Burger mit geba­cke­nen Bohnen und Speck

It’s Burger-Time! und die­ses Mal habe ich mir einen per­sön­li­chen Lieblingsburger gebas­telt, der meine männ­li­chen Geschmacksknospen ver­wöh­nen soll. Ein Burger mit geba­cke­nen Bohnen, mit ordent­lich Speck und 100% Rindfleisch, natür­lich im selbst­ge­ba­cke­nen Brioche Burger Bun.

Ein saftiger Rindfelischburger mit gebackenen Bohnen und Speck

Diese Kombination aus Bohnen und Speck hatte ich auf der Webseite des Burgerrestaurants „Die fette Kuh“ ent­deckt und das Ding hat mich natür­lich sofort ein­ge­fan­gen. Ich liebe geba­ckene Bohnen, ich würde in einem Kopfkissen aus Speck schla­fen und einer Kuh in den Hintern bei­ßen, für ein lecke­res Stück Fleisch. Wenn das nicht mein Burger wird, dann weiß ich es auch nicht.

Zubereitung • Brioche Burger Brötchen •

Ich habe die Brötchen am Vortag geba­cken und sie dann in einer Blechdose auf­be­wahrt, so blei­ben sie schön frisch. Um den Beitrag nicht zu umfang­reich wer­den zu las­sen, fin­dest du hier das Rezept für die Brioche Burger Brötchen bzw. direkt bei Uwe im Blog, von dem das Rezept stammt.

Die Brioche Buns sehen toll aus oder?

Zubereitung • Gebackenen Bohnen •

Das Rezept für die geba­cke­nen Bohnen stammt von Tim Mälzer, aus sei­nem Buch Greenbox. Ich hatte die Bohnen zuvor schon 2–3 Mal zube­rei­tet und sie wer­den rich­tig, rich­tig lecker. Im Buch stim­men zwar die Mengenangaben mei­ner Meinung nach nicht (zu viel Wasser), aber mitt­ler­weile habe ich das Rezept auf meine Bedürfnisse ange­passt und gebe es mit mei­ner Zutatenmenge an dich wei­ter. Die Zutaten fin­dest du wie immer am Ende die­ses Beitrages.

Den Ofen auf 180° C vor­hei­zen. Für die Zubereitung der geba­cke­nen Bohnen zunächst die wei­ßen Bohnen abgie­ßen und kalt abspü­len. Die Bohnen zusam­men mit den stü­cki­gen Tomaten, Worcestershiresauce, Senf, Ahornsirup, Nelke und dem brau­nen Zucker in einen Topf geben und alle Zutaten gut mit­ein­an­der ver­rüh­ren.

Die Bohnen mit geschlos­se­nem Deckel auf die zweite Schiene von unten in den Ofen geben und gute 90 Minuten garen. Nach 90 Minuten den Deckel abneh­men und die Bohnen wei­tere 45 Minuten garen. Danach aus dem Ofen holen und mit ordent­lich Cayennepfeffer sowie Salz würzen.

Der Burger wird mit einer ordentlichen Portion gebackenen Bohnen belegt

Zubereitung • Zitronen-Schmand-Sauce •

Der Burger wurde mit ein biss­chen Zitronen-Schmand-Sauce ser­viert, um noch etwas Säure auf die Zunge zu brin­gen und für den extra Schlag Cremigkeit. Hierfür habe ich han­dels­üb­li­chen Schmand mit ein biss­chen Zitronensaft und etwas Abrieb ver­mischt, leicht gesal­zen und gepfef­fert. Genau Mengenangaben braucht es hier nicht, nimm ein­fach die Menge an Zitronensaft und Abrieb die dir gefällt.

Zubereitung • Rindfleisch und rest­li­che Zutaten •

Ich bevor­zuge für meine Burger 100% Rindfleisch, weil die rest­li­chen Zutaten deut­lich her­aus­zu­schme­cken sind und das Fleisch inten­siv schme­cken muss, damit es nicht unter­geht. Das Rindfleisch würze ich bei dem Bohnen und Speck Burger nur mit Salz und Pfeffer, mehr kommt nicht hin­ein und forme es mit mei­ner Burgerpresse.

