Wagyu Cheeseburger

Als ich vor ein paar Tagen im Supermarkt in der Tiefkühltruhe Kobe Burger Patties vom aus­tra­li­schen Wagyu Rind ent­deckte, musste ich natür­lich sofort zugrei­fen und konnte tage­lang nur noch an einen selbst­ge­mach­ten Burger denken.

Kobe Burger Patties vom Australischen Wagyu Rind

Vor ein paar Tagen war es dann soweit und her­aus kam die­ser leckere Kollege.

Mein neuer bester Freund - der Cheeseburger mit Wagyu Rindfleisch

Heute gibt es die Rezepte für die kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln, für die Burgersauce und den Link zum Rezept der selbst­ge­mach­ten Burger Buns.

Zutaten für die Burgersauce • Zubereitungszeit ca. 5 Minuten

  • 4 EL Mayonnaise
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 1 TL Weißweinessig
  • 2 EL Worcestersauce
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Honig

Zubereitung der Burgersauce

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Fertig.

Zutaten für die kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln • Zubereitungszeit ca. 30–35 Minuten

  • 4–5 rote Zwiebeln, je nach Größe
  • 1–2 EL Olivenöl oder Erdnussöl
  • 1 EL dunk­ler Balsamico
  • 1 EL brau­ner Zucker

Zubereitung der Burgersauce

Die Zwiebeln schä­len und in mit­tel­große Würfel schnei­den. Eine beschich­tete Pfanne bei klei­ner Hitze auf­set­zen, heiß wer­den las­sen, Öl in die Pfanne geben und die Zwiebeln laaa­ang­sam (zwi­schen­durch immer wie­der wen­den) bra­ten, bis sie weich sind. Das hat bei mir unge­fähr 25–30 Minuten gedauert.

Sobald die Zwiebeln weich sind, Hitze etwas erhö­hen, den Balsamico dazu geben, die Zwiebeln mit dem Zucker bestreuen und leicht kara­mel­li­sie­ren las­sen. Fertig.

Lecker karamellisierte Zwiebeln mit Balsamico.

Zutaten für die Burgerbrötchen • Zubereitungszeit ca. 25 Min. Arbeitszeit inkl. Backzeit sowie ca. Stunden Ruhezeit

Wenn man schon mal einen Burger mit Wagyu Rindfleisch baut, dann will man natür­lich keine indus­tri­ell her­ge­stell­ten Burgerbrötchen neh­men. Auf der Suche nach einem pas­sen­den Rezept bin ich bei Chefkoch fün­dig geworden.

Das genaue Rezept, inkl. Hinweise zu den Zutaten und der Zubereitung ist von Eiswürfelchen und du kannst es hier nach­le­sen.

Nach dem Backen schie­nen mir die Buns ein biss­chen zu flach gewor­den zu sein, aber nach­dem der Burger zusam­men­ge­baut war, fand ich sie genau rich­tig. Geschmacklich waren sie toll, um Welten bes­ser als alles was man so „fer­tig“ zu kau­fen bekommt.

Geschmacklich super, die Burger Brötchen

Restliche Zubereitung des Burgers

Damit sind die wich­tigs­ten Zutaten fer­tig­ge­stellt und der Rest ist auch schnell erle­digt. Salatblätter waschen und por­tio­nie­ren. Die Tomaten (Fleischige Tomaten kau­fen, die „sup­pen“ dann auch nicht vom Burger.) in Scheiben schnei­den und natür­lich ein biss­chen Bacon auslassen.

Die schlichte Schönheit gebratenem Speck!

Burger Patties braten

Dann ging es an das Braten der Burger Patties und das war noch ein­mal span­nend, immer­hin hatte ich zuvor noch nie TK Patties zube­rei­tet. Da musste ich auch erst­mal goog­len, wie man die über­haupt brät. Noch gefro­ren oder doch eher aufgetaut?

Das TK Burger Pattie vom Wagyu Kobe.

Die Recherche ergab, es geht bei­des (War klar. Danke für die große Hilfe.). Wobei bei der noch gefro­re­nen Variante der Patty wohl bes­ser seine Form behal­ten sollte. Gut, dann kommt das Baby also gefro­ren in die Pfanne.

Die Pfanne ordent­lich erhit­zen, der Burger soll scharf ange­bra­ten wer­den und eine Schuss Rapsöl in die Pfanne geben. Den Burger rein­le­gen (Vorsicht, durch das gefro­re­nen Wasser spritzt es jetzt ordent­lich.) und ca. 2 Minuten pro Seite bra­ten. Dann die Hitze redu­zie­ren und den Burger wei­ter­bra­ten (mehr­mals wen­den) bis er die gewünschte Garstufe hat. Ich habe ihn auf eine Kerntemperatur von 62° gebra­ten. Nicht ver­ges­sen, 2–3 Minuten bevor der Burger gar ist, den Käse auf den Burger zu legen, damit er noch leicht schmel­zen kann.

Der Burger in der Pfanne, wo er auch hingehört.

Den zwei­ten Burger habe ich dann leicht ange­taut gebra­ten und das ging mei­ner Meinung nach sogar bes­ser. Es hat weit­aus weni­ger gespritzt und das Patty hat seine Form eben­falls behal­ten. Beim nächs­ten Mal — und es wird ein nächs­tes und nächs­tes und nächs­tes Mal geben — wird er direkt leicht ange­taut gebraten.

