Bauernsalat {nach Frank Rosin}

Wenn frü­her Freunde zu Besuch kamen, dann habe ich mir um das Essen rela­tiv wenig Gedanken gemacht und wir haben uns Pizza bestellt oder meine Frau hat etwas Leckeres gekocht. Mittlerweile ist das natür­lich anders und ich kann mich nur mit gro­ßer Mühe ent­schei­den, was ich kochen und mei­nen Gästen ser­vie­ren möchte. Ich finde das ziem­lich toll! :smile:

Beim letz­ten Grillabend wollte ich unbe­dingt auch einen Salat auf den Tisch stel­len und bin bei der Suche nach einem inter­es­san­ten Salat mal wie­der auf ein Frank Rosin Rezept gesto­ßen, das mich anmachte. Ein Bauernsalat nach Frank Rosin aus sei­nem aktu­el­len Buch „Neue deut­sche Küche“, der alles andere als Langweilig aus­sah. Einen Bauernsalat hatte ich bis dato noch nicht selbst zube­rei­tet, es wurde also mal längst Zeit dafür!

Bauernsalat nach Frank Rosin

Zubereitung • Bauernsalat nach Frank Rosin •

Der Salat ist zwar rela­tiv ein­fach in der Zubereitung, aber auch ordent­lich Arbeit. Hier muss näm­lich ganz schön viel geschnit­ten wer­den und da passt es gut, dass ich mit dem Messer mitt­ler­weile ganz gut umge­hen kann. Jetzt aber Klinge zwi­schen die Zähne und ran ans Gemüse.

Zunächst die Champignons in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schnei­den. Die rote und die gelbe Paprika in ca. 1 cm kleine Würfel schnei­den. Die Staudensellerie eben­falls in ca. 1 cm dünne Stücke schnib­beln. Die getrock­ne­ten Tomaten soll­ten auch mög­lichst in die glei­che Größe, also ca. 1 cm kleine Würfel geschnit­ten wer­den und die Kirschtomaten wer­den hal­biert. Jetzt noch die roten Zwiebeln in mög­lichst feine Scheiben schnei­den und dann ist die schwie­rigste Arbeit schon geschafft.

Alle Zutaten werden gründlich vermengt

Die Champignons wer­den nun in einer sehr hei­ßen Pfanne, in 1–2 EL Olivenöl, scharf ange­bra­ten und dann vom Herd genom­men und in eine Schüssel gege­ben. Die Champignons mit Kräutersalz (wer kei­nes hat, kann auch nor­ma­les Salz neh­men), einer Prise Zucker und Pfeffer wür­zen. Alle wei­te­ren Zutaten in die Schüssel geben, schon mal ganz leicht leicht sal­zen und pfef­fer und kurz mit­ein­an­der vermengen.

Jetzt wird noch schnell die Vinaigrette für den Bauernsalat ange­rührt. Frank Rosin emp­fiehlt zwar ein fei­nes Champagnerdressing, aber da ich kei­nen Champagneressig bekom­men habe, gibt es eine klas­si­sche Vinaigrette aus Öl und Essig. Natürlich sollte der Essig und das Öl gute Qualität haben, dann schmeckt das auch rich­tig lecker. Ich habe für den Salat einen Condimento Rosso Balsamico verwendet.

Für die Vinaigrette also 2 EL Essig in eine Schüssel geben, mit wenig Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker wür­zen und solange rüh­ren, bis sich der Zucker auf­ge­löst hat. Danach 6 EL Olivenöl hin­zu­fü­gen und kräf­tig ver­rüh­ren, bis eine (sämige) Bindung ent­stan­den ist. Die Vinaigrette jetzt über den Salat geben, alles Zutaten noch ein­mal mit­ein­an­der ver­men­gen und den Salat 30 Minuten kalt stellen.

Nach 30 Minuten den Salat noch ein­mal gut ver­men­gen und mit Salz und Pfeffer abschme­cken. Mit Fetakäse belegt servieren.