Den Burger brate ich in der Pfanne von bei­den Seiten scharf an, lege eine Scheibe Cheddar-Käse auf das Fleisch und gebe es zum Über­ba­cken mit der Pfanne bei 180° Oberhitze in den Ofen. In der Zwischenzeit toaste ich das Burger Bun an und belege die untere Hälfte mit der Zitronen-Schmand-Sauce, grü­nem Salat und geba­cke­nen Bohnen.

Mein Burger mit gebackenen Bohnen, Speck und Zitronenschmand

Sobald der Käse im Ofen geschmol­zen ist, lege ich das Fleisch auf die Bohnen und packe 2 Scheiben gebra­te­nen Speck drü­ber. Jetzt noch etwas Zitronen-Schmand-Sauce und ein Klecks Bohnen, dann kommt der Deckel oben drauf und man kann lust­voll rein­bei­ßen und sich herr­lich beschmie­ren :rocka:

Fazit: Ich war so satt danach, aber so glück­lich. Ich liebe die­sen Burger, er kommt defi­ni­tiv in meine All Time Favorit Liste. Der Rest ist Sabber. :sabber:

Rezept Zutaten für 4 Burger und ca. 4 Portionen Bohnen (die kann man am nächs­ten Tag super zum Frühstück essen)

Für die geba­cke­nen Bohnen:

  • 1 große Dose weiße Bohnen (720 ml) im Glas oder Dose
  • 1 Dose Tomaten (400 g), stückig
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 TL Senf
  • 3 EL Worcestershiresauce
  • 1 EL brau­ner Zucker
  • 1 Nelke
  • 1 kleine Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, in feine Würfel geschnitten
  • Cayennepfeffer
  • Salz

Für das Rindfleisch:

  • ca. 360 g gutes Rindfleisch
  • Salz und Pfeffer

Du brauchst noch:

  • Grünen Salat
  • Schmand
  • 1 Zitrone
  • 2 Scheiben Cheddar-Käse
  • 4 Scheiben Speck
  • Brioche Burger Buns

Brioche Burger Buns

Das ich mir ab und an einen lecke­ren selbst­ge­mach­ten Burger gönne, hast du ja sicher schon mit­be­kom­men. Es geht ein­fach nichts über einen gut gemach­ten Burger, das ist für mich tota­les Soulfood und macht glücklich.

Wann immer es geht, backe ich mir das Burgerbrötchen (auch Bun genannt) selbst, weil zu einem sehr guten Buger zwin­gend auch ein sehr gutes Brötchen gehört. Ein durch­schnitt­li­ches Brötchen zer­stört den bes­ten Burger! Normalerweise backe ich meine Brötchen nach mei­nem Rezept für super­softe Burgerbrötchen und bin damit auch total zufrie­den. Das bedeu­tet aber natür­lich nicht, dass ich nicht gerne auch mal das ein oder andere neue Rezept aus­pro­biere. Besser geht ja immer!

Die Brioche Buns sehen toll aus oder?

Auf dem gran­dio­sen Blog von Uwe hatte ich vor län­ge­rer Zeit ein Rezept für Brioche Burger Brötchen ent­deckt, von dem Uwe sehr über­zeugt war. Da der Mann nach­weis­lich etwas von gutem Essen ver­steht, wollte ich seine Buns natür­lich unbe­dingt mal nach­ba­cken. Mein selbst­ge­mach­ter Bohnen und Speck Burger sollte dafür den pas­sende Rahmen liefern.

Wie immer, wenn ich Rezepte von Bloggerfreunden nach­ko­che oder backe, ver­weise ich euch direkt auf den jewei­li­gen Blog. Dort ist das Rezept ja bereits aus­führ­lich beschrie­ben und wer die Brioche Buns nach­ba­cken möchte, fin­det das Rezept von Uwe hier! Ein Stichpunktartige Zusammenfassung des Rezeptes fin­dest du auch am Ende die­ses Beitrages.

Von mir gibt es jetzt ein paar Fotos und die klare Empfehlung zum Nachbacken! Die Brötchen sind super und per­fekt als Burgerbrötchen geeig­net. Sie haben eine tolle wei­che, aber nicht zu wei­che Konsistenz und einen sehr mil­den Geschmack. Richtig lecker! In Zukunft muss ich wohl eine Münze wer­fen, wenn ich wie­der Buns backen möchte, um mich für ein Rezept ent­schei­den zu können.