Jetzt geht es auf die Zielgerade und der Burger kann belegt wer­den. Wer mag, rös­tet / toas­tet zuerst das Brötchen kurz an und schmiert auf die untere Brötchenhälfte die Burgersauce. Auf die Sauce kom­men die kara­mel­li­sier­ten Zwiebeln, dar­über die Tomate. Nun wie­der Burgersauce auf die Tomate geben und das Fleisch mit dem Käse auf die Tomate legen. Jetzt noch den Speck oben­drauf geben, Deckel zu (Wer mag, kann auch auf den Deckel noch ein­mal die Burgersauce strei­chen.) — der Rest ist Schmatzen.

Mein neuer bester Freund - der Cheeseburger mit Wagyu Rindfleisch

Mein Resümee:

Wahnsinn! Diese 5,99 € für ein Burger Patty sind ver­dammt gut ange­leg­tes Geld. Das Fleisch schmeckt abso­lut super, wirk­lich Spitzenklasse, ich bin total begeis­tert. Nächste Woche wer­den direkt ein paar Patties auf Vorrat gekauft.

Die Brötchen haben toll dazu gepasst und wer­den ganz sicher beim nächs­ten Burger wie­der zum Einsatz kom­men. Die Sauce hat gut mit dem Fleisch har­mo­niert (Beim nächs­ten Burger wird dann mal eine ein­ge­kochte Sauce aus­pro­biert.) und die Zwiebeln haben eben­falls sehr gut dazu gepasst.

Als Käse habe ich schmelz­fä­hi­gen Emmentaler genom­men, das war auch per­fekt, wobei der Käse auf dem Foto ruhig noch ein biss­chen mehr hätte schmel­zen kön­nen. Aber die Scheibe wurde ein biss­chen zu spät auf das Patty gelegt, beim zwei­ten Burger war es dann bes­ser :smile:

Unterm Strich war der Burger echt der Oberhammer. Das lag in ers­ter Linie am Patty und das aus­tra­li­sche Kobe Wagyu Patty schmeckt groß­ar­tig. Und wenn man bedenkt, dass man für einen guten Burger (Und die gibt es nicht bei MCDonalds und Co.) um die 10 bis 15 Euro aus­ge­ben muss, ist das Patty mit 5,99 € preis­lich echt mehr als ok. Ich will mehr davon.

Und ihr? Habt ihr das Wagyu Patty viel­leicht selbst schon mal aus­pro­biert und wie hat es euch geschmeckt? Baut ihr euch über­haupt selbst Burger oder ist euch das zu viel Aufwand? Und wenn ihr selbst baut, was gehört auf euren Lieblingsburger?

Honigglasierter Lachs mit Gurkensalat und Erdnuss-Pesto

Heute gibt es mal wie­der ein Fischgericht mit mei­nem Lieblingsfisch Lachs. Ich liebe Lachs, weil er so unkom­pli­ziert zube­rei­tet wer­den kann und weil man ihn mit so vie­len unter­schied­li­chen Aromen kom­bi­nie­ren kann.

Dieses Mal wird er asia­tisch ange­haucht, mit Sojasauce und Honig, süß-sauer zube­rei­tet. Dazu gibt es einen Gurkensalat mit einem Erdnuss-Pesto und ver­bro­chen hat die­ses Rezept Tim Mälzer. Gefunden habe ich es in sei­nem Buch „Tim Mälzer — Born to Cook“.

Honigglasierter Lachs mit Gurkensalat und Erdnuss-Pesto nach Rezept von Tim Mälzer

Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

Zutaten Lachs

  • 2 Lachsfilet mit Haut, ca. 160–200 g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Weißweinessig
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 EL flüs­si­ger Honig
  • Olivenöl oder Erdnussöl
  • Pfeffer, evtl. Salz

Zutaten Gurkensalat und Erdnuss-Pesto

  • 1 Salatgurke
  • Zucker, evtl. Salz
  • 75 g gesal­zene Erdnüsse
  • 1 Chillischote
  • 1/2 Bund fri­scher Koriander
  • Weißweinessig
  • Olivenöl
  • evtl. Salz

Zubereitung Gurkensalat und Erdnuss-Pesto

Die Gurke schä­len, hal­bie­ren (oder im Ganzen las­sen) und mit einem Gemüsehobel fein hobeln. Mit etwas Zucker bestreuen (ich salze auch immer ein wenig) und die Gurkenscheiben kurz bei­seite stel­len und Wasser zie­hen lassen.

Das Erdnuss-Pesto passte super zum Gurkensalat

Inzwischen die Chillischote ent­ker­nen und fein hacken sowie den Koriander grob durch­ha­cken. Beides zusam­men mit den Erdnüssen in einen Mörser geben und zer­sto­ßen. 3–4 EL gutes Olivenöl und 1 EL Weißweinessig unter­rüh­ren, bis die gewünschte Konsistenz des Pesto erreicht wird. Evtl. mit Salz abschme­cken, sofern noch nicht genug Salz durch die Nüsse vor­han­den ist.