Fruchtig und erdig schmeckt der Bauernsalat nach Frank Rosin

Fazit: Sicher eine unge­wöhn­li­che Bauersalat Variante, aber mir schmeckt der Salat wirk­lich Prima. Das erdige der Pilze, das fruch­tige der getrock­ne­ten Tomaten, das gefällt mir sehr. Meine Gäste waren vom Salat eben­falls begeis­tert und fan­den ich rich­tig lecker.

Was mir nicht so gut gefiel waren die rohen Zwiebeln und die unge­schäl­ten Paprika. Den Salat habe ich bereits ein wei­te­res Mal zube­rei­tet und die roten Zwiebeln dann kurz in der Pfanne ange­düns­tet und die Paprika vorab geschält. Das gefiel mir viel bes­ser und ist auch wesent­lich bekömmlicher.

Zudem habe ich beim zwei­ten Versuch die Menge an Staudensellerie auf 60 g redu­ziert (der war mit im ers­ten Versuch ein biss­chen zu domi­nant) und dafür den Anteil an getrock­ne­ten Tomaten und Kirschtomaten auf jeweils 120 g erhöht. So wurde der Salat noch einen Tick fruchtiger.

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 30 Minuten Kühlzeit ca. 30 Minuten

  • 100 g braune Champignons
  • 100 g Kirschtomaten
  • 100 g rote Paprika
  • 100 g gelbe Paprika
  • 100 g Staudensellerie
  • 100 g getrock­nete Tomaten, in Öl eingelegt
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 200 g Fetakäse
  • 2 EL Essig
  • 6 EL Olivenöl (Vinaigrette)
  • 2 EL Olivenöl (Anbraten)
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Impressionen der Gourmetmeile Zollverein 2014

Heute ist der letzte Tag der Gourmetmeile auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen und natür­lich habe ich auch die­ses Jahr wie­der die Meile besucht und das gute Essen und die nette Stimmung genos­sen. Ein paar schnelle Handyfotos habe ich euch mit­ge­bracht und wer in der Nähe der Zeche Zollverein lebt kann noch bis 20 Uhr dort vorbeischauen.

Gepoppter Schweinebauch

Gepoppter Schweinebauch mit Stielmus-Möhren unter­ein­an­der und Senfsauce. Ein Gericht von der Schote, dem Restaurant von Nelson Müller. Die Kruste war purer Blätterteig, der Bauch ein biss­chen zu lange gegart oder zu lange warm gehal­ten. Die Senfsauce fehlte und das Möhrenpüree war ein biss­chen zu kalt. Insgesamt aber geschmack­lich sehr rund. Hat gefallen!

Irisches Entrecote

Irisches Entrecote aus dem Big Green Egg mit Selleriepüree, kan­dier­ten Walnüssen und Jus, vom Restaurant Heiner’s. Das Entrecote war geschmack­lich super und hatte ein schö­nes Raucharoma und einen sehr inten­si­ven, flei­schi­gen Geschmack. Das Püree war gut abge­schmeckt, die Nüsse habe ich nicht ver­stan­den :D Die waren lecker kan­diert, aber haben sonst kei­nen Sinn gemacht. War wohl nur wegen des Crunches.

Garnelen

Garnelen in Knoblauch-Olivenöl gebra­ten mit Gemüse. Die Garnelen waren toll, Anrichten sollte man noch mal üben. Für 8 Euro hätte ich gerne auch ein biss­chen was fürs Auge und nicht nur 3 lieb­lose Baguetteschei­benbro­cken.

Gefüllte Schokoladenkugel

Gefüllte Schokoladenkugel Guanaja Grand Cru mit Aprikosenkompott und Zitronen-Thymianeis. Geniales Dessert, hier stimmte alles. Die Schokokugel hatte eine Zartbitterkruste und war mit einer süßen Schokoladenmousse gefüllt. Das Eis war super­cre­mig, nicht zu süß und man schmeckte die Zitronennote und auch die Thymiannote raus. Das Aprikosenkompott hat die dunkle Schokolade sehr gut ergänzt. Top.

Die Gourmetmeile ist immer einen Besuch wert und ich bin nächs­tes Jahr mit Sicherheit wie­der dabei. Hast du die Meile auch besucht und wie hat es dir gefal­len? Was hast du geges­sen und wie hat es geschmeckt?