Der Teig für die Buns ist super aufgegangen.

Nicht nur optisch schön, sondern auch lecker!

Die Buns waren perfekt für meinen Bohnen und Speck Burger

Vielen Dank an Uwe, für das tolle Rezept!

Rezept Zutaten für 8 Brötchen

  • 3 EL warme Milch
  • 200 ml war­mes Wasser
  • 2 TL Trockenhefe oder ein Eckchen fri­sche Hefe
  • 2 1/2 EL Zucker
  • 2 Eier (Größe M)
  • 425g Mehl Typ 550
  • 60g Mehl Typ 405
  • 1 1/2 TL Salz
  • 80g wei­che Butter
  • Sesam

Zubereitung • Brioche Buns •

Wasser, Zucker, Hefe und warme Milch in einer Schüssel ver­mi­schen, 5 Minuten ste­hen las­sen. 1 Ei aufschäumen.

Mehl mit Salz in einer Schüssel ver­mi­schen, Butter zufü­gen und mit den Finger kne­ten, bis sich kleine Klumpen bil­den. Hefe-Mischung mit dem auf­ge­schäum­ten Ei zum Teig geben und 10 Min. kne­ten, bis der Teig glänzt. An einem war­men Ort 1 Stunde gehen lassen.

Nach 1 Stunde aus dem Teig 8 Brötchen for­men, auf einem Backblech ver­tei­len und noch­mal 1 Stunde gehen las­sen. Den Ofen auf 200° C vor­hei­zen, eine Schüssel mit kal­tem Wasser in den Ofen stel­len, die Brötchen mit 1 ver­quierl­tem Ei ein­pin­seln. In den Ofen geben und ca. 15 Minuten gold­gelb backen. Rausnehmen, mit Sesam bestreuen und aus­küh­len lassen.

Kochen in der Spülmaschine?!

Schnell fotografiert
Das Buch Kochen in der Spülmaschine

Das Buch hat mir meine Frau mit­ge­bracht und sich köst­lich über mein erschro­cke­nes Gesicht gefreut. Nein, ich werde das nicht tes­ten! :D Wer hat es denn schon mal aus­pro­biert und ist Fan vom Kochen in der Spülmaschine?

Grünes Hühner-Curry

Was mir an der asia­ti­schen Küche so gut gefällt, ist die sehr häu­fig eher kurze Kochzeit und das die Gerichte trotz der gerin­gen Zubereitungszeit sehr aro­ma­tisch schme­cken. Das gilt natür­lich beson­ders für Currys aller Art, die ruck­zuck zube­rei­tet und durch die Gewürze trotz­dem geschmack­lich so vol­ler Power sind. Das ist toll, es gibt ja nichts schlim­me­res als lang­wei­li­ges Essen.

Kurz vor mei­nem Urlaub habe ich mich dann auch Mal an einem grü­nen Curry ver­sucht, da ich zuvor aus­schließ­lich rote Currys zube­rei­tet hatte. Das Rezept für das grüne Curry stammt aus dem fan­tas­ti­schen Buch „Das große Buch der asia­ti­schen Küche“. Es war also eine Premiere und ich nehme es mal vor­weg, die Dosierung der grü­nen Currypaste muss ich noch ler­nen. Feuer! Aber lich­ter­loh! :help:

Als Topping für das Curry gab es knusprig gebratene Hähnchenhaut

Zubereitung • Grünes-Hühner-Curry •

Zunächst wird das Samuraischwert aus­ge­packt und die Zwiebel fein gehackt sowie die grüne Bohnen geputzt und in kurze Stücke geschnit­ten. Von den Hühnerschenkeln vor­sich­tig die Haut ent­fer­nen und bei­seite legen, das Fleisch von den Keulen lösen und in mund­ge­rechte Stücke schnei­den. Das Samuraischwert wie­der an die Wand hän­gen und von der Limette 1 TL Schale abreiben.