Die Gurkenscheiben kurz aus­drü­cken und / oder das Wasser abgie­ßen und die Gurken auf einem Teller anrich­ten. Das Erdnuss-Pesto ruhig groß­zü­gig über die Gurkenscheiben ver­tei­len, das passt echt super dazu.

Zubereitung gla­sier­ter Lachs

Die Knoblauchzehe schä­len und sehr fein hacken. Zusammen mit dem Honig, dem Essig und der Sojasauce in eine Schüssel geben und ver­rüh­ren. Die Sauce mit Pfeffer würzen.

Ein Pfanne auf etwas mehr als mitt­lere Hitze stel­len, heiß wer­den las­sen und 1–2 El Öl hin­ein geben. Den Lachs bei Bedarf leicht sal­zen (Hängt auch ein biss­chen davon ab, ob die zuvor ver­wen­dete Sojasauce sehr sal­zig ist oder nicht.) und dann auf der Hautseite scharf anbraten.

Solange bra­ten, bis die Haut rich­tig schön kross ist und dann den Lachs wen­den. Die Soja-Honig-Sauce über den Lachs gie­ßen (die kara­mel­li­siert jetzt in der Pfanne) und kurz wei­ter­bra­ten, bis der Lachs gar ist. Jetzt noch etwas von der kara­mel­li­sier­ten Sauce, die mitt­ler­weile siru­par­tig ein­ge­kocht ist, über die Haut geben und zusam­men mit dem Gurkensalat und Pesto servieren.

Der honigglasierte Lachs mit Gurkensalat und Erdnuss-Pesto

Mein Resümee:

Super. Stehe ich total drauf. Ich mag ein­fach den Geschmack von Lachs und diese Süß-Sauer-Komponente geht bei mir auch immer. Das schmeckt zusam­men ein­fach toll.

Nach Erdnüsse bin ich eben­falls fast schon süch­tig und des­we­gen kommt das Erdnuss-Pesto bei mir auch sofort gut an. Am bes­ten packt man sich die Gurkenscheiben, das Erdnuss-Pesto und den süß-saueren Lachs zusam­men auf eine Gabel, dann hat man ein rich­tig lecke­res Geschmackserlebnis im Mund.

Nachkochen, kann ich hier abso­lut emp­feh­len! Zumal es unkom­pli­ziert und rich­tig schnell geht. Und Lachs mag doch eigent­lich jeder oder nicht?

Gefüllte Salatblätter

Wenn Samstag Mittag, 15:30 Uhr, Sky ein­ge­schal­tet und die Bundesliga geguckt wird, esse ich gerne eine Kleinigkeit wäh­rend der Spiele. Früher gab es meis­tens nur Nüsse, Chips und Bier und der Bauch wurde grö­ßer und größer.

Mittlerweile ver­su­che ich Dinge zu essen, die zumin­dest auch Sättigen. Nüsse und Chips gibt es nur noch ganz sel­ten, dafür häu­fig Finger Food (Frikadellen, Hähnchenkeulen, Fleischspieße etc.). Letzten Samstag habe ich es mal mit gefüll­ten Salatblättern ala Steffen Henssler ver­sucht und das Rezept dazu folgt jetzt.

Knackiger Salat, gefüllt mit Hackfleisch und süß-sauer Sauce.

Gefunden habe ich das Rezept in Steffen Hensslers Buch „Schnell, schnel­ler, Henssler“.

Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 400 g Hackfleisch, gemischt
  • 2 Römersalatherzen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 1 Handvoll Minzeblätter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Chillischote
  • 4 EL Hüttenkäse
  • 1 EL brau­ner Zucker
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 EL süße Chillisauce
  • 50 ml Limettensaft
  • 2 EL Sonnenblumenöl

Vorbereitung der Zutaten

Vor dem Vergnügen wird wie­der geschnibbelt.

Die Knoblauchzehe schä­len und fein hacken. Die Chillischote ent­we­der mit Kernen fein hacken oder ent­ker­nen und dann fein hacken. Ich habe sie ent­kernt, weil ich es nicht zu scharf mag. Die Minzeblätter eben­falls fein hacken und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

Steffen Henssler nimmt vom Zitronengras nur das feine Weiße, hackt es ganz fein und gibt es spä­ter mit in die Pfanne. Da ich Zitronengras nur sehr leicht dosiert mag, habe ich die Stängel ein­fach ange­schla­gen und gebe sie beim Anbraten im Ganzen mit in die Pfanne.

Schnell noch die Limetten aus­pres­sen (oder den Saft abmes­sen) und das war es an Vorbereitung.

Zubereitung der gefüll­ten Salatblätter

Jetzt geht alles ganz flott. Eine Pfanne auf star­ker Hitze auf­set­zen, die 2 EL Sonnenblumenöl in die heiße Pfanne geben und das Hackfleisch (Zitronengras eben­falls in die Pfanne geben) krü­me­lig und kross bra­ten. Kurz bevor das Hack soweit ist, den Knoblauch hin­ein geben und kurz mit­bra­ten. Hitze jetzt auf mitt­lere Hitze reduzieren.

Nun den Zucker und den Chilli hin­zu­ge­ben und eben­falls kurz mit­bra­ten. Nach 2–3 Minuten die Sojasaue, die Chillisauce und den Limettensaft dazu geben. Umrühren und die Pfanne vom Herd neh­men. Die Minze und die Frühlingszwiebeln unter das Hack mischen.