Heidelbeeren mit zwei­er­lei Creme

Heute habe ich mal wie­der ein Dessert für dich, mit ordent­lich Kalorien unter der Haube. Aber wenn wir beide uns das nicht leis­ten kön­nen, wer dann? Eben! Das Dessert ist auch ein biss­chen aus der Not gebo­ren, weil ich eine ziem­lich große Portion Heidelbeeren auf dem Markt ein­ge­kauft hatte und die muss­ten jetzt ver­nünf­tig ver­ar­bei­tet wer­den (mehr als 2 Hände voll pur naschen ging nicht).

Leckeres Heidelbeer-dessert mit zweierlei Creme

Für das Dessert habe ich nach einem Rezept gegoo­gelt und bin gleich auf 2 Blogs fün­dig gewor­den. Da ich mich nicht für ein Dessert ent­schei­den konnte, habe ich kur­zer­hand beide genom­men und so gab es Heidelbeeren mit zwei­er­lei Creme. Die weiße Schokoladen-Creme habe ich bei der „Salatwerkstatt“ gefun­den und die Joghurt-Mascarpone-Cremem habe ich auf dem Blog von „mann kann’s essen“ ent­deckt.

Die Mengen habe ich ein biss­chen ange­passt, da beide Rezept für sich genom­men für 4 Personen waren und ich aus­nahms­weise mal kein Dessert für 8 Personen essen wollte. :eyebrows:

Zubereitung • Weiße-Schokoladen-Creme •

50 g Sahne und 100 g weiße Schokolade in eine Schüssel geben und die Schokolade über dem hei­ßen Wasserbad schmel­zen las­sen. Die Schüssel vom Herd neh­men und 150 g Creme Frösch sowie das Mark einer hal­ben Vanilleschote unter­rüh­ren. Die Creme für min­des­tens 1 Stunde, bes­ser län­ger, kalt stellen.

Zubereitung • Joghurt-Mascarpone-Creme •

100 g Sahne, 125 g Mascarpone sowie 70 g Joghurt in eine Schüssel geben und den Saft von 1 Limette sowie 1 TL Puderzucker und 2 EL Orangenlikör hin­zu­fü­gen. Alle Zutaten gut mit­ein­an­der ver­rüh­ren und die Creme für min­des­tens eine Stunde, bes­ser län­ger, kalt stellen.

Nachdem alle Zutaten gut gekühlt wur­den, 1–2 Handvoll Cantuccini in einem Beutel geben. Den Beutel zusam­men mit einem Nudelholz an die Frau wei­ter­rei­chen und die Cantuccini fach­män­nisch ver­klop­pen las­sen (Übung macht den Meister!), bis sie schön zer­brö­selt sind.

In ein Glas zuerst ein paar zer­brö­selte Cantuccini geben, dan­nach ein biss­chen von der Mascarpone-Creme, dann ein paar fri­sche Heidelbeeren, gefolgt von der wei­ßen Schokoladen-Creme, erneut ein paar Heidelbeeren und On Top noch ein paar Cantuccini-Brösel. Oder ein­fach so schich­ten, wie du es willst. Ist ja schließ­lich dein Dessert! :biggrin:

Fazit: Satt, glück­lich, zufrieden.

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Für die weiße-Schokoladen-Creme:

  • 100 g weiße Schokolade
  • 50 g Sahne
  • 150 g Creme Fraiche

Für die Joghurt-Mascarpone-Creme:

  • 125 g Mascarpone
  • 100 g Sahne
  • 70 g Naturjoghurt
  • 1 TL Puderzucker
  • Saft 1 Limette
  • 2 EL Orangenlikör
  • 1–2 Handvoll Canttucini

Rindersteak an Rotwein-Vanille-Graupen mit gla­sier­tem Gemüse

Es gibt nicht so viele Lebensmittel, an denen ich keine Freude habe und die mir nicht schme­cken. Gorgonzola gehört auf jeden Fall dazu, der geht bei mir gar nicht. Oder Muscheln, da schreckt mich immer noch das Aussehen und die Konsistenz ab. Dann gibt es noch die Perlgraupen, um die ich bis­her erfolg­reich einen Bogen gemacht habe.