Typische Zutaten für ein Grünes Curry

Die Zwiebel zusam­men mit der Currypaste in 1 EL Öl, im hei­ßen Wok, unter rüh­ren anbra­ten. Die Kokosmilch und das Wasser hin­zu­ge­ben und die Flüssigkeit zum Kochen brin­gen. Das Hühnerfleisch, die Bohnen und Zitronenblätter in die Flüssigkeit geben und alles mit­ein­an­der ver­rüh­ren. Die Hitze redu­zie­ren und alle Zutaten ca. 15–20 Minuten köcheln las­sen, bis das Hühnerfleisch gar ist.

In der Zwischenzeit die abge­löste Hühnerhaut in einer extra Pfanne ohne Fett knusp­rig aus­ba­cken. Hierfür habe ich sie im Ganzen in die Pfanne gege­ben und sie mit einem schwe­ren Topf beschwert, damit die Haut sich nicht wölbt und auf der gesam­ten Fläche Kontakt mit dem Pfannenboden hat. Sie soll ja schön bräu­nen und knusp­rig wer­den. Sobald sie fer­tig ist, wird sie kurz auf Küchenpapier abge­tropft und dann in Stücke geschnit­ten und leicht gesalzen.

Zum Schluss die Fischsauce, den Limettensaft und die Limettenschale zusam­men mit dem brauen Zucker in den Wok geben und alle Zutaten noch­mal mit­ein­an­der gut ver­rüh­ren. Evtl. noch ein­mal mit Salz oder Fischsauce abschme­cken und mit der knusp­ri­gen Hühnerhaut als Topping und locke­rem Basmatireis servieren.

Sehr leckeres Curry mit sehr schönen asiatischen Aromen

Fazit: Schaaaaaaaaaaaaaaaaarff :angry: Mutti! :cry: Aber sonst echt lecker, sehr schön wür­zig, ein biss­chen cre­mig durch die Kokosmilch — gefällt mir. Nächstes Mal dann mit weni­ger Schärfe!

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 50 Minuten

  • 4 Hühnerschenkel
  • 100 g grüne Bohnen
  • 375 ml Kokosmilch
  • 125 ml Wasser
  • 1–2 EL grüne Currypaste
  • 1 Zwiebel
  • 6 Kaffir-Limettenblätter
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 EL Limettensaft
  • 1 TL Limettenschale
  • 2 TL brau­ner Zucker
  • 1 EL Öl

Kartoffelsalat {nach Alfons Schuhbeck}

Heute geht es mal um einen ech­ten Klassiker in mei­nem Blog, den Kartoffelsalat. Vom Kartoffelsalat gibt es bestimmt eine Million Varianten und hier bei mir im Ruhrpott wird der Kartoffelsalat gewöhn­lich mit einer Mayonnaise ange­macht. Sehr lecker und ein paar Tonnen habe ich davon bestimmt schon ver­putzt. :zwinker:

Der Kartoffelsalat, den ich dir hier vor­stelle, kommt ohne Mayonnaise aus. Er wird u.a mit einer (Geflügel)brühe ange­macht, was in vie­len Regionen in Deutschland die übli­chere Variante zur Mayonnaise ist. Ich mag beide Varianten sehr gerne und wech­sel nach Lust und Laune durch. Das Rezept für den heu­ti­gen Kartoffelsalat stammt von Alfons Schuhbeck aus sei­nem Buch „Meine baye­ri­sche Küche“ und da ver­wun­dert es auch nicht, dass der Salat am Ende noch mit einem ordent­li­chen Schuss brau­ner Butter ver­fei­nert wird. Weens sches macht.

Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck zusammen mit einer knackigen Bockwurst

Zubereitung • Kartoffelsalat nach Alfons Schuhbeck •

Der Kartoffelsalat wird mit brau­ner Butter abge­schmeckt und du fin­dest hier Rezept für brau­ner Butter. Geht wirk­lich ein­fach und schnell.

Die Kartoffeln in gesal­ze­nem Wasser zusam­men mit dem Kümmel gar kochen. Abgießen, noch heiß pel­len und dann abküh­len las­sen. Die abge­kühl­ten Kartoffeln in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schnei­den und in eine Schüssel geben.