Die Salatblätter vom Strunk ent­fer­nen, auf einen Tellern legen und mit der Hackmischung fül­len. Die gefüll­ten Blätter mit Hüttenkäse bestreuen und, wer mag, noch ein biss­chen süße Chillisauce dar­über träufeln.

in 20 Minuten auf dem Tisch, Fingerfood wie ich es mag.

Mein Resümee:

Natürlich ist das auch nicht das aller­ge­sün­deste Essen für einen Fußball Nachmittag, aber gesün­der als Chips und Nüsse ist es alle­mal und ganz ehr­lich, es schmeckt sogar bes­ser. Ich stehe auf süß-scharf-sauer-cremig Kombinationen und durch den Salat ist es sogar noch kna­ckig beim Reinbeissen.

Das mache ich wie­der, auf jeden Fall.

Möhren-Nuss-Püree

In mei­ner Küche muss es immer ziem­lich schnell gehen, da mir meis­tens lei­der nicht so viel Zeit zum Kochen bleibt. Deshalb liebe ich schnelle Gerichte und ein Püree, ganz gleich ob aus Kartoffeln, Sellerie oder Möhren, geht ja echt immer fix. Und lecker ist es meis­tens auch.

Deshalb pro­biere ich gerne auch unter­schied­lichste Arten von Pürees aus und bin immer offen für neue Rezepte. Da kam mir das Möhren-Nuss-Püree nach einem Rezept von Tim Mälzer (aus sei­nem neuen Buch — Tim Mälzer Greenbox (KLICK)) genau rich­tig. Ich liebe Nüsse und ich war gespannt, wie wohl die Kombination aus Möhren und Nüsse schme­cken würde.

Einige Zutaten für das Möhren-Nuss-Püree.

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 1 kg Möhren
  • 50 g Walnusskerne
  • 2 Schalotten
  • 2 1/2 EL Butter
  • 1–2 EL Creme Fraiche
  • 1 EL Zucker
  • 100 ml Apfelsaft
  • Salz, Pfeffer und Muskat
  • evtl. 1–2 TL Walnussöl

Vorbereitung der Zutaten

Bei die­sem Gericht hält sich die Vorbereitung in Grenzen und mit einem Sparschäler sind die 1 kg Möhren ziem­lich flott geschält. Man(n) hat mitt­ler­weile ja auch Erfahrung und ist quasi zu einem Virtuose am Sparschäler geworden.

Nachdem ich mir bei der zwei­ten Möhre in den Finger gespar­schält habe, mache ich kurz ein Pflaster drauf und schäle die Möhren demü­tig zu Ende. Diese müs­sen jetzt nur noch in Scheiben (ca. 1/2 cm dünn) geschnit­ten werden.

Jetzt noch fix die Schalotten in feine Würfel schnei­den und die Walnüsse grob durch­ha­cken und schon kann das Kochen beginnen.

Zubereitung des Pürees

Einen gro­ßen Topf auf den Herd stel­len, auf mitt­lere Hitze erwär­men und die Schalotten, zusam­men mit 1 El Zucker und 2 EL Butter, in den Topf geben und gla­sig düns­ten. Nun die Möhren hin­zu­ge­ben und leicht kara­mel­li­sieren las­sen.

100 ml Apfelsaft zuge­ben und nun die Möhren, im geschlos­se­nen Topf, ca. 15–20 Minuten düns­ten. Evtl. die Hitze ein biss­chen redu­zie­ren.

Während die Möhren vor sich hin düns­ten, eine Pfanne auf mitt­lere Hitze auf­set­zen, einen 1/2 EL Butter hin­ein geben und die gehack­ten Walnüsse darin anrös­ten. Das dau­ert nur 3–4 Minuten, dann soll­ten die Nüsse schon soweit sein.

Sind die Möhren weich gedüns­tet, wer­den sie mit dem Pürierstab fein püriert. Hierbei kann jeder selbst ent­schei­den, wel­che Konsistenz seine Möhren haben sol­len. Im Rezept von Tim sind die Möhren sehr fein püriert. Persönlich mag ich es lie­ber, wenn es nicht ganz so fein ist.

Nach dem pürie­ren die Creme Fraiche unter­rüh­ren, ein paar gehackte Walnüsse unter­he­ben und das Püree mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise Muskat wür­zen / abschme­cken. Bei Tim kommt nun noch das Walnüssöl dazu, dar­auf habe ich aber ver­zich­tet. Jetzt nur noch ein paar gehackte Walnüsse auf das Püree geben und dann kann schon geges­sen werden.

Möhren-Nuss-Püree nach einem Rezept von Tim Mälzer

Mein Resümee:

Die Nüsse pas­sen rich­tig gut dazu, finde ich super. Ich glaube, die nächs­ten paar Male wird es Möhrenpüree bei mir immer mit Walnüssen geben. Das Püree selbst war eben­falls sehr lecker, hatte eine schöne Süße und durch den Apfelsaft hin­ten­raus eine fri­sche Säure. Das Püree würde ich genauso wie­der kochen — lecker.