Graupen kannte ich bis­her nur von der berühm­ten Graupensuppe und da haben sie mich immer ziem­lich kalt gelas­sen. Ich bin ja ohne­hin kein gro­ßer Suppenfan und bei Graupensuppe schlägt mein Puls wirk­lich nicht schneller.

Rindersteak an Rotwein-Vanille-Graupen

Jetzt, wo ich sel­ber den Kochlöffel schwinge, ent­de­cke ich Lebensmittel aber recht häu­fig völ­lig neu und wollte auch der Graupe eine zweite Chance geben. Im Miele Kochbuch habe ich die Graupe als Beilage zum Rinderfilet ent­deckt und zwar als Rotwein-Vanille-Graupen. Das hat mich eini­ger­ma­ßen ange­macht und ein paar Tage spä­ter lan­de­ten die Graupen dann auch in mei­nem Kochtopf.

Zubereitung • Rotwein-Vanille-Graupen •

Die Graupen (100 g) in reich­lich gesal­ze­nem Wasser 15 Minuten köcheln las­sen, dann unter kal­tem Wasser abspü­len. Inzwischen 2 kleine Schalotten in feine Würfel schnei­den und in einem Topf in 1 EL Olivenöl ohne Farbe andüns­ten. Die Graupen in den Topf zu den Schalotten geben und 1 Minuten mitan­düns­ten. Dann mit 80 ml Rotwein und 50 ml Portwein ablö­schen und die Flüssigkeit bei mil­der Hitze fast voll­stän­dig ein­kö­chen lassen.

Sobald die Flüssigkeit ein­ge­kocht ist, das Mark von 1 Vanilleschote hin­zu­fü­gen und 250 ml Geflügelfond angie­ßen. Die Graupen bei klei­ner Hitze ca. 30 Minuten sanft köcheln las­sen, bis sie den rich­ti­gen Biss haben. Sind sie fer­tig gegart, 25 g kalte Butterwürfel unter die Graupen rüh­ren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitung • Rindersteak •

Den Backofen auf 100° C Umluft vor­hei­zen. Das Steak mit 1/2 TL 5-Gewürze Pulver ein­rei­ben und mit Salz wür­zen. In einer sehr hei­ßen Pfanne mit 1 TL Rapsöl von oben und unten jeweils 1 Minute anbra­ten und dann auf das Rost, im vor­ge­hei­zen Backofen, 15 Minuten Medium Rare garen. Pfeffern und warm stellen.

Zubereitung • Glasiertes Gemüse •

Das Gemüse möchte ich nur noch kurz in der Pfanne in etwas Butter und Geflügelfond schwen­ken und gla­sie­ren, des­halb sollte es vorab schon biss­fest gegart werden.

Dazu die Möhrchen in gesal­ze­nem kochen­den Wasser biss­fest garen, dann kalt abschre­cken und bei­seite stel­len. Die Frühlingszwiebeln und die Zuckerschote eben­falls kurz blan­chie­ren und kalt abschre­cken. In eine Pfanne 3 EL Butter aus­las­sen und 50 ml Gemüsebrühe angie­ßen. Das Gemüse darin 2–3 Minuten düns­ten und mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Die Rotwein-Vanille-Graupen haben mir super geschmeckt

Fazit: Ich bin wirk­lich über­rascht; mir schme­cken die Graupen sehr! In der Suppe finde ich sie lang­wei­lig und geschmack­s­los, aber auf diese Art zube­rei­tet, haben sie ein tol­les Aroma. Ich könnte mir eine noch etwas stär­kere Rotweinnote vor­stel­len, dann wären sie geschmack­lich noch bes­ser und mir war am Ende auch ein biss­chen zu wenig Flüssigkeit übrig. Hier würde ich die Menge ent­we­der an Wein oder Fond noch ein biss­chen erhöhen.

Auf jeden Fall sind die Graupen jetzt fest auf den Speiseplan gewan­dert und ich werde in Zukunft mal das ein oder andere Graupenrezept ausprobieren.

