servieren mal ein paar Spritzer Essig über die lecke­ren Knollen. Schmeckt super!

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 120 Minuten

  • 1 Hähnchen, ca. 2 kg, küchenfertig
  • 1 große Bio-Zitrone
  • 1 ganze Knoblauchknolle
  • 8 Scheiben Bacon
  • 2 kg Kartoffeln, meh­lig oder über­wie­gend kochend
  • 1 Hand voll fri­scher Thymian
  • Salz und Pfeffer