Zwiebelsuppe

Vor ein paar Monaten hatte ich für meine Frau eine Zwiebelsuppe nach einem Rezept von Jamie Oliver gekocht. Gefunden hatte ich das Rezept in sei­nem Buch „Jamie Oliver — Essen ist fer­tig“ auf Seite 160.

Laut Jamie ist diese Zwiebelsuppe die Beste aller Zwiebelsuppen und mein Frau war begeis­tert vor ihr. Ich habe ihr damals ver­spro­chen, die Suppe bald wie­der zu kochen und sie freute sich schon tie­risch darauf.

Die laut Jamie Oliver Beste aller Zwiebelsuppen.

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 1 Stunde und 15 Minuten

  • 1 kg Zwiebeln
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 hand­voll Thymianzweige
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 1/4 l Gemüsebrühe
  • 1 Baguette
  • 100 g Gruyere-Käse
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz und schwar­zer Pfeffer

Vorbereitung der Zutaten

Bei einer Zwiebelsuppe besteht die Vorbereitung natür­lich in ers­ter Linie aus Zwiebeln schnei­den oder bes­ser, hobeln. Meinen Gemüsehobel benutze ich so gut wie nie, aber in die­sem Fall macht er sich dann doch mal bezahlt.

1 kg Zwiebeln müssen für die Zwiebelsuppe geschält und fein gschnitten bzw. gehobelt werden.

Nachdem man also die 1 kg Zwiebeln geschält und fein geho­belt hat, muss man nur noch die Blättchen von den Thymianzweigen abzup­fen (Das ist mir immer zu auf­wen­dig, ich würde gerne bereits abge­zupfte Blättchen kau­fen kön­nen, ich fau­ler Sack. :rolleyes: ), den Knoblauch schä­len und in feine Scheiben schneiden.

Wer kei­nen bereits gerie­be­nen Gruyere-Käse bekommt, muss ihn jetzt natür­lich noch rei­ben. Das war es dann aber auch schon an Vorbereitung und es kann ans Kochen gehen.

Zubereitung der Suppe

Einen gro­ßen Topf auf den Herd stel­len und erhit­zen (etwas weni­ger als mitt­lere Hitze). Ist der Topf heiß, das Olivenöl zusam­men mit der Butter, den Zwiebeln, dem Thymian, dem Knoblauch und dem Lorbeerblatt in den Topf geben. Die Zwiebeln jetzt ca. 15 Minuten zuge­deckt andüns­ten, ohne das sie Farbe anneh­men. Zwischendurch umrüh­ren, damit die Zwiebeln nicht am Boden ansetzen.

Nach 15 Minuten den Deckel abneh­men, die Hitze hoch­dre­hen und die Zwiebeln jetzt unter rüh­ren gold­gelb bra­ten. Ich war da zu Beginn ein biss­chen vor­sich­tig mit der Hitze, was nicht nötig war. Man kann schon zu Anfang ordent­lich Power geben und dann die Hitze schritt­weise redu­zie­ren, dann dau­ert es auch nicht so lange bis die Zwiebeln anfan­gen Farbe zu bekommen.

Die Suppe bekommt ein kräftiges und leicht süßliches Aroma durch das goldgelbe Anbraten der Zwiebeln.

Sobald die Zwiebeln eine schöne Farbe haben, die Hitze wie­der redu­zie­ren und die Brühe angie­ßen. Den Backofen schon mal auf 200 °C vor­hei­zen und der­weil die Suppe 20 Minuten köcheln las­sen, dann mit Salz und schwar­zem Pfeffer wür­zen und abschmecken.

Die abge­schmeckte Suppe in 4 ofen­feste Suppenschalen fül­len, das Baguette in die Suppe geben (In Scheiben oder zer­rupfte Stücke, wie man mag.) und mit ein paar Spritzern Olivenöl beträu­feln. Jetzt noch den Käse dar­über geben und dann rein in den Backofen. Alles über­ba­cken las­sen, bis der Käse gold­gelb zer­lau­fen ist.

Die vielleicht beste Zwiebelsuppe der Welt.

Mein Resümee:

Ein paar Mal habe ich es schon geschrie­ben; Suppen haben es bei mir schwer. Das gilt auch für diese Zwiebelsuppe, die zwar rich­tig schön wür­zig und aro­ma­tisch schmeckt, aber eben eine Suppe bleibt. Ich esse sie, aber ich möchte nicht darin baden.

Wie erwähnt liebt meine Frau Suppen und fand die Zwiebelsuppe damals schon toll. Sie war auch die­ses Mal wie­der abso­lut hin– und weg und fand die Suppe ein­fach nur groß­ar­tig. Herzhaft, leicht süß, mit tol­ler Thymiannote und dazu das knusp­rige Baguette und der wür­zige, über­ba­ckene Käse. Sie würde darin baden (Und Schluck für Schluck das Badewasser schlür­fen.), da hat Jamie dann wohl wirk­lich nicht zu viel versprochen!

Sandwich mit Hähnchenbrust, Hüttenkäse und Apfel-Chutney

Eigentlich stehe ich echt tie­risch auf selbst­ge­machte Sandwiches, aber komi­scher­weise mache ich sie nur recht sel­ten. Das sollte sich unbe­dingt ändern und ich muss mir drin­gend mal ein paar nette Sandwich Rezepte raus­su­chen. Gerade wenn es schnell gehen muss, sind Sandwiches eigent­lich optimal.