Rezept Zutaten für 2 Personen • Zubereitungszeit ca. 60 Minuten

Für die Rotwein-Vannile-Graupen:

  • 100 g feine Perlgraupen
  • 2 kleine Schalotten
  • 80 ml Rotwein
  • 50 ml roter Portwein
  • 250 ml Geflügelfond
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 25 g kalte Butterwürfel
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Für das gla­sierte Gemüse:

  • ca. 300 g Gemüse (z.B Möhren, Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln)
  • 3 EL Butter
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Für das Rindersteak:

  • ca. 300 g Rindersteak, min­des­tens 3,5 cm dick
  • 1/2 TL 5-Gewürze-Pulver
  • 1 EL Rapsöl
  • Salz und Pfeffer

Gemüsenudeln mit schnel­ler Bolognese

Als lei­den­schaft­li­cher Hobbykoch bin ich immer auf der Suche nach inter­es­san­ten Rezepten, die ich Nachkochen und euch vor­stel­len kann. Manchmal artet das echt in Arbeit aus und die Kochbücher und Zeitschriften sta­peln sich auf dem Tisch in der gesam­ten Wohnung.

Manchmal gestal­tet sich die Rezeptsuche aber auch völ­lig kom­pli­ziert und ich finde am frü­hen Morgen ganz klare Anweisung von Miss Moneypenny auf mei­nem Tisch.

Befehl vom Chef

Message erhal­ten, wird erle­digt Chef!

Zubereitung • Schnelle Bolognese •

Für die Bolo 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe und 150 g Möhren fein wür­feln und die Kräuter fein hacken. Einen gro­ßen Topf auf­set­zen, sehr heiß wer­den las­sen, 1–2 EL Butterschmalz hin­ein­ge­ben und das Hackfleisch darin gold­braun anbra­ten. Das gewür­felte Gemüse sowie 1 EL Tomatenmark hin­zu­ge­ben und ca. 2 Minuten bra­ten, danach sal­zen und pfeffern.

Die 2 Dosen Tomaten, die gehack­ten Kräuter, 1 TL Chilliflocken, 1 TL Honig sowie 2–3 EL Balsamico in den Topf geben und die Sauce mit geschlos­se­nem Deckel bei klei­ner Hitze ca. 20 Minuten köcheln las­sen. In die­ser Zeit die Gemüsenudeln zubereiten.

Zubereitung • Gemüsenudeln •

1 EL Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett gold­braun rös­ten und kurz abküh­len las­sen. 4 Stiele glatte Petersilie hacken und 25 g Parmesan rei­ben. Die Petersilie und den Parmesan unter die Sonnenblumenkerne geben und gut vermischen.

Für die Gemüsenudeln die Möhren und die Zucchini am Besten mit einem Spiralschneider in Nudelform schnei­den. Ich nehme dafür mei­nen Lurch, mit dem das mitt­ler­weile echt flott von der Hand geht.

Die Spaghetti in einem gro­ßen Topf, in reich­lich Salzwasser, nach Packungsanweisung garen und ca. 3–4 Minuten vor Ende der Garzeit die Gemüsenudeln mit in den Topf geben. Sobald die Spaghetti gar sind, die Nudeln abgie­ßen und zusam­men mit der Bolognese anrich­ten. Die Sonnenblumen-Käse-Mischung über die Bolognese geben.

Schnelle Bolognese mit Gemüsenudeln

Fazit: Für eine schnelle Bolognese gar nicht mal so schlecht. Natürlich nicht ver­gleich­bar mit einer lang­sam und über Stunden gekoch­ten Bolo, aber das ist ja eh klar. Aber wenn man mal flott eine Bolgonese aus der Hüfte schie­ßen muss, dann ist die­ses Rezept schon nicht ver­kehrt. Schmeckt! Die Mischung aus Gemüsenudeln und „ech­ten“ Nudeln brau­che ich dage­gen eher nicht. Entweder nur Gemüsenudeln oder „echte“ Nudeln bitte.