Dieser Kartoffelsalat wird mit Brühe angemacht

Die Kartoffeln bekom­men eine Dressing und für die­ses Dressing wird zunächst die Geflügelbrühe erhitzt und in die warme Brühe wird der Essig und Senf ein­ge­rührt. Mit Salz (Vorsichtig! Die Brühe ist schon sal­zig.) einer guten Prise Cayennepfeffer und einer Prise Zucker wür­zen. Eine Hand voll Kartoffelscheiben zur Brühe geben und mit dem Stabmixer pürie­ren. Das Dressing noch ein­mal abschme­cken, evtl. nach­wür­zen und dann nach und nach unter die Kartoffelscheiben geben. Die Kartoffeln neh­men das Dressing nach und nach auf, dafür also ruhig ein biss­chen Zeit nehmen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel fein wür­feln und in 1 EL Öl gla­sig andüns­ten. Die Gurke schä­len und in feine Scheiben schnei­den. Die braune Butter, die Zwiebeln, die Gurkenscheiben und etwas frisch gehackte Petersilie vor­sich­tig unter den Kartoffelsalat mischen. Wer mag, kann vor dem Servieren noch etwas gro­ben Pfeffer über den Salat geben. Und natür­lich schmeckt der Salat bes­ser, je lan­ger er durch­zie­hen darf (dann die Gurken erst kurz vor dem Servieren unter­mi­schen, damit sie den Salat nicht zu sehr verwässern).

Fazit: Der schmeckt ein­fach gut. Die braune Butter gibt dem Salat echt einen tol­len Buttergeschmack und nicht mit dem Cayennepfeffer gei­zen, dann wird der rich­tig lecker. Schöne Kartoffelsalat-Variante.

Wie magst du dei­nen Kartoffelsalat am liebs­ten? Mit Mayonnaise oder doch lie­ber mit Brühe?

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 1 kg vor­wie­gend fest­ko­chende Kartoffel
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Salatgurke
  • 1/2 EL Kümmelsamen
  • 1 EL glatte Petersilie
  • 2 EL braune Butter
  • 1 EL ÖL
  • 400 ml Geflügelbrühe
  • 3 EL Rotweinessig
  • 1 EL schar­fer Senf
  • Cayennepfeffer, Salz, Zucker

Kürbissuppe mit Mascarpone

Jetzt ist es pas­siert und ich ich packe das erste Kürbis-Rezept des Jahres aus. Der Herbst hat mich ab sofort also fest im Griff, zumin­dest auf dem Teller. Wobei es den Hokkaido Kürbis mitt­ler­weile ja eigent­lich schon ganz­jäh­rig zu kau­fen gibt, inso­fern kann der Herbst mir ruhig noch eine Weile gestoh­len blei­ben. Ich will noch ein biss­chen warme Sonne bitte.

Das Rezept für die heu­tige Kürbissuppe mit Mascarpone stammt aus dem Buch „Italienisch Kochen — Neue Rezepte aus dem River Cafe“, ein Buch von Rose Gray und Ruth Rogers. Rose Gray ist viel­leicht den Jamie Oliver Fans bekannt, er hat bei ihr einige Jahre gelernt und sehr von der mitt­ler­weile ver­stor­be­nen Rose geschwärmt.

Als Jamie Oliver Fan war das für mich auch der Grund die­ses Buch zu kau­fen und ich mag die Einfachheit der im Buch vor­ge­stell­ten Rezepte sehr. Wenige, dafür gute Zutaten und trotz­dem vol­ler Geschmack.

Kürbissuppe mit Mascarpone

Zubereitung • Kürbissuppe mit Mascarpone •

Ich habe für die Suppe Hokkaido Kürbis ver­wen­det und da man bei die­sem Kurbis die Schale mit­es­sen kann, habe ich ihn nicht geschält, son­dern nur von den Samen befreit und dann in kleine ca. 2 cm große Würfel geschnit­ten. Die Kartoffeln habe ich geschält und eben­falls in 2 cm große Würfel geschnit­ten, bei­des soll ja die glei­che Garzeit haben. Die Fenchelsamen habe ich mit dem Mörser zer­sto­ßen und dann gleich noch den Parmesan gerieben.