Ein Sandwich steht bei mir bereits regel­mä­ßig auf dem Speiseplan und zwar ein Sandwich mit Hähnchenbrust, Hüttenkäse und Apfel-Chutney nach einem Rezept von Tim Mälzer. Gefunden haben ich das Rezept in sei­nem Buch „Tim Mälzer — Born to Cook“ auf Seite 97.

Geschmacklich ein echter Knaller, das Sandwich mit Hähnchenbrust, Hüttenkäse und Apfel-Chutney

Das Teil ist wirk­lich schnell gemacht und schmeckt ein­fach super.

Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 4 kleine Hähnchenbrüste ohne Haut
  • 200 g Hüttenkäse
  • 8 Scheiben Toastbrot
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 säu­er­li­che Apfel
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Chilli
  • 15 g Ingwer
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 TL Currypulver
  • 100 ml Apfelsaft
  • Salz und Pfeffer

Vorbereitung der Zutaten

Dieses Sandwich benö­tigt nicht viel an Vorbereitungsarbeit.

Zunächst wer­den die 3 Äpfel geschält (Tim Mälzer schält sie nicht, aber ich mag keine Schale im Chutney.) und in Würfel geschnit­ten. Dann wird die Zwiebel geschält und eben­falls in feine Würfel geschnit­ten sowie die Chillischote ent­kernt und fein gewür­felt. Nun nur noch den Ingwer schä­len, rei­ben und dann war es das auch schon.

Zubereitung Apfel-Chutney

Einen Topf auf­set­zen, den Zucker hin­ein geben und leicht (nur hell­braun) kara­mel­li­sie­ren las­sen. Die Zwiebel, den Ingwer und die Chillischote in den Topf geben, alles mit dem Currypulver bestäu­ben, ganz kurz anschwit­zen las­sen und dann mit dem Apfelsaft ablöschen.

Die Flüssigkeit um ca. 1/3 redu­zie­ren las­sen, die Apfelwürfel dazu­ge­ben, kurz (Nicht durch Telefonate ablen­ken las­sen, sonst bekommt man ganz schnell ein Apfelkompott, wie bei mir gesche­hen. :rolleyes: ) auf­ko­chen las­sen und mit Salz abschme­cken. Vom Herd neh­men, das Chutney kann jetzt ruhig ein klei­nes biss­chen abkühlen.

Zubereitung Hähnchenbrust u. Sandwich

Eine Pfanne auf den Herd stel­len und bei etwas mehr als mitt­lere Hitze erhit­zen. Die Hähnchenbrüste sal­zen, das Olivenöl in die Pfanne geben und die Brüste von bei­den Seiten anbra­ten, bis sie eine braune Kruste bekom­men. Die Hitze run­ter dre­hen (etwas unter mitt­lere Hitze) und die Brüste unter mehr­ma­li­gem Wenden solange bra­ten, bis sie gar sind. Pfeffern, kurz ruhen las­sen und dann in Scheiben schneiden.

Den Hüttenkäse sal­zen und pfef­fern. Die Toastscheibe (Bei Bedarf vor­her toas­ten.) mit dem Hüttenkäse bestrei­chen, mit der Hähnchenbrust bele­gen und das Apfel-Chutney über die Brüste geben. Die zweite Toastscheibe als Deckel oben­drauf geben und wer mag, kann sie noch mit etwas Currypulver bestreuen.

Süß und sauer, dazu schön cremig - so schmeckt das Sandwich mit Hähnchenbrust, Hüttenkäse und Apfel-Chutney

Mein Resümee:

Ich mag das Sandwich wirk­lich sehr. Das süß-säuerliche Apfel-Chutney mit dem leich­ten Ingwer-Aroma passt super zu dem Huhn und der Hüttenkäse macht das Ganze dann noch so rich­tig schön cre­mig. Echt lecker, Herr Mälzer!

Habt ihr spe­zi­elle Sandwiches, die ihr immer wie­der auf den Tisch brin­gen müsst?

Tomatensalat mit panier­ter Blutwurst

Vor ein paar Tagen blät­terte ich mal wie­der in einem Jamie Oliver Kochbuch (Zu Gast bei Jamie) und mein Blick blieb bei einem Tomatensalat mit Blutwurst hängen.

Normalerweise esse ich keine Blutwurst, weil meine Frau sie nicht mag und weil ich nie von alleine auf die Idee kom­men würde, mir ein­fach mal so Blutwurst in die Pfanne zu hauen. Blutwurst ran­giert bei mir, je nach Tagesform, zwi­schen „Hat was“ und „geh weg“. Aber die Kombination mit einem süß-sauren Tomatensalat hat mich irgend­wie ange­macht, also auf gings.

Die Kombination zwischen süß-sauren Tomaten und herzhafter Blutwurst passte super!

Zutaten für 1 Portion • Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • ca. 80–100 g Blutwurst
  • 2 El Mehl
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 2 EL Butter
  • 2 hand­voll kleine, bunte Tomaten
  • 3 El Worcestersauce
  • 2 EL brau­ner Zucker
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Olivenöl
  • 2–3 Thymianzweige

Die wichtigsten Zutaten für ein schnelles Gericht

Zubereitung Tomatensalat

Die Tomaten waschen, hal­bie­ren, den Strunk ent­fer­nen und die Tomaten in eine Schüssel geben.