Das Wichtigste zum Schluss: mei­ner ver­bes­ser­ten Hälfte hat es gut geschmeckt. Agent 00 Doppel 0 hat somit seine Mission erfolg­reich erle­digt. :eyebrows:

Wie stehst du zum Thema „schnelle“ Bolo? Ist das ok oder muss für dich eine Bolognesesauce lang­sam und über Stunden gekö­chelt wer­den, damit du sie magst?

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 50–60 Minuten

Für die Gemüsenudeln:

  • 300 g Möhren
  • 400 g Zucchini
  • 150 g Spaghetti (laut Rezept Vollkornnudeln, aber die mag ich nicht)
  • 25 g Parmesan
  • 4 Stiele glatte Petersilie
  • 1 EL Sonneblumenkerne

Für die schnelle Bolognese:

  • 500 g gemisch­tes Hackfleisch
  • 2 Dosen gehackte Tomaten (ins­ge­samt 800 g)
  • 150 g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1–2 EL Butterschmalz
  • 2 EL gehackte Kräuter (Oregano, Majoran etc.)
  • 1 TL Chilliflocken
  • 1 TL Honig
  • 2–3 EL Balsamico
  • Salz und Pfeffer

Frittierter Blumenkohl mit Sauce Tartare {nach Johann Lafer}

Blumen­kohl, ein Gemüse mit dem ich immer schon zu kämp­fen hatte. Nur in den sel­tens­ten Fällen schmeckt er mir rich­tig gut und meis­tens esse ich ihn nur, weil meine Frau ihn so gerne mag. Ein ech­tes Dilemma! :ohno:

Gut das ich so viele nette Facebook Leser habe (Folgst du mir schon oder suchst du mich noch?), die mir aus die­sem Dilemma raus­hel­fen möch­ten und auf meine Frage nach tol­len Blumenkohlrezepten häu­fig mit „panie­ren und frit­tie­ren“ antworteten.

Frittierter Blumenkohl mit Sauce Tartare

Mache ich doch glatt und dazu habe ich mir ein Rezept vom gro­ßen Johann Lafer aus­ge­sucht, aus sei­nem Buch „Gut Kochen“ und zwar den frit­tier­ten Blumenkohl mit Sauce Tartare. Die Sauce Tartare ist übri­gens auch Neuland für mich und ich habe sie zum ers­ten Mal zubereitet.

Zubereitung • Sauce Tartare •

Für die Sauce Tartare 1 hart­ge­koch­tes Ei, 2 Essiggurken und 20 g ein­ge­legte, abge­tropfte Kapern in kleine Würfel schnei­den (die Kapern fein hacken). 2 Schalotten eben­falls sehr fein wür­feln sowie 1 EL fein gehack­ten Kerbel und 1 EL fein gehackte Petersilie vorbereiten.

200 Mayonnaise und 100 g Naturjoghurt ver­rüh­ren und das Ei, Essiggurken, Kapern, Schalotten sowie die Kräuter (vor­sich­tig) unter­rüh­ren. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschme­cken und bei­seite stellen.

Zubereitung • Frittierter Blumenkohl •

Den Blumenkohl in kleine Röschen zer­tei­len und die Röschen für 3–4 Minuten in kochen­dem Salzwasser biss­fest blan­chie­ren, dann abgie­ßen, abschre­cken und gut abtrop­fen las­sen. 1 Laugenbretzel (im Originalrezept wer­den 2 Kümmelstangen ver­wen­det) mit dem Mixer fein zer­mah­len, 1 TL Kümmelsamen hin­zu­ge­ben und in eine Schale geben.

Die Blumenkohlröschen zunächst durch das Mehl (60 g), dann durch die ver­quirl­ten Eier (2 Stück), danach durch die Laugenpanade zie­hen. Das ist jetzt ein biss­chen Arbeit, bis man alle Röschen paniert hat. Nach dem Panieren die Röschen por­ti­ons­weise in der Friteuse (oder im Topf) gold­gelb frit­tie­ren und auf Küchenpapier abtrop­fen las­sen. Die Röschen sal­zen und mit der Sauce Tartare servieren.

Der frittierte Blumenkohl mit der Sauce Tartare schmeckt mit wirklich super!