Nun kommt der Kürbis, die Kartoffeln, die Tomaten und der Knoblauch in einen Topf und wird mit der Gemüsebrühe auf­ge­gos­sen. Salzen (nicht zu stark), pfef­fern und die gesto­ße­nen Fenchelsamen hin­zu­fü­gen und die Suppe 30 Minuten köcheln las­sen, bis das Gemüse weich ist.

Alle Zutaten kommen in einen Topf  und Garen zusammen

Das weich gekochte Gemüse nun mit dem Pürierstab pürie­ren. Im Originalrezept wird die Suppe mit dem Kartoffelstampfer zer­drückt und bekommt dadurch eine deut­lich dick­flüs­si­gere Konsistenz. Das ist aber nicht ganz so meins und ich mag Suppen lie­ber ein biss­chen flüs­si­ger und des­halb auch püriert.

Die Suppe noch­mal abschme­cken und daran den­ken, dass beim Servieren über die Suppe noch der gerie­bene Parmesan gege­ben wird. Also nicht zu stark sal­zen! Die Suppe ser­vie­ren und zum Schluss 2–3 Nocken Mascarpone pro Portion auf die Suppe geben und die Kürbissuppe mit etwas gutem Olivenöl (alter­na­tiv passt auch Kürbisöl) beträufeln.

Fazit: Ich bin echt über­rascht, aber die­ses Kürbissüppchen ist rich­tig, rich­tig lecker. Das ganz leichte Fenchelaroma har­mo­niert super mit dem Kürbis, der Parmesan gibt eine kräf­tige Würze und der Mascarpone eine fet­tige Cremigkeit. Ganz tol­les Süppchen, ich mag es sehr.

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 50 Minuten

  • 800 g Kürbis Hokkaido oder Muskatkürbis
  • 3 Kartoffeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 250 g stü­ckige Tomaten, Dose
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 50 g Parmesan
  • 150 g Mascarpone
  • Gutes Olivenöl

Gefüllte French Toast Rolls

Eigent­lich bin ich mor­gens ja über­wie­gend herz­haft unter­wegs und schmiere mir ne Stulle mit Wurst oder Käse oder haue mir Würstchen, Speck, Eier in die Pfanne. Falls du dich schon mal in mei­ner Frühstücks-Rubrik umge­se­hen hast, wird dir das eh schon auf­ge­fal­len sein. Ganz sel­ten über­fällt mich mal der Hunger auf Süßes am Morgen, dann brennt es aber auch lich­ter­loh und ich brau­che es rich­tig Süß!

Vor kur­zem war es wie­der soweit und mein mus­kel­be­pack­ter Männerkörper schrie wie ein klei­nes Baby nach Süßem. Sollte er haben, also nix wie rein in die Küche und super­süße French Toast Rolls gebastelt.

French Toast mit verschiedenen Füllungen

Zubereitung • Gefüllte French Toast Rolls •

In einer Schüssel 1 Ei zusam­men mit 75 ml Milch und ein biss­chen Vanillezucker vermischen.

Die Toastscheiben ent­rin­den und mit einem Nudelholz dünn aus­rol­len und nach Wahl bele­gen bzw. beschmie­ren. Bei mir gab es 2 Varianten; ein­mal Banane und Schokoladenaufstrich und ein­mal Erdnussbutter und Marmelade. Du kannst aber drauf­pa­cken, was dir schmeckt. Frischkäse, Quark, Aufstriche aller Art, von mir aus auch Leberwurst. :eyebrows:

pack druff, was dir schmeckt.

Das Toastbrot vor­sich­tig zu einen Rolle rol­len und durch die Ei-Milch-Mischung zie­hen. 2 EL Butterschmalz in eine Pfanne geben und die Toast Rolls bei mitt­le­rer Hitze lang­sam gold­braun aus­pa­cken. Auf einen Teller legen und mit Puderzucker (wer mag, kann auch noch etwas Zimt neh­men) bestreuen.

Lecker Zum Frühstück gefüllter French Toast

Fazit: Do what you want, what you want with my body! :sabber:

Rezept Zutaten für 2 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 1 Ei
  • 75 ml Milch
  • 1 Banane
  • Schokoladenaufstrich, Marmelade, Erdnussbutter etc.
  • Puderzucker
  • 2 EL Butterschmalz