2 EL brau­nen Zucker, 3 EL Worcestersauce und 2 EL Apfelessig in einen klei­nen Topf geben. Den Topf auf mitt­lere Hitze stel­len und die Flüssigkeit ein paar Minuten ein­kö­cheln las­sen, bis sie eine siru­par­tige Konsistenz bekommt. In der Zwischenzeit die Thymianblätter abzupfen.

Ist die Flüssigkeit aus­rei­chend ein­ge­kocht, den Sirup in die Schüssel zu den Tomaten geben. 2 EL gutes Olivenöl über die Tomaten geben, die Thymianblätter dazu­ge­ben und alles vor­sich­tig mit­ein­an­der vermischen.

Zubereitung Blutwurst

Im Originalrezept von Jamie wird die Blutwurst nicht paniert. Ich wollte aber unbe­dingt mal aus­pro­bie­ren wie Blutwurst paniert schmeckt und hatte hier jetzt die Gelegenheit dazu.

Die Blutwurst in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schnei­den und nach­ein­an­der in Mehl, dem ver­quirl­tem Ei und Semmelbrösel wäl­zen, dabei über­schüs­sige Brösel leicht abklopfen.

Eine Pfanne auf mitt­lere Hitze stel­len, die Butter in die Pfanne geben und die Blutwurst von bei­den Seiten gold­braun braten.

Mir hat der Tomatensalat mit panierter Blutwurst wirklich richtig gut geschmeckt.

Mein Resümee:

Ich finds geil. Wirklich. Die süß-sauren Tomaten pas­sen ein­fa­che super zu der herz­haf­ten Blutwurst, die mir paniert bes­ser schmeckt als unpa­niert. Den Tomatensalat mache ich aber auch ohne Blutwurst dem­nächst wie­der, das steht schon fest. Ich finde es ein­fach groß­ar­tig, was man mit einer leckere Vinaigrette aus sim­plen Tomaten raus­ho­len kann.

Wie sagt ihr zum Thema Blutwurst? Total „bäääh“ oder „Ich will mehr!“?

Lammfilet mit Knoblauch-Kartoffeln und Möhrengemüse

Vor ein paar Wochen habe ich eine Kochsendung gese­hen (Leider habe ich den Titel schon wie­der ver­ges­sen.), in wel­cher Kartoffeln in einer Knoblauchmandelcreme zube­rei­tet wur­den. Das fand ich so inter­es­sant, dass ich mir das Rezept schnell in Stichwörtern auf­schrieb und die Kartoffeln bei nächs­ter Gelegenheit aus­pro­bie­ren wollte.

In der Sendung gab es rotes Fleisch und eine dunkle Sauce zu den Kartoffeln. Ich habe mich für ein Lammfilet mit einer Rotwein-Butter-Sauce und einem Möhrengemüse als Beilage ent­schie­den. Die Rotwein-Butter-Sauce sowie das Möhrengemüse sind nach einem Rezept von A. Schuhbeck aus sei­nem Buch „Meine baye­ri­sche Küche“.

Lammfilet mit Rotwein-Butter-Sauce an Knoblauch-Kartoffeln mit Möhrengemüse

Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 40 Minuten

Zutaten für das Lammfilet

  • 2 Lammfilets
  • 1 jun­ger Knoblauch
  • 2 Rosmarin Zweige
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zutaten für die Rotwein-Butter-Sauce

  • 100 ml tro­cke­ner Rotwein
  • 100 ml Portwein
  • 1 EL Puderzucker
  • 100 g sehr kalte Butter
  • Salz und Pfeffer

Zutaten für das Möhrengemüse

  • 250 g Möhren
  • 40 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Petersilienblätter, gehackt
  • 1 Scheibe fri­scher Ingwer
  • Salz und Pfeffer

Zutaten für die Knoblauch-Kartoffeln

  • 250 g Kartoffeln
  • eine Handvoll Mandeln ohne Schale
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Petersilienblätter, gehackt
  • 6 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Vorbereitung der Zutaten

Zunächst die Möhren schä­len und in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schnei­den. Die Scheibe Ingwer (Ruhig mit Schale.) schnei­den. Die Kartoffeln schä­len und in ca. 1 cm dicke Scheiben schnei­den. Die Knoblauchzehen schä­len und den Knoblauch in dünne Scheiben schnei­den. Die Petersilie hacken und zum Schluss den jun­gen Knoblauch ein­mal in der Mitte quer aufschneiden.

Zubereitung Knoblauch-Kartoffeln

In einer klei­nen Pfanne die Mandeln, ohne Öl, anrösten.

Einen Topf auf mitt­le­rer Hitze auf­set­zen, heiß wer­den las­sen und 6 EL Olivenöl hin­ein­ge­ben. Die Knoblauchscheiben in den Topf geben, gold­gelb frit­tie­ren und her­aus­neh­men. Den Topf kurz vom Herd neh­men und das Öl im Topf lassen.

Der Knoblauch wird frittiert und dann im Mörser weiter verarbeitet.