Fazit: Ich freu mich! Mit die­sem Rezept habe ich end­lich mal Zugang zum Blumenkohl gefun­den und kann ohne wenn und aber sagen, dass ich den panier­ten Blumenkohl zusam­men mit der Sauce Tartare rich­tig lecker fand. So lecker, dass ich die­ses Gericht jetzt regel­mä­ßig auf­ti­schen wer­den. Das sagt echt alles. Top und Danke an meine Facebooker!

Rezept Zutaten für 4 Portionen • Zubereitungszeit ca. 50 Minuten

Für die Sauce Tartare:

  • 200 g Mayonnaise
  • 100 g Naturjoghurt
  • 1 Ei
  • 20 g ein­ge­legte Kapern
  • 2 Essiggurken
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Kerbel, fein gehackt
  • 1 EL Petersilie, fein gehackt
  • Salz und Pfeffer

Für den frit­tier­ten Blumenkohl:

  • 1 Blumenkohl ca. 800 g
  • 2 Laugenbrezel vom Vortag (2 Kümmelstangen laut Originalrezept)
  • 1 TL Kümmelsamen
  • 2 Eier
  • 60 g Mehl
  • Öl zum Frittieren
  • Salz

Bull’s-Eye Sauce — Bacon Sytle {sponsored}

Wenn ihr ab und zu bei mir rein­schaut dann wisst ihr ja, dass ich den Sommer und die schö­nen Temperaturen gerne dazu nutze, mir ein ordent­li­ches Stück Fleisch auf den Grill zu wer­fen. Nicht immer koche ich mir die dazu pas­sen­den Saucen selbst und greife ab und an auch mal auf ein Fertigprodukt zurück. Hierbei liebe ich ins­be­son­dere gute BBQ Saucen, die für mich zum Grillen ein­fach dazugehören.

Die neue Bull's Eye Bacon Style im Test

Als ich vor ein paar Tagen die Anfrage erhielt, ob ich euch nicht ein­mal die Bull’s Eye Saucen vor­stel­len möchte, habe ich sofort zuge­sagt. Die Original Bull’s Eye BBQ Sauce hatte ich schon mal auf mei­nem Teller und war sehr angetan.

Nun gibt es eine neue Sorte der rau­chi­gen Sauce und zwar die Bull’s Eye Bacon Style sowie die neuen Ketchup Sorten „Dried Tomato“, „Black Pepper“ und „Jalapeno“. Auf der Saucenseite von Bull’s Eye fin­dest du die Sorten auch noch­mal aufgeführt.

Ein klei­nes Filmchen zur Einstimmung darf an die­ser Stelle nicht feh­len (mehr Filme gibt es auf dem Youtube Kanal von Bull’s Eye) und dann schmeiße ich mich auch schon in den Test der neuen Sorte Bacon-Style!

Eine BBQ Sauce lebt natür­lich vom Geschmack und für mich muss eine gute BBQ Sauce rau­chig schme­cken, sie muss süß sein, fruch­tig und zudem auch eine gewisse Säure haben. Im Mund muss es sich durch die Säure ein biss­chen zusam­men­zie­hen und durch die Süße auch wie­der schnell ent­span­nen, dann ist es für mich per­fekt. Schärfe ist nicht zwin­gend not­wen­dig, Rauch, Frucht, Süße und Säure im rich­ti­gen Verhältnis und ich bin glücklich.

Die neue Bull’s-Eye Sauce wirbt mit dem Zusatz „Bacon Style“, also Bacongeschmack. Das ist natür­lich genau mein Ding und ich war sehr neu­gie­rig auf die Sauce. Also mal ran an den Löffel und den ers­ten Geschmackstest machen. Aber vor­her kurz schnup­pern! Ich rie­che Rauch, ich rie­che Bacon, ich habe Bock!

Die Bull’s-Eye BBQ Sauce hat eine sehr cre­mige, fast schon püree­ar­tige Konsistenz, die wun­der­bar auf dem Löffel steht und dort auch bleibt. Sicherlich ist das Geschmackssache, aber ich mag Saucen die mir nicht gleich vom Löffel bzw. vom hei­ßen Fleisch flie­ßen. Das gefällt also schon mal!