Den Knoblauch, zusam­men mit den Mandeln und etwas Salz, in einen Mörser geben und bei­des zu einer dick­flüs­si­gen Paste zer­sto­ßen. Gegebenenfalls ein biss­chen Olivenöl in den Mörser geben, damit es wirk­lich eine Paste wird.

Den Topf mit dem aro­ma­ti­sier­ten Knoblauch-Öl wie­der auf den Herd stel­len (mitt­lere Hitze) die Kartoffelscheiben hin­ein­ge­ben und den Topf mit so viel Wasser auf­gie­ßen, dass die Kartoffelscheiben leicht bedeckt sind. Kurz auf­ko­chen las­sen, die Hitze redu­zie­ren, die Knoblauchmandelpaste hin­zu­ge­ben, alles ver­mi­schen und die Kartoffeln sanft gar­ko­chen lassen.

Sobald die Kartoffeln gar sind, mit Salz und Pfeffer wür­zen und die Petersilie untermischen.

Die Kartoffeln sind nicht perfekt gelungen, haben aber trotzdem ganz gut geschmeckt.

Zubereitung Möhrengemüse

Einen Topf auf mitt­lere Stufe auf­set­zen, heiß wer­den las­sen und im Topf 1 EL Butter zer­las­sen. Ist die Butter zer­las­sen, die Möhren hin­ein­ge­ben und mit 1 EL Zucker bestreuen. Die Möhren nun ein wenig anschwit­zen, bis sie durch den Zucker anfan­gen zu glän­zen, dann mit 40 ml Gemüsebrühe angie­ßen und den Ingwer hin­ein­ge­ben. Die Hitze redu­zie­ren und die Möhren ca. 10 Minuten sanft garen las­sen (ohne Deckel), bis die Flüssigkeit fast ver­schwun­den ist.

Nach ca. 10 Minuten (Zwischendurch die Möhren mal pro­bie­ren, um zu über­prü­fen, ob sie schon weich genug sind.) den Ingwer ent­fer­nen und die rest­li­che Butter sowie die Petersilie unter­rüh­ren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Möhrengemüse war wirklich sehr lecker und ganz süß!

Zubereitung Rotwein-Butter-Sauce

In einen klei­nen Topf 1 EL Puderzucker sie­ben und den Zucker leicht kara­me­li­sie­ren las­sen. Mit dem Rotwein und dem Portwein auf­gie­ßen und köcheln las­sen, bis die Flüssigkeit sich um etwa ein Drittel redu­ziert hat. Die Hitze nun redu­zie­ren (Es sollte nicht mehr kochen!) und die sehr kalte Butter stück­chen­weise unter stän­di­gem Rühren ein­rüh­ren. Mit Salz und Pfeffer abschme­cken und sofort servieren!

Zubereitung Lammfilets

Die Lammfilets von bei­den Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.

Eine Pfanne auf mitt­le­rer Stufe erhit­zen, heiß wer­den las­sen, 2 EL Olivenöl sowie den Knoblauch und den Rosmarin hin­ein­ge­ben. Kurz war­ten, bis das Öl durch die Kräuter ein biss­chen aro­ma­ti­siert wurde und dann die Lammfilets in die Pfanne geben und medium braten.

Das Lammfilet sollte innen noch leicht rosa sein!

Je nach Dicke der Filets kann das unter­schied­lich lange dau­ern. Ich prüfe den Garpunkt immer per Drucktest und habe mitt­ler­weile ein Gefühl dafür bekommen.

Lammfilet mit Kartoffeln in Knoblauchmandelcreme und Möhrengemüse

Mein Resümee:

Tja, das ist mal wie­der ein Gericht mit Licht und Schatten. Das Lamm hat ein­fach toll geschmeckt, war but­ter­zart und ich habe den Garpunkt sehr gut hinbekommen.

Die Sauce war geschmack­lich auch sehr gut, aber lei­der ist sie mir ein biss­chen abge­schis­sen, sprich die Butter hat sich wie­der von der Flüssigkeit getrennt und so wurde die Sauce ein biss­chen flo­ckig. Es hat die­ses Mal ein­fach ein biss­chen zu lange gedau­ert, bis alles auf dem Teller und foto­gra­fiert war. Die Sauce sollte man nach dem Einrühren der Butter sofort ser­vie­ren und nicht zu lange ste­hen lassen.

Das Möhrengemüse war wie­der sehr lecker und rich­tig schön süß.

Die Kartoffeln in der Knoblauchmandelcreme sind mir auch nicht per­fekt gelun­gen. Ich habe ein biss­chen zu viel Wasser ange­gos­sen und als die Kartoffeln gar waren, war noch zu viel Flüssigkeit im Topf. Deshalb wurde es keine rich­tige Creme, wie es eigent­lich sein sollte.

Da merke ich dann wie­der  das ich eben noch ein Kochanfänger bin und Probleme bekomme, wenn ich keine genauen Mengenangaben habe. Aber das muss ja eigent­lich auch so sein, Kochen muss man eben ler­nen und aus Erfahrung lernt man ja immer am Besten. Das Rezept habe ich natür­lich hier im Text schon ange­passt und wenn die Kartoffeln nur leicht vom Wasser bedeckt wer­den, sollte das auch klappen.