Die Bull's Eye Sauce hat eine sehr cremige Konsistenz

Ich schme­cke als ers­tes den Rauch und zwar volle Möhre Rauch, gefolgt vom flei­schi­gen Geschmack des Bacons und einer ange­nehme fruch­tige Süße. Der Bacongeschmack ist ganz deut­lich raus­zu­schme­cken, mir ist er aber nicht zu domi­nant. Mein Fleisch soll ja spä­ter nicht nur nach Bacon schme­cken, ich will nur einen Hauch Bacon und den bekom­men ich hier. Passt für mich.

Nach der fruch­ti­gen Süße kommt die Säure um die Ecke und mel­det sich mit einem Ziehen. Oft ist es bei BBQ Saucen so, dass man zuerst die Säure schmeckt und die Süße kommt so lang­sam nach. Das ist hier anders. Ich merke zuerst Süße und erst nach­dem die Sauce im Mund etwas flüs­si­ger wird, kommt die Säure, die bleibt dann auch bis zum Schluss beste­hen. Ich finde das gut, die Sauce hat eine schöne Balance. Schärfe fehlt ihr aller­dings völ­lig, ein Tick hätte sicher nicht scha­den können.

Natürlich habe ich die Sauce auch direkt am Mann bzw. am Fleisch getes­tet und mir ein Flankensteak dafür aus­ge­sucht. Das ist sehr inten­siv im Geschmack, sehr kräf­tig und da passt eine gute BBQ Sauce ein­fach ideal zu.

Die Bull's Eye Bacon Style passt super zum Flankensteak

Ich muss sagen, mir hat das Flankensteak mit der Bull’s Eye Bacon Style Sauce super geschmeckt. Das ist eine rich­tig gute BBQ Sauce, sehr lecker und ich emp­fehle sie sehr gerne wei­ter. Sie löst sogar mei­nen der­zei­ti­gen Favoriten, die Stokes Barbeque-Sauce ab und das will schon was heißen.

Hast du die neue Bull’s Eye Bacon-Style schon pro­biert und wie schmeckt sie dir?

Neben der Bacon-Style habe ich mir auch gleich mal den neuen Ketchup ange­schaut und zwar die Sorte „Dried Tomate“. Ich stehe total auf getrock­nete Tomaten und war auch auf den Ketchup sehr gespannt.

Sehr fruchtig, sehr tomatig, sehr lecker.

Der Ketchup hat eine appe­tit­lich rote Farbe und einen ange­neh­men toma­ti­gen Geruch. Die Konsistenz ist eben­falls sehr cre­mig und geht in Richtung fei­nes Püree. Gefällt mir wie­der sehr gut!

Der Ketchup schmeckt sehr inten­siv nach Tomate, ist sehr fruch­tig und hat eben­falls eine schöne Balance zwi­schen Säure und Süße. Mir ist er auch nicht zu süß, was bei Ketchup ja oft ein Problem ist. Er ist nicht kom­plett durch­pü­riert und ent­hält Stückchen von getrock­ne­ter Tomate, was mir sehr gut gefällt. Auch beim Ketchup muss ich sagen, dass er mich total über­zeugt. Sehr lecker und auch den Ketchup kann ich empfehlen!

Auch beim Ketchup inter­es­siert mich natür­lich, ob du ihn schon pro­biert hast und wie er dir geschmeckt hat?

Damit bin ich dann auch schon durch mit mei­nem klei­nen Test und freue mich, dass ich die­ses Mal zwei wirk­lich gute Produkte erwischt habe. Beide werde ich nach­kau­fen, weil sie mich geschmack­lich über­zeu­gen und der Preis für mich auch in Ordnung geht. Für die Bull’s Eye Bacon Style habe ich 3,69 € gezahlt, für den Dried Tomato Ketchup 3,49 €. Das ist für Ketchup echt nicht güns­tig, aber der kann auch wirk­lich was.

*Sponsored Post: Dieser Beitrag ent­stand mit freund­li­cher Unterstützung von Bull’s Eye.